Erbach (Odw.)

Mannheim: Touristische Bilder von Erbach? Heute besser nein! Sie sind ja eh alle bereits geschossen. Nicht, dass es mir in Erbach nicht gefallen hätte, ich befand mich zu Fuss auf der dynamischen Suche nach alternativen Angeboten. Weit weg vom Schloss und doch so nah. Mittendrin im Örtchen. Ich beginne mit einer Hommage an Anna, wer immer das auch sein mag:

Ich mag mich nicht in Lobhudeleien verlieren: Picasso lässt grüssen. Wie schön!

Am Beginn meines Besuchs in Erbach stolperte ich über die Bildhauerin Gisela Koch (Am Schlossgraben). Keine Menschenseele im Atelier. Hab‘ ich’s doch permanent mit Künstlern und Künstlerinnen. Dass sie nicht da ist, verschafft mir Enttäuschung. Das Werk ist das Eine, Einzige. Und der Mensch dahinter? Wer ist Anna, wer Gisela? So muss alles ohne fotografisches Porträt bleiben.

Frau Koch zeigt ausserhalb ihres Ateliers Holzarbeiten, die ich wiedergeben möchte:

Irgendwann wird mehr gehen. Ich versuche einen Kontakt. Das wird etwas dauern. Falls er stattfindet, wird man sehen, sofern man Augen dafür hat! Dann verknüpfe ich damit eine Radtour von Erbach über Beerfelden nach Eberbach! Mein Rechtschreibprogramm kennt nicht einen dieser Ortsnamen.

Zwischendurch mal Motive vor Ort:

Denkmal Franz I. zu Erbach-Erbach (1754-1823)
Denkmal Franz I. zu Erbach-Erbach (1754-1823)

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Das mag noch angehen, viel Aussergewöhnliches hat Erbach nicht zu bieten, wäre da nicht die Historie, an die man sich rechtschaffen klammert. Bietet sie Tourismus und damit Einkommen für die finanzschwachen Regionen. Heute – trotz Sonnenschein – keine Touris auszumachen.

Egal – ich bin Touri und freue mich über die Ruhe im Ort. Im Sommer wollte ich da nicht anlanden, das wär mir zu blöd. Sollen die Touris Eis konsumieren bis zum Geht-nicht-mehr, es lebe die Chemie.

Eine Touristin erwischten wir doch, aus Fernost (besser Fernwest: sprich Trippstadt), wo sie wohnt:

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Ich gehe anderen Dingen nach, z. B. einer Töpferei:

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Einfallsreiche Arbeiten zu erschwinglichen Preisen:

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Da wird sich der Elefanten-Siggi freuen, er besass auch einen verwunschenen Garten einst in Ludwigshafen.

Das Erscheinungsbild von Fenstern, Türen und Schlössern fasziniert mich immer wieder, das zeigt das etwas andere Erbach:

     Letzte Ausfahrt Erbach: 

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Die DB – Ruine

Mannheim – Heidelberg:

Zu Besuch bei einem Desaster. Reste eines überkommenen Zeitalters, Zeugen vergangener Industriekultur, für viele Beleg einer verhängnisvollen Entwicklung.

Ehemaliges Bahnbetriebswerk HHeidelberg
Ehemaliges Bahnbetriebswerk Heidelberg

Für viele jedoch ein gebotener Neuanfang mit Teilerhalt und Restaurierung, neuen Konzepten der Investitionsindustrie, meist Erweiterung von angrenzenden Industriegebieten mit zugehöriger Gewinnmaximierung. Noch bietet sich dem Betrachter ein Areal der Verkommenheit – oder dürfen wir von Kunst sprechen? Geschaffen von Natur und Menschenhand? Würden wir von Kunst reden dürfen, müsste der gesamte Komplex des Restbestandes des Bahnbetriebswerkes Heidelberg Bestandsschutz geniessen. 

Mit Zoom + Blitz lässt sich das Halleninnere von ausserhalb erhaschen.
Mit Zoom + Blitz lässt sich das Halleninnere von ausserhalb erhaschen.

Wenn der Reisende den Heidelberger Hauptbahnhof in südlicher Richtung verlässt, trifft er in der Hauptsache auf bahneigene Bereiche, viel industrielle Nutzung in Firmenbesitz und auch auf ein verlassenes Kasernengrundstück der US Army. Die Militäranlage wird wie üblich durch Zäune geschützt, alle Türen der Gebäude sind geöffnet und der Bestand einsehbar. Dem Militärmief will man wohl mittels Belüftung den Garaus machen.

Geht, fährt, radelt man weiter zur nahen Czernybrücke, wird klar, dass der Besucher sich in einer Welt des Verfalls befindet.

