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Ein Rad und Corona

Ein kleiner Unfall bringt es oftmals mit sich, dass ein Fahrrad zur Reparatur muss, so geschehen am 06.04.2020 zu Beginn der Karwoche zu Hochzeiten der Corona-Pandemie. Der Unfall war mickrig, ein Gäbelchen von einem Ast drängte sich zwischen Vorderrad und Schutzblech, da war das dünne Blech dahin! Die Halterung verbogen und scheps. Die Satteltaschen beim Sturz zerrissen.

In Ludwigshafen existiert seit 1911 die Fahrradhandlung PÜLZ mit angeschlossener Reparaturwerkstatt. Das Geschäft ist geschlossen wegen erhöhter Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus, Reparaturen dürfen jedoch unter Berücksichtigung entsprechender Verhaltensweisen angenommen und durchgeführt werden, da das Rad ein wichtiges Verkehrsmittel ist.

Noch am Unfalltag wurde mein Rad zur Reparatur angenommen, heute am 09.04.2020 erhielt ich es zurück, das waren drei fahrradlose Tage, und morgen geht es gleich früh in der Kühle wieder los!!!

Alles in bester Ordnung, Bremsen frisch eingestellt, neues Schutzblech angebracht, Tacho erneuert, Kette geölt und was sonst noch, es läuft, wenn auch Jahre auf der Felge, Pülz darf gerne noch 100 Jahre älter werden. Und Matthias sei Dank radele ich zwar nicht unfall- was ja immer mal vorkommen kann, jedoch kostenfrei. Deshalb ein Hoch auf Pülz, Back, Mat und so weiter und sofort …

Werbetafel am Fahrradständer vor der Reparaturwerkstätte

Freundliche Begrüßung vor dem Eingang zur Werkstatt:

Back (li.), rechts Kunde

Morgen radeln wir weiter in die Welt hinaus.