Elmshorn

Mannheim⇒Hamburg⇒Elmshorn

Elmshorn versteht sich als modernes Einkaufszentrum, und altwürdige Industrie liegt gleich am Hafen, wo sonst. Gespeist vom Flüsschen Krückau. Ein äusserst idyllisches Gelände mit umtriebigen KFZ-Hin- und Her. Im Hafen liegt ein Einmaster: die Gloria. In der nicht allzu weiten Ferne: eine Klappbrücke. Wo ich Unterstand fand. Während eines kurzen Schauers. Ein(e?) Ruderer müht sich durch den Regen und kommt wenige Minuten darauf zurück⇓:

Von meinem trockenen Unterstand aus aufgenommen, was für ein Zufall ... soll ja vorkommen.
Von meinem trockenen Unterstand aus aufgenommen, was für ein Zufall … soll ja vorkommen.

Na ja, soll vorkommen. Ich bin da. Wo sollte ich sonst sein. In meine Gedanken und Augen schwebt meine Liebe ein. Sie rudert grad vorbei und verschwindet in der unendlichen Ferne der Krückau. Irgendwann wird sie wieder erscheinen, dann ist die Unbill vorbei.

In Bachnähe findet der Neugierige einen Generator mit Dampfkessel und zugehöriger Maschine mit 330 PS, ausgewiesen als Industriedenkmal. Die Errichtung des Denkmals oblag einer privaten Initiative.

Dampfmaschine + Dampfkessel mit Generator: Diese hier als Industriedenkmal aufgestellte Dampfmaschine wurde 1911 von der Maschinenfabrik Ehrhardt & Sehmer  AG, heute ATLASCOPCO Saarbrücken gebaut. Von 1945-1979 erzeugte diese Anlage den gesamten Strombedarf des Säge- und Hobelwerkes Schüder & Kremer in Elmshoorn ... Die Stadt Elmshorn dankt Herrn Ernst Schuldt für seine Initiative zur Erstellung dieses Denkmals.
Dampfmaschine + Dampfkessel mit Generator: Diese hier als Industriedenkmal aufgestellte Dampfmaschine wurde 1911 von der Maschinenfabrik Ehrhardt & Sehmer AG, heute ATLASCOPCO Saarbrücken gebaut. Von 1945-1979 erzeugte diese Anlage den gesamten Strombedarf des Säge- und Hobelwerkes Schüder & Kremer in Elmshoorn … Die Stadt Elmshorn dankt Herrn Ernst Schuldt für seine Initiative zur Erstellung dieses Denkmals.

Historisierende und urlaubende Feingeister gewinnen dem wenig ab, sie reisen als Touristen lieber nach Erbach, Wissembourg oder in die Algarve, da gibt es weniger nutzbringende Einkaufsweisen und Versorgungskonsumenten als in Elmshorn zu bestaunen⇓:

 Oder: Wer fährt zum Einsiedler Hof?

Keiner!

Von Mal zu Mal erscheint mir der Keller

Die DB – Ruine

Mannheim – Heidelberg:

Zu Besuch bei einem Desaster. Reste eines überkommenen Zeitalters, Zeugen vergangener Industriekultur, für viele Beleg einer verhängnisvollen Entwicklung.

Ehemaliges Bahnbetriebswerk HHeidelberg
Ehemaliges Bahnbetriebswerk Heidelberg

Für viele jedoch ein gebotener Neuanfang mit Teilerhalt und Restaurierung, neuen Konzepten der Investitionsindustrie, meist Erweiterung von angrenzenden Industriegebieten mit zugehöriger Gewinnmaximierung. Noch bietet sich dem Betrachter ein Areal der Verkommenheit – oder dürfen wir von Kunst sprechen? Geschaffen von Natur und Menschenhand? Würden wir von Kunst reden dürfen, müsste der gesamte Komplex des Restbestandes des Bahnbetriebswerkes Heidelberg Bestandsschutz geniessen. 

Mit Zoom + Blitz lässt sich das Halleninnere von ausserhalb erhaschen.
Mit Zoom + Blitz lässt sich das Halleninnere von ausserhalb erhaschen.

Wenn der Reisende den Heidelberger Hauptbahnhof in südlicher Richtung verlässt, trifft er in der Hauptsache auf bahneigene Bereiche, viel industrielle Nutzung in Firmenbesitz und auch auf ein verlassenes Kasernengrundstück der US Army. Die Militäranlage wird wie üblich durch Zäune geschützt, alle Türen der Gebäude sind geöffnet und der Bestand einsehbar. Dem Militärmief will man wohl mittels Belüftung den Garaus machen.

