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  • Auf nach Alzey

    Auf nach Alzey

    Manche meinen: Alzey sei eine Reise wert, vielleicht zu Pandemie-Zeiten, mag sein!

    Heute, sechs Jahre danach, wählten wir eine vermeintlich leichte Wegvariante. Mit dem Schnellzug Richtung Frankfurt nach Worms, nächster Halt Mainz, das ist der Rentner – Karte ab 60 zu weit, Worms kennen wir und radeln los, nicht ohne zuvor beim Metzger für einen verpflegenden Großeinkauf zu sorgen. 1x Fleischkäse, 1x Leberkäse, 5,73€ – dicke Scheiben! Alles andere – Wasser, Brot, Äpfel, Rosinen zum Naschen, Messer usw. befindet sich in den Satteltaschen. Über den Albert Schulte und Hans Dörr Park suchen wir das Weite und positionieren uns mit der D 5200 vor einer Litfaßsäule, die Plakatabrisse trägt. Gegenüber die Mohren Apotheke. Wir machen fünf Belichtungen:

    Danach wird geradelt, immer der Mainzer lang, lassen Ingrids Metzgerei links liegen (schade, dass ich nicht rechtzeitig an sie gedacht habe), radeln weiter bis die Mainzer längs der B 9 in einen unscheinbaren Radweg übergeht und queren bei der insgesamt gut 40 km langen Pfrimm (Quellgebiet Nordpfalz bei Sippersfeld) die Bundesstrasse(!!!), und nutzen danach den wenig befahrenen Damm zum Rhein! Zur Orientierung: Fast Food, Fitness, Fabrikationsanlagen, wir befinden uns im Norden von Worms.

    Nun wird es idyllisch, am gegenüberliegenden Rheinufer, hessisch: Galeriewälder, darüberhinausgehend, kenntnisreich wie wir sind: Landwirtschaft. Auf Pfälzer Seite bis hart an die Grenze zu Rheindürkheim, kurz vor einem Abenteuerspielplatz für Kinder, eine aufgelassene ehemalige Industrieproduktion:

    Ergänzung vom 10.09.2020; Aufnahmen von der hessischen Rheinseite, Fotos vom 07.09.2020:

    An Rheindürkheim rollt man flugs vorbei, für einen Halt findet man Kneipen, und fährt kurz vor der Klotzanlage, Rheinuferstrasse, (falls der Günther gemeint sein sollte, der war lange Jahre Oberbürgermeister im beschaulichen Karlsruhe) nach rechts in den nicht offiziell beschilderten Feldweg, der führt immer am Rhein entlang und bietet Ruhe auch an Sand- und Kiesbänken bis nach Gernsheim.

    Gegenüber vom Atomkraftwerk Biblis legen wir eine Rast- und Mittagspause ein! 1x Fleischkäse, 1x Leberkäse, 5,73€ – dicke Scheiben! Alles andere – Wasser, Brot, usw. gratis als Mitbringsel!

    Empfehlung: Bitte am Rhein bleiben und weiter nach Gernsheim fahren, die avisierte Wegstrecke nach Alzey könnte den gemeinen Radler eher abschrecken, es geht kreuz und quer durchs Pfälzer Hügelland, entlang diverser Landstrassen, immer leicht ansteigend, ohne große Sensationen, wir begnügen uns mit Wegmarken und dazugehörende Bilder, ab Mittagspause: Ibersheim, Verbandsgemeinde Eich, Mettenheim, Bechtheim, Monzernheim, Hochborn, Dautenheim, ALZEY. In Eich bei REWE einen Kaffee getrunken, die L 440 lang bis zur B 9, dann die L 409 aufgesucht und irgendwie über Mettenheim bis Bechtheim gestrampelt, und ja, die L 409 wurde mein Schicksal, das endete in Alzey in der Fußgängerzone!

    Mit dem Link oben kann der Leser sich an Alzey erfreuen! Danke fürs Dabeisein!

  • GKM – from everywhere

    GKM – from everywhere

    Die Kamera-Positionen variieren über mehrere Kilometer zwischen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz …

    Das sollte eigentlich ein Beitragsbild werden, jetzt steht es da wo es steht.

    Bis später … Ein kleiner Hinweis darf sein 👍🏾

    Wie vor ein paar Tagen zu hören war, sind bei Rheindürkheim zwei Menschen im Rhein ertrunken; wir möchten dringend darauf hinweisen, dass das Baden im Rhein verboten ist!

