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  • Mit dem Rad/Bus/Zug nach Marokko

    … Irgendwann anfangs 2000 packte mich wohl der Rappel. Im Lexikon steht dazu: „unvermittelt auftretende (vorübergehende) innere Verfassung eines Menschen, aus der heraus er auf verrückte, absonderliche Gedanken kommt und Dinge tut, die anderen unmotiviert, abwegig erscheinen“.

    Frankreich

    Erste Station nach einer mehrstündigen Zugfahrt: EPINAL in Frankreich.
    Erste Station nach einer mehrstündigen Zugfahrt: EPINAL in Frankreich.

    Das Leben im langweiligen Edingen verlor von Tag zu Tag immer mehr an Farbe, Tristesse gewann die Oberhand und von Grautönen wollte ich mich nicht beherrschen lassen: War ich doch im Malerischen als bunter Hund bekannt, was leicht nachvollziehbar in Präsentationen meiner farbstrotzenden Gemälde war. Also liess ich mich vom Rappel besiegen, schwang mich aufs Mountainbike, fuhr zum nächstgelegenen Bahnhof und verschwand, die Vogesen umgehend nach Epinal, wo ich mich auf die Rad-/Bus-/Zugreise nach Marokko machte.

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  • Malerei auf Karton

    Malerei auf Karton

    Linearisierung in Öl auf Malpappe (Karton), eine Auswahl:

     

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  • Essaouira (Maroc) – Visage / Gesicht

    Essaouira (Maroc) – Visage / Gesicht

    Porträts von Menschen im Vorbeifahren, Vorbeigehen und im Gespräch:

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  • Essaouira – Kunst im „Öffentlichen Raum“

    Essaouira – Kunst im „Öffentlichen Raum“

    Kunst im „Öffentlichen Raum“ zeigt sich in Essaouira wie in anderen Städten vergleichbarer Grösse: allerdings auf die ihr eigene Art.

    Wie in anderen mittelgrossen Orten findet der aufgeschlossene Betrachter ganz spezifische Werke, welche ein besonderes Bild einer Kommune ergeben. So prägen auch in Essaouira Wandmalereien (Graffiti) ganze Ortsteile im Sinne einer Verschönerungskultur.

    Hier einige Beispiele:

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  • Essaouira – der Drahtesel

    Essaouira – der Drahtesel

    Wie es halt so ist mit den Fahrrädern dieser Welt: irgendwann landen sie auf den Schrottplätzen dieser Welt. In Essaouira hält der jeweilige Rad-Besitzer in unumstösslicher Treue zu ihnen. Benötigt er seinen stählernen Esel doch für Erledigungen, Besuche, kaum für Rundfahrten. An Hoteleingängen findet der Gast oft Uralträder mit Schloss zum sorgfältigen Gebrauch. Rennräder mit Elektroantrieb und spezielle Mountainbikes bekommt man selten zu Gesicht, es sei denn ein Weltenbummler kurvt gerade vorbei.

    Immerhin: es existieren Reparaturwerkstätten, ebenso wird mit Drahteseln gebraucht und neu (?) gehandelt.

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