Internationales Suppenfest im Café Filsbach

Internationales Suppenfest, Sa. 28.09.2013, 13-17 UhrCafé Filsbach, J 6,1-2, MA

Living in Memphis

Obige Aufnahme entstammt dem Artikel http://franzbellmann.de/?page_id=2294

Egal, ob in Deutschland, in der Türkei, im Senegal, in Kroatien, in Brasilien oder in Indonesien, fast jeder Mensch hat seine Lieblingssuppe. Anlässlich des Tags des Flüchtlings und der Interkulturellen Woche laden wir Sie ein, am Samstag, 28.09. 2013 von 13 bis 15 Uhr internationale Suppen im Café Filsbach (J 6,1-2) zu genießen. Ab 15 Uhr gibt es köstlichen Maniok-Kuchen und Kaffee. Nutzen Sie die Möglichkeit, die kulturelle Vielfalt Mannheims und das Engagement zahlreicher Initiativen für den interkulturellen Dialog kennen zu lernen! Interkulturelles Kulturprogramm mit der deutsch-koreanischen Trommelgruppe Danbi, der First Ukulele Band, Lyriklesung mit Helga Grimme und Dzevada Christ (angefragt). Eintritt frei! Suppen gegen Unkostenbeitrag. Ein Kooperationsprojekt der Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V., des Eine-Welt-Forums Mannheim e.V., KulterQuer – QuerKultur Rhein-Neckar e.V. und der Save-Me-Kampagne Mannheim.

Freundliche Grüße, Heike Grönert, Geschäftsführerin, Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e. V., J 6, 1-2, 68159 Mannheim, Tel.:   0621-25846, Fax:   0621-1567822, E-Mail: bwu@filsbach.com, home: www.filsbach.com

Geschäftsführung: E-Mail: bwugf@filsbach.com, Vereinsregister: VR 1025, Amtsgericht Mannheim

Weitere Infos:

http://franzbellmann.de/?p=7327,

http://franzbellmann.de/?p=9175,

http://franzbellmann.de/?p=3532

 

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Haste mal ne Suppe für umme…

WIR: Der Stadtteilgarten am Swansea-Platz in Mannheim

Eine Party zum Totlachen…

Der Party-Service ist da: das junge und lebenslustige Ding links im Hintergrund wird später vermisst und tot aufgefunden werden. Sie hatte keine Chance
Der Party-Service ist da: das junge und lebenslustige Ding links im Hintergrund wird später vermisst und tot aufgefunden werden. Sie hatte keine Chance

Die Empfangsdame

Die Empfangsdame

Kurdische und andere Spezialitäten

↑Kurdische und andere Spezialitäten↓

Nichts von den gereichten Gaben und Getränken blieb übrig, wir hatten zu 100% richtig geplant. Alle sind satt geworden und niemand musste verdursten. Super  

Der Run...
Der Run, die Rush Hour, die Zeit, in der in nächster Umgebung die scheusslichen Verbrechen begangen werden

Die gelernte Konditorin

Die gelernte Konditorin (Bildmitte), eine letzte Aufnahme von IHR kurz vor ihrem Ableben, sie wird uns ganz jämmerlich fehlen. Sie ist uns unersetzbar. Auf ewig

Ein gelungener Auftritt aller Beteiligten
Ein gelungener Auftritt aller Beteiligten mit freier Laune, noch weiss niemand im Garten über die sich überschlagenden Ereignisse Bescheid
Die Nacht ist längst hereingebrochen
Die Nacht ist längst hereingebrochen und die Illumination bereitet

 

Ein Messerstecher geht um: Mord im Park stand in den Nachrichten. Diese Aufnahme führte zur Verhaftung des Mörders
Da geht ein Messerstecher um: Dreifachmord im Swansea Park an der Rue Filsbach de la Nature stand später in den Neuesten Nachrichten, dem Spiegel, der Zeit et cetera. Und in der Buschtrommel. Und im Lameyer. Dieser durch einen aufmerksamen Passanten reaktionsschnell erstellte fotografische Beweis (mit sofortiger anschliessender Flucht des Zeugen vor drohender Gefahr in den Stadtteilgarten) führte nach zwei Stunden intensiver Suche zur Gefangennahme -in der angrenzenden Tiefgarage, wo das Fluchtfahrrad bereit stand- und zur gewissenlosen Aburteilung des Täters
Ein zweites unschuldiges Mädchen (27) aus dem Quartier ist als Opfer zu beklagen
Ein zweites unschuldiges Mädchen (27), übrigens zu Lebzeiten die beste hier ansässige Köchin aus dem Quartier, ist leider als Opfer zu beklagen. WIR trauern sehr und wir tragen beide in unseren Herzen bis an unser Lebensende… und haben zwei einfache Blumenkränze als tief verzagt wandelnde Trauergemeinde an den Tatorten niedergelegt
Die Mordwaffe in den Händen einer Privatdetektivin
Die Mordwaffe in den Händen einer Privatdetektivin

