WACHAU – Weißenkirchen!

Die WACHAU besitzt ein Level an Bekanntheit bzw. Berühmtheit von super-high bis nicht zu überbieten. Das fängt bereits im zentral gelegenen Ort Weißenkirchen (Marktgemeinde)

an, und mit ihm wollen wir uns zunächst beschäftigen, bevor wir mit weiteren Artikeln weiter ausholen. Ein jeglicher Ort hat so seine Wahrzeichen, seien es Bauten, seien es geschichtliche Wichtigkeiten aus der Vergangenheit oder beliebte Bürgertöchter und -söhne aus Politik, Film, Kunst und was weiss ich so alles. Da liegt es nahe, sich der Dominanz einer Kirche ohne Namen zu widmen, der Pfarrkirche von Weißenkirchen; es ist die Kirche mit dem weißen Turm …

Im Örtchen selbst kann man, wenn man will, so einiges in Erfahrung bringen, auch die WACHAU zeigt wie viele andere europäische Gegenden altersbedingte Wahrheiten, die es nicht zu leugnen gilt:

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Weißkirchen bot uns Heimat und Zuhause. Da liegt es nahe, dass man sich seiner Unterkunft widmet, zumal es sich um ein hochherrschaftliches Gebäude aus der Frühzeit des vorigen Jahrhunderts handelt, Aufnahmen en gros und en détail:

In der Bildmitte das Hauptgebäude, vorkragend rechts die Privatgemächer und links das Gästehaus, Gesamtkomplex von St. Lorenz aus gesehen.

Wir blicken vom Hang mit Trockenmauer und Pflanzung himmelwärts⇑:

Und spazieren leicht angetrunken durchs Häuschen:

Spannend bleiben Ort und Gegend allemal, nicht umsonst ist die WACHAU dermaßen beliebt! Und mit Impressionen nicht ohne Gütesiegel wollen wir uns fürs Erste verabschieden:

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Morgen ist ein neuer Wandertag!

Radreise: MA/LU/Altrip/MA

TEIL 1


TEIL 2


Teil 3


Teil 4


Teil 5


Ende


Mannheim Rheinau Koller-Fähre

Am 30. April 2017 zog uns die Sehnsucht erneut in das Rheinauer Hafengebiet; ein bisschen radeln, ein bisschen fotografieren, den Weg durch die Rheinauen erkunden in Richtung Koller-Fähre: rüber auf die Pfälzer Seite des Rheins.


RIEDWIESEN


Am Rhein entlang zur Koller-Fähre: UFER-ART


Kiesbaggerei kurz vor Otterstadt (Pfalz)

Entlang dem Rhein-Hauptdamm zu Tisch an der Altrip – Fähre, Bratkartoffel und drei Spiegeleier, dazu Salat: 7 €


DER FOLGENDE BERICHT STAMMT AUS DEM JAHR 2014 UND WURDE UNTER DEM TITEL »NN 25 – MA-City+Rheinau/Hafen+Schwetzinger Wiesen/Riedwiesen+und zurück« VERÖFFENTLICHT:


So prima, die Festivitäten gehören vergangenen Zeiten an. Gott sei dank, dass alles vorüber geht. Gute zwei Wochen Ausnahmezustand. Das reicht ja. Andere verreisen und machen Badeurlaub. Das ist ebenfalls eine Art Ausnahmezustand. WIR haben uns mit Hinz und Kunz beschäftigt; irgendwie muss man ja über die Runden kommen. Heute fängt für uns das Jahr an. Die Silvester-Knallerei haben wir geflissentlich überhört: mit Ohropax: Friede den Ohren für einen gesunden Schlaf! Die Heiligen Drei Könige reisen in knapp einem Jahr wieder ins Deutsche Land. Da gibt es wieder Feste, wie wir sie gerade hinter uns haben, und so weiter und so fort. Zurück oder vorwärts – das ist egal. Hauptsache Bewegung: Mobilität. Das wahrscheinlich nicht zu überwindende Glaubensbekenntnis unserer von der Wirtschaft durchtränkten Zeit.


