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  • Freinsheim Zulauf

    Reisen ins Umland: FREINSHEIM

    Monsieur Zulauf aus Freinsheim...
    Der glückliche Monsieur Zulauf aus Freinsheim … Foto DieRedaktion

    Rymsaen, nein, nein: Ramsen muss es heissen. Nicht Ramses. Gott Rymsaen, den kannten nicht mal die Wikinger. Er kommt in keiner Saga vor. Philosophieprofessoren würden vom Niedergang der Post sprechen; und von der Moderne sowieso. Wir erleben in unserer momentanen Wirklichkeit – andere sprechen von Realität – den Verlust an Wahrheit. Das Wenige an Wahrheit, selbst das geht verloren. Existent wird eine immer gnadenlosere Durchmischung. Ergebnis: ein Menschheitsnivellement. Die Höhenunterschiede werden postalisch nach und nach gravierender. Sie können nicht mehr ausgebügelt werden. Das setzt sich gesetzmässig fort. Motto: Reich zu reich, arm zu arm. Dazwischen nur noch Einöde und Unfruchtbarkeit. Am unteren Ende fehlt das Wasser. Durst. Der Durst der Landwirtschaft. Oben wird Wein konsumiert, sprich Wasser mit Alkohol. Gutes Wasser, das Wasser der Weinberge. Und wer trinkt das Wasser der Pfützen dieser Welt? Die Realität scheint brutal, die Wahrheit quadriert die Brutalität. Die Realität stirbt, die Wahrheit wird geboren. Das Licht, die Wahrheit, erblickt das Licht. Die Helle. Den Glanz. Die Freiheit. Die Liebe. Nicht die Knebelung. Nicht die Unterdrückung. Das Licht ist unendlich. Ein weiter Weg bis dahin. Wir werden ihn gehen müssen, besser wollen, im Unendlichen finden wir die Wahrheit, dort werden wir sie finden, dann sind wir glücklich, dort werden wir glücklich sein. Rymsaen.

    Die alltäglichen Gegebenheiten wehren der Philosophie. Der Alltäglichkeit bringt die tief schürfende Weisheit kein Jota. Was ist, wenn man verpennt. Der Zug weg. Die Planung im Eimer, im Hintern, im Arsch. Mosbach / Neckarelz stand zu Buche. Fr., 11.04.2014, 8:35 Uhr, RE 28277, Gleis 7b ab Mannheim Hbf angesagt. Hat das was mit sinnigen Gedanken zu tun? Den Wecker überhört. Egal wie oft er sich wiederholte. So oft ignoriert. Tiefschlaf. Wird vermutet. Da darf man schon mal den Wecker überhören. Und Mosbach vergessen. Und Neckarelz. Da wird einfach umdisponiert. Das ist so profan wie wirtschaftliche Realität. Wahrheit möchte ich das nicht nennen wollen. Wir fahren nach Freinsheim.

    Ortskenntnis: Mannheim (Zug nach Mainz), Frankenthal (Zug nach Ramsen), Freinsheim dazwischen. Wir fahren weiter. Rymsaen. Da kommt ja noch was. Hinter der Ebene, hinter den anschwellenden Hügeln. Herxheim am Berg. Kirchheim an der Weinstrasse (der Wein strebt → gegen unendlich). Verdammt: Grünstadt. Asselheim: Sammlung Keller. Mertesheim. Ebertsheim. Eisenberg (Pfalz). Ramsen – Endstation der Philosophie. In Eisenberg (Pfalz) hätten wir ja gerne fotografiert. Doch der Apparat wollte nicht. Die Hütten und die Giessereien vergeblich. Dran vorbei mit kaputter HX 1. Das Ende der Fotografie. Und der Philosophie. Das Ende der Wahrheit. Das Ende. Die Wahrheit. Veröffentlicht am 11. April 2014Von Franz BellmannKategorisiert in AllgemeinVerschlagwortet mit Mannheim, Mannheimer Hafen, Umland

  • WORLD  WIDE  WALD

    WORLD WIDE WALD

    Unser Wald – Region Baden-Württemberg / Rheinland- Pfalz – ist in großen Teilen ein Wirtschaftswald. Manche sprechen von Plantagen. Das Forstamt Pfälzer Rheinauen bietet bei Hördt einen sogenannten Brennholzplatz:

    Andererseits findet man Maßnahmen zur Umgestaltung bzw. Renaturierung in der Nähe von Haßloch:

    Der Wald, die Auen, die kleinen ‚Dschungel-Areale‘ beherbergen Vogelarten wie das Rebhuhn, den Eisvogel, Spechte, Störche, zudem Echsen, Igel usw., aber ebenso Schädlinge, hier ein paar Aufnahmen:

    Wilderei? Heute? Ein Diskussionsthema ganz aktuell! Und früher? Eine Infotafel berichtet von Vorgängen, die den heutigen in fataler Weise ähneln:

  • BirkenHeide

    BirkenHeide

    Birkenheide, da radeln die Elektroradler blitzgeschwind auf sehr gut asphaltierten Wegen in der Mehrzahl uninteressiert mit Ziel Bad Dürkheim oder Freinsheim ungestraft vorbei, dabei hat die Birkenheide in winziger Ausgabe norddeutsches Heimatflair. Sumpfiges Gelände, Entwässerungsgräben, ringsum ein wenig Urbanität, Fabrikanlagen, Entsorgung von Bauschutt und Aushub mit, bei Trockenheit, gewaltiger Staubbelastung, Müllhalden und dergleichen mehr. Vielleicht ein Restbiotop.