Die gereinigte, polierte und desinfizierte Mordwaffe in den Händen einer über die Region hinaus bekannten Privatdetektivin (ehedem Polizeipräsidentin in Freiburg), die zufällig unter den Gästen weilte; sie trug entscheidend durch ihr beherztes Eingreifen zur sofortigen Lösung des Falles bei – Stichwort: Täterprofil/Lustmolch. Dafür herzlichen Dank

Die Vergeltung: Selbstjustiz, im Viertel kehrt wieder Ruhe ein
Die Vergeltung: Selbstjustiz

Die Vergeltung, Rache, erneuter Mord, Selbstjustiz: im Viertel kehrt danach langsam wieder Ruhe ein, obwohl drei Tote zu beklagen sind; die Menschen in ihren Wohnungen sind erschöpft und glücklich zugleich über den geschwinden Ausgang des Vorfalls; rechts im Hintergrund eine Geistererscheinung eines der beiden schönen Mordopfer

Das muss begossen werden
Das saß: mitten ins Herz des Mörders Und musste noch bis spät in die Nacht kräftig begossen werden

 Alle obigen Fotos machte Matthias Plath.

Es folgen Portraits der Band-Mitglieder, aufgenommen von Larissa Dubjago, die Bilder bleiben ohne Kommentar, ein Portrait von Hacer fehlt leider, was wir sehr bedauern. Das werden wir irgendwann nachholen.

Eingesetzt am 08.07.2013 

Einladung zu obiger Festivität

WIR wollen ein bisschen Gemeinsamkeit feiern

und laden Euch ein

in den Stadtteilgarten des Café Filsbach

am Swansea-Platz in J 6 in Mannheim

Der Ort

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Gartenimpression

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Der Zugang

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Wegweisend: Eine Visage

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Zeitpunkt der Feierlichkeiten: Samstag, 06. Juli 2013 ab 19:00 Uhr (bis sich die Nachbarn beschweren)

Die Musik: First Ukulele Band Filsbach

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Leitung Peter Tröster, unplugged, http://franzbellmann.de/?p=3532, Beginn etwa 20:00/20:30 Uhr bis ca. 22:00 Uhr

Die Optionen: Freie Rede, Literatur, Lesung, Jam Session, Grillen, Familien willkommen, der Spielplatz ist gleich um die Ecke.

Schlechtes Wetter: Bei Regen, Sturm und Hagel findet die Party bei mir im Atelier statt. Es ist wunderbeste Wärme vorhergesagt!!! Wer weiss, was abgeht!!!

Die MANNHEIMER PLATTE – Menschen helfen Menschen e.V.: ein Schriftwechsel

Die Anfrage per E-Mail vom 10.03.2013: 

Von: Franz Bellmann <franz.bellmann@me.com> Betreff: Unterstützung, Datum: 10. März 2013 07:28:33 MEZ. An: info@mannheim-business-school.com. Sehr geehrte Damen und Herren, die Mannheimer Platte (Menschen helfen Menschen e. V.) wurde für ein Strassenfest auserkoren. Am 17.03.2013. Vor dem Lokal. H 7, 26. Von 11:00 bis 17:00 Uhr. Die Einladung informiert über Unterstützer. Darunter: MANNHEIM BUSINESS SCHOOL. Wie ist das Sponsoring zu verstehen? Was wird geboten? Beziehen sich die Festivitäten lediglich auf das Lokal der Mannheimer Platte? Oder auch auf weitere Anrainer in den Quadraten G 7 / H 7? Für eine Antwort: herzlichen Dank. Mit freundlichen Grüssen, Franz Bellmann. H 7, 24, 68159 Mannheim, 0621-3974 9958, http://franzbellmann.de/?p=8260

Die Antwort per E-Mail vom 11.03.2013:

Sehr geehrter Herr Bellmann, Ihre Emailanfrage wurde mir heute weitergeleitet. Das Straßenfest wurde von Executive MBA Studenten der Mannheim Business School im Rahmen eines Class Projects organisiert. In diesem Zusammenhang steht auch die Mannheim Business School auf dem Plakat und den Flyern. Anbei finden Sie zur Information eine Pressemeldung, die heute erschienen ist:

Straßenfest der Mannheimer Platte
Mannheim Business School unterstützt Bürgerinitiative
Mannheim, den 11. März 2013, Sehr geehrte Damen und Herren, die seit 1995 bestehende Bürgerinitiative Mannheimer Platte, die in H7, 26 ein Lokal betreibt, in dem ein günstiges Mittagessen für alle angeboten wird, die dafür Bedarf haben, feiert am Sonntag, den 17.03.2013, ein öffentliches Straßenfest. Organisiert und initiiert wird das Fest von Studierenden der Mannheim Business School. Bernd Oehler, Vorstand der Mannheimer Platte, freut sich über die Veranstaltung, die aus seiner Sicht „die Platte der Nachbarschaft und der Stadt noch näher bringen soll“. In der Zeit von 11 bis 17 Uhr kommen Besucher in den Genuss von Live-Musik, Speisen und Getränken sowie einem attraktiven Rahmenprogramm. Es gibt Spiele für Jung und Alt und Live-Musik lokaler Bands. So haben sich die Mannheimer Bands Goldvogel mit Folkmusik, die Rockband The Wipes sowie die Basement Group aus Heidelberg angekündigt.»Wir solidarisieren uns mit dieser Einrichtung, die aus unserer Sicht eine unglaublich wichtige Rolle für unsere Gesellschaft und für Mannheim übernimmt«, erklärt Dr. Till Riehm, ein Teilnehmer des organisierenden Jahrgangs der Universität. Das soziale Engagement der Business School wird dabei auch von höchster Stelle unterstützt: Oberbürgermeister Dr. Kurz hatte am Workshop des Projektes teilgenommen, der im Rahmen des Freiwilligen-Tages der Metropolregion Rhein Neckar von der Werbeagentur Oelenheinz & Frey veranstaltet wurde, und damit seine Unterstützung für die Mannheimer Platte bekräftigt. Die Einnahmen vom Straßenfest sowie weitere durch die Studierenden gesammelte Spenden kommen vollständig der Mannheimer Platte zugute. Wir würden uns über eine Berichterstattung im Vorfeld zur Veranstaltung freuen, begrüßen Sie aber auch gerne persönlich auf dem Straßenfest. Bitte wenden Sie sich vor Ort an Vanessa Szymanski, Tawnya-Jo VanGroningen oder Dr. Till Riehm. Zusammen mit dem Vorstand der Platte stehen wir auch gerne für Interviews und Fotoaufnahmen zur Verfügung.

Dr. Till Riehm
Mannheim Business School
till.riehm@fst.com
Bernd Oehler
Mannheimer Platte
Menschen helfen Menschen e.V.
H 7, 26
68159 Mannheim
0621 18068345
vorstand@mannheimer-platte.de
www.mannheimer-platte.de
Vorbereitende Massnahmen der Verkehrsmanagements vor H 7, 26
Vorbereitende Massnahmen des Verkehrsmanagements vor H 7, 26

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Das Antransportieren und Aufstellen öffentlicher Toiletten im Hofbereich von H 7, 26 am Freitag, 15. März 2013: Toi, toi, toi.

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Die Mannheimer Platte bedankt sich bei den Organisatoren und Unterstützern des Straßenfestes

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich gerne an mich wenden oder direkt an unseren hauptverantwortlichen MBA Studenten Dr. Till Riehm. Schöne Grüße Diana Gabersek, Program Manager Weekend Executive MBA, MANNHEIM BUSINESS SCHOOL gGmbH, L 5, 6, 68131 Mannheim, GERMANY, E-Mail: gabersek@mannheim-business-school.com, Phone: +49 (0)621 181-1345, Fax: +49 (0)621 181-1278, Mannheim Business School – Germany’s first and only triple-accredited business school (AACSB International, EQUIS and AMBA), www.mannheim-business-school.com, Mannheim Business School gGmbH, Sitz Mannheim, Amtsgericht Mannheim, HRB10262 – SteuerNr. 38107/03995, Geschäftsführer: Prof. Dr. Jens Wüstemann, 2013/3/10 Info General <info.general@mannheim-business-school.com>

MANNHEIMER PLATTE

MANNHEIMER PLATTE: Samstags besser essen

Liebe Gäste, ab September bieten wir Ihnen am Samstag statt Eintopf ein komplettes Mittagessen an – selbstverständlich zum gleichen Preis wie immer. Unser neuer Lieferant ist das Schifferkinderheim in Seckenheim. Wir hoffen, dass wir dadurch die Qualität des Essens steigern können und wünschen guten Appetit!

