Lisa Massetti: Alle Menschen werden Brüder + Schwestern…Sidewalk-Theater im Jungbusch

Auf eine Einladung vom 2. Juni hin: ging ich heute Abend in den Jungbusch. Lisa führt Regie in diesem Stadtteil von Mannheim. Und präsentiert sidewalk. Wohl am besten übersetzt mit der Fußweg. Also gingen alle – Brüder + Schwestern – ausnahmslos der vorgeschriebenen Route nach: »ZarteSehnsuchtSüssesHoffen« (Sidewalk-Theater) nach Motiven von Friedrich Schiller. Im Saal des Gemeinschaftszentrum Jungbusch startete die CREATIVE FACTORY mit ihrer neubearbeiteten Inszenierung einer Aufführung, die institutionell bereits Anerkennung, Würdigung und Preise fand. Lisa Massetti bildet den Nukleus dieser förderungswürdigen Theaterarbeit. Ich lasse es mir nicht nehmen, den Inhalt der mir übermittelten Einladung hier darzustellen:

»Liebe Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie gerne auf eine Aufführung der CREATIVE FACTORY im Gemeinschaftszentrum Jungbusch aufmerksam machen und einladen: „ZarteSehnsuchtSüssesHoffen“ (Sidewalk-Theater) nach Motiven von Friedrich Schiller. Die Inszenierung ist eine Neubearbeitung der Aufführung, die im Jahr 2009 mit dem Preis des Festivals der freien Szene „Schwindelfrei“ (Inter. Schillertage – Nationaltheater MA) prämiert wurde. Es wurde durch Improvisationen in neuer Besetzung eine neue Textfassung für den Handlungsrahmen erstellt. Jugendliche und Bewohner des Jungbusch stellen in szenischer Form eine Verbindung her zwischen ihrer heutigen Lebenswelt und klassischen Schiller’schen Themen wie Recht und Ungerechtigkeit, Freiheit und Gefangensein, Widerspruch zwischen Idealen und Wirklichkeit, Anmut und Würde, Vernunft und Unvernunft. Gespielt wird open-air auf Straßen und Plätzen des Stadtteils. So werden Originalschauplätze des Jungbusch zu theatralen Handlungsräumen. Die Grenzen zwischen Darstellung und Wirklichkeit werden aufgelöst. Es werden Brücken geschlagen zwischen gestern und heute, Klassik und Moderne, deutsch und nicht-deutsch, künstlicher und natürlicher Realität. www.jungbuschzentrum.de Aufführungen finden an folgenden Tagen statt: Samstag: 15. Juni 2013 um 19 Uhr (Premiere), Sonntag: 16. Juni um 18 Uhr, Start: SAAL DES GEMEINSCHAFTSZENTRUMS JUNGBUSCH, Jungbuschstrasse 19,  Mannheim, Eintritt: Frei, Wir würden uns freuen, Sie an einem der beiden Abenden begrüßen zu dürfen. Liebe Grüsse, Lisa Massetti, Elfenstraße 15, 68169 Mannheim, Tel.: 0621/3 18 97 39, mobil: 0173/ 19 57 444, P Be nice to the world. Please don’t print this e-mail unless you really need to.«

Stationen des abendlich-intellektuellen Spaziergangs:

Lisa Massetti ↓

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Das Publikum, Station 2: Gemeinschaftszentrum Jungbuschstrasse 19, Station 1 (Aufführung des 1. Aktes) im Saal des Zentrums ↓

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Der Übergang zur nächsten Station unter polizeilicher Aufsicht mit den in schwarz gekleideten Wegweisern: bitte folgen ↓

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Station 3: Verein für orientalische Musik und Mystik, oben zwei der vielen hier namentlich unbenannten SchauspielerInnen ↓ 

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Das Publikum ↓

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Die Wegweiser, Direktimport aus Süditalien: ‚Ndrangheta (Kalabrien), Camorra (Neapel), Cosa Nostra (Sizilien)… ↓

Auf dem Weg zu Station 4 ↓

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Vor der Station 4: Wer ist dieser Schauspieler? ↓

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Station 5, Hof Kauffmannmühle, Hafenstrasse 68, mit Publikum und Schauspielerinnen namenlos ↓

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Zwischenbericht ↓ 

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Station 6, Frei- und Baugelände: Musikalische Intermezzi ↓

Die Mafia ist allgegenwärtig, ihr wird gefolgt, im Hintergrund ein Fahrzeug der Cosa Nostra ↓

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Station 7 (An der Jungbusch-Arena) ↓

Zwei Hauptdarsteller bewundern ihre Kollegen bei ihrem Auftritt an der Jungbusch-Arena ↓

Panorama ↓

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Impressionen von den Stationen 8 / 9 / 10 aus der Werftstrasse (8=Fenster / 9=Hof Contra’n / 10=ehemaliger Polizeiposten, heute Praxis Dr. Rainer Bindert) ↓

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Station 11 (Hof Kauffmannmühle, Eingang Böckstrasse): Freiheit hinter Gittern ↓

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Eingangsbereich Böckstrasse ↑

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Auftragsarbeit im Knast ↑

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Der Befreiungsschlag ↑

Station 12 (Quartiersplatz, Hafenstrasse): »AN DIE FREUDE«, Gedicht von Friedrich Schiller, Ludwig van Beethoven, 9. Sinfonie in d-Moll op. 125, hier in einer modernen Version vorgetragen

Ein Teil des Textes aus Schillers Gedicht:

Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,

Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligthum!
Deine Zauber binden wieder
Was die Mode streng geteilt;
Alle Menschen werden Brüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.

Von den Stationen 1 + 13 liegt im Moment kein Dokumentationsmaterial vor.

Lisa Massetti erteilt gerne Auskünfte und Informationen nicht nur zum Inhalt des neubearbeiteten Stücks.

Einstweilen fini.

Auf meine Bitte per E-Mail schickt Larissa Dubjago mehrere Aufnahmen, die die Stationen 1 und 13 dokumentieren. Larissa lebt in Ludwigshafen. Sie ist unter larissalu@web.de erreichbar.

