WIR verzichten für dieses Mal auf einen Begleittext …
Und zeigen nur Fotos!
Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV: Franz Bellmann, H7, 24, 68159 Mannheim

WIR verzichten für dieses Mal auf einen Begleittext …
Und zeigen nur Fotos!

Mannheim – Heidelberg:
Zu Besuch bei einem Desaster. Reste eines überkommenen Zeitalters, Zeugen vergangener Industriekultur, für viele Beleg einer verhängnisvollen Entwicklung.

Für viele jedoch ein gebotener Neuanfang mit Teilerhalt und Restaurierung, neuen Konzepten der Investitionsindustrie, meist Erweiterung von angrenzenden Industriegebieten mit zugehöriger Gewinnmaximierung. Noch bietet sich dem Betrachter ein Areal der Verkommenheit – oder dürfen wir von Kunst sprechen? Geschaffen von Natur und Menschenhand? Würden wir von Kunst reden dürfen, müsste der gesamte Komplex des Restbestandes des Bahnbetriebswerkes Heidelberg Bestandsschutz geniessen.

Wenn der Reisende den Heidelberger Hauptbahnhof in südlicher Richtung verlässt, trifft er in der Hauptsache auf bahneigene Bereiche, viel industrielle Nutzung in Firmenbesitz und auch auf ein verlassenes Kasernengrundstück der US Army. Die Militäranlage wird wie üblich durch Zäune geschützt, alle Türen der Gebäude sind geöffnet und der Bestand einsehbar. Dem Militärmief will man wohl mittels Belüftung den Garaus machen.
Geht, fährt, radelt man weiter zur nahen Czernybrücke, wird klar, dass der Besucher sich in einer Welt des Verfalls befindet.