MANNHEIMER PLATTE reduziert Essenpreis 

Ab 01. Mai 2013: Essen für 1.50 €

»Liebe Gäste, nachdem der Verein Mannheimer Platte im letzten Jahr von vielen Spendern mit grossen und kleinen Summen bedacht wurde, können wir deshalb den Essenpreis für Sie ermässigen: Ab dem 01. Mai kostet das Essen 1.50 €.« (Statt wie bisher 1.80 €, Anmerkung DieRedaktion.) »Der Preis für die Getränke bleibt unverändert.« (Auszug aus einer im Restaurant verteilten Mitteilung des Vorstandes des Vereins.) Eingesetzt am 30.04.2013.

MANNHEIMER PLATTE veranstaltet Strassenfest

Am Sonntag • 17. März 2013 • von 11:00 bis 17:00 Uhr • in H 7, 26 • 68159 Mannheim • Strassenfest der Platte • Gefeiert wird drinnen und draussen • Die Lokalität ist international bekannt • Es gibt Live-Musik und ein attraktives Rahmenprogramm • Nähere Informationen zur Mannheimer Platte erhalten Sie hier:

Der stadtbekannte Mannheimer Treffpunkt für Bedürftige: Die Platte
Der stadtbekannte Mannheimer Treffpunkt für Bedürftige: Die Platte
Seit dem 17. Juli 2012 ist die Mannheimer Platte zunächst wieder an zwei Tagen (dienstags, mittwochs) in der Woche geöffnet. Ein Gefühl des Verpflichtetseins, den Problemen unserer Zeit aktiv entgegen zu treten – WIR möchten hier an die ehemalige Vorstandsvorsitzende Ute Lehnert erinnern – erreicht Bedürftige in freundlicher Atmosphäre. Jeder ist willkommen, jeder wird eigens bedient. Vorausgesetzt er hat an der Kasse einen Essens- (1.80.- €) und einen Getränkebon (0.25.- €) erworben. In geselligen Kreisen – man trifft sich! – wird gespeist, palavert, politisiert und manchmal lautstark auf den Putz geklopft, dass die Wände wackeln.
Das Restaurant besteht seit 1995, besitzt in der gesamten Stadt einen guten Ruf und ist bezüglich Konzeption und Ideenreichtum überregional bekannt. Allein die mannigfaltigen Fragen zur Zukunft der Mannheimer Platte, die mir gestellt wurden, als sie geschlossen hatte, legen Zeugnis davon ab. Es wurden täglich im Schnitt cirka 80 bis 90 Essen bereitgestellt. Und das jeweils zwischen 10:30 und 14:00 Uhr. 
Die Mahlzeiten (Kantinenessen) spenden ortsansässige Grossunternehmen aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen (aktuell MVV-Energie, eine Zusage von ABB liegt vor). Den Transport haben wie immer DIE JOHANNITER  übernommen.
Die Platte-Crew (v.l.n.r.): Peter Keller, Christa Wittenberg, Günther Rothgeb, Ursula Müller, Klaus Hess, Kassier in der Platte und Kassenprüfer des Vereins, Foto Bernd Oehler, 1. Vorsitzender

Grundsätzlich: Nicht namentlich gekennzeichnete Aufnahmen stammen von DerRedaktion.

Zurzeit gilt folgende Regelung: Geöffnet dienstags und mittwochs, bitte um Beachtung. Änderungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

!!!!!NEU: Ab dem 01.12.2012 ist die Platte auch an Samstagen geöffnet!!!!!

