Autor: Franz Bellmann

  • Vom Ableben einer Streuobstwiese

    Vom Ableben einer Streuobstwiese

    SAM_7732Kaum hat der Besucher den Auwald der Reißinsel am Eingang ›Kuckucksinsel‹ passiert, öffnet sich eine weitläufige Streuobstwiese und lädt mit bereitstehenden Bänken zum Sonnenbaden und Ruhen ein. Ein Vesper ist angesagt. Zur Stärkung, der Spazierweg zieht sich in die Länge: 4,3 km werden auf InfoTafeln angegeben. Die Wanderer, Jogger und Liebespaare finden zwei Richtungen vor, im Prinzip den Rhein auf- oder abwärts. Im oder gegen den Uhrzeigersinn.

    Doch am Beginn des Rundwegs entdeckt der aufmerksame Beobachter ein Massensterben, wohl verursacht durch die letzten grossen Überschwemmungen. Die Verluste an Schwarzwild durch Ertrinken sind nur den Beschäftigten der Behörden bekannt. Die selbstzerstörerische Gewalt der Natur bekommt der Laie, wenn er genau hinschaut, noch Monate und Jahre später zu Gesicht; die mit toten Ostbäumen bestandenen Wiesen. Galgen gleich reckt sich ihr dünnes, dürres Geäst gen Himmel. An dieDSC01672 DSC01667schätzungsweise zehn bis fünfzehn Prozent der Baumbestände des zu sommerlichen Zeiten genießbaren Obsts sind schwarz wie Gräber. Schlangen winden sich durchs Gras. Es wird einem unheimlich, doch die Sonne lacht und spendet wohltuende Wärme. Einem Totalverlust zu begegnen, heißt Wiederanpflanzung und entsprechende professionelle Pflege: Wozu die Stadt Mannheim nicht bereit zu sein scheint. Sie macht es sich zu einfach, in dem sie sich sagt, wir überlassen alles der Natur und meint damit fein raus zu sein. Das ist in diesem Fall schlichtweg verantwortungslos. Die Stadt stiehlt sich bei so vielen Dingen davon. Beispiele: Infrastruktur von Wegen und Strassen. Spielplätze. Bürgernähe zum Schein, eigentlich der DSC01670Verwaltung ein Graus. Es geht aber auch besser, wie die nächste Aufnahme zeigt: Da wächst doch was, da müssten jetzt die Kümmerer ran. Die sitzen jedoch nicht in städtischen Stuben, schon eher beim Ehrenamt. Oder bei nichtauftragsgemäßer Neubepflanzung und Pflege. Im Sinne von Carl und Anna Reiß. Und lassen Vorgaben Vorgaben sein. Und helfen beim Erhalt einer der wenigen Streuobstwiesen in der näheren Umgebung. Ach schmecken die Birnen und Äpfel so gut. Einfach mal ’nen Korb voll zusammentragen, und der Stadtverwaltung in der Kantine zum nicht genormten Dessert überlassen: Guten Appetit.

    Zum Ende noch ein paar Nahaufnahmen der Umgebung:

    Das Wahrzeichen der Reißinsel: ein Wasserstand-Häuschen...
    Das Wahrzeichen der Reißinsel: ein Wasserstand-Häuschen…
  • Wasser-Weg-Unendlichkeit

    Wasser-Weg-Unendlichkeit

    ↓Der Neckar Höhe Hirschhorn, Fotos vom 03.04.2015, eingesetzt am 18.04.2015:

    ↓Der Rhein Höhe Reiß-Insel, Foto vom 18.10.2014, eingesetzt am 25.10.2014: 

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    ↓Der Neckar bei Ladenburg / Ilvesheim: Wehr + Schleuse, Foto vom 09.05.2014, eingesetzt am 10.05.2014:

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    ↓Der Rhein am Strandbad in Mannheim², Foto vom 30.03.2014, eingesetzt am 01.04.2014:

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    ↓Der Neckar bei Seckenheim (eingesetzt am 30.03.2014):

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    ↓In Hirschhorn funktioniert die Schleuse beim Kraftwerk prächtig; die wilden und künstlichen Wasser des Neckars:

    ↓Der Wegweiser

    Wie der Stern von Betlehem...
    Im Wasser wie der Stern von Betlehem am Himmel…

    Kunst und heidnischer Mythos am Vater Rhein… 

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    ↓Wasser-Weg-Unendlichkeit

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    Kein Aufruhr mehr in unserer Welt. Alles läuft glatt. Merkel gratuliert Obama und will ihn empfangen. Er wird kommen, frühestens wenn Merkel nicht mehr da ist. Und wenn er rechtzeitig käme? Für sie und ihre Macht. Und sie bliebe? Würden sie sich scheiden lassen? Beide? Und danach eine politische Vernunftehe eingehen? Deutschland und die Vereinigten Staaten von Amerika? BRD, der 51. US-Bundesstaat? Wir haben die Aufnahme schon längst beantragt. Die USA stellten sich immer stur. Bislang. Fazit: WIR müssen uns vereinigen. WIR benötigen dieses Paar. Es muss sich uns hingeben. Für unser aller Glück. Liebe in Verantwortung.

