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  • DERNBACH – ach so lieblich

    DERNBACH – ach so lieblich

    Wandertag: Donnerstag, 20. April 2017


    Die Route – Parkplatz an der L506 Nähe Modenbacher Hof / Burg Neuscharfeneck mit Picknick / Landauer Hütte / Dernbach / Ramberg / Parkplatz: beachte Hinweistafel im Bild links und Foto rechts …


    Burg Neuscharfeneck per Foto

    Blick von Neuscharfeneck Richtung Annweiler – Burg Trifels / Burgruine Anebos / Burgruine Scharfenberg


    DERNBACH – ach so lieblich: Im Panorama

    Dernbach und seine Raritäten
    Blick auf Dernbach und das vorgelagerte Leinbachtal … wenn Spaziergänger von der Landauer Hütte kommen, wo es sich im Vergleich zum Dernbacher Haus sehr viel besser Station machen läßt …

    Von Dernbach nach Ramberg und zum Ausgangspunkt

    Eine Fotovisite entlang der Strecke:

    Pause bis zur nächsten Wanderung!

     

  • Zwischen Germersheim und Waghäusel

    Zwischen Germersheim und Waghäusel

    Kurz vor Ostern: und die Frühjahrsshow verteilt Eintrittskarten, kostenlos! Die Farbpalette schier endlos, eine Mixtur aus Glück und zukünftiger Ernte. Eine Pracht in den Grundfarben und deren Mischungen. Manche weben daraus einen Blütenteppich, nach Ostern liegen die Blüten verblasen und verwelkt zum Abtransport durch die Entsorgung in den Strassen und Räumen des Glaubens ohne Erinnerung. Wird es sich im nächsten Jahr genauso zutragen?


    Wir starten in Germersheim (Bahnhof-Bahnhofstrasse-Zeughausstrasse (Deutsches Strassenmuseum)) und orientieren uns an der ‚Grossbaustelle‘ Neue Stadträume Paradeplatz, durch die – öffentlichen Angaben zufolge – ein Radweg führt. Die Tour ist nicht ohne, aber verboten ist sie nicht!


    Sicherheitsschutz wird großgeschrieben. Auch ohne Schutzausrüstung, die Baustelle befindet sich im Ruhemodus. Keine ratternde Baumaschinen und umherkurvende Transportfahrzeuge. Kein Handwerker, keine Bauleute. Kein Sicherheitspersonal. Ruhe! Wobei die Baustelle bereits von Ferne gut sichtbar wahrgenommen wird, was dem Fotografen enorme visuelle Reize vermittelt. Kein Baustellenabsperrgitter (Beamtendeutsch) behindert den Zugang – weil öffentlicher Radweg! Der Fotograf trägt Warnkleidung: rot+blaukariertes Schottenhemd, achtet auf Vertiefungen, tritt nicht in Spuren von Erdbaumaschinen, meidet herumliegende Metallteile, Armierungseisen, Nägel etc. …


     IMPRESSIONEN aus einer vergangenen Zeit (siehe auch Artikel ‚Türen und Tore‘)⇓


    Wir haben die Germersheimer Grossbaustelle ohne Plattfuss verlassen, schwingen uns erleichtert auf den Ledersattel und strampeln zügig vorbei am Weißenburger Tor (La Porte de Wissembourg) hinüber zum Old Man River Rhein Richtung Rudolf-von-Habsburg-Brücke (B 35): Wir wollen über die mitten im Fluss verlaufende Grenze nach Baden-Württemberg!


    Das wird spannend, habe ich die Habsburg-Brücke ja schon mal überquert, was bereits eine Weile her ist, von BaWü. ⇒ nach Germersheim,  damals mit Gliederzittern, weil nicht höhentauglich bzw. schwindelfrei, man will und muss den Dingen trotzen, weil nur noch ne Eisenbahnbrücke in der Nähe und ich wollte nicht zum Bahnhof zurück!


    Gemach, erst durch die spärlichen Rheinauen, hätte nach Leimersheim radeln können, zur Fähre, ich visierte die Rhein-Querung an, da hat man ein bisschen den Überblick, z. B. die Queich, göttlich lieblicher Bach, bei ihrem letzten Wellenschlag kurz vor der Mündung in den Rhein!


    Bevor wir die Grenze überschreiten noch ein kurzer View auf die Ruine der Schiffswerft Germersheim, die fiel uns so richtig vor die Kamera, die Uhr ist stehengeblieben, wann an welchem Tag genau ist mir nicht überliefert, wir werfen einen exakteren Hinschauer auf die auf dem Gelände liegenden Ruinen:

    PAUSE!!!

    WIR überqueren den Vater aller Väter und blicken um uns, nicht im Zorn:

    Müdigkeit macht sich breit. An Rheinsheim vorbei radeln wir über die Äcker mit orientierenden Blicken auf das vor uns liegende AKW Philippsburg (siehe Artikelbild), nehmen sie L555, lassen Philippsburg links liegen und ergötzen uns bei Waghäusel Nähe Bahnhof an den Bauten der sog. Eremitage:

    Auf die Deutsche Bahn AG ist Verlass, auf jeden Fall im Regio-Verkehr! Adiós!