Station 1, im Saal des Gemeinschaftszentrums Jungbusch, drei Impressionen von Larissa Dubjago

Station 13, im Saal des Zentrums, zehn Aufnahmen von Larissa Dubjago

Ich bin sehr begeistert von Larissas Fotoarbeit und auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön! Es folgen drei Portraits von Larissa, die aus dem Hof Kauffmannmühle (Station 11) stammen:

Herzliche Grüsse an Lisa Massetti.

ZarteSehnsuchtSüssesHoffen Sidewalk-Theater nach Motiven von Friedrich Schiller

Regie: Lisa Massetti # Dramaturgie: Bernd Görner # Bühne/Technik: Thomas Kaufmann # Assistenz: Sonat Cankapli/ Sophie Sanitwongs # Musik: Sinan Sarihan und 34 Darsteller:

Hüseyin Yörük, Gizem Kaya, Kaya Yörük, Melek Kiliç , Salih Acar, Cagla Dogru, Tuba Ibis, Büsra Yazici, Burak Hossöz, Kübra Durak, Samet Cankapli, Tagrid Jasem, Fatih Akpinar, Maura Lucci, Kenan Sarihan, Maryam Razeghi, Hamza Kapli, Tülay Balik, Kenan Kapli, Najibeh Gharibi, Sonat Cankapli, Ruth Syren, Ilyes Mimouni, Zeynep Demir, Emin Yildis, Hülya Balkis, Giyasettin Akpinar, Norbert Hermann, Meltem Kiliç, Gisela Merkle, Melek Yörük, Maria Hermann, Öznur Besli, Alex Miller

Marta Elena Garcia Lopez in der Buschgalerie in Mannheim

Marta Elena Garcia Lopez

Mannheim 01.08.2014 / Nachdem der Artikel mittlerweile über tausend Aufrufe verzeichnet, erhielten wir von Lilo Jung – besser bekannt unter ihrem Pseudonym Nora Noé – per E-Mail folgende Nachricht:

lieber franz, schöner artikel und tolle fotos! liebe grüße nora

Die Vernissage zur Ausstellung »Kubanische Kunst« von Marta Elena Garcia Lopez ging am letzten Freitag im Café Buschgalerie über die Bühne. Reichlich Freunde der Galerie und viele Kunst- und Kulturliebhaber genossen ein intensives Karibik-Gefühl, nicht nur hervorragend von der Künstlerin in Szene gesetzt: Kubanischer Rhythmus erklang und die Gäste fanden sich urplötzlich in den alteingesessenen Reparaturwerkstätten Havanas wieder (»Oh Lord Won’t You Buy Me A…«, Janis Joplin). Vielleicht oder wahrscheinlich geht es um einen schrottreifen Cadillac? Oder einen veralteten mercedes-benz? Unser Fotograf Matthias Plath jedenfalls machte Momentaufnahmen und fasste die Kubanische Entdeckung in impressionistische Bilder, wie schon in seinen Portraits über Nicolas Alayo Anferro. Wir veröffentlichen gut ein Dutzend Plath-Fotos von der Ausstellungseröffnung vom 10. Mai, zu sehen sind die Arbeiten von Marta bis 31.05.2013 in der Buschgalerie (cafe buschgalerie).

Die Künstlerin

Marta Elena Garcia Lopez
Marta Elena Garcia Lopez

 

Musikalischer Vortrag und Begeisterung

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Dadaistische Kunstaneignung einer Besucherin während der Eröffnung

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Gäste

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Wer sich äussern möchte: Die Kommentarfunktion ist geöffnet!

Wir haben auch Aufnahmen von Werken der Künstlerin zu bieten, zu Format, Titel, Jahr der Entstehung et cetera fehlen uns im Moment noch die jeweiligen Angaben, alle Fotos von Matthias Plath, eingesetzt am 05.06.2013:

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¶ Einstweilen fini.

Mannheimer Spezialitäten

Mit den Mannheimer Spezialitäten möchten wir in Serie nach und nach über Zustände, Befindlichkeiten, Bemerkenswertes und Nebensächlichkeiten in unserer Stadt berichten: in der Hauptsache durch fotografische Veranschaulichung. Dazu benötigen wir Material. Wir veröffentlichen gerne nicht nur Bilder aus eigener Produktion. Mitarbeit ist nach wie vor willkommen. Wichtig erschiene uns ein Bericht über den Zustand der Mannheimer Strassen, hauptsächlich in den Quartieren, so nach dem Motto: „Die immer währende Flickschusterei“. Dies beträfe ja nicht nur Mannheim, sondern die Republik. Eine kleine Bestandsaufnahme der maroden verkehrstechnischen Infrastruktur könnte den schon jahrelangen Ärger erneut bestätigen. Und was machen die Verkehrspolitiker? Flickschustern. Wie so oft. Es gibt auch andere Themen. Suchen Sie! Wir beginnen mit einem Blick auf die Mannheimer Strassenkunst, bekannter unter dem Namen Pflastermalerei und nennen sie:

Papier auf  Trottoir und mehr

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Fortsetzung folgt mit lieben Grüssen an verkommene Gehsteige und Asphaltlöcher.

Einmal Schlagloch und zurück

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Die Schlagloch-Aufnahmen wurden am 10.06.2013 hochgeladen und stammen vom 06.06.2013.

Die MANNHEIMER PLATTE – Menschen helfen Menschen e.V.: ein Schriftwechsel

Die Anfrage per E-Mail vom 10.03.2013: 

Von: Franz Bellmann <franz.bellmann@me.com> Betreff: Unterstützung, Datum: 10. März 2013 07:28:33 MEZ. An: info@mannheim-business-school.com. Sehr geehrte Damen und Herren, die Mannheimer Platte (Menschen helfen Menschen e. V.) wurde für ein Strassenfest auserkoren. Am 17.03.2013. Vor dem Lokal. H 7, 26. Von 11:00 bis 17:00 Uhr. Die Einladung informiert über Unterstützer. Darunter: MANNHEIM BUSINESS SCHOOL. Wie ist das Sponsoring zu verstehen? Was wird geboten? Beziehen sich die Festivitäten lediglich auf das Lokal der Mannheimer Platte? Oder auch auf weitere Anrainer in den Quadraten G 7 / H 7? Für eine Antwort: herzlichen Dank. Mit freundlichen Grüssen, Franz Bellmann. H 7, 24, 68159 Mannheim, 0621-3974 9958, http://franzbellmann.de/?p=8260