Geht, fährt, radelt man weiter zur nahen Czernybrücke, wird klar, dass der Besucher sich in einer Welt des Verfalls befindet.

Die Czernybrücke, im Hintergrund der Odenwald ...
Die Czernybrücke, im Hintergrund der Odenwald 
Der Heidelberger Hbf
Der Heidelberger Hbf

Die Umgebung rund um die Brücke kommt betonkalt daher, angehäuft mit Müll, mutwillig zerstörter Infrastruktur, rasantem Autoverkehr und bitterer Armut, dazu gleich ein paar Bilder. Eine Ästhetik des Bahnhofs scheint denkbar, – der Hof ein Park? Die Deutsche Bahn AG müsste dafür jede Menge Finanzen bereitstellen, es mangelt ihr an Gespür und Einfühlungsvermögen, wo soll das herkommen? Wäre es nicht eine sinnvolle Investition, was die Nachfrage anbelangt? Forciert sie doch lieber ihre eigene Buskonkurrenz, mit dem Hintergrund, die Billigunternehmen des Reiseverkehrs auszuschalten? Ein Weg in die falsche Richtung!

Die Belege⇓:

Das Bahnbetriebswerk Heidelberg 

(WIR sind am Ziel angelangt)

Die Graffiti

Die Ruine – Das Gerippe

Ähnliche Berichterstattung:

Die Pfaff – Ruine

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV: Franz Bellmann, H7, 24, 68159 Mannheim

Dem Leben die Ehre: Galerie FormStein

Mannheim, 16. März 2015: FormStein zeigt unter dem Motto ›Kunst kann, Kunst soll, Kunst muss, Kunst darf gefallen‹ acht Künstler der Galerie, die verstorben sind. Darunter das Künstlerpaar Alfons und Regina Cichon, die Künstler Heinz Böhnke, Matthias Risch, Hugo Boiselle, Walter Tauchert, Léandre Kreutzer und Gerhard Breitenbacher. Die Finissage findet am Sonntag, 12. April 2015, 11:00 Uhr statt. Es handelt sich um die 70. Präsentation nach 20 Jahren Galerie Formstein!

Bevor wir die KünstlerInnen vorstellen, ein kurzer Blick auf die Örtlichkeit

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DSC_0410Heinz Böhnke  ∗ 07.04.1925  † 11.10.2002 (ausgestellt am 16.10.1996)

Karl-Heinz Böhnke stammt aus Ostpreussen. Seine Idee der Kunst zeigt sich in der Müllverwertung. Daraus entwickelte er Statements, wie in der Ablichtung links gezeigt. Die Basis seiner Tätigkeit strukturiert sich an den gefundenen Objekten. Das lässt gewiss an Marcel Duchamp denken. Das Gros der verarbeiteten Fundstücke besteht aus Metallen, die in loser und gefügter Form präsentiert werden.

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DSC_0401Hugo Boiselle  ∗ 1925  † 11.09.2009 (ausgestellt am 09.03.2001)

Zum Künstler findet der interessierte Leser einiges im Internet. Wir beziehen uns auf die Buchveröffentlichung ›PFÄLZER IMPRESSIONEN‹, in der viele seiner exquisiten Aquarelle vorgestellt werden (Hinweis: AGIRO – Regionalliteraturverlag). Auch der Mannheimer Morgen hat einiges zu bieten, darunter einen Bericht über die Ausstellung bei FormStein.

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DSC_0391DSC_0393Gerhard Breitenbacher  ∗ 09.03.1926  † 17.05.2009 (ausgestellt am 24.10.2008)

Sein künstlerischer Werdegang begann mit der Rente. Da bietet sich die Malerei geradezu an. Viele fallen beim Übergang aus dem Berufsleben in tiefe Löcher, weil sie nichts mit sich anzufangen wissen. Gerhard Breitenbacher ist das beste Beispiel für sinnvolle Freizeitgestaltung; und die Galerie in ihrer sozial-künstlerischen Hinwendung legt sich gerne fest, was die Unterstützung individueller Entscheidungen anbetrifft.