DSC05141 - Arbeitskopie 2Die einfachen Dinge fassen sich schnell: 07. Januar 2014. 09:15 Uhr. Ab zur Strassenbahn. Ach ist die voll, meinte eine Wartende. Aber fast alle steigen aus. Paradeplatz in Mannheim², Bahnwechsel. Radmitnahme. Auf zur Endstation der Linie 1. Rundfahrt Edinger Riedweg Edinger Riedweg. An Edingen werde ich weniger gern erinnert. Verflossen, seit Jahren verflossen. Es dauert nicht lang und der Abzweig ins Naturschutzgebiet (Die Dortmunder) taucht auf. Wir radeln weiter: Die Essener lang Richtung Tanklager. Das bringt nicht viel. Alles verrammelt. Sicherheitskontrollen im Eingangsbereich. Sackgasse. Keine Verbindung ins Ried. Das macht nix, wir sind gut zu Rad!


DSC05056 - Arbeitskopie 2     DSC05050Bleibt eine Impression aus der Essener: Eisenbahnenthusiasten hätten gewiss ihre helle Freude←Öffentliches Eisenbahnantiquariat im Rheinauer Hafen, was für eine Sensation! Funktionsfähige, eigentlich der Vergangenheit angehörende Waggons, mit eifrig in den Geleisen arbeitenden Angestellten der Hafengesellschaft. Da kommt uns das Technoseum (LTA) in den Sinn, hier jedoch: keine musealen Vehikel; sondern einsatzbereites Arbeitsmaterial.

Also gut: dann jetzt doch ab in die Dortmunder Strasse. Denke ich an Dortmund in der Nacht, so bin ich um den Fussball gebracht. Das ist noch schlimmer als Edingen. Die Dortmunder Trainer-Fratze. Die hässliche Wahrheit, TV verbreitet, nicht zurückzunehmen. Sanktioniert. Mit dem FC Bayern graut es im Quadrat, da hält bald kein Verein mehr mit, national wie international. Das ist wie Despotie. Beckenbauer ist Demokrat. Machthaber weniger feiner Couleur gestatten (gestatteten) sich Transaktionen der Ungesetzlichkeit. Das hat mit Fussball nichts zu tun, vielmehr mit Macht, mit Ball-Macht, Gott wie jämmerlich sie sind.


Ja, jeder muss mit sich selbst zu Potte kommen. Da radeln wir doch glatt hinüber zur Antwerpener Strasse, vorbei an einem kleinen Kanal, an dem meist Stahlhandel betrieben wird: Hinter der Spundwand fliesst der Rhein. Den sehen wir später, wir wollen entlang der Dortmunder Richtung Antwerpener zum Ried radeln.

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In der Dortmunder entdecken wir eine Recycling-Firma:↓

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DSC05096Mit einem wehmütigen Blick zurück auf unsere Verwertungsgesellschaft radeln wir weiter und sind an Industrieanlagen und technischen Einrichtungen nicht mehr interessiert.

Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet Backofen/Riedwiesen zwitschert uns entgegen. Das wird anstrengend, die Antwerpener mündet in kaum befestigte Wege. Ein klarer Schnitt, wir überschreiten eineDSC05101 - Arbeitskopie 2 unsichtbare Grenze: In der Wirklichkeit unserer Welt eine Gleisanlage der Deutschen Bahn AG. Sie trennt und verbindet Natur und Industrie, hier ist es nun mal so. Zwei Meter Gleisbreite überwinden und man ist drüben. Bedenke, es herrscht Winter, an Badefreuden wird nicht gedacht. Die Pfade sind matschig und mit Vorsicht zu geniessen. An einem kurzen, steilen Anstieg hat es mich hingelegt, das Hinterrad drehte durch und beim Fallen flog mir der umgehängte Fotoapparat um die Ohren. Es ist aber nichts passiert, Abstiege bin ich gewohnt, aber gebrochen habe ich mir noch nie etwas. Die Hose muss zur Wäsche, sie ist lehmverschmutzt. Die folgenden zwei Aufnahmen sind Paradebeispiele für Mannheimer Verhältnisse:

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Der sehr neue Reservekanister – eine moderne Flaschenpost? – tummelt sich am Rheinufer: Zufluss Leimbach, der aus Balzfeld / Hoffenheim kommt und durch Schwetzingen fliesst, am Schloss vorbei … Ein Rinnsal … Vater Rhein nimmt, was er kriegt …


Die Wiesen und Felder sind wie verlassen. Eine Einöde. Keine Menschenseele, außer einem Radler, wer sonst sollte die Stille registrieren. Ein Seitenarm des Rheins beherbergt Mannheimer Reichtümer…↓

Viel Money für seltene Nutzung?
Viel Money für seltene Nutzung?

Die Riedwiesen, die Seen und der Restposten von Auwald geben zurzeit nicht viel her. Es folgen ein paar Eindrücke einer nur scheinbar leblosen Welt. Wir schauen im Frühjahr (ES WURDE DAS JAHR 2017!) wieder vorbei, Picknick??? Badevergnügen??? Beides und mehr…

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RUINE – Staatsstrasse Numero 25

Zum Einstieg: ein Überblick. Die Aufnahme stammt von der Rückseite der Bauten und stellt einen Hauptteil des Anwesens dar, wo der zu früheren Zeiten industriell genutzte Speyerbach eine Art natürliche grenze zieht.↓


Es ist nicht einfach das im Speyerbachtal längs der B39 (Hauptstrasse) zwischen Lambrecht und Neustadt gelegene abgewirtschaftete Industrieareal mit der Anschrift Staatsstrasse 25 für den interessierten Leser in seine Einzelteile zu zerlegen, wenn man nicht zutrittsbefugt ist. Immerhin kommt einen der Gedanke der kulturellen Aufwertung, jedoch: an dieser stark befahrenen Bundesstrasse? Wohl droht der Abriss! In einem Verwaltungsgebäude wird noch gewohnt, Rauch steigt auf!


Unbedarft wie man so ist, steht die Vermutung im Raum, dass es sich um eine ehemalige Papierfabrik handelt, die schon vor Jahren nicht mehr funktionierte, da – wie sollte es anders sein – die Pleitegeier sich über die stinkenden Reste hermachten. Jetzt steht das Überbleibsel verrottenden Autos, abgekippten Bauschrott und bürokratischer Sorglosigkeit zur Verfügung.

BITTE  BEIM  PFÖRTNER  ANMELDEN!!! 


Begäbe der Betrachter der Ruine sich gedanklich in die Vergangenheit, so käme ihm realiter ein surrealistisch anmutendes firmeninternes Verwaltungsgebäude ins Blickfeld. Was ist schon der Hammer: So modern!

Chefetage mit Rundsicht zwecks kaufmännischem Überblick.


Klar, gegen die Tatsache, dass der Buntsandstein in unserer Zeit stark zu Sand als Verwitterungsprodukt neigt, lässt sich im Fall der Staatsstrasse 25 nichts ausrichten, es fehlen die Kümmerer. Das macht nix, die Architektur der Papiermühle ist eh durch kapitalintensive Entscheidungen dem Untergang geweiht.


Irgendwie und irgendwo erhält die Ex-Fabrik den globalen Preis für Idylle, Mystik, Verlust, Sterben und Dahingehen, ein sich Abwenden von den Zeitläuften des Daseins, ein Erscheinen, das sich so nie mehr ergeben und einstellen wird.


 Mit Wehmut im Blick hauen wir ab und radeln Richtung Mannheim.