  • Der RHEIN zwischen Germersheim und Gernsheim …

    Der RHEIN zwischen Germersheim und Gernsheim …

    … und mittendrin die Großstädte Mannheim und Ludwigshafen, da darf man getrost von einer halben Million Einwohner ausgehen; das heißt Urbanität in all ihren Erscheinungsformen, die wichtigsten die Badische Anilin- & Soda-Fabrik (BASF) in LU sowie das Großkraftwerk (GKM) auf Mannheimer Seite. Da läßt sich Vater Rhein auf vielfältige, teils zurzeit komplizierte Weise überqueren, für Radbegeisterte käme gerne die beim GKM gelegene Altriper Fähre in Betracht.

    Fähr-Kosten für Radler 1.50€, mit Karte ab SECHZIG z. B. für Mannheimer Gefilde: 0.50€. Zwischen Fährstation auf Rheinland-Pfälzer Seite und Altrip die erste Sensation: eine Platanen-Allee! Ein Altrheinarm!

    Der Ausflug mit dem Bike führt für Wochenendradler dann am Rheinhauptdeich entlang Richtung Speyer. Da ist es eher langweilig und bestens asphaltiert, weshalb man oft den Rennsportlern in Höchstgeschwindigkeit begegnet. Der wesentlich schönere Weg befindet sich direkt am Rhein. Dort findet man Hundebesitzer beim Gassi-Gehen (mit Plastiktüte rot) und Erholung suchende Spaziergänger beim Träumen. Und bis zum Otterstädter Altrhein Wellenschlag, Vogelgezwitscher, Schiffssirenen, herrlicher Rheinblick, kurze Gespräche auf einer der wenigen Bänke, kaum Radler …

    Wenn die Horreninsel mit Altrhein in Sicht kommt, bitte nach rechts abbiegen in den Dschungel! Obwohl es lediglich ein Galeriewald ist. Erstens umfährt man eine total schlechte Wegstrecke am Rhein entlang, gepflastert, uneben und holprig, zweitens verschafft der Auwald Ruhe, Schatten und Besinnlichkeit und nach ein bis zwei Kilometer gelangt der hungrige Tourist wieder an den Rhein, das Ufer bestückt mit einer Bankreihe mit insgesamt acht Sitzplätzen. Guten Appetit!

    Knapp 800 Meter weiter taucht der Otterstädter Altrhein sprudelnd und japsend aus dem Dschungelgrün und der Blick weitet sich auf Ruder & Sportboote, die zur Segelgemeinschaft Waldsee gehören.

    Zum Marxweiher und Schulgutweiher ist es lediglich ein Katzensprung, in unserem Fall ein Felgensprung. Da war’n wir mal, grausame Zustände! Nie mehr auf der Au! Weshalb wir das Weite suchen Richtung Hammelweiher! Irgendwie, wie man so lustig ist, geht’s dann nach Waldsee, wer nach Germersheim will nimmt besser die Strecke nach Otterstadt, Speyer usw. …

    So sind wir nun doch am Rheinhauptdeich gelandet, dafür erlauben wir es uns, den Deich immer mal wieder zu überwinden, um Bilder vom dahinter liegenden Otterstädter Altrhein aufzunehmen. Im Bereich einer Bootsrampe ankert der oben gezeigte überdimensionale Kiesbagger: Wahrlich ein kleines Angler Idyll!

    Und huldigen dem Schwimmbagger, das Betreten ist dummerweise verboten, da hätten wir geknipst bis zum Gehtnichtmehr!

    Wir radeln an der weltberühmten Altrheinklause, wohin mich eine verflossene Liebschaft oft zum Mittagessen eingeladen hat, in Gedenken vorbei und lassen besagten Hammelweiher und den Abzweig nach Waldsee hinter uns, um beim Segelclub LU den Damm erneut zu überwinden:

    Am Deichwachhaus bei Otterstadt versuchen wir es wieder, doch der Zutritt ist verboten und wir haben jetzt die Schnauze voll mit Rheinaue und Rheinarmen und zweigen ab nach dem heißgeliebten Otterstadt, zum Ottermarkt = Verpflegung + Getränke und lassen uns bei der Kath. Kirche St. Mariä Himmelfahrt am Königsplatz beim ‚Stickelspitzerbrunnen‘ zur Mahlzeit nieder.

    Vorne der Brunnen, hinten die Kirche

    Das ist nicht alles, später kommen wir wieder … und suchen eine bestimmte Kuchenmanufaktur oder sowas wie eine Gelateria: Eis, Eis, Eis bei Amalie, Zimt & Zucker!!!

    Von Otterstadt nach Speyer geht’s Knall auf Fall durch’n Binshof. Besser Binshofer Seenplatte → Speyerlachsee, Mondsee, Sonnensee, Biersiedersee, Silbersee, Kuhuntersee, Gänsedrecksee → wollte da einer/eine drin schwimmen? Geprüfte Wasserqualität: 1 a! Für Entdecker freigegeben! Beim Spitzenrheinhof verfolgen wir die mannigfaltig auftretenden Touris übern Franzosengraben an einer weiteren Baggerseeplatte vorbei bis hin zum Hauptbahnhof nach Speyer. Fotos von Speyer gibt es auf der Welt zur Genüge → 📸 wir reisen und fotografieren weiter wie es uns gefällt!

