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  • Schach im schönen Luisenpark (Luipa)

    Schach im schönen Luisenpark (Luipa)

    Schachfans wissen sich zu helfen (13.06.2011)
    Schachfans wissen sich zu helfen (13.06.2011)

    Bei den grossen wie kleinen ‚Schachbrettern‘ im Luisenpark ist sommers wie winters immer jemand anzutreffen. Alle Spielklassen sind vertreten.

    Sogar Meisterspieler schauen ab und an vorbei. Und Parkbesucher, die am Spiel interessiert sind, bleiben oft für die Länge einer Partie. Vergnügen bereitet das Schachspiel natürlich bei schönem Wetter. Und wenn dann die Temperaturen stimmen, sind alle vorhandenen Schachareale besetzt. An den Tischen wird gespielt und manche bringen ihre eigenen Figuren mit. Beim Spiel ist höchste Konzentration angesagt. Und geht es gegen die Uhr, herrscht Grabesstille.


    Klaus, einer der besseren Spieler im Luipa
    Klaus, einer der besseren Spieler im Luipa, Foto vom 24.05.2011

    Das ist die Regel, meistens aber wird unablässig gequatscht und Züge werden empfohlen und es wird gnadenlos getadelt und gelobt. Der clevere Spieler hört einfach hin und wählt sich den besten der empfohlenen Züge aus. Es sei denn er hat einen noch besseren. Klaus übrigens ist einer der stillen und äußerst kritischen Beobachter, das spricht Bände, warum auch sollte er sich am allgemeinen Gequatsche beteiligen. Er ist die Ruhe selbst; unabdingbar für hohe Schachkultur. Da müssten sich einige dran orientieren. Und das Klima bei den Auseinandersetzungen gestaltete sich wesentlich cooler. Viele sind halt leider billige Plappermäuler.


    Spitzenpartie zwischen Dirk und Karl-Heinz (rechts), im Hintergrund die Uhr, Foto vom 25.03.2011
    Spitzenpartie zwischen Dirk und Karl-Heinz (rechts), im Hintergrund die Uhr, Foto vom 25.03.2011

    Weil das Schach weit verbreitet ist, besucht uns manchmal der Nachwuchs. Der hat Spass am sich Positionieren und an einer Selbstdarstellung, die Selbstbewusstsein vermittelt. Das kann für das Spiel nur förderlich sein:

    Familiäre Begeisterung...
    Familiäre Begeisterung…(Foto vom 12.03.2011)

    Wir besitzen noch eine zweite gestellte Aufnahme von Schachbegeisterung:

    Aufnahme vom 21.05.2011
    Aufnahme vom 21.05.2011

    Solche Fotos gewährt die Jugend uns so schnell nicht wieder. Da bedanken wir uns doch vielmals. Ins Visier wollen wir Günther nehmen, einen der Schachtheoretiker im Park. Für ihn sind schachtheoretische Begriffe wie Penetration-Point und Fesselung blanker Schachalltag. Und trotz alledem verlässt er bei heiss umkämpften Partien den Platz als Verlierer. Er ist eine Mimose und es fällt ihm schwer zu verlieren. Da wälzt sein Hirn die Theorie bis in die schlaflosen Nächte hinein. Er weiß: es geht vorbei. ↓Zweimal Günther:

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    Foto oben vom 24.05.2011, unten vom 12.11.2012, ein Leben für das königliche Spiel!


    Griechenland und Italien schickten Vertreter in den Luipa, um den Deutschen das Schachspiel beizubringen; oben Konstantin Adonis (24.05.2011), unten Angelo, der Sizilianer (gleiches Datum):

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    ↑Da kann man nur sagen: Pause muss sein…


    Mit den Dreien da oben ist das Spiel eine helle Freude (Aufnahmen vom 15.12.2013).


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    ↑Dominique versus Karl-Heinz, im Hintergrund Konstantin, Istvan (li.) und Bojan schauen zu.