Die Antwort per E-Mail vom 11.03.2013:

Sehr geehrter Herr Bellmann, Ihre Emailanfrage wurde mir heute weitergeleitet. Das Straßenfest wurde von Executive MBA Studenten der Mannheim Business School im Rahmen eines Class Projects organisiert. In diesem Zusammenhang steht auch die Mannheim Business School auf dem Plakat und den Flyern. Anbei finden Sie zur Information eine Pressemeldung, die heute erschienen ist:

Straßenfest der Mannheimer Platte
Mannheim Business School unterstützt Bürgerinitiative
Mannheim, den 11. März 2013, Sehr geehrte Damen und Herren, die seit 1995 bestehende Bürgerinitiative Mannheimer Platte, die in H7, 26 ein Lokal betreibt, in dem ein günstiges Mittagessen für alle angeboten wird, die dafür Bedarf haben, feiert am Sonntag, den 17.03.2013, ein öffentliches Straßenfest. Organisiert und initiiert wird das Fest von Studierenden der Mannheim Business School. Bernd Oehler, Vorstand der Mannheimer Platte, freut sich über die Veranstaltung, die aus seiner Sicht „die Platte der Nachbarschaft und der Stadt noch näher bringen soll“. In der Zeit von 11 bis 17 Uhr kommen Besucher in den Genuss von Live-Musik, Speisen und Getränken sowie einem attraktiven Rahmenprogramm. Es gibt Spiele für Jung und Alt und Live-Musik lokaler Bands. So haben sich die Mannheimer Bands Goldvogel mit Folkmusik, die Rockband The Wipes sowie die Basement Group aus Heidelberg angekündigt.»Wir solidarisieren uns mit dieser Einrichtung, die aus unserer Sicht eine unglaublich wichtige Rolle für unsere Gesellschaft und für Mannheim übernimmt«, erklärt Dr. Till Riehm, ein Teilnehmer des organisierenden Jahrgangs der Universität. Das soziale Engagement der Business School wird dabei auch von höchster Stelle unterstützt: Oberbürgermeister Dr. Kurz hatte am Workshop des Projektes teilgenommen, der im Rahmen des Freiwilligen-Tages der Metropolregion Rhein Neckar von der Werbeagentur Oelenheinz & Frey veranstaltet wurde, und damit seine Unterstützung für die Mannheimer Platte bekräftigt. Die Einnahmen vom Straßenfest sowie weitere durch die Studierenden gesammelte Spenden kommen vollständig der Mannheimer Platte zugute. Wir würden uns über eine Berichterstattung im Vorfeld zur Veranstaltung freuen, begrüßen Sie aber auch gerne persönlich auf dem Straßenfest. Bitte wenden Sie sich vor Ort an Vanessa Szymanski, Tawnya-Jo VanGroningen oder Dr. Till Riehm. Zusammen mit dem Vorstand der Platte stehen wir auch gerne für Interviews und Fotoaufnahmen zur Verfügung.

Dr. Till Riehm
Mannheim Business School
till.riehm@fst.com
Bernd Oehler
Mannheimer Platte
Menschen helfen Menschen e.V.
H 7, 26
68159 Mannheim
0621 18068345
vorstand@mannheimer-platte.de
www.mannheimer-platte.de
Vorbereitende Massnahmen der Verkehrsmanagements vor H 7, 26
Vorbereitende Massnahmen des Verkehrsmanagements vor H 7, 26

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Das Antransportieren und Aufstellen öffentlicher Toiletten im Hofbereich von H 7, 26 am Freitag, 15. März 2013: Toi, toi, toi.

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Die Mannheimer Platte bedankt sich bei den Organisatoren und Unterstützern des Straßenfestes

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich gerne an mich wenden oder direkt an unseren hauptverantwortlichen MBA Studenten Dr. Till Riehm. Schöne Grüße Diana Gabersek, Program Manager Weekend Executive MBA, MANNHEIM BUSINESS SCHOOL gGmbH, L 5, 6, 68131 Mannheim, GERMANY, E-Mail: gabersek@mannheim-business-school.com, Phone: +49 (0)621 181-1345, Fax: +49 (0)621 181-1278, Mannheim Business School – Germany’s first and only triple-accredited business school (AACSB International, EQUIS and AMBA), www.mannheim-business-school.com, Mannheim Business School gGmbH, Sitz Mannheim, Amtsgericht Mannheim, HRB10262 – SteuerNr. 38107/03995, Geschäftsführer: Prof. Dr. Jens Wüstemann, 2013/3/10 Info General <info.general@mannheim-business-school.com>

MANNHEIMER PLATTE

MANNHEIMER PLATTE: Samstags besser essen

Liebe Gäste, ab September bieten wir Ihnen am Samstag statt Eintopf ein komplettes Mittagessen an – selbstverständlich zum gleichen Preis wie immer. Unser neuer Lieferant ist das Schifferkinderheim in Seckenheim. Wir hoffen, dass wir dadurch die Qualität des Essens steigern können und wünschen guten Appetit!

MANNHEIMER PLATTE reduziert Essenpreis 

Ab 01. Mai 2013: Essen für 1.50 €

»Liebe Gäste, nachdem der Verein Mannheimer Platte im letzten Jahr von vielen Spendern mit grossen und kleinen Summen bedacht wurde, können wir deshalb den Essenpreis für Sie ermässigen: Ab dem 01. Mai kostet das Essen 1.50 €.« (Statt wie bisher 1.80 €, Anmerkung DieRedaktion.) »Der Preis für die Getränke bleibt unverändert.« (Auszug aus einer im Restaurant verteilten Mitteilung des Vorstandes des Vereins.) Eingesetzt am 30.04.2013.