Die Czernybrücke, im Hintergrund der Odenwald ...
Die Czernybrücke, im Hintergrund der Odenwald 
Der Heidelberger Hbf
Der Heidelberger Hbf

Die Umgebung rund um die Brücke kommt betonkalt daher, angehäuft mit Müll, mutwillig zerstörter Infrastruktur, rasantem Autoverkehr und bitterer Armut, dazu gleich ein paar Bilder. Eine Ästhetik des Bahnhofs scheint denkbar, – der Hof ein Park? Die Deutsche Bahn AG müsste dafür jede Menge Finanzen bereitstellen, es mangelt ihr an Gespür und Einfühlungsvermögen, wo soll das herkommen? Wäre es nicht eine sinnvolle Investition, was die Nachfrage anbelangt? Forciert sie doch lieber ihre eigene Buskonkurrenz, mit dem Hintergrund, die Billigunternehmen des Reiseverkehrs auszuschalten? Ein Weg in die falsche Richtung!

Die Belege⇓:

Das Bahnbetriebswerk Heidelberg 

(WIR sind am Ziel angelangt)

Die Graffiti

Die Ruine – Das Gerippe

Ähnliche Berichterstattung:

Die Pfaff – Ruine

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV: Franz Bellmann, H7, 24, 68159 Mannheim

Die Pfaff – Ruine

Mannheim: Vor geraumer Zeit statteten wir dem hübschen Pfälzer Städtchen Landstuhl einen Zufallsbesuch ab. Es ging ja eigentlich um die neue Zugverbindung mit dem Südwest-Express. In 45 Minuten in Kaiserslautern, da darf man sich nicht beschweren. Im Vorbeifahren kurz nach bzw. vor Kaiserslautern fällt der Blick der Reisenden auf das ehemalige Pfaff-Gelände. Mein Blick zumindest fokussierte sich auf das Areal. Das bedeutete, erneut nach KL. Mitte März hielt das Frühjahr endlich Einzug. Wenigstens die Temperaturen tendierten Richtung 17 / 18 Grad Celsius; da freut sich doch der Radler. Den Drahtesel und den Fotoapparat im Gepäck, ging’s früh in die von Industrie geprägte Universitäts- und Militärstadt. Das ehemalige Produktionsgelände der Firma Pfaff als Ziel im Visier.

Der erste Eindruck beim Anstieg zur Haltestelle Kaiserslautern Pfaffwerk, die gesperrt schien, doch es halten noch Regionalbahnen. Wie lange noch?
Der erste Eindruck beim Anstieg zur Haltestelle Kaiserslautern Pfaffwerk, die gesperrt schien, doch es halten die Regionalbahnen. Wie lange noch?

 

Das ist schon eine grauselige Gegend. Kein Mensch in Sicht. Verbranntes Gemäuer. Schrott und Müll, wohin das Auge blickt. Ratten?

DSC_0439Das Wartehäuschen zerschlagen, niemand wagt es, hier zu nächtigen.

Immerhin: ein Abfalleimer dominiert die Haltestelle. Drunten, am Beginn des Aufstiegs, ein einsamer Fahrkartenautomat. Wer löst hier Fahrscheine? Eine Investition in die Zukunft? Das Pfaff-Besitztum soll ja in die Hände der Stadt KL übergegangen sein. U. U. heisst die Station in Bälde (?) Uni- und Militärkrankenhaus mit angegliedertem Hubschrauberlandeplatz. Es riecht nach Brandrückständen. Ratten?

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Brandsätze zur Gewinnbeschleunigung? Wer löscht? Die Werksfeuerwehr?

Die Meinung: Wenn etwas nagt, dann ist es Einsamkeit. Einsamkeit ist keine Maus, sie ist eine Ratte mit Flöhen. Irgendwann – wahrscheinlich im Mittelalter, oder lange zuvor – verbreitete sie sich unaufhaltsam rund um den Erdball, die kälteren Regionen mal ausgenommen. Sie besiedelte Kontinente, wo sie nicht hingehörte. Mit den Eroberungen europäischer Konquistadoren egal welcher Herkunft: begann der Siegeszug der Einsamkeit. Der Ratten! Einher damit gingen Mord und Totschlag. Und Syphilis. Das bekam selbst Gauguin zu spüren. Die Ratte wuselte plötzlich überall. In vielen europäischen Städten stellen heute die Magistrate Rattenfallen auf, mit denen dann Kinder spielen, und die Erwachsenen lächeln dabei.

Allenthalben überschlagen sich die Medien zurzeit mit Titeln wie Altersarmut, Grundsicherung im Alter, Rente ab irgendwann, Überalterung der Gesellschaften: Japan in Führung, Deutschland an zweiter Stelle, Arbeiten mit achtzig Jahren noch? Abriss. Nicht, dass der Mensch da dann nicht mehr könnte, er will und er muss mitunter, weil’s Geld nicht reicht.

