Monat: Mai 2017

  • Rad-Demontage („Mannheim Bike“)

    Ergänzende Fotos vom 05.03.2018



    Mannheim wird als dreckigste Stadt Baden-Württembergs ausgezeichnet. Mit weitem Abstand wird in Mannheims Gassen so viel Müll ›produziert‹ wie in keiner anderen Kommune. Die Abfälle produzieren allerdings nicht Mannheims Bürger, ein grosser Teil der Bürger ist jedoch für den sorglosen Umgang mit der industriellen Müllproduktion verantwortlich. Man muss nur mal einen Blick in den Hauseingang des Anwesens H 7, 24 werfen, um klar zu erkennen, wie die Bewusstseinslage hiesiger Anwohner einzuschätzen ist. Als Beispiel für all die anderen, die dem Wegwerfen frönen. Mit unseren Artikeln zur Ex-und-hopp-Situation, z. B. aus dem Jahr 2013, sind wir da keinen Schritt weitergekommen. Mit Freud ist die simple Wegwerfbequemlichkeit eine Art Ex-und-hopp-Sexualhandlung: Anstelle mangelnder tiefer innerer Liebesbefriedigung Unrat verbreiten. Macht das LUST???

    Eine andere Angelegenheit der Demontage zeigt sich mit einem Blick auf die Situation der Mannheimer Drahtesel; diejenige am Hbf fand allerdings bislang kaum Berücksichtigung⇓:


    Obiger Text ging am 24.08.2014 als Leserbrief an den Mannheimer Morgen. Am 26.08.2014 wurde der Brief in der Printausgabe und Online veröffentlicht.


    Neue Fotos vom 25.11., eingesetzt am 26.11.2014, aufgenommen am Hbf Mannheim:

    SAM_0003   SAM_0005

    Regulär oder geklaut?

    Mal sehen!

    DSC04371

    Die folgenden vier Aufnahmen stammen aus 2015 (Jan. + Feb.):

    Zwei weitere Belege, nicht nur was Mannheim angeht⇓:


    Wir forschen weiter …


    Radler und Wanderin auf dem Donau-Radwanderweg in der Wachau …

    Soweit so gut …

    Ruhepause auf einer Bank am Neckartal-Radwanderweg im Unteren Luisenpark in Mannheim …

  • WACHAU – Oberranna: die verwunschne Burg

    WACHAU – Oberranna: die verwunschne Burg

    Hätte ich eine Million Euro zur Verfügung, auf mein Alter hin würde ich: wow, Burgherr. Burgherr auf Oberranna. Die Burg steht anderslautenden Informationen gemäß zum Verkauf und die Hotellerie liegt brach, alles steht unter Verschluss!

    Was für ein Willkommen, was für eine Einfahrt! Wir stehen bereits im Innern der Burganlage und sind von Farben berauscht!

    Die Burgherren und -damen existieren nicht mehr, neokapitalistische Finanztreiber übernehmen das Verkaufsruder. Und doch: so schön verwildert kann ein Areal nur sein, wenn es liebevoll kunstgerecht gepflegt wird, das ist gekonnt, und wer dafür verantwortlich ist, erfährt der geneigte Leser am Ende der kurzgehaltenen Fotoreportage. Erstmal Die Wildheit der Burg in einer Fotolese⇓:

     

      

    Dies ist der nur Eingeweihten bekannte Geheimeingang bzw. Ausgang der Burg Oberranna. Die Burg liegt an der Grenze zwischen Wachau und dem Waldviertel.

    Zum sichtbaren äußeren Teil der Burg, das Innere blieb uns versperrt, leider!

     

     

    Ein kurzer Blick noch auf Niederranna ganz in der Nähe⇓:

     

    Geviert Niederanna mit Kirche und Friedhof⇑.

    Bis zur nächsten Burgparty anno 2020!


  • WACHAU – In den Donauauen

    WACHAU – In den Donauauen

    20. Mai 2017 – Inspektionstour durch die Donauau zwischen Weissenkirchen, respektive St- Lorenz, Rührsdorf und Dürnstein (Stift) von der Marktgemeinde Rossatz(-Arnsdorf) aus gesehen.

    So leicht geht es vonstatten, wenn der Fotograf höflich drum bittet, freut sich doch fast ein jeder, wenn er wahrgenommen wird.