    Mitten drin der ASV Birkenheide 1946, hier mit einem Besucher.

    Beim ASV pflegt man eine gutbürgerliche Küche!

  • Von Mannheim zur Queich-Quelle nach Dahn

    Von Mannheim zur Queich-Quelle nach Dahn

    Wie kommt ein Radler von Mannheim über Ludwigshafen zur Queich-Quelle und von dort nach Dahn?

    Am besten an einem Wochenende, da muss man sich als Bahnreisender keine Radkarte kaufen, wenn man früh loswill. Also: Man steigt in MA z. B. aufs City-Bike und radelt rüber nach LU zum Hauptbahnhof, das ist über die Rheinbrücke (Kurt Schumacher Brücke) in 15 min zu schaffen. Der Hbf von LU ist für ältere Radbegeisterte schwer zu meistern (keine Aufzüge), man muss auf das Gleis neun, um mit dem SÜWEX nach Germersheim zu kommen. Einfach auf dem Gleis sechs entlangfahren (besser schieben, das Radfahren ist im Bahnhofsbereich verboten), an dessen Ende durch die teilweise gesperrte Unterführung und danach wieder hoch zum Abfahrtsgleis neun! Der SÜWEX hält dort alle zwei Stunden, günstig 8:57 Uhr für die geplante Tagesreise. Der Regionalexpress RE nach Karlsruhe benötigt für die Strecke nach Germersheim mit Zwischenhalt in Schifferstadt und Speyer 25 min. Einsteigen. Hier fünf Bilder vom Hbf in LU:

    In Germersheim, sofern man sich noch nicht mit Proviant versorgt hat, frequentiert der Connaisseur den Metzger in der Sandstrasse 11, da gibt es gute Wurst und reichlich Salat. Für Brot, Brötchen, Kuchen und ne Tasse Kaffee ist die Bäckerei / Konditorei Schwab am Königsplatz zuständig, bevor man sich per Rad nach Bellheim aufmacht.

    Allein Germersheim ist eine Radtour wert. Beschauliches Städtchen, ruhig, wenig Tourismus im Vergleich zu Speyer, vor einigen Jahren totale Stadtrenovierung mit Sanierung aller Sehenswürdigkeiten sowie der Infrastruktur. Hier zur Info Bilder vom Umbau:

    Vom Stadtzentrum zum Rhein ist es ein Katzensprung, da radelt es sich locker und lässig zur Rheinpromenade, zum Ziegeleimuseum Sondernheim mit zwei Raststätten, auch mit Übernachtungsmöglichkeiten:

    Nach Rast und Ruh ☞ Bellheim, ca. 10 km, z. B. am Spiegelbach entlang. Mit Bellheim halten wir uns nicht lange auf (Ausnahme: Bellheimer Silberpils, ein Pils der Extra-Klasse), wir radeln zum Teilungswehr der QUEICH. Immer mal schön auf den Computer gucken! Am Wehr längerer Aufenthalt mit Verzehr:

    Wenn man ihn trotzdem nimmt, erreicht man nach einigen Mühen Landau, dort steigt man am besten in den Zug nach Pirmasens und verläßt ihn an der Station Hauenstein Mitte. Da macht man sich auf die einfache Suche nach der Queich, radelt ihr lang und ist nach ein paar Metern an der Quelle!

    Die Quelle: ein Fall für Einsamkeit Suchende:

    Auf dem Bild zur Queich-Quelle findet sich ein Entfernungshinweis nach Dahn, da wollen wir hin, es geht streng bergauf, was man im Pfälzer Wald so bergauf nennen kann. Ich jedenfalls mußte absteigen und schieben, fährt doch einer abwärts vorbei und meint cool lächelnd: „Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt.“ Ich meine zurück: „So heißt’s.“ Brüllendes Gelächter aus den Tiefen der Lunge seiner Begleiterin. Weiterschieben bis zum Naturdenkmal DICKE EICHE!

    Zum Schluss eine Hoffnung:

    Ende

  • Ibersheimer Sehenswürdigkeiten

    Ibersheimer Sehenswürdigkeiten

    Eigentlich ist Ibersheim – wenn man so will – eine Mennonitengemeinde. Ein stilles Örtchen, lediglich die Hammer Strasse beugt sich phasenweise dem Verkehrslärm.

    Ein paar Betrachtungen am Rande:

    Der Ibersheimer Nachen (siehe Titelbild) war von 1882 bis 2016 im Hochwassereinsatz. Der Nachen wurde als Erinnerung und Anschauungsobjekt von der Ibersheimer Rentner AG aufgestellt. Diese Info befindet sich am Nachen selbst und ist für jedermann einsehbar!