    Die radbegeisterten Badenser und ihre Holden scheuen keine Mühe, ja: Speyer erleben und erlaben und gesund wieder heimkommen, immerhin, das können schon gut 50 Kilometer werden. Von MA aus betrachtet → Via KollerFähre. Später kommen wir darauf zurück! Versprochen!

    Ein kleines Vorab zur KollerFähre (KollerInsel), mit Fotos natürlich, wie könnte es anders sein, Filme drehen andere, ARTE z.B.!

    Was tun wir in Speyer? AdenauerGarten? SeaLife? TechnikMuseum? Hbf? Nach Germersheim braucht es noch eine Weile, da muss man durch eine Gegend, die nennt sich Industriegebiet, da freut sich der Drahtesel. Irgendwie kurvt es sich um die Insel Flotzgrün rum und siehe da etwas weiter bei der Kläranlage Römerberg Erinnerungsfotos vom AKW Philippsburg:

    Kurz gedanklich und streckenmäßig zurück! Es existiert am Ende des Radwegs entlang der Industriestrasse in Speyer die Wahl der Qual (wer zielorientiert dahinfährt bleibt qualfrei!), eine Wegscheide zeigt dort einmal Richtung Germersheim (R-P), daneben entgegengesetzt in Richtung Rheinhausen (B-W) und danach etwas weiter nach Waghäusel (Eremitage). Hier ein kleiner Zwischenbericht von der Speyerer Rheinhäuser Fähre Neptun, die Fotos stammen vom 03.07.2020, wir kommen allerdings aus Baden-Württemberg:

    Also, jetzt schauen wir wieder auf unser Philippsburg. Und fragen uns, wie viele Fähren sind eigentlich zwischen Gernsheim und Germersheim in Betrieb, zumindest zeitweise. Sage und schreibe : FÜNF! Wer es nicht glaubt: 5! Darunter Exoten wie die Grundkettenfähre EMMA, sie überquert einen Altrheinarm von nicht einmal 100m Breite bei Mannheim.

    Bleiben die zwei uns bekannten, Großfähren: Gernsheim + Altrip, die Koller – Fähre setzt nicht immer täglich über. Da muss man sicherheitshalber öfter eine Suchmaschine befragen, nicht dass man vor abgestellten Motoren steht!

    Jetzt schauen wir in den Mannheimer Norden, der Süden Richtung Germersheim ist reichlich dokumentiert. Der sympathischte Weg ausgehend vom Mannheimer Jungbusch über die Friesenheimer Insel nach Sandhofen (Fähre Emma nur im Sommer in Betrieb!) läuft über Lampertheim, Biblis, Groß-Rohrheim etc. nach Gernsheim; alternativ bietet sich Höhe Rosengarten die Chance von Hessen nach Worms überzusetzen: NIBELUNGENBRÜCKE, B47! Da muss man sich dann quälen, es ist industriell besetztes Areal, wenn sich der Pfrimm-Bach zeigt ist der Radler auf dem richtigen Weg. Kurz vor Rheindürkheim wird es wenige Meter eng entlang der B9, das Rheinufer ist nah, Freude kommt auf.

    Aufgepasst, an der Stelle wo in Rheindürkheim die Rheinuferstrasse in die Ibersheimer Strasse (Spielplatz Klotzanlage) einmündet, zweigt der nicht gekennzeichnete Feldweg ab, der bis zur Fähre Gernsheim immer schön entlang dem Rheinufer folgt; mit Sandbänken zum Picknick bittet, ein Radler-Spass ohne jeglichen Verkehr, ein paar Bilder tun ihr Übriges:

    Wie vor ein paar Tagen zu hören war, sind bei Rheindürkheim zwei Menschen im Rhein ertrunken; wir möchten dringend darauf hinweisen, dass das Baden im Rhein verboten ist!

  • Ketscher Rheinwald / Die Rheininsel

    Ketscher Rheinwald / Die Rheininsel

    Ketsch, 18.06.2020: War heute auf der Ketscher Rheininsel, eine total von der Natur beherrschte Gegend. Dschungel pur! Das Artikel-Bild von der Holzbrücke zeigt den einzigen Zugang zur Insel, es sei denn man paddelt, schwimmt oder fliegt …

    Kurz hinter der Ketscher Altrheinbrücke listet eine Hochwasserstele die Rheinstände mit beängstigenden und bedrohlichen Überflutungen und den entsprechenden Jahreszahlen; 1882 schickte Vater Rhein wohl ein sogenanntes Jahrhunderthochwasser, dieser Bösewicht! Auch im Januar 2018 ließ er nicht locker und überflutete selbst Herrenteich! Zu Herrenteich existiert ein spezieller Bericht über eine Brandruine, Link klicken!