    Istvan versus Karlheinz, Werner kriegt sich nicht mehr vor lauter Begeisterung
    Istvan versus Karlheinz, Werner kriegt sich nicht mehr vor lauter Begeisterung

    Vier neuere Aufnahmen vom 18.08.2015⇓:


    LUISENPARK • Am 01. Oktober 2014 traf uns schier der Schlag: Neue Schachfiguren samt Brett aus dem Fernen Osten. Genauer aus Südosteuropa, aus Chișinău (Wikipedia), der Hauptstadt von Moldawien (Republik Moldau).

    Info-Tafel
    Info-Tafel
    Günther
    Günther

    Ein Grossteil der Mitglieder vom Schachverein Luisenpark e. V. war zufällig zugegen, als es zur Aufstellung des Geschenkes an die Stadt Mannheim kam. Günther verzehrte grad sein Pausenbrot zur Stärkung für den nächsten Kampf, wobei er dann allerdings eher zu einem Nickerchen tendierte, so deftig schlug die opulente Mahlzeit aufs Gemüt. Selbst das Flashlight konnte ihn beim Verdauungsschlaf nicht stören.

    Es wurde eifrig geschraubt und gehämmert bis das Schachbrett aus den Einzelteilen zusammengesetzt war. Die Freude aller Beteiligten kannte keine Grenzen. Der exakte Aufbau dauerte nur kurz; dann wurden die Figuren ein erstes Mal (wenn auch für den geübten Schachprofi falsch) auf dem aus Weichholz bestehenden Brett präsentiert⇓:

    Meister Hans, ein treuer Anhänger unseres Schachclubs, begutachtet die neue Figurenwelt ...
    Meister Hans, ein treuer Anhänger unseres Schachclubs, begutachtet die neue Figurenwelt …

    Wir schlagen vor: Dr. Peter Kurz vs. Dorin Chirtoaca am neuen Schachbrett.



    Ein einsamer Kämpfer, einer der besten Spieler in vergangenen Zeiten⇓:


    Räuberischer Storch am Schachplatz, 13.07.2016


    Der Hans, der kann’s.

    Originalaufnahme vom 29. Mai 2017


       

  • Eine rückblickende Gesamtschau einer Ausstellung im Andreasstift in Worms

    Eine rückblickende Gesamtschau einer Ausstellung im Andreasstift in Worms

    Foto Manfred Rinderspacher
    Fotos Manfred Rinderspacher

    … Eine neue Bildsprache des modernen Alltags war geschaffen, die den gesellschaftskritischen Blick auf Konsumzwänge und die damit verbundene Müllproduktion richtete. Vielleicht gibt es deshalb keinen besseren als einen Ort der Besinnung, um die schockierende Wirklichkeit unserer Lebensweise  aufzudecken, wie es der in Mannheim lebende Künstler Franz Bellmann in seiner Ausstellung ”Terra Deponia” gerade tut …

    … Ganz anders dagegen sind die Bildexponate des (Dosen)Künstlers Franz Bellmann, der, nur wenige wissen es, auch Maler ist …

    … Reflexionen der Lebenslust sind Bellmanns erotischen Zeichnungen zu entlocken, Versuche über Kirchenfenster… in fast poetischen Farbtönen lassen eine weitere Entdeckungsreise zu den Stationen seiner Vielfältigkeit zu …

    Helga Köbler-Stählin im Mannheimer Morgen vom 16.04.1999

    … bereits die ersten Besucher auf dem Weckerlingplatz empfing vorm Portal der Andreaskirche ein farbenfroher Teppich aus Dosenblech … Denn zur Eröffnung der Ausstellung zog der Mannheimer Maler und Bildhauer Franz Bellmann mit scheppernder Schleppe und geschultertem Kreuz … in den Kreuzgang ein …

     ”Unser Museum öffnet sich”, betonte Beigeordneter Hans-Joachim Kosubek …
    Vom Können Bellmanns profitierte schon eine Klasse des Gaußgymnasiums. Im Kreuzgang zeugen ein Tischchen auf Coladosen-Beinen und eine schmucke Braut
    namens ”Naomi de Poubelle” davon ….

    Ilse Bindseil in der Wormser Zeitung vom 16.03.1999

    BlechdosenKunstwerk aus Museum entfernen?