MANNHEIMER PLATTE veranstaltet Strassenfest

Am Sonntag • 17. März 2013 • von 11:00 bis 17:00 Uhr • in H 7, 26 • 68159 Mannheim • Strassenfest der Platte • Gefeiert wird drinnen und draussen • Die Lokalität ist international bekannt • Es gibt Live-Musik und ein attraktives Rahmenprogramm • Nähere Informationen zur Mannheimer Platte erhalten Sie hier:

Der stadtbekannte Mannheimer Treffpunkt für Bedürftige: Die Platte
Der stadtbekannte Mannheimer Treffpunkt für Bedürftige: Die Platte
Seit dem 17. Juli 2012 ist die Mannheimer Platte zunächst wieder an zwei Tagen (dienstags, mittwochs) in der Woche geöffnet. Ein Gefühl des Verpflichtetseins, den Problemen unserer Zeit aktiv entgegen zu treten – WIR möchten hier an die ehemalige Vorstandsvorsitzende Ute Lehnert erinnern – erreicht Bedürftige in freundlicher Atmosphäre. Jeder ist willkommen, jeder wird eigens bedient. Vorausgesetzt er hat an der Kasse einen Essens- (1.80.- €) und einen Getränkebon (0.25.- €) erworben. In geselligen Kreisen – man trifft sich! – wird gespeist, palavert, politisiert und manchmal lautstark auf den Putz geklopft, dass die Wände wackeln.
Das Restaurant besteht seit 1995, besitzt in der gesamten Stadt einen guten Ruf und ist bezüglich Konzeption und Ideenreichtum überregional bekannt. Allein die mannigfaltigen Fragen zur Zukunft der Mannheimer Platte, die mir gestellt wurden, als sie geschlossen hatte, legen Zeugnis davon ab. Es wurden täglich im Schnitt cirka 80 bis 90 Essen bereitgestellt. Und das jeweils zwischen 10:30 und 14:00 Uhr. 
Die Mahlzeiten (Kantinenessen) spenden ortsansässige Grossunternehmen aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen (aktuell MVV-Energie, eine Zusage von ABB liegt vor). Den Transport haben wie immer DIE JOHANNITER  übernommen.
Die Platte-Crew (v.l.n.r.): Peter Keller, Christa Wittenberg, Günther Rothgeb, Ursula Müller, Klaus Hess, Kassier in der Platte und Kassenprüfer des Vereins, Foto Bernd Oehler, 1. Vorsitzender

Grundsätzlich: Nicht namentlich gekennzeichnete Aufnahmen stammen von DerRedaktion.

Zurzeit gilt folgende Regelung: Geöffnet dienstags und mittwochs, bitte um Beachtung. Änderungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

!!!!!NEU: Ab dem 01.12.2012 ist die Platte auch an Samstagen geöffnet!!!!!

Infos unter: http://www.mannheimer-platte.de

Fotoimpressionen der Mannheimer Platte, Montag, 16. Oktober 2012, 8:48 Uhr:

Foto-Shooting zwölf vor neun

Pflege und Reinigung

Vorgarten und Eingangsbereich

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter

Günther und Ursula
Christa
Klaus
Bruno
Agnes

Die Johanniter kommen, der Abtransport der Thermo-Behälter

… beim Verladen

Ein- und Ausblick 

Die Gäste, Ablichtungen mit deren mündlicher Erlaubnis

Entstehung und Geschichte der Mannheimer Platte: Ein Versuch

Gertrud Weber

Weil der Mensch ja ein Mensch ist, ersann Gertrud Weber in Anlehnung an die französischen „restaurants du coeur“ (http://www.restosducoeur.org) mit elf weiteren Personen, darunter Karl-Heinz Mehler und Günter Funk, den Verein „Menschen helfen Menschen“. Das Konzept von damals hat die Zeit überdauert. Nach intensiver Vorarbeit kam im Dezember 1994 die Vereinsgründung. Und es dauerte und dauerte bis Ende 1995 ( im Oktober), als in H 7, 26 die Eröffnung des Lokals bekanntgegeben wurde, das in Mannheim Geschichte schreiben sollte. Die Mannheimer Gründerin Gertrud Weber leitete den Verein bis zu ihrem Tod im Jahre 1996, wenige Tage nach ihrem 75. Geburtstag. Das Wochenblatt vom 13. Dezember 1996 zitiert einen Nachruf des Vereins: „Eine Frau, die Zeichen setzen wollte in einer Zeit, in der Menschlichkeit mehr denn je angesagt ist…“

Mit Hingabe, Durchhaltevermögen und jeder Menge Eigeninitiative widmeten sich Vorstände, Mitarbeiter und die damalige Koordinatorin Ute Lehnert, die bald darauf die Vereinsleitung in Zusammenarbeit mit Richard Sturm übernahm, der Aufrechterhaltung des ‚Gaststättenbetriebes‘; mit der Zeit und den Jahren festigte sich die Position der Mannheimer Platte: Und sie existiert heute noch! In Mannheim gibt und gab es vielerlei Aufbrüche, man denke nur an ‚Rad im Quadrat‘, kaum eine ehrenamtliche Institution brachte es zu einer langandauernden Historie.

Ohne Spenden (einige Infos dazu weiter unten) konnte die Mannheimer Platte nur schwerlich überleben. Eine der spektakulärsten Zuwendungen entwickelte der in Mannheim lebende Franzose Jacques Yves Henry: Eine Tonne Kaffee für die Mannheimer Platte. Seine Benefizveranstaltungen wurden legendär. Der Eintritt zu den von Künstlern getragenen Festen betrug pro Besucher ein Pfund Kaffee. Nach vier Editionen über vier Jahre hinweg war die Tonne komplett!

Über ein weiteres Spektakel berichtet der Mannheimer Morgen vom 3. März 2004 unter dem Titel „Wenn Geldscheine durch das Treppenhaus flattern – Akademiekonzert: Wie ein Taktstock von Adam Fischer für einen guten Zweck versteigert wird“, von Peter W. Ragge. Der Bericht ist beim MM zu erfragen! Und richtig lesenswert!

Seit 1997 nun führte Ute Lehnert mit Glück und Geschick die Mannheimer Platte durch die Wirrnisse der an Armut reichen Zeit. Oftmals sprach sie mir gegenüber voller Bewunderung von ihrer Mentorin Gertrud Weber, deren Lebenssinn und Aufgaben sie geradlinig und konsequent zu übernehmen gedachte. Im täglichen Überlebenskampf – über nahezu 15 Jahre hinweg – um das Wohl ihrer Gäste besorgt, fand sie potente Mitstreiter! Bei weitem nicht alle sind auf dieser Seite erwähnt.