    Der Startschuss ist erfolgt, wir marschieren los!
    Beginnender Seitenarm der Donau bei St. Lorenz – künstlich eingeleitet. Weiter flussabwärts existiert eine zusätzliche Verbindung zum Strom. Gegenüber Dürnstein – kurz davor – findet das Ganze dann ein Ende!

    Die Au wird stark wirtschaftlich genutzt, vordringlich Wein und diverse Obstsorten (Birne, Apfel, Marille (Aprikose)).

    Die Plantage befindet sich unweit von St. Lorenz.

    Das Fortbewegungsprinzip ähnelt im Ablauf einer Schlaufe. Gewisse Motive tauchen gerne aus leicht variierter Position zwei- und mehrfach auf (Hin- und Rückweg). Die Orte, die Donau, die Landschaft, die Wirtschaft, Raritäten.
    Also riskiert man mehrere Klicks:

    1. Die Landschaft

       

       



          2. Das Örtchen ROSSATZ

    3. DÜRNSTEIN

    4. Zum Abschied: Ein Stück WEISSENKIRCHEN IN DER WACHAU

  • WACHAU – Die Hütten, kein Erbe

    WACHAU – Die Hütten, kein Erbe

    Die Wachau firmiert bekanntlich als Weltkulturerbe. Das ist mit ein Grund, weshalb wir die Top-Adressen dieser paradiesischen Gegend fast alle ausgelassen haben, sie mögen den Touristen helfen, die Welt zu verstehen. Wir machen uns dagegen über Kleinteiliges her und haben die Hütten in den Weinbergen zur fotografischen Milchbrust genommen!


    Wir denken, niemanden nichts, aber auch gar nichts vorzuwerfen, doch die Wachauer Highlights sind bis zum Umfallen tot fotografiert und es geht endlos so weiter. Natürlich waren wir in Melk, geradezu natürlich, dass wir dort aufgenommen haben, aber veröffentlichen? Warum? Wir finden nach wie vor gefallen an den Holzkästen der Weinhauer und bleiben somit beim Thema!


    Alle Aufnahmen stammen aus der Zeit vom 15. – 20. Mai 2017. Bildrechte Franz Bellmann


    Die meisten (Not)-Unterkünfte dienen der Aufbewahrung von Arbeitsmaterialien, wie sie die Winzer in den oft steilen Hängen benötigen. Wenn der Himmel plötzlich zu spinnen beginnt, werden die Holzhütten als Regen- und Gewitterschutz benötigt, auch für Wanderer: Der größte Teil der vielen, manchmal baufälligen Behausungen kommt dann als Unterschlupf daher, oft ein Segen!



    In Wald und Flur, in den Rebgärten sowieso, finden sich die Behausungen und sie werden genutzt: von Liebespaaren, von Jägern, Förstern, als Sammelplatz für Müll, als Grillstelle usw.:

                          


    Als Vergnügungspark am Wochenende:


    Noch Hütten, Hütten und noch mehr Hütten …

    ??????????Noch mehr Hütten??????????

  • WACHAU – Burg Aggstein

    Über Aggstein wird historisch gesehen viel spekuliert, Tatsache ist: die Burg wurde auf herausragende Weise dem Tourismus zugänglich gemacht. Architekten und Historiker sprechen vom 12. Jahrhundert so um den Dreh. Und es wurde immer weitergebaut, erneuert, renoviert usw. Fast wie natürlich mussten Wehrgänge zur Burgverteidigung errichtet worden sein, auch auf Autarkie wurde wert gelegt, eine Bäckerei gehörte mit Sicherheit zur Burganlage sowie eine Zisterne und ein – wie man liest – wenig ergiebiger Brunnen. Jede Menge Handarbeit wurde benötigt, Aggstein ist als Gründung zum grossen Teil aus dem Fels geschlagen, das Bruchmaterial diente zum Aufbau des Mauerwerkes, z. B. auch für Abtrittserker, Kamine etc.: dazu eine Fotoserie des Baus⇓.

    Selbst die nach Osten ziehenden Nibelungen sollen auf Aggstein Station eingelegt haben, davon zeugt eine kleine Ausstellung⇓: 

    Eine Filmcrew verlor sich in Aufnahmetechnik, wir hielten dagegen!

    Letzte Grüsse aus der Neuzeit: Der Regisseur zieht sich zurück!