Kategorie: Bilder

  • NN 4 – Der Bonadies- oder Industriehafen von Mannheim

    NN 4 – Der Bonadies- oder Industriehafen von Mannheim

    Kürzlich gelöscht?
    Kürzlich gelöscht?

    Heute (19.10.2013) war’s richtig mies. Die Klamotten riechen nach Chemie. Früh um neun war die Atemluft BASF-schwanger (oder stecken andere Verursacher dahinter?), kaum ein Lungenzug ohne Geruchsbelästigung. Entweder es war vorübergehend oder man gewöhnt sich von Atemzug zu Atemzug daran, stillschweigend passt die Nase sich an, ein Hatschi oder zwei, dann schnauft die Lunge, als wär‘ nix geschehen. Erst abends beim Wechsel der Klamotten sticht die Chemie erneut das Geruchsorgan. Irgendwie riecht es nach Buttersäure oder so. Das war und ist sehr sehr ärgerlich. Vor allem unter Arbeitsbedingungen. Schade, dass sich Gerüche gleich welcher Art fototechnisch schwer realisieren lassen, so bleibt halt nur die Aussage: es stinkt, es hat gestunken und es wird wahrscheinlich immer stinken. So wie es stank. Vielleicht war es einfach ein Überbleibsel an Verbrennungsgeruch, das liesse sich zumindest per Bild verdeutlichen, probieren geht bekanntlich über Studieren, eine Aufnahme aus dem von der Sonne überfluteten Bonadieshafen, kürzlich gelöscht?

     

    Kunststoff-Qualle
    Kunststoff-Qualle

    Der Bonadieshafen ist ein Kanal ohne Anfang. Einmal fliesst er in den Neckar, dann über einen noch existenten Altrheinarm in den Rhein. Aber der Hafen hat es in sich. Nicht nur der Geruchsbelästigung wegen. Eine neue Generation von Quallen nistet in den Hafenwässern. Agil, den Bewegungen des Wassers angepasst, langlebig, schier nicht zu verrotten, wie Plastikmüll in unseren Meeren, Wiederkunft, Niederkunft in menschlichen Mägen. Grausam schon allein die Tatsache. Grausamer noch die Zukunft. Diese weisslich durchsichtigen Geschöpfe der Chemie-Menschheit bieten nicht die einzige Überraschung. So wie im Mittelalter Ratten nach Übersee gelangten, sind es zum Beispiel Schlangen, die durch rege internationale Schiffsverkehre in Gegenden heimisch werden, wo diese toxischen Arten nicht zu erwarten waren.

    Blaukopf-Anakonda
    Blaukopf-Anakonda

    So beispielsweise die Blaukopfanakonda, die nicht nur erwürgt, sie hat sich mittlerweile hochgiftige Marterwerkzeuge zugelegt, und den Arbeitern und Angestellten und Führungskräften im Mannheimer Bonadieshafen sei versichert: Ein Drama bahnt sich an!!!  Als Hinweis: Kopf ultramarinblau, Augen verdeckt, Schlangenkorpus seilmässig verdrillt, hohe Tauchtiefe, kaum Sauerstoffbedarf. Hält sich gern in ufernahen Zonen auf, der Wärme wegen. Äusserst aggressiv bei Annäherung. Nimmt nicht nur Fische, auch Schweine (Ferkel) stehen auf dem Speiseplan; seit neuestem Ratten, Mäuse etc….

    Lässt der Mensch sich an ausgesuchten Stellen und Plätzen im Hafen nieder, findet er Ausblicke Richtung Luzenberg, Diffené-Brücke (Klappbrücke), Fernmeldeturm and so on:

    Blick zum Luzenberg
    Blick zum Luzenberg
    Diffené-Brücke
    Diffené-Brücke
    Weit im Hintergrund: der Fernmeldeturm
    Weit im Hintergrund: der Fernmeldeturm

    Wenn der Mensch so richtig Mensch wäre, würde er der Natur den Vortritt lassen. Nicht nur könnte er sich an ihr erfreuen – wenn er es könnte – er könnte Wirtschaft, Zivilisation, Gemeinwesen, Zwischenmenschlichkeit und Natur miteinander in Einklang bringen, der Mensch aber ist zu sehr Mensch, als dass er das begriffe. Da fehlt ihm was. Was? Das! Er wird es letztendlich nie begreifen. Das ist das Das! Und was ist das Was? Der Schwan:

    DSC02860

    Das freut doch, diese harmonische Eintracht. Für Fotografen gibt es im Hafen fantastische Glücksmomente. Die tanzenden Krane meinetwegen, fast wie in Hamburg: http://franzbellmann.de/?p=8723

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    Sehr stark vertreten im Mannheimer Hafen ist die Metallschrott verarbeitende Industrie, man findet sie fast an jeder Ecke; weil teilweise wild abgelagert wird. Das führt dann zu folgenden Impressionen:

    Bauseitig bietet der Bonadieshafen viel. Beim Bonadies schleicht sich beständig das Wort Paradies ein, irgendwie trifft das ja zu, diese Hafengegend hat was paradiesisches. Man kann sich darin verlieren, und man geht doch nicht verloren.

    Aufnahmen auf dem Weg nach Hause (unter der Jungbuschbrücke):

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    Fini

    Manfred Rinderspacher mit Fotos:

    Heute – gegen 15:00 Uhr – meldete sich Manfred mit der Übersendung einiger seiner s-w Werke vom Bonadies- und Industriehafen. Wir übernehmen die Bilder und ergänzen damit diese Seite über ein Mannheimer Hafengebiet, das ganz im Norden an der „Kopflache“ am Friesenheimer Altrhein mit der Altrhein Fähre „EMMA“ endet.

  • LUDWIGSHAFEN: Das weinende Haus / Todesfuge im Keller / Das Chinesische Meer

    LUDWIGSHAFEN: Das weinende Haus / Todesfuge im Keller / Das Chinesische Meer

    IMG_0533WIR fügen die drei oben genannten Fotoseiten zu einer Reportage zusammen, da sie als Ereignisse eine Einheit bilden, wir übernehmen die Seiten unverändert, indem wir die jeweils entsprechende Information im Anschluss präsentieren; alle Seiten wurden am 24.12.2011 das erste Mal veröffentlicht. Die Rheinpfalz brachte zum Thema mehrere Artikel, wer Interesse hat, bitte dort im Archiv anfragen unter den hier angegebenen Titeln:

    »DAS WEINENDE HAUS« http://franzbellmann.de/?page_id=169

    »TODESFUGE IM KELLER« http://franzbellmann.de/?page_id=129

    »DAS CHINESISCHE MEER« http://franzbellmann.de/?page_id=117

    Alle Aufnahmen dieser Seiten stammen von Matthias Plath, DieRedaktion.

    Ein paar Bilder vom „Weinenden Haus“:

    Ein paar Bilder vom „Chinesischem Meer“:

  • Septemberveranstaltungen: *andiamoverlag* lädt ein

    Septemberveranstaltungen: *andiamoverlag* lädt ein

    LETZTE  KULTURNACHRICHTEN  AUS  MANNHEIM

    Zu IHREN Septemberveranstaltungen zur Bulgarischen Kultur und Literatur, insbesondere in Mannheim, laden Autorinnen und Autoren, sowie alle Veranstalter sehr herzlich ein:

    Mittwoch, 11. September, 20 Uhr 15: Autorenlesung und Gespräch „Ja“ mit Nikolaj Tabakov (Sofia), Rumjana Zacharieva (Bonn), Ulrich Wellhöfer und Klaus Servene (Mannheim) Thalia-Buchhandlung am Wasserturm Mannheim

    Donnerstag, 12. September, 20 Uhr: Neuland Europa? Bulgarien: Literatur und Leben heute. Mit Dimitré Dinev, Nikolaj Tabakov, Rumjana Zacharieva, Klaus Servene – Zentralbibliothek Stadtbüchereien Düsseldorf, Bertha-von-Suttner-Platz 1 – Eintritt frei. Mit freundlicher Unterstützung durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

    Freitag, 13. September, 19:00 Uhr: Zehn Jahre »Engelszungen«, Neuland Europa? Grenzgängerlesung Thomas Frahm, Gespräch mit Ulrich Wellhöfer, es werden Ausschnitte aus dem Spielfilm »Spanien« gezeigt – Gespräch Klaus Servene mit Ehrengast Dimitré Dinev; Musik: KulturCafé Filsbach Mannheim J6, 1-2 – Eintritt frei. Die Veranstaltung wird mit Mitteln des Förderprogramms »Grenzgänger« der Robert Bosch Stiftung unterstützt. 