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DSC_0415DSC_0398Alfons Cichon  ∗ 17.02.1929  † 04.04.2011 (ausgestellt am 29.11.1995)

Regina Cichon  ∗ 07.07.1933  † 30.07. 2013 (ausgestellt am 27.06.2003)

Nothing found … but Karl Kaufmann (re.) visits the pictures of Regina and Alfons Cichon …

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DSC_0395Léandre Kreutzer  ∗ 28.07.1944  † 03.11.2012 (ausgestellt am 07.11.2003)

Das ist schon verrückt, wem man so begegnet bei den Recherchen. Das Foto zum Artikel im MM (KULTUR REGIONAL) schoss Manfred Rinderspacher. Manfred arbeitet nicht nur als Pressefotograf, er geniesst Bekanntheit u. a. als Jazz-Fotograf. Das lenkt ab von der Tatsache, dass wir über Kreutzer nicht fündig werden. Wer Informationen zur Veröffentlichung besitzt, möge sich bitte melden.

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DSC_0404DSC_0405Matthias Risch  ∗ 27.05.1963  † 03.03.2012 (ausgestellt am 16.10.1996)

Rechts die Ablichtung eines Werkes von Risch, in feinfühligem Blau, angehäuft mit Spiegelungen und Licht aus dem Hause FormStein, da kann ein Interpret nur noch Stille wahren und geniessen: ein Zufallstreffer wie manches Tor in der Bundesliga.

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DSC_0407Walter Tauchert  ∗ 18.03.1937  † 28.07.2005 (ausgestellt am 22.03.2002)

Tauchert – wir möchten es nicht beschwören – ist wohl der bekannteste der vorgestellten Künstler. Selbst bei mir im Archiv wird man fündig.

»Die Hektik unserer Zeit mit Ruhe beantwortet« ein Nachruf des MM-Redakteurs Alfred Huber vom 05.08. 2005.

Mit seinen Afrikanischen Werken erschliesst er Welten wie zu Zeiten von Paul Klee (Tunesien), der zusammen mit August Macke und Louis Moilliet im Magreb weilte.

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Zum Ausklang sei ein abschliessender Blick in die Werkstatt des Bildhauers Hans Kaufmann erlaubt↓:

FormStein, Kirchwaldstrasse 4, 68305 Mannheim.

 

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Über Rückmeldungen freuen wir uns sehr. Es gibt eine Kommentarfunktion. …

Portugal – Algarve – Silves by Mat Plath – Part ten

Number ten. That’s the end. Mat goes to Silves, not to the holy wood. He remains in Portugal. For ever. Und ewig. Bis ans Ende seiner Tage. Aus Silves erreichten uns Dokumentationen, die die EU eigentlich erschüttern lassen müssten. Mit der in Brüssel so üblichen Projekt-Hascherei – die Gurke muss gerade sein – kann Portugal nicht geholfen werden. Damit Portugal aufersteht, müssen schon Kicker von internationalem Niveau heran, doch die leiden an Beziehungseifer. Da ist ein Busen wichtiger, als die Befindlichkeit des eigenen Landes. Aber wer dieser Spitzensportler kickt schon gern gegen Faro, Silves, Portimao, Lagos? Man darf es ihnen nicht verdenken? Sie kennen die Welt ihres eigenen Landes nicht. Geschweige denn die Welt ihres Staates.

Spezielle Lebensweisen/Arbeitsweisen/spezielles Wohnen im Süden von Portugal: SILVES

Da bleibt doch vor lauter Mitgefühl kein Auge trocken. Will Merkel da Wäsche waschen? Welche Lasten wird sie transportieren wollen? Am liebsten Geldbündel vom Herrn Draghi, Mario (EZB)? Schaut liebe Arme, ich brauche nur meine Gelenke zu schütteln und schon regnet es Papier aus Brüssel. Milliarden. Aber seid gewiss: diese Milliarden werden da landen und ankommen, wo sie hingehören. Die Milliardäre und Millionäre halten bereits ihre Säckel auf. Und ihre Sekretäre und Innen schöpfen schon gewaltig ab. Ob da im Süden der Portugiesischen Republik im Sand und an den Stränden ein Fuffi zu finden sein wird?: Das ist dann wie mit den Fischen und Krebsen und …

Nur zur Orientierung, dieses Silves liegt an der Bahnstrecke Lagos – Portimao – Ferragudo – Estombar/Lagoa – Silves:

Wo man so ankommt auf dieser Welt ...
Wo man so ankommt auf dieser Welt …

 

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Portugal – Algarve – Meia Praia/Lagos by Mat Plath – Part eight

„Hallo zusammen, heute morgen war ich erst in Lagos unterwegs. Anschließend bin ich nach Portimao gefahren. Leider war meine alte Industrieruine abgesperrt. So blieb mir nur Fisch essen zu gehen, in einer schönen Gasse mit Mopedwerkstatt gegenüber. Anschließend hatte ich Appetit auf was Süßes und Likör aus dem Monchique. Dann ging es noch ein wenig durch die Gassen und ab mit dem Zug nach Meia Praia, eine Station vor Lagos. Ich genieße immer den Strandspaziergang. Heute war ich ganz allein. Warum? Weiß ich nicht, ich fand es sehr schön: Nun sitze ich in der Snackbar, habe einen Käsetoast und Tomatensalat gegessen. “

Immer wenn Mat aus dem Südosten Portugals – Faro/Portimao – heimkommt nach Lagos, verlässt er den Regionalzug und wandert zum Abendausklang noch einige Kilometer am Strand entlang.

Zug nach Lagos
Zug nach Lagos

Quasi der sinkenden Sonne entgegen. Da hat er Zeit, da kommen die Bilder wie von selbst. Also, es gibt jetzt hier stimmungsvolle Bilder mit viel Spätnachmittags- und Abendlicht: the sun goes down. Eben. Die Sonnenauf- und Untergänge gehören zur Algarve, wie die Butter aufs Brot. Das wird gewiss für Begeisterung sorgen!

Und ein Genussbesuch in einer Konditorei superior in Portimao ebenfalls. Dazu ein paar Tageshighlights, z. B. wie sich Mat so verpflegt (siehe Konditorei) und Fotos aus dem Örtchen.

Auf dem Rückweg nach Lagos

Die Konditorei Pastelaria Arade, geschmackvolle Einrichtung, so richtig was für deutsche Gaumen.

Da hat jemand gleich zweimal zugeschlagen und hätte doch den ganzen Laden aufessen können!

Bilder aus Portimao – siehe gleichfalls Part five

Die Stadtmauer bzw. Teile der ehemaligen Festung Forte Santa Catarina – drei Bilder↓:

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Häuser und deren Fassaden vor Ort

Something special

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Vom Variantenreichtum der Region 

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Ein Hinweis: Das dritte Bild von unten soll INFANTE D. HENRIQUE darstellen, das Denkmal wurde zu seinem 500. Todestag errichtet. Dieses Foto verwenden wir auch als Artikelbild.

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Portugal – Algarve – Faro by Mat Plath – Part seven

Ich war heute in Faro. Leider sind die Kunstwerke in den alten Hallen am Hafen verschwunden. Ich bin dann Essen gegangen. Als Vorspeise gab es den leckeren Möhrensalat und als Hauptgericht Hähnchen Piripiri. Anschließend bin ich in das Industriegebiet und habe die alte Fabrik besucht, war bis ganz oben im Turm. Für die Altstadt hatte ich leider keine Zeit mehr. Gruß Mat.

Vom Untergang des Industriezeitalters

Die Industriebrache

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Nichts bleibt verschont. Der Verfall wohnt in der Materie, im Menschen …

Der Trost: Licht am Ende ...
Der Trost: Licht am Ende …

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Experimente dürfen sein

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Portugal – Algarve – Olhao by Mat Plath – Part six

Heute kommen WIR etwas spektakulär daher. Heute haben wir Türen und auch ein paar Tore auf Lager. Mat fuhr nach Olhao und brachte tolle Bilder mit. Dazu erhielten wir folgende Nachricht:

„Hallo zusammen, war heute mit dem Zug in Olhao, 〈…〉. Bin eine Station vor Lagos am Strand ausgestiegen, damit ich noch ein wenig Bewegung habe. 〈…〉.“

Türen können schon ganz schön gewaltig sein. Tore viel mehr.

Sie trennen, laden aber auch ein. Bestimmt zum Fotografieren laden sie ein. Manchmal ereignet sich was. Und dann werden Türen und Tore noch mehr zu einem Anziehungspunkt. Und sie lassen einen nicht mehr los.

