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  • Der zweite Zyklus der Qualität

    Der zweite Zyklus der Qualität

    Die “Zweite Serie der Qualität” umfasst die WVZ-Nummern 1097 – 1133. Insgesamt werden 37 Seiten Zeichnungen und Texte auf DINA 4 Papier vorgestellt. Die Digitalisierung der Arbeiten vollzog sich zusammen mit Mat in einem ultimativen Scan-Erlebnis bei Weisswurst, Bier, Butterbrezel und Vivaldi.

    Hier das Ergebnis:

    Letztes Blatt der zweiten Serie der Qualität
    Letztes Blatt der zweiten Serie der Qualität

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  • Norbert Koczorski

    Norbert Koczorski

    Weil ich der Deutschen Sprache kaum mächtig bin, lasse ich Norbert den Vortritt. Irgendwann vor kurzem im August 2015 erhielt ich von ihm ein avisiertes Päckchen, darin ein Brief: 

    «Hallo Franz! Anbei das versprochene Info Material. Zur Zeit viel Agitprop in Sachen Büchner. Viel Organisationskram, wenig zum Künstlern. Halt viel auch Auf- und Abbau der Ausstellung und Eröffnung mit Politik-Sprech. (…) Kaum dass ich mal zur Zeit sechs Wochen im Atelier bin. Im September geht der ganze Zirkus wieder los. Z. B. Oktober 2015: 2. – 3.10 Köln / 7.10. Berlin / 12. – 14.10. wieder Berlin etc. … Ansonsten geht’s gut, habe eine neue Liebe in Dortmund gefunden und werde demnächst nach Dortmund umziehen, sobald ich da ein Atelier gefunden habe. Wir telefonieren mal … Herzliche Grüße Norbert»

    Im Diakonie Magazin Ausgabe Januar 2014 findet sich unter der Schlagzeile «Kunst, die sich mit der Politik reibt» auf den Seiten 10 – 13 ein Gespräch mit Klaus Staeck, Norbert Koczorski und Andreas Pitz über eine Ausstellung zu Armut und Obdachlosigkeit auf Postkarten (Mail Art). Das Interview führte Hannes Langbein.

     Norbert Koczorski (Zitat) zur Mail Art-Ausstellung:

    «Sie brauchen ja nur einmal den Fernseher anzuschalten. Damals war die Occupy-Bewegung in aller Munde. Und als ich die Börsianer an der Wall-Street mit ihren Champagnergläsern stehen sah, während unter ihnen die Demonstranten gegen die Finanzkrise demonstrierten, da ging mir die Hutschnur hoch!»

    Aber zurück ins 20. Jahrhundert, nach Darmstadt, zu Heinz-Günter Herpel und dessen Freiraum „Kunstpunkt“. Dort anno 1994 liefen wir uns über den Weg. Norbert mail artete schon damals.

    Der Ernst des Lebens begann für uns beide in diesem Jahr in Basel, mit unserer gemeinsam geplanten und durchgeführten Performance Boxhenge in Zusammenarbeit mit Alexander Sutor und Jogi Weis, der uns seinen Trabant zur Verfügung stellte:

    Flugblatt zum Auftritt von Norbert Koczorski, Scannen0031
    Flugblatt zum Auftritt von Norbert Koczorski, Scannen0031
    Kunstpostkarten von Norbert Koczorski, Scannen0028
    Kunstpostkarte von Norbert Koczorski, Scannen0028
    Einladung zur Performance, Scannen0029
    Einladung zur Performance, Scannen0029, Entwurf Norbert Koczorski, Franz Bellmann
    Norbert Koczorski (Bildmitte) während der Aktion in Basel vor dem Tinguely-Brunnen
    Norbert Koczorski (Bildmitte) während der Aktion in Basel vor dem Tinguely-Brunnen, Foto Franz Bellmann

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    Für den Samstag, den 7. November 1998 organisierte Norbert Koczorski zum 4. Rheingauer Kunstgespräch in Geisenheim ein Happening mit dem Titel «Lügendes – Müllbild». 

    Dem Antrag von Norbert Koczorski, gestellt an das Ordnungsamt der Stadt Geisenheim am 3.8.1998, wurde mittels einer Sondernutzungserlaubnis vom 3.11.1998 stattgegeben. 