    Da sich die Brücke 98m über NN befindet, geht es erstmal ein paar Radlerlängen mit Schussfahrt in die Niederungen der Auenwelt bevor in der Ferne das Försterhäuschen auftaucht. Rund ums Häuschen und an der Außenwand findet man wichtige Hinweise zu Natur und Umwelt und dazu, wie man sich bitte zu verhalten habe!

    Hier darf man sich niederlassen, rauchen ist verboten!

    Ein Zitat, es spricht EBER KARLO: „Hallo Kinder! Hier am Försterhaus lebt meine Familie, die könnt ihr gerne besuchen. Am Rheinufer kann man große Schiffe beobachten und entlang der Ketscher Allee findet ihr mich auf dem Naturweg Ketscher Rheininsel. Ich erzähl von Pflanzen und Tieren. Fühlt euch sauwohl auf der Ketscher Rheininsel, ob beim Spazierengehen, Laufen oder Fahrradfahren.

    Lastkahn auf Lastkahn, das ist die Schifffahrt auf dem Rhein, selbst überholen ist auf dieser Wasserstrasse drin, und manche geben ganz schön Gas!

    Da das Naturschutzgebiet Ketscher Rheininsel einen Schutzraum für gefährdete Lebewesen darstellt, dürfen nur Fahrräder auf den geschotterten Wegen fahren und diese Wege dürfen auch von Fußgängern grundsätzlich nicht verlassen werden, Hunde sind anzuleinen, es besteht Reitverbot, gleichzeitig ist das Zelten sowie Feuer entfachen und Lärm veranstalten nicht gestattet, siehe Schutzgebietsverordnung!

    Wir wagen einen zurückhaltenden Blick in die landschaftliche Schönheit der Ketscher Rheininsel mit vier informativen Bildern:

    Der Naturweg Ketscher Rheininsel stellt prinzipiell weitgehende Informationen zur Welt der Auen vor, er bearbeitet Historie, Hochwasserschutz, Rheinbegradigung und Dammbau, dazu gibt es jede Menge Naturweg-Stationen (15 Schautafeln) und Hinweise auf beliebte Wege.

    Der Naturweg Ketsch mit einer Länge von 1300m ist für schulische Interventionen sehr gut geeignet, hier Fotos von Info-Tafeln:

    Neben der Ketscher Allee, dem Naturweg, verläuft die Rohrhofer Allee quer durchs Gebiet und parallel zum Rhein. Wichtiger scheint mir der Leinpfad, er führt rundum an den Rändern der Insel entlang und bietet einen langen Weg mit 6,6 km zur Erholung und Erbauung und trifft über eine phantastische Strecke von ca. zwei Kilometer die Rhein-Gestade.

    Es kommt der Abschied, drei Bilder, wem sie gefallen, möge sich melden, wem sie nicht gefallen: er/sie möge sich melden, AW!

    Wie vor ein paar Tagen zu hören war, sind bei Rheindürkheim zwei Menschen im Rhein ertrunken; wir möchten dringend darauf hinweisen, dass das Baden im Rhein verboten ist!

  • Ein Parkplatz der Superlative

    Ein Parkplatz der Superlative

    Wir kamen über die Altriper Fähre; mit Blick auf’s GKM: Großkraftwerk Mannheim

    Keine Abendstimmung! Oder doch? Die Aufnahmen unterliegen einer Bearbeitung, sie sind keine Fälschungen, die farbliche Gestaltung wurde intensiviert, das ist alles, wer’s nicht glaubt, der darf gerne mal übersetzen, hochgerüstete Technik und Natur liegen nah, sehr nah beieinander, bei Altrip! Bei der Fähre! Auf beiden Seiten des Rhein.

    Unser Thema: Ein PARKPLATZ …

    Ein Parkplatz am Otterstädter Altrhein (bei Waldsee): Eine schöne Gegend, Badeseen zu Nicht-Corona-Zeiten (2020 lange gesperrt), Gastronomien mit seelenerwärmenden Panoramen, ruhige Gewässer, manchmal schwappt eine energiegeladene Welle am Altrheinufer entlang, die Wasservögel kümmert das nicht.

    Der PARKPLATZ …

    180° weiter: zwei weitere PARKPLÄTZE!⛵️

    Wenn uns noch was einfallen sollte, machen wir weiter … Wenn nicht, dann eben nicht.