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    ↑Fotos oben vom Rheinstrandbad Mannheim ohne Kommentar, DieRedaktion

    WIR behalten das Thema bei.

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    ↑Oben: Drei Aufnahmen Elbufer Hamburg Blankenese

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    ↑Ach wie schön ist unser Rheinufer…(Foto vom 06.09.2013, DieRedaktion)

    Aus einer anderen Welt: Südostasien, Foto Toni
    Aus einer anderen Welt: Südostasien, Foto Toni

    ↓Wellenschlag am Rheinufer bei Altrip (Fotos vom 09.12.2013):

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  • Mannheimer Verkehrssicherheit verliert weiter an Qualität

    Mannheimer Verkehrssicherheit verliert weiter an Qualität

    Nach dem Verkehrsinfarkt am Luisenring in Mannheim, Haltestelle Dalbergstrasse, (siehe Bericht vom 8. Februar 2013: http://franzbellmann.de/?p=8066) und den Mannheimer Spezialitäten (http://franzbellmann.de/?p=8488), zeigt sich die prekäre Situation der Sicherheit im Strassenverkehr erneut. Die folgende Aufnahme stammt vom 27.08.2013:

    Die abgelichtete Verkehrseinrichtung befindet sich am Mannheimer Kurpfalzkreisel...
    Die abgelichtete Verkehrseinrichtung befindet sich am Mannheimer Kurpfalzkreisel…

    Die Behörden scheinen sich der Gefahren nicht bewusst zu sein. Bürgerwarnungen gehen unter in Gleichgültigkeit, es heisst kurz und knapp: erst ein Unfalltod schafft Handlungsmotivation. In Sachen Schlagloch wird weiter geflickt, wie in der Politik es gang und gäbe ist. Der Mannheimer Strassenzustand ist eine Abbildung innerer Befindlichkeiten. Viel geredet wird und jede Menge versprochen, und nach geraumer Zeit stellt man fest: es regiert die alte Leier.

    Eine Entdeckung am Luisenring, Übergang in den Jungbusch, erst installiert, dann nachlässig abgebaut, doch man bleibt dran, hier ein paar Aufnahmen einer erneuerten und überdeutlichen Aussage:

    Hier noch Tipps zum Thema: 

    http://franzbellmann.de/?p=8024http://franzbellmann.de/?p=7971http://franzbellmann.de/?p=7667http://franzbellmann.de/?p=2931,

    Vorbeugende Maßnahmen gegen Schlaglochbefall am Luisenring (10.09.2013)

    Einstweilen fini.

  • Internationales Suppenfest im Café Filsbach

    Internationales Suppenfest im Café Filsbach

    Internationales Suppenfest, Sa. 28.09.2013, 13-17 UhrCafé Filsbach, J 6,1-2, MA

    Living in Memphis

    Obige Aufnahme entstammt dem Artikel http://franzbellmann.de/?page_id=2294

    Egal, ob in Deutschland, in der Türkei, im Senegal, in Kroatien, in Brasilien oder in Indonesien, fast jeder Mensch hat seine Lieblingssuppe. Anlässlich des Tags des Flüchtlings und der Interkulturellen Woche laden wir Sie ein, am Samstag, 28.09. 2013 von 13 bis 15 Uhr internationale Suppen im Café Filsbach (J 6,1-2) zu genießen. Ab 15 Uhr gibt es köstlichen Maniok-Kuchen und Kaffee. Nutzen Sie die Möglichkeit, die kulturelle Vielfalt Mannheims und das Engagement zahlreicher Initiativen für den interkulturellen Dialog kennen zu lernen! Interkulturelles Kulturprogramm mit der deutsch-koreanischen Trommelgruppe Danbi, der First Ukulele Band, Lyriklesung mit Helga Grimme und Dzevada Christ (angefragt). Eintritt frei! Suppen gegen Unkostenbeitrag. Ein Kooperationsprojekt der Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V., des Eine-Welt-Forums Mannheim e.V., KulterQuer – QuerKultur Rhein-Neckar e.V. und der Save-Me-Kampagne Mannheim.

