Monat: Juli 2017

  • Bad Wimpfen: Gott ist blau

    Bad Wimpfen: Gott ist blau

    BAD  WIMPFEN


    Bitte, wir glauben nicht an Gott, sind wir doch bereits mit vierzehn aus der Kath. Kirche ausgetreten: Wie man unschwer sieht nicht wegen der Kirchensteuer. Wir machen Glauben nicht am Geld fest. Und keinesfalls an Institutionen. Da muss schon mehr kommen. Der Allmächtige könnte ja die Farbe Blau sein, da wäre Gott ja blau. Blau in seiner reinsten Form: himmelblau: eben. Das göttlichste Blau aller Blaus.


    Das reinste Bad Wimpfener Blau

    Gott sorgte heute für wolkenlosen Himmel, seine Schäflein bekamen ihr Futter im Stall, bei 30°C und mehr und mit dieser Wolle tut räumliche Kühlung gut: Klimaanlage als Fürsorge. Doch die Kirchen sind leer, weil geschlossen, das gefiel einer den Neckar langradelnden Reisegruppe nicht sehr. Gott rief ihnen zu: »Freuet Euch des Wetters, des Blaus! Kehrt ein, speiset und trinkt und freut Euch des Blaus in Friedfertigkeit!« Und … sie zogen frustriert von dannen …

    Himmlischer kann Blau nicht sein!

    Evangelische Kirchengemeinde

    DER BLAUE TURM

    Ein paar Aufnahmen ohne Kommentar …


    Ein kurzer Blick ins Neckartal

    Mit Offenau, einem idyllischen Örtchen

    Bad Wimpfen geriet in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts für viele – meist Touristen – zum Sehnsuchtsort, das ist über die Jahre verstärkt auch heute noch so, z. B. beim Weihnachtsmarkt! Man muss ja nicht zu sog. Events anreisen, ein schnöder Donnerstag reicht aus für ein Bad in kleiner überschaubarer Menschenmenge.

    Kirchturm der Kath. Pfarrkirche Hl. Kreuz, ehemals Klosterkirche der Dominikaner aus dem 13. Jahrhundert

    In einigen Strassen Bad Wimpfens zeigt sich die Liebe der Einwohner zur Farbe Blau:⇓

    Gestaltung einer Hausfront auf dem Weg durch das Burgviertel zum Blauen Turm (Bergfried)

    Im Pausen- und Freizeitgelände des Hohenstaufen-Gymnasiums findet der neugierige Besucher einen kleinen, aber sehr dezenten Hinweis zur Geschichte Deutschlands:⇓


    Was wäre ein Bericht über einen mittelalterlichen Ort wie BAD WIMPFEN ohne einen fotografischen Blick auf Fachwerk und Architektur, so kurz er auch sein mag!⇓

      


    Die folgenden Fotos wurden Anfang Januar 2018 aufgenommen. 


    Bildrechte F. B. bzw. DieRedaktion – Fortsetzung ⇒

  • HART, HÄRTER, AM HÄRTESTEN …

    HART, HÄRTER, AM HÄRTESTEN …

    Langzeitbaustelle im Innenhof des Anwesens H7, 23!


    Gleich wie, die Arbeiten an der Fassade des Gebäudes im Hof in H 7 demonstrieren die harte Konsequenz bautechnischer Aufträge: für die hinzugezogenen Arbeiter. Gerüstbau, was für eine Maloche, kaum bis unters Dach in die Höhe gezogen, den alten Verputz von den Wänden abschlagen, Staub, man darf sich ja in den Städten nicht wundern, zum Fein- und Mikrostaub gesellt sich der Schmutzniederschlag der beteiligten Bau-, Abbruch- und Recyclingunternehmen ohne Rücksicht auf Verluste. Am allerschlimmsten sind die Gebläse der sog. Reinigungsfirmen, auch der städtischen, die nur Dreck verblasen, meist in der Nähe von Bäckereien und anderen Lebensmittelgeschäften.


    Harter Malocher bei der Entfernung des Verputzes


       

    ⇑Zwei Beispiele für Baustaub-Entstehung bzw. Verwirbelung beim Abschleifen von Gesimse⇑


    Die wochenandauernden Bautätigkeiten geraten zum Faszinosum. 


    Zwischendurch führt man eine Reinigungsaktion durch: Entsorgung des herumliegenden Schutts!

    Eigens abkommandierter Arbeitskollege für Tabula rasa Aktionen


    Das arbeitstechnische Hauptproblem scheinen die Simse zu sein: die irgendwann mal aufgebrachte Farbe (mehrere Schichten?) lässt sich nicht so leicht entfernen, trotz Einsatz von Chemikalien.

    Da wird geschliffen und gehämmert.


    Tod eines Arbeiters beim Sturz vom Gerüst! – Nur zur Warnung!


    ⇓Die aller härteste Härte kommt aus der Tiefe des Ozeans:⇓

    TAUCHSTATION: Kein Sandstrahlgebläse – aber was sonst?


    ARBEIT FRESSEN SEELE AUF! 

    Wohlverdiente Ruhepause

    Thema: VERPUTZ

     

    Das Gerüst steht noch, die Arbeiten dauern an.

  • Update: Blick ins Atelier

    Neue Bilder braucht das Land …

    Skulpturen

    Durchgang Küche – Arbeitszimmer


    Atelier, Flurbereich, Foto Manfred Rinderspacher

    Atelier, Arbeitsraum, Manfred mit seinen Jazz-Portraits, kurz vor dem Festival 2010, Foto DieRedaktion

    Atelier, ein kleiner Teil der Küche, Foto Manfred Rinderspacher