Im vergangenen Jahr ereignete sich ein folgenschwerer Unfall. Ute Lehnert kollidierte vor der Mannheimer Platte mit einer Radfahrerin. Die Strasse ist eine sog. unechte Einbahnstrasse. Beide erlitten gravierende Verletzungen. Für die Platte das sofortige vorübergehende Aus! Utes Arbeit für den Verein war mit einem Schlag weggebrochen. Im Dezember 2011 das Ende.

‚Menschen helfen Menschen‘ bewies Stärke. Stärke, wie sie aus der Kraft von Menschen gewonnen wird, die beispielhaft vorangehen: Menschen wie Gertrud Weber und Ute Lehnert.

Seit dem 17. Juli 2012 ist die Mannheimer Platte in Mannheim wieder gegenwärtig. Wir wünschen allen engagierten Mitbürgern ein erfolgreiches Gelingen!

ZITATSÜDDEUTSCHE.DE (Online) vom 10. Oktober 2012. Unter „Versorgung durch die Tafeln – Fiskus verzichtet auf Steuern für Lebensmittelspenden“ von Guido Bohsem steht u. a. zu lesen:

Armentafeln versorgen regelmäßig mehr als 1,5 Millionen Menschen mit Brot, Gemüse und Milch. Die Spender müssen ihre Gaben eigentlich versteuern. Doch nun will der Fiskus für die Tafeln eine Ausnahme machen.

Damit keine Irrtümer aufkommen, die Platte ist keine Tafel, nichtsdestotrotz wird hier kräftig getafelt.

Anmerkung: Dieses Thema geht uns unter die Haut, sind wir doch selbst davon betroffen. WIR planen einen Bericht zum Thema Armut, in unserem Fall wird es sich um die Mannheimer Platte handeln, welche seit vielen Jahren Menschen verköstigt. Erste Kontakte sind geknüpft.

ZITAT, SUEDDEUTSCHE.DE (Online) vom 12. Oktober 2012. Unter „Boom sozialer Einrichtungen – Die Not kehrt zurück“ finden wir in einem Kommentar von Heribert Prantl folgenden Textvorspann:

Es wäre eine Katastrophe, wenn es die „Tafeln“ nicht mehr gäbe. Aber es ist noch eine viel größere Katastrophe, dass es sie in unserem reichen Land geben muss. Ein Staat, der tausend Tafeln braucht, ist kein guter Sozialstaat.

ZITATAus „Es wurde wurde viel geschafft – Freiwilligentag in der Metropolregion“, Online-Nachrichten der Stadt Mannheim vom 17.09.2012 
„Jede Begegnung bereichert und hilft“, so Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. Menschen, die sich engagieren, helfen nicht nur anderen Menschen, sondern bekommen auch etwas zurück. Der erste Vorsitzende der Mannheimer Platte, Bernd Oehler, überlegt jetzt, einen Kennenlern-Tag zu veranstalten. Alle Mannheimerinnen und Mannheimer sollen die Gelegenheit haben, die Einrichtung kennen zu lernen – denn schließlich darf jeder dort essen.                           
ZITATAus Pressemeldungen der Firma MVV Energie vom 14.12. 2010 
Für den gemeinnützigen Verein „Mannheimer Platte – Menschen helfen Menschen“ nahm Vereinsvorsitzende Ute Lehnert die Spende in Empfang. Der Verein betreibt ein kleines Lokal für Bedürftige in H7, 26, wo ehrenamtliche Helfer seit inzwischen 15 Jahren bis zu 100 Menschen täglich eine warme Mahlzeit servieren. Das Essen wird von verschiedenen Unternehmen gespendet, darunter auch seit vielen Jahren MVV Energie.
Ein Spendenbetrag von 30.000.-€ ging an drei gemeinnützige und soziale Einrichtungen: „Mannheimer Platte – Menschen helfen Menschen e.V.“, Kinderhospiz „Sterntaler e.V.“ und Hilfsverein Mannheimer Morgen „Wir wollen helfen“.

ZITATAus Pressemitteilungen der Firma Fuchs Petrolub AG – Öffentlichkeitsarbeit vom 10. März 2008

Spende von FUCHS-Beirat Siraj Alhamrani geht an wohnungslose Menschen in Mannheim: Im Namen von Scheich Siraj Alhamrani übergaben der Vorstandsvorsitzende der FUCHS PETROLUB AG, Stefan Fuchs, und der für den Mittleren Osten zuständige Unternehmensbereichsleiter, Alf Untersteller als Mitglied der Konzernleitung, heute eine Spende von insgesamt 7.000 € an Vertreter der Mannheimer Platte sowie der Übernachtungsstelle für wohnungslose Menschen, die sich den Betrag entsprechend aufteilen werden.

Hier ein paar Zahlen zum Thema Armutsrisiko (Zahlen des Statistischen Bundesamtes): Ausgehend von einem mittleren Einkommen von 1.600.-€ netto spricht man von Armut, wenn es um 50% darunter liegt. Hat man lediglich 40% vom mittleren Einkommen zur Verfügung, also 640.-€, sprechen wir von bitterer Not. Diese Zahlen gelten für unser Land.

Was uns noch fehlt sind Fotos, die werden wir demnächst machen, DieRedaktion.