Bis zur nächsten RUINE!

wow

wow 

DERNBACH – ach so lieblich

Wandertag: Donnerstag, 20. April 2017


Die Route – Parkplatz an der L506 Nähe Modenbacher Hof / Burg Neuscharfeneck mit Picknick / Landauer Hütte / Dernbach / Ramberg / Parkplatz: beachte Hinweistafel im Bild links und Foto rechts …


Burg Neuscharfeneck per Foto

Blick von Neuscharfeneck Richtung Annweiler – Burg Trifels / Burgruine Anebos / Burgruine Scharfenberg


DERNBACH – ach so lieblich: Im Panorama

Dernbach und seine Raritäten
Blick auf Dernbach und das vorgelagerte Leinbachtal … wenn Spaziergänger von der Landauer Hütte kommen, wo es sich im Vergleich zum Dernbacher Haus sehr viel besser Station machen läßt … 

Von Dernbach nach Ramberg und zum Ausgangspunkt

Eine Fotovisite entlang der Strecke:

Pause bis zur nächsten Wanderung!

 

Zwischen Germersheim und Waghäusel

Kurz vor Ostern: und die Frühjahrsshow verteilt Eintrittskarten, kostenlos! Die Farbpalette schier endlos, eine Mixtur aus Glück und zukünftiger Ernte. Eine Pracht in den Grundfarben und deren Mischungen. Manche weben daraus einen Blütenteppich, nach Ostern liegen die Blüten verblasen und verwelkt zum Abtransport durch die Entsorgung in den Strassen und Räumen des Glaubens ohne Erinnerung. Wird es sich im nächsten Jahr genauso zutragen?

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Wir starten in Germersheim (Bahnhof-Bahnhofstrasse-Zeughausstrasse (Deutsches Strassenmuseum)) und orientieren uns an der ‚Grossbaustelle‘ Neue Stadträume Paradeplatz, durch die – öffentlichen Angaben zufolge – ein Radweg führt. Die Tour ist nicht ohne, aber verboten ist sie nicht!


Sicherheitsschutz wird großgeschrieben. Auch ohne Schutzausrüstung, die Baustelle befindet sich im Ruhemodus. Keine ratternde Baumaschinen und umherkurvende Transportfahrzeuge. Kein Handwerker, keine Bauleute. Kein Sicherheitspersonal. Ruhe! Wobei die Baustelle bereits von Ferne gut sichtbar wahrgenommen wird, was dem Fotografen enorme visuelle Reize vermittelt. Kein Baustellenabsperrgitter (Beamtendeutsch) behindert den Zugang – weil öffentlicher Radweg! Der Fotograf trägt Warnkleidung: rot+blaukariertes Schottenhemd, achtet auf Vertiefungen, tritt nicht in Spuren von Erdbaumaschinen, meidet herumliegende Metallteile, Armierungseisen, Nägel etc. …


 IMPRESSIONEN aus einer vergangenen Zeit (siehe auch Artikel ‚Türen und Tore‘)⇓

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Wir haben die Germersheimer Grossbaustelle ohne Plattfuss verlassen, schwingen uns erleichtert auf den Ledersattel und strampeln zügig vorbei am Weißenburger Tor (La Porte de Wissembourg) hinüber zum Old Man River Rhein Richtung Rudolf-von-Habsburg-Brücke (B 35): Wir wollen über die mitten im Fluss verlaufende Grenze nach Baden-Württemberg!


Das wird spannend, habe ich die Habsburg-Brücke ja schon mal überquert, was bereits eine Weile her ist, von BaWü. ⇒ nach Germersheim,  damals mit Gliederzittern, weil nicht höhentauglich bzw. schwindelfrei, man will und muss den Dingen trotzen, weil nur noch ne Eisenbahnbrücke in der Nähe und ich wollte nicht zum Bahnhof zurück!


Gemach, erst durch die spärlichen Rheinauen, hätte nach Leimersheim radeln können, zur Fähre, ich visierte die Rhein-Querung an, da hat man ein bisschen den Überblick, z. B. die Queich, göttlich lieblicher Bach, bei ihrem letzten Wellenschlag kurz vor der Mündung in den Rhein!