    Nach seiner Burgtheaterrede »Wie sicher ist der Frieden in Europa?«: Dimitré Dinev (Wien 2008; Foto: Klaus Servene)
    Nach seiner Burgtheaterrede »Wie sicher ist der Frieden in Europa?«: Dimitré Dinev (Wien 2008; Foto: Klaus Servene)

    Freitag, 13. September, 19.30 Uhr: Autorenlesung und Gespräch „Ja“ mit Nikolaj Tabakov (Sofia), Rumjana Zacharieva (Bonn),  Zentralbibliothek der Stadt Essen, Hollestr. 3, 45127 Essen

    NEU: Samstag 14. September 16 Uhr: Café Neuland mit Thomas Frahm (Sofia) – Thomas Frahm im „nEUbürger-Gespräch“ und als Vorleser auf Bulgarisch und Deutsch. Die auf bulgarisch vorgetragenen Texte werden in deutscher Übersetzung eingeblendet. Kulturbrücken Jungbusch, Böckstraße 21 Mannheim – Eintritt frei – Thomas Frahm, geboren 1961 in Duisburg, Autor von Lyrik, Kurzprosa und Bulgarien-Essays, nimmt seit 2000 in Sofia ein Vollbad in der Sprache, aus der er die wichtigsten Romane Vladimir Zarevs, Angel Wagensteins und Lea Cohens ins Deutsche übertragen hat. 2012 erschien, als offizielle Grenzgänger-Publikation der Robert Bosch Stiftung, das Mannheimer Europabrevier 2 zur bulgarischen Literatur; in 2013 wichtige Essays zum Thema im Merkur und in Sinn und Form.

    Ich würde mich auf ein persönliches Kennenlernen freuen und auch über die Weiterverbreitung der Termine.

    Klaus Servene

    www.andiamoverlag.de

    Alle Daten wurden uns freundlicherweise von Klaus Servene übermittelt, DieRedaktion.

    Infos: http://franzbellmann.de/?p=8325 # http://franzbellmann.de/?p=7028

    http://franzbellmann.de/?p=8947

  • Aristide Maillol

    Aristide Maillol

    "Für  Maillol", der Maler un 1986, 140 cm x 110 cm, DSC05876
    „Für Maillol“, der Maler und sein Modell, 1986, 140 cm x 110 cm, DSC05876, Preis auf Anfrage
    "Für Maillol", ("Aus Liebe wird Freundschaft"), 1986, G32 (GP 30), 130 cm x 90 cm, DSC05412
    „Grüsse an Maillol“, („Aus Liebe wird Freundschaft“), 1986, G32 (GP 30), 130 cm x 90 cm, DSC05412, Preis auf Anfrage

    Der Maillol-Zyklus bietet lediglich zwei Werke und ist an Umfang der kleinste der vorliegenden Zyklen, DieRedaktion.

  • Bilder aus verschiedenen Materialien-Müllbilder

    Bilder aus verschiedenen Materialien-Müllbilder

    »Das Schweinsohr«, WVZ 1204, 70 cm x 102,5 cm, 1996

    »Terra Deponia«, WVZ 1186, 129 cm x 159 cm, 1995

    »Arche Noah«, WVZ 1203, 90 cm x 100 cm, 1996

    »Mein Eiland«, WVZ 1205, 177 cm x 177 cm, 1996

    "Draht um einen gesprungenen Topf stricken", WVZ 1193, Foto Manfred Rinderspacher
    „Draht um einen gesprungenen Topf stricken“, WVZ 1193, Foto Manfred Rinderspacher

    »Draht um einen gesprungenen Topf stricken«, WVZ 1193, 56,5 cm x 101,5 cm, 1995

    »Franz Bellmann’s Hausapotheke«, WVZ 1202, 120 cm x 150 cm, 1995/96

    »Für Nina«, keine Daten

    »Prometheus Ltd.«, WVZ 2386, 165 cm x 165 cm, 2004

    »Ber Ball ist runder«, WVZ ?, 132,5 cm x 132,5 cm, 1997

    Die Materialbilder wurden von Manfred Rinderspacher fotografiert, die Aufnahme mit rotem Turban stammt von Matthias Plath, DieRedaktion.