Der Artikel ist Teil der heimlichen Hauptstrasse Mannheims:

http://franzbellmann.de/?p=2931

Schriftwechsel:

Hallo Herr Bellmann, besten Dank – vielleicht mögen Sie ja die Fotos verwenden, die ich anhänge: das Platte-Menü und unser bewährtes Dienstags-Team mit einem weiteren Helfer, jeweils bei der Wiedereröffnung am 17. Juli. 2012. Schöne Grüße, Bernd Oehler, 1. Vorsitzender, Mannheimer Platte ­ Menschen helfen Menschen e.V., H 7, 26, 68159 Mannheim, Tel. 0621 18068345, www.mannheimer-platte.de

WIR stellen vor: Quartiermanagement Unterstadt: Dr. Esther Baumgärtner

Dr. Esther Baumgärtner vor einem Mannheimer Pfosten
Dr. Esther Baumgärtner vor einem leicht schrägen Mannheimer Pfosten. Zwei im Grunde durch städtebauliche Gegebenheiten scharf getrennte Stadtteile erfahren eine politisch gewollte und sinnvolle Zusammenlegung. Als Oberhäuptling besser Oberhauptfrau fungiert seit Mitte 2012 Dr. Esther Baumgärtner. Während das Management der Stadtteile Jungbusch und Neckarstadt seit einigen Jahren fest im Sattel sitzt, wird jenes der Östlichen Unterstadt (nach Vakanz) nun um die Westliche erweitert. Frau Dr. Baumgärtner war für die Stadt Erste Wahl. Nicht von ungefähr, wir zitieren: »Für ihre Doktorarbeit „Lokalität und kulturelle Heterogenität“ im Fach Ethnologie forschte sie in einem Innenstadtquartier in Mannheim« (Max-Planck-Gesellschaft: http://www.mmg.mpg.de). Sie ist nicht zwiebrachen, lebt sie ihr Erwachsenenleben seit langem in Mannheim. Eigentlich, wenn man genauer hinblickt, ergäbe sich die Vernetzung aller Stadtteile per Management der Quartiere. Mit einer frei zu wählenden Leitung. Das wäre die Ablösung von städtischer Verwaltung und Gängelung. Da hätten wir dann einen neuen OB, EU-finanziert, obwohl, nun ja, Europa müsste man das erst mal schmackhaft machen. Motto: städtische Gestaltung ohne Stadt. Also bitte: kein Kleinkram, grosse Ideen und Würfe.

 

 

 

 

 

 

 

Newsletter Jungbusch

Von Zeit zu Zeit streifen wir durch den Busch: Spaziergänge tags und nachts. Mehr tagsüber, des Lichts wegen zum leichteren Fotografieren. Vielleicht auch aus Sicherheitsgründen, wer weiss. Die meisten Menschen sind ja nicht mehr so richtig durchtrainiert und selbstverteidigungsfähig. Wahrscheinlich unterliegt man eher einem Vorurteil. Trotzdem ist es verhaltensbestimmend. Übermut tut selten gut. Nun, wir wandeln weiter auf unbestimmten Wegen im Jungbusch, wo es uns halt so hinführt. Seit mehreren Monaten arbeiten wir an einer ‚Urbanen Dokumentation‘, zu der auch die Westliche Unterstadt zählt: mit Swansea Platz, der heimlichen Hauptstrasse Mannheims, diversen Geschäften et cetera pp. Hier einige Links fertiger Artikel – mehr im Blog:

Erster Anti-Dreck-Tag, Demo mit Dosensarg
Erster Anti-Dreck-Tag: 

http://franzbellmann.de/?p=3457

Kleine Statistik zum Thema Swansea Platz
Kleine Statistik zum Thema Swansea Platz, siehe Artikel ‚Mannheimer Pfosten und so…zweiter Teil‘

http://franzbellmann.de/?p=7667

 DAIMLER spendet für QuiSt

DAIMLER spendetQuist 

http://franzbellmann.de/?p=7490

"Die Bürde der Umweltverschmutzung", Foto Matthias Plath
„Die Bürde der Umweltverschmutzung“, Foto Matthias Plath: 

http://franzbellmann.de/?p=6591

 

Hier einige Fotos der letzten Visits im Jungbusch:

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Fini

Nix fini.

14.06.2013

WIR spazierten mal wieder durch den Busch, immer schön für einen Fotobesuch, zumal bei schönem Wetter frühmorgens um acht. 

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Bis irgendwann!

DAIMLER zeigt Verbundenheit mit QuiSt – die Mannheimer Qualifizierungsinitiative im Stadtteil

DAIMLER spendet für QuiSt
DAIMLER spendet für QuiSt – v. l. n. r.: Mohammed, Samira, Klaus Ebert, Mitglied der Unternehmensleitung des Mercedes-Benz-Werks Mannheim, Barbara Bauer-Embach, Ausbildung Daimler AG, Heike Grönert, Geschäftsführung Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V. (Café Filsbach), Güven Yörükman, Leiter QuiSt, Ernes, Aleksandra, Stefan Ress, Daimler-Betriebsrat

In der Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V. (Café Filsbach) leitet Güven Yörükman als Erziehungswissenschaftler den Ausbildungsbereich QuiSt: die Qualifizierungsinitiative iStadtteil. Die Stadt Mannheim unterstützt diese Kompetenzinitiative. Güven trainiert Jugendliche, die WIR zu den Gegebenheiten, die sie betreffen, ihrer Situation und ihren Problemen befragt haben, hier einige Antworten:

Mohammed
Mohammed

Mohammed: “Ich bin 17 Jahre alt und besuche seit mehreren Jahren die Begegnungsstätte. Ich habe mit Güven vieles gemacht, wie zum Beispiel Mathe lernen, Bewerbungen verfassen… Meistens mit Erfolg. Ich habe meine jetzige Schule Güven zu verdanken.“ (17. Dez. 2012)

Samira
Samira

Samira (16): “Ich komme gerne zu Güven, weil das Lernen und Bewerbungen schreiben ganz locker, nicht immer leicht, abläuft. Helfen tut mir die Begegnungsstätte in jedem Bereich. In der Schule, aber auch in der Berufswelt. Mit Güven machen Themen Spass, die normalerweise keinen Spass machen. Zeit findet er immer für uns! ♥ Der Erfolg lässt sich sehr oft sehen.“ (17. Dez. 2012)

Ernes
Ernes

Ernes (17): “Ich bin bei Herrn Yörükman, um meine Prüfung vorzubereiten. Er hilft mir aber auch, mich in mein Berufsleben einzufinden, b.z.w. beim Lebenslauf, bei Bewerbungen etc.“ (17. Dez. 2012)

Aleksandra
Aleksandra

Aleksandra (17): “Ich komme gerne hier her, um meine Mathe-Kenntnisse zu verbessern. Das Lernen mit Güven macht sehr viel Spass. Er half mir immer bei Praktika und der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Durch Güven und die Begegnungsstätte haben sich meine Kenntnisse im Schreiben von Bewerbungen sehr hoch entwickelt.“ (17. Dez. 2012)