  • Deutsche Hütten – keine Paläste

    Deutsche Hütten – keine Paläste

     

    Deutsche Hütten – keine Paläste

    Fortsetzung folgt …

  • Frankenthal

    Frankenthal

    Über Fra wollte ich ja nie schreiben, wenn es nicht so nah bei Mannheim läge, keine Viertelstunde per Bahn liegt zwischen den beiden Grossstädten. Edith und Siggi, besser Elefanten-Siggi, hatten mich eingefangen zur tierisch-höllischen Safari, der ich nicht entfliehen konnte; zu verlockend das Angebot der ungebändigten Märkte: freie Fahrt ins Safari-Glück – ohne Schiessprügel, ohne Pulverdampf, nur Elefanten, Elefanten en masse; reich werden in Elfenbein, mit ein Meter langen Stosszähnen! Handel mit Fernost und den Mafia-Milliarden: Dollars, chinesischen Devisen, Steueroasen, ind. Billigkredite, Welthandel!


    Bleiben wir lieber auf dem Boden der Tatsachen, weil dies alles vielleicht Humbug ist und verlustieren uns ungebunden in der gutbesuchten Frankenthaler Marktszene:


    Es reicht, wir verlassen den Markt und nähern uns dem Elefanten-Siggi, ein fotografisches Kurzporträt:


    Nach dem Mittagessen spazieren wir zum Friedhof, wo wir uns ausruhen:


    Danach fahre ich nach Hause, 45 min von Tür zu Tür.


    Das Artikelfoto zeigt die Amalie-Foltz-Halle auf dem Frankenthaler Friedhof.


  • Hoch droben überm Poppental: da thront die Lorelei

    Hoch droben überm Poppental: da thront die Lorelei

    Wenn der göttliche Wanderer mit seiner Ruß und Feinstaub verströmenden Karre endlich die Hammelstalstrasse hinter sich gelassen und am Parkplatz Drei Eichen Quartier bezogen hat: dann öffnet sich nach wenigen Schritten abwärts das Poppental mit dem Bächlein ‚Schwabenbach‘, das so lieblich hin- und her mäandert und plätschert, bis es schliesslich Richtung Wachenheim (Pfalz) dem Naturfreak aus dem Blick gerät. (Weil Wachenheim ihm shit egal.)


     

    UNSER ZIEL: Jürgen aufm Mittelberg 

    Für unseren lieben Jürgen tun wir ja, was wir können, so brechen wir auf und durchwandern das poppige Schwabenbachtal, das gleichzeitig als Natur- und Waldlehrpfad mit Trimm-dich-Stationen (Parcours) eine Sinn gebende Nutzung findet.


    Drei Wege führen durch das Poppental längs dem mittlerweile weltbekannten Bach, zwei davon sind Wirtschaftswege (geschottert), der dritte kommt einem Trampelpfad gleich, mäandert mit, bietet weiches Geläuf und tut den Füssen gut! Dieses Fliessgewässer ist eine landschaftliche Lebensader, da spürt der Mensch den Puls der Natur, wir bringen ein paar Aufnahmen↓:


    Nicht alles im Tal ist Gold was glänzt↓:

       


    In der Nähe vom Pumpwerk biegt Conny – meine Führerin – rechts ab Richtung Hexenstein (6,5 km). Ein deftiger Anstieg steht uns bevor, bitte: wir zählen keine zwanzig mehr …


    Zu unserm Jürgen ists jetzt nur noch ein Fuchssprung, dann sind wir da, die Tür am Zaun ist angelehnt, wir betreten den steilabfallenden Hang über eine NaturSteinTreppe, da ist Vorsicht angesagt (70!).  

    Jürgen lebt strukturiert, weshalb wir in Ruhe ankommen dürfen; wir tauschen uns aus, geben neuste Informationen weiter, es ist schön warm, wir sitzen vor der Hütte, geniessen Sekt zur Begrüssung und freuen uns auf das Mittagsmahl: Ankündigung per E-Mail ⇒ Moin, moin. Bekomme morgen Schälrippchen aus einer Hausschlachtung. Dachte ich mach die mit Kartoffeln und Sauerkraut. Ist das ok oder soll ich in Hinblick auf deine Gicht etwas anderes organisieren?


    Es gibt super Rippchen, super Salzkartoffeln und noch wohlschmeckenderes Sauerkraut: super gut für die Verdauung!


    Wir würdigen unseren Super-Koch Jürgen, damit sich alle mitfreuen können!


    Conny und ich verlassen unseren Gastgeber mit Wehmut im Herzen, aber Gott sei Dank mit vollem Bauch und Lust auf den Hexenstein, der uns den Rückweg vorgibt! Von der Strecke – eine Variante zum Anmarsch –  gäbe es einiges zu vermelden, nur die LORELEI hoch überm Poppental, ∞, blond, schön und einsam, schlägt alles Sichtbare und Unsichtbare, eine Huldigung ihrer Vergänglichkeit↓:

    Anm. d. R.: Der Schiffsverkehr auf dem gefährlichen Schwabenbach wurde bereits vor vielen Jahrzehnten eingestellt – aus Sicherheitsgründen, es existiert seit den neunziger Jahren des vorletzten Jahrhunderts eine schiffbare kanalisierte Umgehung des Felsens. Arme Lore, wie tut sie uns so leid.