Infos unter: http://www.mannheimer-platte.de

Fotoimpressionen der Mannheimer Platte, Montag, 16. Oktober 2012, 8:48 Uhr:

Foto-Shooting zwölf vor neun

Pflege und Reinigung

Vorgarten und Eingangsbereich

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter

Günther und Ursula
Christa
Klaus
Bruno
Agnes

Die Johanniter kommen, der Abtransport der Thermo-Behälter

… beim Verladen

Ein- und Ausblick 

Die Gäste, Ablichtungen mit deren mündlicher Erlaubnis

Entstehung und Geschichte der Mannheimer Platte: Ein Versuch

Gertrud Weber

Weil der Mensch ja ein Mensch ist, ersann Gertrud Weber in Anlehnung an die französischen „restaurants du coeur“ (http://www.restosducoeur.org) mit elf weiteren Personen, darunter Karl-Heinz Mehler und Günter Funk, den Verein „Menschen helfen Menschen“. Das Konzept von damals hat die Zeit überdauert. Nach intensiver Vorarbeit kam im Dezember 1994 die Vereinsgründung. Und es dauerte und dauerte bis Ende 1995 ( im Oktober), als in H 7, 26 die Eröffnung des Lokals bekanntgegeben wurde, das in Mannheim Geschichte schreiben sollte. Die Mannheimer Gründerin Gertrud Weber leitete den Verein bis zu ihrem Tod im Jahre 1996, wenige Tage nach ihrem 75. Geburtstag. Das Wochenblatt vom 13. Dezember 1996 zitiert einen Nachruf des Vereins: „Eine Frau, die Zeichen setzen wollte in einer Zeit, in der Menschlichkeit mehr denn je angesagt ist…“

Mit Hingabe, Durchhaltevermögen und jeder Menge Eigeninitiative widmeten sich Vorstände, Mitarbeiter und die damalige Koordinatorin Ute Lehnert, die bald darauf die Vereinsleitung in Zusammenarbeit mit Richard Sturm übernahm, der Aufrechterhaltung des ‚Gaststättenbetriebes‘; mit der Zeit und den Jahren festigte sich die Position der Mannheimer Platte: Und sie existiert heute noch! In Mannheim gibt und gab es vielerlei Aufbrüche, man denke nur an ‚Rad im Quadrat‘, kaum eine ehrenamtliche Institution brachte es zu einer langandauernden Historie.

Ohne Spenden (einige Infos dazu weiter unten) konnte die Mannheimer Platte nur schwerlich überleben. Eine der spektakulärsten Zuwendungen entwickelte der in Mannheim lebende Franzose Jacques Yves Henry: Eine Tonne Kaffee für die Mannheimer Platte. Seine Benefizveranstaltungen wurden legendär. Der Eintritt zu den von Künstlern getragenen Festen betrug pro Besucher ein Pfund Kaffee. Nach vier Editionen über vier Jahre hinweg war die Tonne komplett!

Über ein weiteres Spektakel berichtet der Mannheimer Morgen vom 3. März 2004 unter dem Titel „Wenn Geldscheine durch das Treppenhaus flattern – Akademiekonzert: Wie ein Taktstock von Adam Fischer für einen guten Zweck versteigert wird“, von Peter W. Ragge. Der Bericht ist beim MM zu erfragen! Und richtig lesenswert!

Seit 1997 nun führte Ute Lehnert mit Glück und Geschick die Mannheimer Platte durch die Wirrnisse der an Armut reichen Zeit. Oftmals sprach sie mir gegenüber voller Bewunderung von ihrer Mentorin Gertrud Weber, deren Lebenssinn und Aufgaben sie geradlinig und konsequent zu übernehmen gedachte. Im täglichen Überlebenskampf – über nahezu 15 Jahre hinweg – um das Wohl ihrer Gäste besorgt, fand sie potente Mitstreiter! Bei weitem nicht alle sind auf dieser Seite erwähnt.

Im vergangenen Jahr ereignete sich ein folgenschwerer Unfall. Ute Lehnert kollidierte vor der Mannheimer Platte mit einer Radfahrerin. Die Strasse ist eine sog. unechte Einbahnstrasse. Beide erlitten gravierende Verletzungen. Für die Platte das sofortige vorübergehende Aus! Utes Arbeit für den Verein war mit einem Schlag weggebrochen. Im Dezember 2011 das Ende.

‚Menschen helfen Menschen‘ bewies Stärke. Stärke, wie sie aus der Kraft von Menschen gewonnen wird, die beispielhaft vorangehen: Menschen wie Gertrud Weber und Ute Lehnert.

Seit dem 17. Juli 2012 ist die Mannheimer Platte in Mannheim wieder gegenwärtig. Wir wünschen allen engagierten Mitbürgern ein erfolgreiches Gelingen!

ZITATSÜDDEUTSCHE.DE (Online) vom 10. Oktober 2012. Unter „Versorgung durch die Tafeln – Fiskus verzichtet auf Steuern für Lebensmittelspenden“ von Guido Bohsem steht u. a. zu lesen:

Armentafeln versorgen regelmäßig mehr als 1,5 Millionen Menschen mit Brot, Gemüse und Milch. Die Spender müssen ihre Gaben eigentlich versteuern. Doch nun will der Fiskus für die Tafeln eine Ausnahme machen.