Eren (25)geboren am 19.12.1986: “Ich wohne im Haus J6, 1-2 seit 1993 und war hier im Kindergarten der Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V.; im Kindesalter war es toll in der Werkstatt bei Nuri (http://franzbellmann.de/?p=6801 und http://franzbellmann.de/?p=6273) basteln zu können. Wir haben dann aus Holz, Ton und anderen Materialien u. a. Figuren erstellt. Bei Peter Tröster habe ich Schlagzeug spielen gelernt, welches ich bis jetzt fortführe. Z. B. bei der First Ukulele Band Filsbach (http://franzbellmann.de/?p=3532) als Cajon- und Ukulele-Spieler. Aktivitäten wie Tischfussball, Fuss- und Basketball waren immer gegeben. Mit zunehmendem Alter war es wichtig, sich auf die berufliche Situation vorzubereiten. Da half Güven Yörükman bei der Erstellung von Bewerbungen (Lebenslauf, Anschreiben) und der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche. Auch gibt er Nachhilfe in diversen Fächern wie Mathematik… Dank der Einrichtung habe ich eine abgeschlossene Ausbildung als Kaufmann und arbeite gerade an meiner Fachhochschulreife, damit ich studieren kann.

Das Café Filsbach ist eine tolle Sache, hier treffe ich mich regelmässig mit Freunden. Die Begegnungsstätte ist für unser Quartier unverzichtbar!“ (18.12.2012)

Nimra
Nimra

Nimra (18): “Ich bin geboren in Pakistan, Gujranwala und lebe mit meinen Eltern seit 17 Jahren in Deutschland. Jetzt bin ich auf der Werkrealschule in K5. Bei Güven übe ich Bewerbungen schreiben und hatte schon vier Einstellungstests. Zum Sommer endet meine schulische Ausbildung und ich hoffe, dass ich dann nahtlos in den zukünftigen Beruf wechseln kann. Mit Güven’s Hilfe wird mir das gelingen.“ (18.12.2012)

Güven
Güven

Güven Yörükman stellt als Leiter von QuiSt ein wichtiges Standbein des Vereins Begegnungsstätte Westliche Unterstadt dar. Güven ist unaufgeregt und die Ruhe selbst. Schön wäre hier und jetzt ein Organigram, das die Zuordnungen und Vernetzungen aller vereinsinternen Konzepte quasi offenlegt. Fangen WIR versuchshalber beim derzeitigen ehrenamtlichen Vorstand des Gemeinnützigen Trägervereins an: Claudia Edwards / Dieter Hoffmann / Bert Kalliske, letzterer weilt zurzeit wohl noch in China, vorausgesetzt, dass wir auf dem neuesten Informationsstand sind. Er war zu Auslandsgeschäften abkommandiert. Unter der Spitze des Eisbergs, knapp über der Wasseroberfläche, kämpft Heike Grönert, ihres Zeichens Geschäftsführerin. Da gibt es schon noch Luft nach oben, zur Spitze hin. Zumal das freie Triumvirat seine Staatsgeschäfte in nennenswerter Weise erledigt. Und unter Wasser? atmen die Amphibien! Peter Tröster, Nuri Cihanbeyli, Güven Yörükman…Sie tragen die eigentliche Vereinsarbeit auf ihren gewaltigen Schultern, seit Jahren, Jahrzehnten, unverdrossen. Mit Malerei und Musik, Kinder- und Jugendlichenbetreuung und schulischer Fortbildung, mit Koch- und Sprachkursen für Jung und Alt. Da laden WIR den Mannheimer Daimler-Vorstand und dessen Betriebsrat dienstags 13:00 Uhr gerne zu Tisch. Termin: Freie Wahl. Vielen, vielen herzlichen Dank an die gesamte Mannheimer Belegschaft von Mercedes-Benz für ProCent. „Daimler ProCent ist ein Förderfonds, der sich aus Spenden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern speist, welche das Unternehmen durch zusätzliche Geldbeträge verdoppelt.“ Siehe: http://www.daimler.igm.de/news/meldung.html?id=54913 und http://media.daimler.com. Ach, verdammt, ich habe den Kindergarten vergessen! Und das Tagesangebot im Café! Und die Abendveranstaltungen! Und den Stadtteilgarten! WIR würden gerne auch den Kindergarten in unsere Berichterstattung aufnehmen. Da werden WIR bei Frau Grönert nachfragen.

Mannheimer Morgen vom 4. Januar 2013, Seite 29, Mannheim Mitte – Arbeit der Begegnungsstätte anerkannt: Gesamtbetriebsrat der Daimler AG stiftet 2000 Euro für einen Computer-Arbeitsplatz, bitte Online weiterlesen!

Zum Abschluss ein Gruppenfoto mit Güven und seinen SchülerInnen
Zum Abschluss ein Gruppenfoto mit Güven und seinen SchülerInnen

Befragungen und Fotos: DieRedaktion, der Bericht wird peu à peu mit weiteren Informationen fortgesetzt. Das Portrait von Nimra hat uns Nimra überlassen!

Der Mannheimer Swansea-Platz: DIE ZEIT

Nicht einfach ist es mit dem Swansea-Platz. WIR möchten vor Ort keine Verkehrszählung machen müssen. Fussgänger und Autos reichlich massenhaft, Radfahrer in unechten Einbahnstrassen und unerlaubte permanente Müll-Entsorgung, deren die Stadtreinigung nicht Herr wird. Das ist wie Σίσυφος. Es ergab sich ein Schriftwechsel:

Sehr geehrte Damen und Herren, DIE ZEIT der Leser vom 08.11.2012, N°46, Seite 94: Das Foto mit dem Mannheimer Altgold von Valeska Lehner, Mannheim, ist ja schön und gut, nur geht sie wohl an wichtigeren Strassenbildern vorbei. Die Realität sieht anders aus, siehe: http://franzbellmann.de/?p=1691