Wir sortierten aus, seine Fotosendung bot 149 Aufnahmen, allein 24 durften wir aussuchen. Wir probieren eine ästhetische Präsentation↓:

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Das ist doch schon mal ein ganz zufrieden stellender Startschuss.

Da legen wir doch gleich noch mal zu↓:

Die verhängte Tür
Die verhängte Tür
Offener Eingang zu einer Alu-Werkstatt. Rechts daneben eine ehemalige (?) Konservenfabrik
Offener Eingang zu einer Alu-Werkstatt. Rechts daneben eine ehemalige (?) Konservenfabrik

Schon sehr eigenartig. Eigenartig? Diese Wäsch’leine? Und die Wäsche! Die Wäsche!

Mein Gott – wie bezaubernd.

Rechts davon geht’s gleich etwas deftiger ab. Ob das noch lange so geht, wenn nicht gar eh bereits bankrott?

Doch lasst uns bei den Türen bleiben↓: Sind die nicht so wunderschön. Dass Mat nicht lassen konnte. Türen und Tore können ein dankbares Thema sein. Vor allem bei solchen Vorlagen, ich würde mich verwünschen, hätte ich keinen Fotoapparat dabei.

Mat blieb da dran, und wir bleiben genauso dran. Die nächsten Fotografien sprechen Bände↓:

Ja, der Weg scheint weit. Von Tür zu Tor. Von Haus zu Haus. Durch die Strassen. Öffentliche Gebäude hinterlassen meist einen gepflegten Zustand. Bei ›Privatier‹ sieht’s anders aus. In mancher Portugiesen-Haut wollte ich nicht stecken. Das reich-arm-Gefälle, vielleicht besser arm-reich-Anstieg, findet sich fast in ganz Europa wieder. Was übrig bleibt ist Beton↓:

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Von dieser Substanz ernährt sich Portugal. Im Sommer bestimmt ganz toll. Mit der Zeit hat man begriffen. Was hat es damit auf sich?↓:

Man muss nicht alles gesehen haben, das ginge ja eh nicht. Ganz zum Schluss begegnen wir Carlos wieder. In seiner Taberne↓:

Taberna do Carlos↓:

Mir wird schwindlig↓:

Mir wird schwindlig.
Mir wird schwindlig.

Zum versöhnlichen Abschied …↓:

Bye-bye ... good luck
Bye-bye … good luck

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Portugal – Algarve – Portimao by Mat Plath – Part five

Mit dem heutigen Bericht weichen wir deutlich von unserer Generallinie ab und beschäftigen uns erstens mit dem Lieblingsspielzeug von Mat und zweitens mit einer Galerie, die unser Foto-Künstler 20150302085211_IMG_1619während seiner Tagestour besucht hat. Unsere Big Points aus den Themenkreisen der vorangegangenen Artikel bleiben erhalten, jedoch in reduzierter Form – aus Platzgründen. Trotzdem werden wir so informativ wie es nur geht bleiben, das entscheidet sich im Laufe der Berichterstattung, vielleicht werden es zwei Berichte über Mats Tour mit der Eisenbahn Lagos – Portimao – Lagos. Mal sehen, wie’s vorangeht.

Eindrücke vom Lieblingsspielzeug von Mat aus Portimao und Lagos

Ankunft in Portimao
Ankunft in Portimao
Gebäudefront des Bahnhofs
Gebäudefront des Bahnhofs
Brückenschlag über den Rio Arade
Brückenschlag über den Rio Arade
Stahlkonstruktion Nietbauweise wie beim Eiffelturm
Stahlkonstruktion Nietbauweise wie beim Eiffelturm
Endstation Sehnsucht
Endstation Sehnsucht
Einzug der Moderne
Einzug der Moderne

Hinter einer grossen Liebe zur Eisenbahn steckt mehr als nur Märklin.

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 Der zweite Hauptteil des Berichts liegt versteckt im Örtchen selbst.

Kunsthaus Bongard
Kunsthaus Bongard

Eine unscheinbare Gegend, dahin muss sich einer erstmal verirren; und auch wahrnehmen, nichts was unbedingt ins Auge springen dürfte. Mat trat ein und schickte einige Impressionen, vom Betreiber der Galerie: leider nichts zu sehen.

Damit kämen wir zur eigentlichen Form unserer Reportagen. 

Auf die Flora wollen wir heute verzichten. Dafür nehmen wir uns mal wieder Vögel vor, vergleiche Part one. Die Attraktion aus der Fauna sind im Süden allemal Störche und Möwen, jedenfalls sind sie äusserst sichtbar und präsent.