Damit keine Irrtümer aufkommen, die Platte ist keine Tafel, nichtsdestotrotz wird hier kräftig getafelt.

Anmerkung: Dieses Thema geht uns unter die Haut, sind wir doch selbst davon betroffen. WIR planen einen Bericht zum Thema Armut, in unserem Fall wird es sich um die Mannheimer Platte handeln, welche seit vielen Jahren Menschen verköstigt. Erste Kontakte sind geknüpft.

ZITAT, SUEDDEUTSCHE.DE (Online) vom 12. Oktober 2012. Unter „Boom sozialer Einrichtungen – Die Not kehrt zurück“ finden wir in einem Kommentar von Heribert Prantl folgenden Textvorspann:

Es wäre eine Katastrophe, wenn es die „Tafeln“ nicht mehr gäbe. Aber es ist noch eine viel größere Katastrophe, dass es sie in unserem reichen Land geben muss. Ein Staat, der tausend Tafeln braucht, ist kein guter Sozialstaat.

ZITATAus „Es wurde wurde viel geschafft – Freiwilligentag in der Metropolregion“, Online-Nachrichten der Stadt Mannheim vom 17.09.2012 
„Jede Begegnung bereichert und hilft“, so Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. Menschen, die sich engagieren, helfen nicht nur anderen Menschen, sondern bekommen auch etwas zurück. Der erste Vorsitzende der Mannheimer Platte, Bernd Oehler, überlegt jetzt, einen Kennenlern-Tag zu veranstalten. Alle Mannheimerinnen und Mannheimer sollen die Gelegenheit haben, die Einrichtung kennen zu lernen – denn schließlich darf jeder dort essen.                           
ZITATAus Pressemeldungen der Firma MVV Energie vom 14.12. 2010 
Für den gemeinnützigen Verein „Mannheimer Platte – Menschen helfen Menschen“ nahm Vereinsvorsitzende Ute Lehnert die Spende in Empfang. Der Verein betreibt ein kleines Lokal für Bedürftige in H7, 26, wo ehrenamtliche Helfer seit inzwischen 15 Jahren bis zu 100 Menschen täglich eine warme Mahlzeit servieren. Das Essen wird von verschiedenen Unternehmen gespendet, darunter auch seit vielen Jahren MVV Energie.
Ein Spendenbetrag von 30.000.-€ ging an drei gemeinnützige und soziale Einrichtungen: „Mannheimer Platte – Menschen helfen Menschen e.V.“, Kinderhospiz „Sterntaler e.V.“ und Hilfsverein Mannheimer Morgen „Wir wollen helfen“.

ZITATAus Pressemitteilungen der Firma Fuchs Petrolub AG – Öffentlichkeitsarbeit vom 10. März 2008

Spende von FUCHS-Beirat Siraj Alhamrani geht an wohnungslose Menschen in Mannheim: Im Namen von Scheich Siraj Alhamrani übergaben der Vorstandsvorsitzende der FUCHS PETROLUB AG, Stefan Fuchs, und der für den Mittleren Osten zuständige Unternehmensbereichsleiter, Alf Untersteller als Mitglied der Konzernleitung, heute eine Spende von insgesamt 7.000 € an Vertreter der Mannheimer Platte sowie der Übernachtungsstelle für wohnungslose Menschen, die sich den Betrag entsprechend aufteilen werden.

Hier ein paar Zahlen zum Thema Armutsrisiko (Zahlen des Statistischen Bundesamtes): Ausgehend von einem mittleren Einkommen von 1.600.-€ netto spricht man von Armut, wenn es um 50% darunter liegt. Hat man lediglich 40% vom mittleren Einkommen zur Verfügung, also 640.-€, sprechen wir von bitterer Not. Diese Zahlen gelten für unser Land.

Was uns noch fehlt sind Fotos, die werden wir demnächst machen, DieRedaktion.