Die Umgebung rund um die Brücke kommt betonkalt daher, angehäuft mit Müll, mutwillig zerstörter Infrastruktur, rasantem Autoverkehr und bitterer Armut, dazu gleich ein paar Bilder. Eine Ästhetik des Bahnhofs scheint denkbar, – der Hof ein Park? Die Deutsche Bahn AG müsste dafür jede Menge Finanzen bereitstellen, es mangelt ihr an Gespür und Einfühlungsvermögen, wo soll das herkommen? Wäre es nicht eine sinnvolle Investition, was die Nachfrage anbelangt? Forciert sie doch lieber ihre eigene Buskonkurrenz, mit dem Hintergrund, die Billigunternehmen des Reiseverkehrs auszuschalten? Ein Weg in die falsche Richtung!
Die Belege⇓:
Das Bahnbetriebswerk Heidelberg
(WIR sind am Ziel angelangt)
Die Graffiti
Die Ruine – Das Gerippe
Ähnliche Berichterstattung:
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Mannheim, 16. März 2015: FormStein zeigt unter dem Motto ›Kunst kann, Kunst soll, Kunst muss, Kunst darf gefallen‹ acht Künstler der Galerie, die verstorben sind. Darunter das Künstlerpaar Alfons und Regina Cichon, die Künstler Heinz Böhnke, Matthias Risch, Hugo Boiselle, Walter Tauchert, Léandre Kreutzer und Gerhard Breitenbacher. Die Finissage findet am Sonntag, 12. April 2015, 11:00 Uhr statt. Es handelt sich um die 70. Präsentation nach 20 Jahren Galerie Formstein!
Bevor wir die KünstlerInnen vorstellen, ein kurzer Blick auf die Örtlichkeit
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Heinz Böhnke ∗ 07.04.1925 † 11.10.2002 (ausgestellt am 16.10.1996)
Karl-Heinz Böhnke stammt aus Ostpreussen. Seine Idee der Kunst zeigt sich in der Müllverwertung. Daraus entwickelte er Statements, wie in der Ablichtung links gezeigt. Die Basis seiner Tätigkeit strukturiert sich an den gefundenen Objekten. Das lässt gewiss an Marcel Duchamp denken. Das Gros der verarbeiteten Fundstücke besteht aus Metallen, die in loser und gefügter Form präsentiert werden.
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Hugo Boiselle ∗ 1925 † 11.09.2009 (ausgestellt am 09.03.2001)
Zum Künstler findet der interessierte Leser einiges im Internet. Wir beziehen uns auf die Buchveröffentlichung ›PFÄLZER IMPRESSIONEN‹, in der viele seiner exquisiten Aquarelle vorgestellt werden (Hinweis: AGIRO – Regionalliteraturverlag). Auch der Mannheimer Morgen hat einiges zu bieten, darunter einen Bericht über die Ausstellung bei FormStein.
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Gerhard Breitenbacher ∗ 09.03.1926 † 17.05.2009 (ausgestellt am 24.10.2008)
Sein künstlerischer Werdegang begann mit der Rente. Da bietet sich die Malerei geradezu an. Viele fallen beim Übergang aus dem Berufsleben in tiefe Löcher, weil sie nichts mit sich anzufangen wissen. Gerhard Breitenbacher ist das beste Beispiel für sinnvolle Freizeitgestaltung; und die Galerie in ihrer sozial-künstlerischen Hinwendung legt sich gerne fest, was die Unterstützung individueller Entscheidungen anbetrifft.
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Alfons Cichon ∗ 17.02.1929 † 04.04.2011 (ausgestellt am 29.11.1995)
Regina Cichon ∗ 07.07.1933 † 30.07. 2013 (ausgestellt am 27.06.2003)
Nothing found … but Karl Kaufmann (re.) visits the pictures of Regina and Alfons Cichon …
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Léandre Kreutzer ∗ 28.07.1944 † 03.11.2012 (ausgestellt am 07.11.2003)
Das ist schon verrückt, wem man so begegnet bei den Recherchen. Das Foto zum Artikel im MM (KULTUR REGIONAL) schoss Manfred Rinderspacher. Manfred arbeitet nicht nur als Pressefotograf, er geniesst Bekanntheit u. a. als Jazz-Fotograf. Das lenkt ab von der Tatsache, dass wir über Kreutzer nicht fündig werden. Wer Informationen zur Veröffentlichung besitzt, möge sich bitte melden.
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Matthias Risch ∗ 27.05.1963 † 03.03.2012 (ausgestellt am 16.10.1996)
Rechts die Ablichtung eines Werkes von Risch, in feinfühligem Blau, angehäuft mit Spiegelungen und Licht aus dem Hause FormStein, da kann ein Interpret nur noch Stille wahren und geniessen: ein Zufallstreffer wie manches Tor in der Bundesliga.
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Walter Tauchert ∗ 18.03.1937 † 28.07.2005 (ausgestellt am 22.03.2002)
Tauchert – wir möchten es nicht beschwören – ist wohl der bekannteste der vorgestellten Künstler. Selbst bei mir im Archiv wird man fündig.
»Die Hektik unserer Zeit mit Ruhe beantwortet« ein Nachruf des MM-Redakteurs Alfred Huber vom 05.08. 2005.
Mit seinen Afrikanischen Werken erschliesst er Welten wie zu Zeiten von Paul Klee (Tunesien), der zusammen mit August Macke und Louis Moilliet im Magreb weilte.
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Zum Ausklang sei ein abschliessender Blick in die Werkstatt des Bildhauers Hans Kaufmann erlaubt↓:
FormStein, Kirchwaldstrasse 4, 68305 Mannheim.
Über Rückmeldungen freuen wir uns sehr. Es gibt eine Kommentarfunktion. …