Bevor wir die Grenze überschreiten noch ein kurzer View auf die Ruine der Schiffswerft Germersheim, die fiel uns so richtig vor die Kamera, die Uhr ist stehengeblieben, wann an welchem Tag genau ist mir nicht überliefert, wir werfen einen exakteren Hinschauer auf die auf dem Gelände liegenden Ruinen:

PAUSE!!!

WIR überqueren den Vater aller Väter und blicken um uns, nicht im Zorn:

Müdigkeit macht sich breit. An Rheinsheim vorbei radeln wir über die Äcker mit orientierenden Blicken auf das vor uns liegende AKW Philippsburg (siehe Artikelbild), nehmen sie L555, lassen Philippsburg links liegen und ergötzen uns bei Waghäusel Nähe Bahnhof an den Bauten der sog. Eremitage:

Auf die Deutsche Bahn AG ist Verlass, auf jeden Fall im Regio-Verkehr! Adiós!

Black: Schwarz ist nicht nur der Deutschen Lieblingsfarbe

Eingereicht am 13.10.2013 (erhöht am 09.04.2017!) 

Your article is very well-written, and informative. It’s just the kind of information I’ve been looking for my research project. I feel you have touched on some fine valid points.


Denk ich an Merkel an der Macht, dann bin ich um den jämmerlichen Schlaf gebracht!


Der Deutsche Wähler ist der Potentat. Er lässt zittern (nach einer Wahl), er bringt Hoffnung (nach einer Umfrage), er eliminiert unliebsame Politiker und Parteien, souverän lässt er viele im Regen stehen und er tut vor allem eins: Er malt schwarz, verarbeitet wird Lampenruss und Elfenbein (IVORY BLACK), Blauschwarz mit Rotanteil kommt oft ganz gut und mitunter zerfliesst ein Wahlabend in nächtlicher Dunkelheit. Und im Suff vor lauter Frust. Im Überschwang auch vor Freude über den Triumph. Schwarz, schwarz, schwarz sind alle meine Strümpfe, ‚Rote + Grüne Socken‘ aussortiert und out (?). Wer weiss schon, was kommt. Im Wählerauftrag dürfen jetzt die bescheidenen Politiker ran.


Frau Merkel ist die eineindeutige Siegerin der Bundestagswahl 2013:


Infos zu verschiedenen Landtagswahlen unter

http://franzbellmann.de/?p=9595

und

http://franzbellmann.de/?p=9391


Der Wähler, einige Gewählte und Abgewählte:

WIR sind am Ende unserer Wahlberichterstattungen, waren herrliche Abende vor dem Monitor, waren wir doch in Berlin, im Saarland und in NRW und sonst wo, sodass wir auf Hessen getrost verzichten können. Adiós!!!


WIR wagen eine Prognose: Schwarz + grün mischt sich gern zu umbra…


Saarland 2017: Sichre Bank für die CDU? Schulz-Effekt? Anke Rehlinger SPD: Rot-Rot mit Oskar Lafontaine (13 Jahre Ministerpräsident in Saarbrücken)?Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)? Bleibt sie, geht sie? Regierungswechsel? Fortsetzung der CDU-SPD Koalition? Etwa 800 000 (eine Million Einwohner im Land) Wahlberechtigte bestimmen einen neuen Landtag! Im Saarland! Schwach: FDP/Grüne/AfD.

Wie sieht die Zukunft der Parteien in Deutschland aus? Wahlen in NRW? In Schleswig-Holstein? Im Bund im September!


Die Prognose (18:00 Uhr): ARD/ZDF (in Prozent)

CDU……………………41/40  Sitze 24

SPD…………………….29,5/30  Sitze 17

Linke……………………13/13  Sitze 7

FDP……………………….3,0/3,5

Grüne…………………….4,5/4,5

AfD………………………..6,0/6,0  Sitze 3

Die Piraten unter ferner liefen.