Der Artikel ist Teil der heimlichen Hauptstrasse Mannheims:

http://franzbellmann.de/?p=2931

Schriftwechsel:

Hallo Herr Bellmann, besten Dank – vielleicht mögen Sie ja die Fotos verwenden, die ich anhänge: das Platte-Menü und unser bewährtes Dienstags-Team mit einem weiteren Helfer, jeweils bei der Wiedereröffnung am 17. Juli. 2012. Schöne Grüße, Bernd Oehler, 1. Vorsitzender, Mannheimer Platte ­ Menschen helfen Menschen e.V., H 7, 26, 68159 Mannheim, Tel. 0621 18068345, www.mannheimer-platte.de

WIR stellen vor: Quartiermanagement Unterstadt: Dr. Esther Baumgärtner

Dr. Esther Baumgärtner vor einem Mannheimer Pfosten
Dr. Esther Baumgärtner vor einem leicht schrägen Mannheimer Pfosten. Zwei im Grunde durch städtebauliche Gegebenheiten scharf getrennte Stadtteile erfahren eine politisch gewollte und sinnvolle Zusammenlegung. Als Oberhäuptling besser Oberhauptfrau fungiert seit Mitte 2012 Dr. Esther Baumgärtner. Während das Management der Stadtteile Jungbusch und Neckarstadt seit einigen Jahren fest im Sattel sitzt, wird jenes der Östlichen Unterstadt (nach Vakanz) nun um die Westliche erweitert. Frau Dr. Baumgärtner war für die Stadt Erste Wahl. Nicht von ungefähr, wir zitieren: »Für ihre Doktorarbeit „Lokalität und kulturelle Heterogenität“ im Fach Ethnologie forschte sie in einem Innenstadtquartier in Mannheim« (Max-Planck-Gesellschaft: http://www.mmg.mpg.de). Sie ist nicht zwiebrachen, lebt sie ihr Erwachsenenleben seit langem in Mannheim. Eigentlich, wenn man genauer hinblickt, ergäbe sich die Vernetzung aller Stadtteile per Management der Quartiere. Mit einer frei zu wählenden Leitung. Das wäre die Ablösung von städtischer Verwaltung und Gängelung. Da hätten wir dann einen neuen OB, EU-finanziert, obwohl, nun ja, Europa müsste man das erst mal schmackhaft machen. Motto: städtische Gestaltung ohne Stadt. Also bitte: kein Kleinkram, grosse Ideen und Würfe.

 

 

 

 

 

 

 

N U R R E A L I S M U S – Filsbach zeigt Bilder von Nuri Cihanbeyli

Nuri erläutert seine Werke, Astrid Mader vom Mannheimer Morgen zeigt berufliches Interesse, re. im Hintergrund Heike Grönert, Geschäftsführung der Begegnungsstätte

Am 26. Oktober 2012 feierte unsereiner wie in tausend und einer Nacht. Vernissage im Café Filsbach: “Nurrealismus”. Eine Wortschöpfung Nuris in Verbindung zum Ismus Nurreal. Die ‘Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V.’ (als Veranstalter) ist seit Jahrzehnten bekannt für ihre kulturellen Unternehmungen. Lesungen, Ausstellungen, Musik,…: Das ganze Programm. Zurzeit wird Nuri präsentiert. Informationen zum Werk des Malers finden Sie im Artikel:

http://franzbellmann.de/?p=6273

Ausgewählte Bilder von der Vernissage, mit kurzen Kommentaren als Quick-Info, die Aufnahmen stammen von unserem Fotografen Matthias Plath

Eren, Aydogan, Mustafa

Der Mannheimer Morgen vom Freitag, den 2. November 2012, Seite 34: „DENKMAL FÜR DIE DESERTEURE – Café Filsbach sensibilisiert mit Kunstausstellung für Werte des Friedens“, ein Bericht von Astrid Mader, daraus ein Zitat: „Die noch bis zum 22. November in der Begegnungsstätte Westliche Unterstadt ausgestellten Werke des südost-anatolischen Malers Nuri Cihanbeyli haben Symbolcharakter.“ Bitte weiterlesen im MM-Online, DieRedaktion.

Claudia Edwards vom Vorstand der Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V. mit Berichterstatter Franz Bellmann, Foto Matthias Plath

Fini

NURI CIHANBEYLI – der Maler aus tausend und einer Nacht

VERNISSAGE am 26.10.2012 von 19:00 bis 21:00 Uhr im Café Filsbach J6, 1-2, Mannheim:  „NURREALISMUS“ – NURI CIHANBEYLI – http://nuricihanbeyli.de – Ausstellungsdauer: 26.10. – 22.11.2012