    Im Archiv bei mir lagert so einiges, was reproduzierbar ist, auch zwei Erinnerungsfotos mit dem in Geisenheim wohnenden Karl Dilly, der als Akteur die Performance bereicherte⇓:

    Im Rheingau Echo vom 12.11.1998 stand unter „Lügendes Müllbild“ von Franz Bellmann als Performance u. a. zu lesen:

    «Die Aktion sollte die Müllflut in der westlichen Zivilisation am Beispiel der Aluminiumdosen verdeutlichen und das öffentliche Bewusstsein für die Umweltproblematik schärfen, der jeder im alltäglichen Leben ausgesetzt ist. In Amerika, dem Herkunftsland der Getränkedosen, ist in der Zwischenzeit ein 5-Cent-Dosenpfand eingeführt worden, was die gedankenlose Wegwerfmentalität ein wenig eindämmen hilft.»

    Postkarten Mail Art aus der Serie „Strich-Mann“ zur Vorbereitung der Performance in Geisenheim⇓:

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    Als Vorläufer zum Dosenauftritt moderierte Norbert Koczorski zwei Rheingauer Kunstgespräche. Eröffnet wurde die Reihe mit Klaus Wettstein: «Die schwierige Abtrennung der Köpfe». Es folgte Hans-Leo Rohleder mit einer Video-Performance «Nachdenken über das Nachdenken». 

    Wichtige Verknüpfungen im Internet zu Norbert Koczorski⇓:

    Wanderausstellung Mail-Art-Projekt

    Wenn aus Post Kunst wird

    Bilder

    Zum vorläufigen Ende zitiere ich Norbert Koczorski (Ausstellungskonzept) aus dem Katalog «Friede den Hütten! Krieg den Palästen», ein Mail-Art-Projekt zum 200. Geburtstag Georg Büchners:

    «Ende der Achtziger Jahre sah ich zum ersten Mal eine Mail-Art-Karte von Aloys Ohlmann bei einem Freund im Atelier. Spontan schickte ich darauf hin Aloys meine erste selbst gestaltete Mail-Art-Karte zu. Wie es in der Mail Art üblich ist, werden alle Adressen von Mail Artisten veröffentlicht, die sich an Projekten beteiligen. So fand ich schnell viele Freunde in der weltweiten Gemeinschaft der Mail Artisten. 

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    WIR arbeiten vielleicht morgen daran weiter, DieRedaktion.

  • Welcome

    Welcome

    Refugees welcome: Strassenfest vor der Asylbewerber-Unterkunft Mannheim am 03.03.2012

    Bis 17:00 Uhr fand am Samstag vor der Unterkunft unserer Asylbewerber ein Strassenfest zur Solidarität mit Flüchtlingen statt, am Rande Mannheims, in der Pyramidenstrasse/Ecke Industriestrasse. Ein umfangreiches Programm … mit Buffet & Getränken (kostenlos), Informationen und Ausstellungen, Redebeiträgen und Workshops … gestaltete den Nachmittag. Für die Veranstaltung machten sich mehrere Institutionen stark, u.a. Bündnis gegen Abschiebungen, Freie Flüchtlingsstadt – KulturQuer-QuerKultur Rhein-Neckar e. V., Save-me-Kampagne MA … und viele andere UnterstützerInnen.

    Hier einige ausgewählte Schnappschüsse, fotografiert um die Mittagszeit, DieRedaktion.

    Denise, SAM_4827
    Kein Einweggeschirr!, SAM_4832
    Rollende, holzbefeuerte Suppenküche, SAM_4831
    Rollende, holzbefeuerte Suppenküche, SAM_4835
    Gäste des Strassenfestes, SAM_4840
    Radwerkstatt, SAM_4842
    Nico und Till, SAM_4844
    Arbeitsmaterial für Reparaturen, SAM_4847
    Kinderbetreuung, SAM_4853

    Von links oben nach rechts unten: Denise vom Kritischen Kollektiv MA-Mainz, kein Einweggeschirr, rollende, holzbefeuerte Suppenküche, Gäste vor der Unterkunft der Asylbewerber, offene Fahrradwerkstatt mit kostenlosen Reparaturangeboten, Nico und Till, die Radspezialisten. Blick in die Werkstatt, Spielwiese hüpfen.