    Der Nibelungen-Kurier stellte am 24.04.1999 die Frage aller Fragen

    “Über Kunst kann man bekanntlich nicht streiten,
    aber was sich zur Zeit im Innenhof des Museums den Besuchern bietet, kann den Begriff ‘Kunst’ nicht mehr erhalten”, so Elvira Bickel (CDU) – in einer Pressemitteilung.
    Die derzeitigen Ausstellungsstücke – ”Blechdosen als Kunstwerk” – haben durch das launige Aprilwetter mit Dauerregen ein unansehnliches Aussehen erhalten. Die
    CDU-Statdrätin fragt deshalb die zuständigen Behörden, im Interesse unserer Stadt
    und im Hinblick auf Attraktivität für Touristen, ob die Blechdosen nicht schon vor dem geplanten Ende der Ausstellung aus dem Museumshof entfernt werden könnten.
    Elvira Bickel begründet diese Forderung mit der Reaktion zahlreicher Besucher,
    die durch das ‘Kunstwerk’ irritiert sind und verständnislos auf das Ensemble blicken.
    Deshalb sollte man diesmal ein Einsehen haben und die Ausstellung abkürzen, so
    dass die Besucher den einmaligen Blick auf den malerischen Kreuzgang des Museums wieder ungestört genießen können.

    "Terra Deponia" 1999 in Worms, Foto Manfred RinderspacherEs folgen einige zusätzlich ausgewählte Informationen:

    Zwei Objekte: "Adam + Eva"
    Zwei Objekte: „Adam + Eva“ als Beispiel zum Thema „TERRA DEPONIA“ der Ausstellung in Worms

     

    "Blumengesteck", 100 cm x 100 cm x 100 cm, 1997, zerstört, Foto Manfred Rinderspacher, siehe Katalog "TERRA DEPONIA", Bellmann 1998_03,  zerstört.
    „Blumengesteck“, etwa 100 cm x 100 cm x 100 cm, 1997, Foto Manfred Rinderspacher, siehe Katalog „TERRA DEPONIA“ (erschienen zur gleichnamigen Ausstellung in Worms), Bellmann 1998_03, Arrangement kurz nach der fotografischen Katalog-Dokumentation zerstört.

     

    "Beuys in Begleitung", Daten zu Beuys s. o., die Begleitung: "The can-crusher", WVZ 1713, h = 185 cm, 2002, Foto Manfred Rinderspacher, DSC_0073
    „Beuys in Begleitung“ und „The can-crusher“, Foto Manfred Rinderspacher

    Auftrag 14.3.99, gedruckt 23.3.99,  „Terra Deponia“ im Andreasstift.

    „Dosen im Kreuzgang, wo sonst die geballte Wucht der Geschichte vertreten ist – wie paßt das zusammen?“ gab Hans-Joachim Kosubek, stellvertretender Kulturdezernent der Stadt Worms bei seiner Begrüßung den provokanten Denkanstoß zu den Werken des Malers und Performancekünstlers Franz Bellmann … 1992 entstand der Wandel von der Malerei zur Projektkunst mit dem Konzept: „Dosenglück“: Die großflächigen Bilder seiner gegenwartsbezogenen Arbeiten sind reliefartig gestaltet, farbstark demonstrieren sie eindringlich, wieviel Abfall die Erde wie eine künstliche Haut überzieht … „Kritische Masse“, „Arche Noah“, „Photomania“ oder die Skulptur „Stangenware“ sprechen eine eindeutige Sprache; der Betrachter fühlt in beklemmender Deutlichkeit den Aufschrei der Erde durch Verbrauch und üppige „Möblierung“ einer Stadt mit Müll. (Foto links mit freundlicher Genehmigung durch Irene Kupsch und Bernhard Wondra, Claudia Hüfner Berichtsauszug, DieRedaktion.)