    Freundliche Grüße, Heike Grönert, Geschäftsführerin, Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e. V., J 6, 1-2, 68159 Mannheim, Tel.:   0621-25846, Fax:   0621-1567822, E-Mail: bwu@filsbach.com, home: www.filsbach.com

    Geschäftsführung: E-Mail: bwugf@filsbach.com, Vereinsregister: VR 1025, Amtsgericht Mannheim

    Weitere Infos:

    http://franzbellmann.de/?p=7327,

    http://franzbellmann.de/?p=9175,

    http://franzbellmann.de/?p=3532

     

    Ohne Kommentar, DSC09887 Ohne Kommentar, DSC09886 Ohne Kommentar, DSC09883 Ohne Kommentar, DSC09881

     

     

     

     

     

     

     

     

    Haste mal ne Suppe für umme…

  • Landtagswahl in Niedersachsen 2013

    Landtagswahl in Niedersachsen 2013

    NIEDERSACHSEN

    WO STECKT DIE MACHT?

    Das Ende aller Spekulationen: Niedersachsen!!! SPIEGEL ONLINE POLITIK vom 21.01.2013 *Rot-grüner Wahlerfolg: Steinbrück braucht zwei Helfer* Wir zitieren aus einer Kolumne von Jakob Augstein: »Merkel macht weniger Fehler als Steinbrück – weil sie weniger macht. Was haben wir von der Kanzlerin zu Mindestlöhnen und Mieten gehört, zu Steuern und dem Kampf gegen Steuerflucht, und zur so dringend notwendigen Regulierung der Finanzmärkte? Merkel hat sich der politischen Vernachlässigung des Landes schuldig gemacht.«

    WIR saßen am Sonntag vorm Bildschirm: ZDF Wahlberichterstattung zur Landtagswahl in Niedersachsen; live im Internet. Zwei Stunden circa. Das Ergebnis ist bekannt. In anderen (nicht-demokratischen) Staaten würde es angefochten werden. Wir haben fotografiert. Das bildnerische Ergebnis scheint sicherlich für viele erschreckend. Es ist ein Stück Wahrheit. In meinen Augen wahrheitsgetreuer als der politische Wahlausgang mit seinem Fotofinish. Wir wagen es, wir stellen die gemachten Aufnahmen in einer Auswahl ins Netz: woher sie kamen, in Zehnteln von Sekunden.

    Die Moderation:

    Bettina Schausten
    Bettina Schausten – ZDF
    Titel der Berichterstattung
    Titel der Berichterstattung: Wer bleibt, wer geht, wer kommt?

    Die frühe Enttäuschung:

    Ein politisches Verschwinden
    Ein endgültiges politisches Verschwinden im Westen Deutschlands?
    Zukünftige Erleuchtung?
    Zukünftige Erleuchtung? – Keine Wähler im ausreichenden Maße mehr…

    Die etablierten Parteien, deren Personal, Mitglieder, Parteisoldaten…:

    CDU: Wahlparty
    CDU: Wahlfeier
    SPD: Wahlparty
    SPD: Wahlfeier
    Bündnis 90 / Die Grünen: Wahl-Party
    Bündnis 90 / Die Grünen: Wahlfeier (Sie werden immer blonder)
    ...und fotogener
    …und fotogener
    Bei der wie von einer Mutter umsorgten FDP?
    Bei der wie von einer Mutter umsorgten FDP???

    Die parteipolitischen Kapazitäten:

    Andrea Nahles SPD Generalsekretärin
    Andrea Nahles, SPD Generalsekretärin

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    In seinem Leiden zeigt sich seine Größe, wohin wird es ihn führen in unserer Welt???

    Hermann Gröhe CDU
    Hermann Gröhe CDU

    Claudia Roth, endlich mal glücklich bei den Grünen

    Claudia Roth, endlich mal glücklich bei den Grünen
    Gröhes Untergang
    Gröhes Untergang
    Birkner, FDP, dem Tod geweiht...
    Birkner, FDP, dem politischen Tod geweiht…
    Döring, wohin des Wegs???
    Döring, wohin des Wegs???
    Sigmar, vergiss es nicht: Du bist Die Partei!!!
    Sigmar, vergiss es nicht: Du bist Die Partei!!!
    Warum nur dieses ENDE???
    Warum nur dieses jämmerliche ENDE???

    Am Ausgang der politischen Berichterstattung: The sun goes down for ever. Zum Schluss ein Zeitungszitat aus einer vorhersehenden Berichterstattung, aus DIE ZEIT vom 17.01.2013, N° 4, Seite 1, Wehe den Besiegten von Matthias Geis, am Donnerstag vor dem entscheidenden Urnengang:

    »Doch inzwischen darf die FDP hoffen, dass der alte Rettungsmechanismus (…) auch diesmal wieder greift. (…) Denn wenn es für die FDP richtig eng wird, finden sich genügend CDU-Anhänger, die ihre (Zweit-)Stimme den Liberalen geben, um die Union an der Macht zu halten. Dieser rettende Stimmentransfer ist auch jetzt wieder im Gange, und auch diesmal könnte es zum Überleben reichen. Für mehr nicht.«