  • Skulpturen

    Skulpturen

    Rückblick: darmstädter kulturnachrichten – Die Stadtillustrierte April 1994, unter Ausstellungen und Galerien war u. a. zu lesen: „Umweltpreis für Dosenkunst“

    … Franz Bellmann, Mannheimer Maler, Dosen- und Umweltkünstler stellt vom 29. April bis 08. Mai einen Teil seiner Performance „Dosenglück“ vor. Als Premiere zeigt Bellmann einige seiner Dosenstelen, etwa ein Dutzend, die als Stalaktiten und Stalagmiten dem Ausstellungsraum einen höhlenhaften Charakter verleihen. … (Der umfangreiche und informative Artikel, aus dem obiger Auszug stammt, wurde von Heinz-Günter Herpel verfasst, die April-Ausgabe liegt uns vor, die Präsentation organisierte der Freiraum „Kunstpunkt“ am Riegerplatz in Darmstadt, leider haben wir zu diesem Ereignis keine Fotos, DieRedaktion.)

    Zwei grössere Objekte an der Wand, Keine Daten, Foto Matthias Plath, SONY DSC
    Zwei grössere Objekte an der Wand im Atelier, keine Daten, Foto Matthias Plath, SONY DSC

    Obige Aufnahmen mit freundlicher Genehmigung von Matthias Plath, DieRedaktion.

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    "Adam und Eva", Ansicht 1, DSC_0060
    „Adam und Eva“, Ansicht 1, DSC_0060
    "Maria mit dem Jesuskind", entsorgt, DSC_0066
    „Maria mit dem Jesuskind“, entsorgt, DSC_0066
    "Stelen-Arrangement im Garten der CityKirche", Ausstellung 2002, 11
    „Stelen-Arrangement im Garten der CityKirche“, Ausstellung 2002, 11

    Obige Aufnahmen mit freundlicher Genehmigung von Manfred Rinderspacher, DieRedaktion.

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    Zwei Metallskulpturen aus einer frühen Phase, Scannen0026
    Zwei Metallskulpturen aus einer frühen Phase, Scannen0026
    "Drahtverhau", Schenkung TiG7, Foto DieRedaktion, SAM_5431
    „Drahtverhau“, Schenkung TiG7, Foto DieRedaktion, SAM_5431

    Eigene Aufnahmen, DieRedaktion

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  • Der Freundeskreis

    Der Freundeskreis

    Der Freundeskreis F. B.: gegründet anno 1990.

     

    Franz zusammen mit Bernhard im Luisenpark. Die Fotos auf dieser Seite gehören – sofern nichts anderes angegeben – Irene Kupsch und Bernhard Wondra, mit Ihrer freundlichen Freigabe, DieRedaktion.

     

    Malerfreund Uwe – hier links im Bild – kam gestern (11.02.2012) zu mir ins Atelier. Im Bild oben bei einer Malvorführung in der Alten Hauptfeuerwache in Mannheim. Völlig überraschend. Ein nicht erwarteter Besuch. Lange haben wir philosophiert, bis uns der Appetit nach Spaghetti überkam. Nun, auf ins Salerno.

     

    Literat und Kunstsachverständiger Meinrad Braun bei der Lesung im Ausstellungsraum von Gerd Reutter am 17.04.2011.

     

    Der Schriftsteller Klaus Servene und Werner Traschütz nach der Lesung von Meinrad Braun im Ausstellungsraum von Gerd Reutter am 17.04.2011.

     

    Bildbetrachtung: Opa Karl mit seinem Enkel Paul vor „Der Ball ist runder“, einer Hommage an Sepp Herberger, Foto Matthias Plath.

     

    Spannendes Video? Bei Gerd Reutter im Atelier.

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    Das Schaffen in Bildern

    Seit 1974 hatte Bellmann zahlreiche Einzelausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen und Projekte in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Angefangen hat der Künstler mit Walzbildern in Öl auf Leinwand, gearbeitet mit der Farbrolle. Der Walzbilderperiode folgte figürliche Malerei (Öl auf Papier), dann die Abkehr von einer klar und deutlich wiedererkennbaren Mal- und Kunstrichtung.

    Neben mehreren Ausstellungen regionaler Art war die Präsentation im Städtischen Museum in Worms ein weiteres absolutes Spitzenereignis. Dazu zählt die Mannheimer Plattfahraktion in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum für Technik und Arbeit (LTA) – heute Technoseum genannt, die grosse Bilder- und Dosenvorstellung mit der Künstlergruppe DaMaKa im Mannheimer Rathaus und so weiter und so fort. Siehe auch Berichte und Artikel unter Home.

