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  • Rietburgbahn ⎆ Schloß LUDWIGSHÖHE

    Ein Kommentar vom 06.05.2018 um 23:27 Uhr: “ Franz Bellmann, thank you for this post. Its very inspiring.

    Mannheim, Freitag, 04.05.2018 ⇔ Zug 8:39 Uhr (Süwex) nach Neustadt ⊕ in der Fussgängerzone Frühstück mit metzgerfrisch belegten Brötchen ⊕ feiner zuckriger Trinkschokolade, bestens gestärkt zur Anfahrt nach Schloß LUDWIGSHÖHE, gleich nebenan die Talstation der Rietburgbahn.

    Die Rietburgbahn⇑ mit Zwischenbereich und Bergstation – und einem kurzen Blick auf Edenkoben in der Rheinebene, ⇒wer Lust hat: Einkehr zur Rietburg am Ende der Doppelsesselbahn mit herrlicher Aussicht (Höhe ca. 550 m) und supertollen Speisen ⊕ Preisen …


    Kurze Etappe: Zum Ludwigsturm mit Turmfrau von und zu Blättersberg und Stolperstein


    Sprung zum Ritterstein ‚Kohlplatz‘, zurzeit donnernder Motoren- und Sägelärm, Picknick aufgeschoben

     


    DR. SPRATER – PFAD zum urzeitlichen Kesselberg!

    In Gletschermulden, in Felsblöcken und Brocken badeten einst im in Vertiefungen sich sammelnden Wasser zur rituellen Reinigung unsere Vorfahren, die Kelten. Teils entstanden die schalenartigen Wannen durch natürliche Prozesse, teils durch Künstlerhand, bei zunehmender Bevölkerungsdichte, und religiösem Bedarf.


    DIE URZEUT – QUELLE: Triefenbach 

    Von der Quelle bis zurück fast bis zur Talstation der Rietburgbahn ein begleitender visueller Genuss, verständlich, dass sich Kelten und andere Gemeinschaften sich hier eines erholsamen Lebens erfreuten, bot der Dschungel ja reichlich an Nahrung, Vogeleier aus verschiedenerlei Gelegen, Rehe und Kitze, Fisch ohne Mikroplastik, Beeren und Früchte aller Art, keine Bananen …

    Und der neuzeitliche Wanderer findet Verzehr und auch längeren Einlass im Naturfreundehaus Edenkoben⇓ und etwas weiter am Hüttenbrunnen, wo der Haselbach in den Triefenbach mündet:


    Eine Rarität am Rand des Weges entlang dieses fantastischen Baches: Der Innungsstein 


    Und noch vieles mehr, einfach mal einen Spaziergang dort machen und nicht mit der Blech(Plastik)karre zwangsneurotisch dran vorbeimüssen!


    Das End vom Lied: Die Talstation des Sessellifts

  • Homburg # Blieskastel

    Heute probieren wir mal einen Zweiteiler, u. U. wird es ein Mehrteiler, das sehen wir, wenn das Ende naht. Meiner derzeitigen Lieblingsbeschäftigung widme ich Teil 1: Schrottimmobilien


    Eigentlich wollte ich mit meinem Stadtrad von Homburg nach Blieskastel, nur: kurz vor Lautzkirchen, Stadt Blieskastel, Saarpfalz-Kreis war Schluss mit lustig; am Ortsrand wurde Kaffee und Kuchen offeriert, da blieb ich ne Stunde und gab mich dem vortrefflichen Genuss hin.


    In Homburg, in der Saarbrücker Strasse, stösst der zielorientierte Radler auf die Dillinger Stahlbau GmbH. Der Radweg längs der Blies nach Blieskastel ist jetzt im Geiste weit weg, wir haben DSD im Blick, da geraten geografische Ziele in den Hintergrund:



    An einer Tanke Ecke Saarbrücker und Beeder Strasse gibts heissen Kaffee, es ist kalt auf dem Rad und innere Erwärmung gibt neue Schübe. Und in den klammen Fingern kribbelt es. Eine kurze Kontaktaufnahme an der Tanke mit einer Wiesbadenerin ließ es genauso kribbeln!


    Nun recht so, für mich und die umliegenden Schrottimmos genau die richtige Empfehlung für die Weiterfahrt, der Blies-Radweg längst vergessen.

    In Mannheim soll es eine Zweigstelle/Niederlassung geben, im Rheinhafen wohl.


    Ein kurzes Stück weiter zur Entenmühlstrasse hin steht der Eingang sperrangelweit offen, keine Hinweise wie ‚Betreten verboten‘ oder ‚Eltern haften für ihre Kinder‘:




    Heute bewegt man lieber sein Rad, geht zu Fuss oder benutzt die Öffentlichen Verkehrsmittel. Mit dem Rad kommt der Mensch im Umkreis von zehn/zwölf Kilometern am besten voran, unglaublich was der Autofahrer so alles links und rechts liegen lässt, weil seine Aufmerksamkeit vom heillosen Moloch des Autoverkehrs total aufgesogen wird.


    In der Entenmühlstrasse


    Wir hüpfen durch die Lüfte, da wird man nicht müd … und sind vorbei an den Sieben Fichten, an Peters Eiche (200 Jahre) und fotografieren den Kirkeler Bach an der L113 ...