Number ten. That’s the end. Mat goes to Silves, not to the holy wood. He remains in Portugal. For ever. Und ewig. Bis ans Ende seiner Tage. Aus Silves erreichten uns Dokumentationen, die die EU eigentlich erschüttern lassen müssten. Mit der in Brüssel so üblichen Projekt-Hascherei – die Gurke muss gerade sein – kann Portugal nicht geholfen werden. Damit Portugal aufersteht, müssen schon Kicker von internationalem Niveau heran, doch die leiden an Beziehungseifer. Da ist ein Busen wichtiger, als die Befindlichkeit des eigenen Landes. Aber wer dieser Spitzensportler kickt schon gern gegen Faro, Silves, Portimao, Lagos? Man darf es ihnen nicht verdenken? Sie kennen die Welt ihres eigenen Landes nicht. Geschweige denn die Welt ihres Staates.
Spezielle Lebensweisen/Arbeitsweisen/spezielles Wohnen im Süden von Portugal: SILVES
Da bleibt doch vor lauter Mitgefühl kein Auge trocken. Will Merkel da Wäsche waschen? Welche Lasten wird sie transportieren wollen? Am liebsten Geldbündel vom Herrn Draghi, Mario (EZB)? Schaut liebe Arme, ich brauche nur meine Gelenke zu schütteln und schon regnet es Papier aus Brüssel. Milliarden. Aber seid gewiss: diese Milliarden werden da landen und ankommen, wo sie hingehören. Die Milliardäre und Millionäre halten bereits ihre Säckel auf. Und ihre Sekretäre und Innen schöpfen schon gewaltig ab. Ob da im Süden der Portugiesischen Republik im Sand und an den Stränden ein Fuffi zu finden sein wird?: Das ist dann wie mit den Fischen und Krebsen und …
Nur zur Orientierung, dieses Silves liegt an der Bahnstrecke Lagos – Portimao – Ferragudo – Estombar/Lagoa – Silves:

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Lagos wird mit der Zeit immer mehr zum Zentrum für Mat und zum Ausgangspunkt für seine Unternehmungen, die ihn über einen Großteil der angrenzenden Gebiete führen.

Meer, Küste, Strand: Das sind die Hauptattraktionen für Reisende, die nichts anderes im Sinn haben wie z. B. braun zu werden. Oder dolce far niente. Das süsse Nichtstun drei Wochen lang und dann wieder ab in die Tretmühle. Manche trafen eine klare Entscheidung: Ausstieg. Und damit Einstieg in eine andere Tretmühle? Die Mühle an der touristischen Algarve zu treten scheint heute keine Alternative mehr. Für Erkundungen, Entdeckungsfahrten und Wanderungen erweist sich die Gegend um Lagos jedoch nach wie vor als Spitzenregion. So ist das frühe Jahr wohl die geeignetste Reisezeit für Fotoenthusiasten wie Mat, und wir freuen uns als Empfänger seiner Werke so, als lägen wir selbst am Strand, und würden alle Viere gerade sein lassen.
Aus dem Bilder-Konvolut seiner gestrigen Untersuchungen bevorzugen wir seine Aufnahmen, die die anliegenden Gebiete von Lagos vorstellen. Keine Bilder wie rechts oben, teilweise geht es ziemlich unappetitlich zu. Aber gilt es Wahrheiten zu verschweigen? Wir wollen nicht zu hart sein. Agonie ist überall spür- und sichtbar.
In den Randbezirken von Lagos
↓Drei Bilder von – von der Natur – überwucherten Gebäuderuinen
↓Der Gemeindefriedhof – mit Familiengrüften
↓Der alte und der neue Bahnhof – mit ehemaligem Ausbesserungswerk
↓Der Tourismus ist gnadenlos
↓Zum Ende was für’s Herz ♥
Vergleiche auch Teil 4.
↓Abschliessend ein Highlight
WIR sehen uns morgen wieder …
Nachtrag mit Bildern rund um Lagos vom 09.03.2015


Das war’s einstweilen, Mats Erkundungstouren nähern sich dem Ende, vielleicht melden wir uns ein letztes Mal mit Part 10.