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    UMBERTO BOCCIONI

    Technisches Manifest der futuristischen Bildhauerei (Eine Proklamation wird hundert Jahre alt)

    1912, ausgezogen und geändert: 1994, veröffentlicht am 13.02.2012

    „Die Plastik bietet heute in allen Städten Europas, in Denkmälern und Ausstellungen, ein so bemitleidenswertes Schauspiel an Barbarei und phantasieloser Nachahmung, dass sich mein futuristisches Auge mit tiefem Ekel von ihr wendet!“

    „In der Plastik eines jeden Landes herrscht eine blinde und törichte Nachahmung der aus der Vergangenheit ererbten Formeln, eine Nachahmung, die durch eine feige Tradition und eine feige Leichtfertigkeit noch ermutigt wird.“…

    …“In den germanischen Ländern finden wir eine abgeschmackte Gotik, die von dem deutschen Professorenklüngel in Berlin industrialisiert oder in München durch eine Verweichlichungskur kraftlos gemacht wird.“…

    … „Die Bildhauer müssen sich von folgender absoluter Wahrheit überzeugen: Wer heute noch mit“ Konstruktivismus, Kubismus, geschweissten Plastiken Grenzübertritte zu initiieren glaubt, ist Traditionalist, der gewissermassen den Akt kopiert.

    …“Der Aufbau der futuristischen Plastik wird architektonisch sein, nicht nur hinsichtlich der Konstruktion der Massen, sondern der Plastische Block wird in sich die freizügigen Elemente der plastischen Umwelt tragen, in der der Gegenstand lebt.“

    „Selbstverständlich werden wir eine Umwelt-Plastik schaffen!“

    „Werfen wir also alles über den Haufen und proklamieren wir die absolute und vollständige Abschaffung der endlichen Linie, reissen wir die Figur auf und schliessen wir die Umwelt mit ein“, dass der Werbespot Eure Hirnwindungen nicht mehr verleimt und dass Ihr Marionetten Eure Unfreiheit durchtrennt und aus: „You can’t beat the feeling“ you can … wird!

    „Wir proklamieren, dass die Umwelt als eine Welt für sich und mit eigenen Gesetzen am bildnerischen Komplex teilhaben muss;…“

    …“Keine Angst ist dümmer als die, die uns fürchten lässt, die Kunstgattung, die wir ausüben, zu überschreiten.“

    Mannheim, März 1994

    Verantwortlich für Auszug und Änderung: DieRedaktion

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    Freunde, Kollegen, Partner und die Medien

    Malerei-Objekte.de

    Kunst aus Mannheim

    Manfred Rinderspacher

    Homepage

    Matthias Plath

    Kunst und Kosmos

    Das langweiligste Portal des deutschen Sprachraums.

    HOFatelier

    Die Gruppe „HOFatelier“ existiert seit Anfang 2004. Ihren Ursprung hatte sie in einem Kurs für Ölmalerei in der Familien-Bildungs-Stätte, Mannheim. Seit 2005 treffen wir uns regelmäßig in der Jungbuschstrasse 17, wo auch die Künstlerinitiative LABORATORIO17 zuhause ist . Wir gründeten das „offene Atelier“ und nennen uns „HOFatelier“. Unser „künstlerisches Zuhause“ mit viel Platz, Licht und Freiheit wurde uns über den Gemeinschaftszentrum Jungbusch angeboten.

    Ausstellung Blauer Planet

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    Christel Heybrock findet im Mannheimer Morgen vom 27.04.2011 “Zwei Männer im Kontrast“

    “Gerd Reutter (Homepage) und Franz Bellmann zeigen in Mannheim neue Arbeiten“ Gemeinsame Ausstellung vom 02. April bis 08. Mai 2011

    Gerd und Franz im Ausstellungsraum Reutter in der Kleinfeldstrasse 50

    “Das Verbindende ist das Konträre“, der Kontrast spiegelt sich in den Keramiken von Gerd Reutter und den Müllbildern von Bellmann, die Verbindung fand sich in einer langjährigen Bekanntschaft und der daraus im Laufe der Zeit entstehenden Freundschaft und Zuneigung…

    “Zur Eröffnung hatte Bellmann einen sagenhaften Überraschungsauftritt, der fast an die glorreichen Zeiten erinnerte, in denen er als Performancekünstler im scheppernden Getränkedosen-Outfit die Straßenpassanten erstaunte“.

    Dieser Auftritt kann auf dieser Webseite im Themenbereich unter Videos angesehen werden. Zum Abschluss noch ein Ausstellungs- und Portrait-Foto von Manfred.

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