       

    kurz vor Blieskastel-Lautzkirchen … wo Immoschrott sehr gut bekannt⇓


    Falls dies der 2. Teil gewesen sein sollte, dann nun der dritte … Kurz vorm Blies-Radparadies werden alle Radler – und es sind einige unterwegs – von der Protestantischen Kirchengemeinde Blieskastel zum Halten lauthals aufgefordert: Kaffee und Kuchen und mehr stehen bereit zum Verzehr (kosten- und spendenlos)!!! Sensation am Tag der Arbeit, ja es ist der 1. Mai!!!


    Zum Schluss Teil vier: BLIES

  • HERRENTEICH – Stadt Hockenheim

    HERRENTEICH – Stadt Hockenheim

    Denk ich an Hockenheim in der Nacht, dann zeltete ich am Ring. Wer kennt schon Herrenteich und sein verbranntes, ziemlich ein Fußballfeld großes Areal kurz vor der Autobahnbrücke (A61) über den Rhein knapp an Speyer vorbei? Aus Zeiten der Industrie 0.80 oder 0.75, was weiß ich, wann immer auch die Historie des Verfalls begann. Die Gründung beinhaltet meist das Ende, wie und wann es eintritt, zeigt die Zeit. Herrenteich loderte und qualmte wohl gewaltig in bestimmten Bereichen (Lagerhalle), seither wird die Brandruine der Natur überlassen und das Gelände zu betreten, ist polizeilich verboten!


    Wir haben uns daran gehalten, obwohl, wenn man die Graffiti-Kunst bestaunt und wahrnimmt (siehe Foto), so stellt sich die Frage: „Wurden die Künstler zur Verschönerung der Ruine eingeladen?“ Oder: „Wurde Ihnen der Prozess gemacht?“ Bzw. „Wurden sie überhaupt in flagranti ertappt und verhaftet?“ Und: „Welchen Schaden hätten sie denn verursacht an einem ehemaligen Industrieanwesen, das irgendwann demnächst der Abrissbirne geopfert wird?“


    Eine Aufnahme verdeutlicht die Brandkatastrophe in der Lager- bzw. Produktionshalle und mag als Beleg gelten für unsere Vermutungen⇓


    Im Deutschen Süd-Westen, speziell in Rheinland-Pfalz und dem nördlichen Baden häufen sich ästhetische Denkmale, die in ihren ruinösen Zuständen einen künstlerischen Gehalt offenbaren. So setzt sich die entfernte Vergangenheit einer Industrie ihr eigenes Zeugnis, wenn auch marode und verfallend. Kunst auf Zeit: ein letztes Erscheinungsbild in Form von Verwesung, mitunter Abriss …  

    Beispiele finden sich einige auf dieser Seite!



    Eine Aufnahme zum Schluss, damit lassen wir es bewenden …


    Ein Hinweis noch: Einsiedler Hof bei Kaiserslautern

  • GKM _ Update

    22.04.2018

    BILBAO

    http://franzbellmann.de/2016/11/mit-dem-radbuszug-nach-marokko/

    Vorlauf: http://franzbellmann.de/2015/02/g-k-m/

  • Die JAGST – Der KOCHER – Wer radelt mit?

    Eine Radtour im Wonnemonat Mai, Juni oder Juli: die Planung! Reisetermine nach Vereinbarung, wir richten uns nach den Interessenten, übernachtet wird im Freien! Wir avisieren eine Reisedauer von ca. vier Wochen …


    Start und Ziel: Bad Friedrichshall # An- und Abreise mit den Regionalbahnen


    Die JAGST hoch, den KOCHER runter: die Orte

    Bad Friedrichshall ⇒ Jagstfeld ⇒ Neudenau ⇒ Möckmühl ⇒ Widdern ⇒ Jagsthausen ⇒ Schöntal ⇒ Krautheim ⇒ Dörzbach ⇒ Mulfingen ⇒ Langenburg ⇒ Kirchberg an der Jagst ⇒ Crailsheim ⇒ Stimpfach ⇒ Ellwangen ⇒ Rainau

    Wir setzen über zum Kocher (kurze Querverbindung)

    Hüttlingen ⇒ Abtsgmünd ⇒ Sulzbach-Laufen ⇒ Gaildorf ⇒ Rosengarten ⇒ Schwäbisch Hall ⇒ Braunsbach ⇒ Künzelsau ⇒ Niedernhall ⇒ Forchtenberg ⇒ Hardthausen  ⇒ Neuenstadt am Kocher ⇒ Oedheim ⇒ Bad Friedrichshall


    Es folgen erste Eindrücke bei einer Ortsbesichtigung in Startnähe bzw. Möckmühl. Da war noch bitterkalter Winter …


    Ein vorausschauender Blick auf den Bahnhof von Bad Friedrichshall

    Zur Einstimmung und Erkundung mit dem Zug nach Möckmühl


    Wir steigen in Möckmühl aus und machen planerische Spielchen z. B. Sightseeing (Schlossbesuch (Privatbesitz)), Mittagessen (Metzgerei), Kaffee und Kuchen (siehe Foto) usw.:



    KAFFEE + KUCHEN (Bienenstich) bei Jeannine im I-Tüpfelchen – direkt am Radwanderweg gelegen:


    Danach ab zum Bahnhof Möckmühl und über Bad Friedrichshall zurück nach Mannheim


    Die Radtour im Wonnemonat Mai 2018 entlang Jagst und Kocher wird/soll/kann ablaufen vergleichsweise der Reise, die anno 2017 stattfand: Durchs Taubertal und längs der Altmühl! Nur etwas länger …

    Wir wünschen frohes Mit-Radeln!