Wahlbeteiligung 71 %


Erste Hochrechnung ( 18:29 Uhr): ZDF

CDU 40,4%, SPD 30,4%, Linke 12,4%, AfD 5,9%, Grüne 4,4%, FDP 3,2%, Piraten 0,7%, andere 2,6%


Die Gewinnerin: AKK-Annegret Kramp-Karrenbauer in der Nähe der absoluten Mehrheit!


Wir melden uns noch mal mit dem amtlichen Endergebnis, obiges Foto stammt vom Monitor.

HeimatMuseum Fußgönheim – Radtour XXXL

MANNHEIM: Donnerstag, 25. März 2017

Weit ist der Weg Tom Dooley aus Tennessee, Fußgönheim liegt tief im Herzen des Pfälzer Weins, fast verloren in den landwirtschaftlichen Weiten der Rheinebene, jedoch ganz nah bei LU und Speyer und Landau und so fort: Tom Dooley!

Mit dem Rad und der Strassenbahnlinie 4 bzw. der 9 (stündlicher Expresszug), der sog. Rhein-Haardt-Bahn, erreicht man zum Beispiel das Örtchen Ruchheim, von wo aus es sich lässig radeln lässt auch abseits markierter Wege.

Den Ruchheimer Grund erahnt der Leser in den nachfolgenden Abbildungen einer wilden Müllkippe (Pumpstation zur Bewässerung(?)) mit skulpturalen Charakterzügen↓:


Auf der Brücke der L525 über die A61 traf ich zufällig meinen alten Freund Kurt, alt ist wörtlich zu nehmen, Kurt zählt den 91. Lenz und wir quatschten und laberten, bis es ihm zu bunt wurde, er müsse sich um seine Blümerchen und seine vor vier Jahren verstorbene Frau kümmern …


Nach diesem so glücklichen Intermezzo und Kurts Abfahrt wie bei einer Rallye-Meisterschaft strampelt Dooley weiter längs dem Affengraben und dem Floßbach, da ist das Heimatmuseum in Fußgönheim nicht mehr weit, Gitarren- und Blues-Liebhabern aus Tennessee sei es unbedingt sehr ans Herz gelegt! Jetzt gibt’s erst mal fire alarm im Heimatmuseum↓:

Nachdem sich das alles als falsches Getöse herausstellte, konzentrieren wir uns auf einige Artefakte in den Räumlichkeiten vom …


So ziemlich schräg gegenüber findet der Besucher aus Tennessee an den Aussenwänden der Kath. Kirche St. Jakobus Hinweise auf die Gruft der Familie Jacob Tillmann von Hallberg und auf den Geistlichen Rat Karl Neuberger!


Für Tom rentiert sich allemal der Besuch des Gartens des Hallbergschen Schlosses, Zutritt über Kirchenareal↓:


Und realisiert Deutschland als Land der Dichter und Denker, Künstler und Musiker

Erinnerungstafel am Eingang zum Museum

PAUSE

Radtour am 23. März 2017

∗Wegbeschreibung ⇔ Linie 4 von MA (Haltestelle Universität) über LU nach Ruchheim; ⇔ per Rad: Affengraben, L525, Floßbach, Abzweig Wirtschaftsweg zum Heimatmuseum Fußgönheim (Visite), L454, Dannstadt-Schauernheim, Hauptstrasse L454, vorbei am Segelfluggelände LU-Dannstadt, Schifferstadt entlang der Bahn vorbei am Golfplatz Kurpfalz nach Limburger Hof, Neuhofen (Friedhof, Rast-zwei belegte Brötchen vom letzten Metzger, ein Apfel, Wasser), längs Dammweg zum Kiefweiher, verwurstelter Wegabschnitt nach Mundenheim(LU): Strassenbahnhaltestelle Schillerschule, über Berliner Platz zum Ausstieg Rathaus Mannheim; daheim!