Hier die leicht unpersönliche Antwort von Wolfgang LechnerLiebe Leserin, lieber Leser, ich möchte mich sehr herzlich dafür bedanken, dass Sie uns einen Beitrag für unsere Seite „Die ZEIT der Leser“ anvertraut haben. Wir wissen, dass Sie sich dafür viele Gedanken und viel Arbeit gemacht haben. Und deshalb haben wir Ihre Einsendung auch sehr aufmerksam gelesen. Allerdings dürfen wir auch feststellen, dass wir, seit es diese Seite in der ZEIT gibt, ständig wesentlich mehr Einsendungen bekommen, als wir bei unserer wöchentlichen Erscheinungsweise und dem auf eine Seite begrenzten Platz unterbringen können. Und deshalb spricht es absolut nicht gegen die Qualität Ihres Beitrags, wenn ich Ihnen heute leider mitteilen muss, dass er nicht zur Veröffentlichung ausgewählt wurde. Oft ist es nur eine Frage der richtigen Mischung, der Aktualität, oft geben ganz minimale Unterschiede den Ausschlag für oder gegen eine Veröffentlichung. Falls Sie jetzt aber sehr lange auf diesen Bescheid warten mussten, dann möchte ich Sie um Entschuldigung bitten. Wir könnten automatische Eingangsbestätigungen versenden, ich finde das aber sehr unpersönlich. Lieber überlege ich lange (und manchmal auch mehrere Wochen lang), ob ein Beitrag vielleicht doch noch auf eine der wöchentlichen Seiten passt, riskiere dabei allerdings, dass Leserinnen oder Leser sehr lange auf eine Antwort warten müssen. Und noch ein aufrichtiges Wort zum Ende: Bitte lassen Sie sich durch diese Absage nicht entmutigen und schicken Sie uns auch in Zukunft Vorschläge für „Die ZEIT der Leser“. Mit herzlichen Grüßen Ihr Wolfgang Lechner, Dr. Wolfgang Lechner Redaktion „Die ZEIT der Leser“ 20079 Hamburg, DIE ZEIT jetzt am Kiosk. www.zeit.de/diesewoche ZEIT ONLINE – Durchschauen Sie jeden Tag. www.zeit.de Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG, 20079 Hamburg, Geschäftsführer: Dr. Rainer Esser Handelsregister Hamburg HRA 91123, Amtsgericht Hamburg http://www.zeit.de/

Unsere Antwort:

Am 11.12.2012 um 15:50 schrieb leser@zeit.de: … dass er nicht zur Veröffentlichung ausgewählt wurde.

Auch wenn Ihr Brief sehr allgemein und eigentlich nicht persönlich gehalten ist: Sehr geehrter Herr Lechner, Sie werden es mir abnehmen, dies war nicht mein Anliegen. Ich wollte lediglich dokumentieren, dass unweit (zum Teil keine 10 m) der Mannheimer Altgold-Aufnahme von Valeska Lehner – Die Zeit vom 08.11.2012, Seite 94 – die anderen Ihnen überlassenen Aufnahmen hätten gemacht werden können. Das Altgold existiert nicht mehr. Die Mannheimer Stadtreinigung hat nun eine grossflächige Kampagne gestartet, die sich in billigen (vielleicht teuren) Sprüchen ergeht. Hier eine Aufnahme des ersetzten Altgold-Behälters aus jüngster Zeit, mit zugehörigem Warnhinweis:

 

 

 

 

Der Altgold-Künstler reagierte prompt:

IMBISS INSIDE hielt lediglich einen Tag.

Ein weiteres Kunstwerk des von mir sehr geschätzten Altgold-Künstlers, die Aufnahme stammt aus dem Jungbusch:

Bitte um Beachtung: Meine Fotos sind nicht zur ZEIT- Verwendung, beziehungsweise zu Ihrer Verwertung gedacht. Sie dienen lediglich der Information!

MfG Ihr Franz Bellmann, H 7, 24, 68159 Mannheim, 0621-3974 9958, www.franzbellmann.defranz.bellmann@mac.com

Lesung im Café Filsbach: Ein literarisch engagierter, kurzer, praktischer Leitfaden zu „grenzenlos 2“

Die Lesung und die Gespräche galten einer Buchvorstellung: *grenzenlos 2*, beteiligt waren der Übersetzer, Publizist und Autor Thomas Frahm aus Sofia, Bettina Franke, Dirk Mühlbach und Klaus Servene aus Mannheim

Herausgeber von *grenzenlos 2*, Thomas Frahm und Klaus Servene, präsentieren dreizehn Stimmen aus Bulgarien: Christo Botev, Stojan Mihajlovski, Konstantin Pavlov, Angel Wagenstein, Vladimir Zarev, Kalin Terzijski, Galina Zlatareva, Ivan Kulekov, Mirela Ivanova, Kristin Dimitrova, Dimo Alexiev, Paraskeva Nikoltscheva-Mau, Georgi Markov.

Die Veranstalter der Lesung: KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V. in Zusammenarbeit mit dem Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg e.V. und der Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V.

Das Buch ist 2012 im Andiamo-Verlag erschienen, 248 Seiten, 15,80 €.

 DIE LESENDEN UND DIE HERAUSGEBER

Bettina Franke
Dirk Mühlbach
Thomas Frahm
Klaus Servene im Gespräch mit einer Korrespondentin des Mannheimer Morgen

 

BLICK INS PUBLIKUM, IMPRESSIONEN OHNE KOMMENTAR

Fotos: DieRedaktion

Neueste Nachricht:

Liebe Literaturfreunde, in der Februarausgabe des höchst renommierten „Merkur-Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken“ (Klett-Cotta Verlag) ist soeben ein Essay von Thomas Frahm erschienen (gar mit zwei Hinweisen auf „unser“ Europabrevier). Klett-Cotta hat sich dazu durchgerungen, diesen Essay als kostenlose Leseprobe online zu stellen, der Link:

http://volltext.online-merkur.de/?m=d&link=/daten/www.online-merkur.de/mr_2013_02_0118-0129.pdf&history=false

 … auch zu erreichen über: www.andiamoverlag.de, herzliche Grüße, Klaus Servene

Fini

Nachtrag, nur zur Information, eingesetzt am 21.06.2013

Wunder (edition rote zahlen) [Kindle Edition]

Thomas Frahm (Autor), Hans-Joachim Griebe (Herausgeber), Franz Bellmann (Fotograf)