    Schirmstelen in Edingen, Foto Manfred Rinderspacher
    Weitere Beispiele: Schirmstelen in Edingen, Foto Manfred Rinderspacher

     

    In dazu künstlerischer Spannung stehen die Arbeiten Bellmanns im weißen Saal des Museums und im Obergeschoß … „Dosenglück“ verbindet in einer Verschmelzung von gepressten und gemalten Dosen vor schwarzblauem Hintergrund altes und neues Konzept … So sind Workshops … geplant, Anmeldungen hierfür im Museum. (hüf) … (Mit freundlicher Genehmigung durch Claudia Hüfner, beide Artikel in DIE RHEINPFALZ erschienen, hier stark gekürzt wiedergegeben, weiterer Hinweis: zur Ausstellung „Terra Deponia“ erschien ein kleiner Katalog, welcher käuflich zu erwerben ist, inclusive Versandkosten 15.-Euro, DieRedaktion.)

  • Am SWANSEA-Platz

    Am SWANSEA-Platz

    Am Swansea-Platz zwischen H7/H6, DSC09526WIR möchten nicht lange palavern: Die Problematik ist hinlänglich bekannt. Der Swansea-Platz zählt zu den größten „Schmuddel-Flächen“ in Mannheim!

    Zur Erinnerung: Mannheimer Pfosten… http://franzbellmann.de/?p=1691

    Ein Vorschlag zur Güte, warum nicht eine voluminöse Skulptur am Rande des Platzes aufstellen, statt Glas- und Bekleidungscontainer? Die bekommen dem Areal nämlich nicht! Sind sie eh verdreckt und verkommen bis zum Geht nicht mehr. Und im Hinblick auf eine Kulturhauptstadt?

    Wie wäre es mit …

    … einer Industrie-Skulptur, momentaner Standort Mannheim-Rheinhafen, mittlerweile leider entfernt …
    … einer Industrie-Skulptur mit einem Vorschlag einer farbgebenden Gestaltung? 
    Fotos + Bildbearbeitung DieRedaktion: Was zum Teufel versteht die Mannheimer „Stadtverwaldung“ unter dieser simplen Drohung?

         Besserung? Wie lange? Bis zur widerrechtlichen Entfernung des Info-Aushangs? Eine saubere Platzgestaltung ist notreif! War die nicht schon lange angesagt? Und die pfostenlosen Drahtzäune? Und die ach so kleine vor Jahren geplante Fußgängerzone zwischen Platz und G 6? Wo sind all die Träume geblieben?

    Der künstlerische Werdegang eines Abfallbehälters am Swansea-Platz:

    Ein endloses Drama, Aufnahmen vom 04.12.2012, fast drei Jahre später ist die Situation annähernd gleich geblieben, DieRedaktion.

    Einstweilen fini.

  • Mannheim: Bushaltestelle Jungbuschbrücke

    SAM_0217Fast jeden Tag fahre ich mit meinem Rad an dieser Haltestelle vorbei. Selten, dass der Bus Richtung Alte Hauptfeuerwache hier Station macht. Eine etwas unwirtliche Gegend in der Nähe der Luther-Kirche. Eine Aufnahme vom 14. April dieses Jahres zeigt die Ordnung der Unwirtlichkeit⇓:

    Diverse Container, wie sie im Stadtbild von Mannheim zur Genüge aufzufinden sind.
    Diverse Container, wie sie im Stadtbild von Mannheim zur Genüge aufzufinden sind.

    Heute, am 30. Juni erinnerten die Realitäten vor Ort an ein Ereignis, das vor wenigen Jahren am Swansea-Platz zu besichtigen war⇓:

    Das ist kein Einzelereignis, diese Containeransiedlungen in Mannheim locken Müll und Ratten an. Auch menschliche. Ein weiteres Beispiel ist der Containerbahnhof für Glas und Gläser gleich beim Institut für Seelische Grausamkeiten.

    Auf Home stehen reichlich Artikel zum Thema!

  • Kunst + Performance

    Kunst + Performance

    Das Schaffen in Bildern

    Seit 1974 hatte Bellmann zahlreiche Einzelausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen und Projekte in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Angefangen hat der Künstler mit Walzbildern in Öl auf Leinwand, gearbeitet mit der Farbrolle. Der Walzbilderperiode folgte figürliche Malerei (Öl auf Papier), dann die Abkehr von einer klar und deutlich wiedererkennbaren Mal- und Kunstrichtung.

    Neben mehreren Ausstellungen regionaler Art war die Präsentation im Städtischen Museum in Worms (Bild links oben) ein weiteres absolutes Spitzenereignis.