Vororte (ohne Kommentar)

Urbaner Verfall (siehe auch Vorgängerberichte)

Raritäten

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Am Ende eines Tages geht man zu Bett.

Portugal – Algarve – Lagos by Mat Plath – Part four

Mat machte es uns heute unglaublich schwer: 200 Aufnahmen in der Hauptsache von Lagos und Umgebung waren zu sortieren; 56 wurden zu einem ersten Konvolut zusammengepackt. Davon werden ca. die Hälfte übrig bleiben, das sehen wir dann, wenn der Artikel über Lagos veröffentlicht wird. Das wird Zeit in Anspruch nehmen, das sind wir dieser hervorragenden Arbeit unseres Fotografen Matthias Plath schuldig. Auf unserem Blog wird vieles von ihm gezeigt, u. a. auch Bilder vom Mannheimer Hafen. Aber nun gut, wir sind in Portugal, da wollen wir doch mal sehen, was strategisch so abgeht.

Farben by Mat Plath
Farben by Mat Plath

Unsere Vorgehensweise ist mittlerweile bekannt: Themenbereiche spielen eine übergeordnete Rolle, ihr huldigen wir, das ist der Übersicht geschuldet und schafft unseres Erachtens Deutlichkeit. In allen bisherigen drei Berichten nahm die Flora der Küstenregion im Süden Portugals eine zentrale Stelle ein, dabei werden wir es belassen.

Flora – Wildwuchs und Verfall – Die Rückeroberung der Landschaft durch die wuchernde Natur

Flora – Zum Geniessen

Flora – die Landschaft

Verrottende städtisch-touristische Infrastruktur

Maroder Tourismus
Maroder Tourismus

Das findet der Reisende, auch Tourist genannt, wohl überall auf unserem Planeten. Gründe sind wohl Fehlspekulationen, Abschreibeprojekte, die niemanden wehtun: ausser der Natur, zusammenbrechende Staatsfinanzen, fehlende Steuereinnahmen, Nachlässigkeit von Planungsbehörden und so weiter und so fort.

Ressourcen-Verschwendung, aber es handelt sich doch nur um Stahlbeton, wird der eine einwenden. Und der andere stellt sich die Frage: ›Wie und wo wird er entsorgt?‹ ›Bei uns bleibt die Ruine einfach stehen‹ sagt sich nicht nur der Grieche, derlei Überbleibsel stehen zuhauf in der Welt herum! Bei Erteilung einer Baugenehmigung muss die Verantwortung für den Abriss – mit all seinen Kosten – inbegriffen sein, die Verantwortung liegt dann beim Bauherrn, Besitzer bzw. Investor. Da sind Rechtsanwälte gefragt!

Die spezielle Infrastruktur – das Elektro-Netz

Wandmalereien

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Lagos – der Hafen

Besonderheiten + Schluss

Anmerkung: Es wurden letztendlich 40 Bilder ausgesucht. 

 

Portugal – Algarve by Mat Plath – Part three

Mat setzt seine Wanderungen und fotografischen Untersuchungen und Experimente tagtäglich in konsequenter Manier fort. Das Wetter am letzten Februartag zeigte sich bewölkt, was vielen Aufnahmen eigene Reize offenbarte. Zu den Bildern muss man wissen: Es ist totale Vorsaison, und die Orte und Gegenden scheinen noch im Winterschlaf zu verharren. Das ist zumindest unser Eindruck aus der Mitteleuropäischen Ferne. So gesehen scheint Februar/März für die Algarve die richtige Reisezeit zu sein; nicht nur um sich der Erholung hinzugeben, wann trifft man im Süden Portugals schon menschenleere Strände. Und keinen Massentourismus.

Unsere Konzepte behalten wir bei und beginnen wie in den beiden vorangegangenen Artikeln mit Bildern der derzeitigen

Flora

Die Ästhetik urbanen und landschaftlichen Verfalls

Sandstrand, Küste, Sonne und Meer

Stadtansichten

Besonderheiten

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Rätselhaft, ja unergründlich und mysteriös, das findet sich auch am Rheingestade bei Mannheim, siehe Foto auf unserem Artikel:

Wasser-Weg-Unendlichkeit, Foto unter Kunst und heidnischer Mythos am Vater Rhein …

See you later alligator…