Lieber Franz, vielen Dank für die Einladung, der Titel der Präsentation klingt vielversprechend und macht neugierig herauszufinden, ob die Präsentation eine neue Kunstepoche einleiten oder die bereits vorhande Stilrichtung erweitern kann. Befinde mich zurzeit noch in Deutschland, werde es heute Abend aber nicht zur Eröffnung schaffen. Wie lange ich noch hier bin, ob ich reise oder doch noch nach Mannheim komme, weis ich momentan nicht, da in meinem Zimmer zur Zeit ca. 5° Grad sind, wird jedoch recht zeitnah entschieden. Würde mich freuen, wenn wir während des Ausstellungszeitraumes eine gemeinsame Exkursion in den Nurrealismus hinbekommen und es spricht auch nichts dagegen mal wieder Holzklötzchen zu schieben. Melde mich sobald absehbar ist, ob/wann ich nach Mannheim komme. Bis dahin wünsche ich Dir gute Zeit und viel Spass bei der Eröffnung heute Abend! Liebe Grüße, Gregor.

 

Lange ging’s. Nun endlich sind wir so weit. In Ansätzen kommt ein Bericht, der der Veröffentlichung würdig erscheint. Was nicht heisst, dass wir dann die Arbeit daran einstellen. Wir werden ausbauen, verfeinern, Ideen einfügen, wie’s halt so läuft. Bis alle Beteiligten sich zufrieden zurücklehnen können.

Nuri an der Staffelei

Das Gerüst des Artikels um Nuri Cihanbeyli und seine Malerei findet der geneigte Leser im Bericht selbst. Möge er sich seine dezidierte Meinung dazu bilden und sie uns über die Kommentarfunktion mitteilen. Wir verfahren wie in den meisten Berichterstattungen und mischen Texte mit Fotos, die jeweiligen Aufnahmen sind von Matthias Plath und DerRedaktion. Nuri stammt aus Şanlıurfa (Urfa, Edessa), einer türkischen Stadt mit heute etwa einer halben Million Einwohnern und liegt unweit zur Grenze nach Syrien, auch Aleppo ist nicht allzu weit entfernt. Nuri nennt seine Geburtsstadt Ruha, seiner kurdischen Abstammung wegen. Dort erblickte er 1962 das Licht der Welt. Seit 1980 lebt er in Deutschland. Er arbeitet bei: http://www.filsbach.com. Weitere Infos: http://nuricihanbeyli.de.

 

Ankunft bei Cihanbeylis

Eine sinnvolle Gepflogenheit: Schuhe aus vor dem Betreten der Wohnung
Quick-Infos mit Nuris Tochter

Nuris Tochter managt die Geschäfte ihres Vaters. Aus ihrem Büro in ihrem Baumhaus. Sie geleitet uns, Mat und mich, die wir mit dem Rad unterwegs sind, in die Fröhlichstrasse 51, wo wir wohlbehalten ankommen.

Nebeneingang zur Wohnung über die zum Garten geöffnete Veranda
Eingangsbereich zur Wohnung

 

 

 

 

 

 

Der Empfang ist freundschaftlich. Wir kennen uns seit Jahren. Nuri macht Café au lait, seine Tochter serviert selbst gebackenen Tropfenkuchen aus ihrem Sandlkasten. Der soll hervorragend schmecken, wird von uns aber nicht angerührt. Wir qualmen, quatschen, lachen. Nuris Tochter besitzt viele Haustiere, zwei davon hat Mat fotografiert:

Auch in der Toreinfahrt gibt es Detailaufnahmen zu machen, Mat hat drei Motive entdeckt:

Wir sitzen und sitzen und kommen nicht zur eigentlichen Arbeit, weshalb wir uns von Gattin und Tochter verabschieden. Nicht ohne ein paar weitere Bilder aufzunehmen:

 

Mit Nuri zusammen radeln wir in sein Atelier in der Lortzingstrasse 25. Ein fotografischer Atelierbericht mit vielen Werk-Impressionen, aufgenommen von Mat; alle Bilder ohne Kommentar:

 

DieRedaktion beschäftigte sich währenddessen mit den kleinen Dingen, derAtelierausstattung, Sammlerstücken, Hintergründigem et cetera:

 

Zur Information: Die mit 07 beginnenden Fotonummern sind Matthias Plath, die mit 09 DerRedaktion zuzuordnen.

 

Zum Schluss eine kleine Anmerkung: Wir veröffentlichen grundsätzlich nur jene Kommentare, die personell eindeutig und ohne Prüfung (z. B. in Hinblick auf Werbung) zuzuordnen sind. Nicht identifizierbare Kommentare landen im Nirwana-digital. DieRedaktion.