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    Plattfahraktion 1996, LTA-Landesmuseum für Technik und Arbeit, heute Technoseum
    Plattfahraktion 1996, LTA-Landesmuseum für Technik und Arbeit, heute Technoseum

    Dazu zählt die Mannheimer Plattfahraktion in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum für Technik und Arbeit (LTA) – heute Technoseum genannt, die grosse Bilder- und Dosenvorstellung mit der Künstlergruppe DaMaKa im Mannheimer Rathaus und so weiter und so fort. Siehe auch Berichte und Artikel unter Home.

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    Ein kurzer Fotoblick ins Atelier:

    Im Atelier vor "Staudammbruch", Foto Manfred Rinderspacher, Franz_Bellmann03
    Im Atelier vor Staudammbruch, Foto Manfred Rinderspacher
    "I help you", 2005, Foto Manfred Rinderspacher, DSC_0109
    I help you, 2005, Foto Manfred Rinderspacher
    Pressetermin während der Ausstellung, Foto Manfred Rinderspacher, Bellmann1996_01
    Pressetermin während der Ausstellung Dosenglück im Mannheimer Rathaus 1996, Foto Manfred Rinderspacher
    Titelgeber der W.I.X.-Serie: "Amor mit Bauchladen", 1995, Foto Manfred Rinderspacher, DSC_0090
    Titelgeber der W.I.X.-Serie: Amor mit Bauchladen, 1995, Foto Manfred Rinderspacher
    "Arche Noah", WVZ 1203, 90 cm x 100 cm, 1996, Foto Manfred Rinderspacher
    Arche Noah, aus dem umfangreichen Zyklus Müllbilder, WVZ 1203, 90 cm x 100 cm, 1996, Foto Manfred Rinderspacher
    "Claudia im Sessel", Foto Manfred Rinderspacher, WVZ 207
    Claudia im Sessel, WVZ 207, Foto Manfred Rinderspacher
    "Ludwig", aus dem Zyklus "Franz Bellmanns Ahnengalerie", 2005, Bildformat 31 cm x 33 cm, Öl auf Nessel, gespachtelt
    Ludwig, aus dem umfangreichen Zyklus Franz Bellmann’s Ahnengalerie (ca. 30 Werke), 2005, Bildformat 31 cm x 33 cm, Öl auf Nessel, gespachtelt, Foto Manfred Rinderspacher

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    Eine Vita in aller Kürze

    Franz Bellmann nahm nach dem Studium der Bautechnik beim Hochbauamt der Stadt Karlsruhe seine berufliche Tätigkeit auf. Gleichzeitig beschäftigte er sich in seinem Atelier in Karlsruhe (Schillerstrasse 17, Wandgemälde) mit der Malerei. 1985 gab Bellmann seine berufliche Existenz auf und gründete in Mannheim ein Atelier für experimentelle Malerei und Bildhauerei.

    Franz Bellmanns Schaffen der letzten zwanzig Jahre umfasst Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Performances, wie z. B. die Performance „Dosenglück“, für die ihm der kommunale Umweltpreis der Stadt Mannheim verliehen wurde.

    Seit 1974 hatte Bellmann zahlreiche Einzelausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen und Projekte in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Angefangen hat der Künstler mit Walzbildern in Öl auf Leinwand, gearbeitet mit der Farbrolle. Der Walzbilderperiode folgte figürliche Malerei, Öl auf Papier, dann die Abkehr von einer klar und deutlich wieder erkennbaren Mal- und Kunstrichtung.

    Gleichzeitig begann Bellmann mit der Performance „Dosenglück“, einer eher politischen Kunst. Die beiden Arbeitsweisen, Atelierarbeit und öffentliche Auftritte, hat der Künstler bis heute beibehalten. Malen war für Franz Bellmann schon immer ein innerstes Bedürfnis, auch wegen seiner Überzeugung, dass die Malerei die Bilder in ihrer Einzigartigkeit liefert, die Flut der Bilder aus Gesellschaft, Politik, Natur, Sport usw., sie wiederholt sich – die Protagonisten sind austauschbar – die Füchse von Franz Marc nicht.