Die Überalterungsgesellschaften verzehren ihre Generationen, manche betteln geradezu um Zuwanderung, die Deutschen sterben aus, hiess es mal im Spiegel. Das kann man vielleicht so sehen, die Frage lautet: Deutsche welcher Herkunft sterben aus? Die Deutschen türkischer, italienischer, griechischer Herkunft sterben bestimmt nicht aus. Also: keine Ängste, die Deutsche Nation wird weiter existieren und: die Haut- und Augenfarben werden dunkler werden. Das ist dann nicht mehr der Franz, der lebt, nicht der Schweinsteiger, eher schon der Özil und der Mustafa, der Giovanni und der Adonis. Und dann: wenn alle die Sprache Karls des Grossen perfekt beherrschen? Was ist dann? – Die Welt internationalisiert sich, nicht nur wirtschaftlich, vor allem kriegerisch. Tod den Waffen. Das wäre der Niedergang eines Industriezweiges!

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Auf dem Pfaff-Gelände sieht es aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen↓:

Möge jeder / jede zum Thema denken was er / sie will. Dieses Szenario verheisst nichts. Es ist lediglich eine Tatsachenfeststellung. Wir arrangieren uns damit. Lebenswert ist das nicht. 

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV: Franz Bellmann, H7, 24, 68159 Mannheim

 

Portugal – Algarve – Silves by Mat Plath – Part ten

Number ten. That’s the end. Mat goes to Silves, not to the holy wood. He remains in Portugal. For ever. Und ewig. Bis ans Ende seiner Tage. Aus Silves erreichten uns Dokumentationen, die die EU eigentlich erschüttern lassen müssten. Mit der in Brüssel so üblichen Projekt-Hascherei – die Gurke muss gerade sein – kann Portugal nicht geholfen werden. Damit Portugal aufersteht, müssen schon Kicker von internationalem Niveau heran, doch die leiden an Beziehungseifer. Da ist ein Busen wichtiger, als die Befindlichkeit des eigenen Landes. Aber wer dieser Spitzensportler kickt schon gern gegen Faro, Silves, Portimao, Lagos? Man darf es ihnen nicht verdenken? Sie kennen die Welt ihres eigenen Landes nicht. Geschweige denn die Welt ihres Staates.

Spezielle Lebensweisen/Arbeitsweisen/spezielles Wohnen im Süden von Portugal: SILVES

Da bleibt doch vor lauter Mitgefühl kein Auge trocken. Will Merkel da Wäsche waschen? Welche Lasten wird sie transportieren wollen? Am liebsten Geldbündel vom Herrn Draghi, Mario (EZB)? Schaut liebe Arme, ich brauche nur meine Gelenke zu schütteln und schon regnet es Papier aus Brüssel. Milliarden. Aber seid gewiss: diese Milliarden werden da landen und ankommen, wo sie hingehören. Die Milliardäre und Millionäre halten bereits ihre Säckel auf. Und ihre Sekretäre und Innen schöpfen schon gewaltig ab. Ob da im Süden der Portugiesischen Republik im Sand und an den Stränden ein Fuffi zu finden sein wird?: Das ist dann wie mit den Fischen und Krebsen und …

Nur zur Orientierung, dieses Silves liegt an der Bahnstrecke Lagos – Portimao – Ferragudo – Estombar/Lagoa – Silves:

Wo man so ankommt auf dieser Welt ...
Wo man so ankommt auf dieser Welt …

 

………………………

Neckar-Impressionen aus Mannheim

Dieser schreckliche Winter soll ja in den kommenden Tagen temperaturmässig noch um ein paar Grad schrecklicher werden, heute schien zumindest ab und an die Sonne und das verleitet natürlich zu Exkursionen mit dem Fotoapparat. Nicht in die Ferne, der Neckar fliesst gleich bei mir um die Ecke, ein, zwei Kilometer mit dem Fahrrad und die unbebauten rechtsseitigen Ufergestaden laden zur Arbeit. Gegenüber ein Teil des städtischen Areals des Mannheimer Hafens (Jungbusch), und würde man weitergehen: Die Neckarspitze käme bald in Sicht. Zwölf Aufnahmen will ich veröffentlichen, das wäre dann so etwas wie der Start in ein weiteres Berichtsjahr über Land und Leute rund um Mannheim↓:

Vielleicht klappst morgen nochmal.

Dalberg – die Mannheimer U-Bahn-Station der Linie 2

Eine Strassenbahn im Untergrund geht ihren Weg. Den einer städtischen Verwahrlosung. Den Weg der Borelli-Grotte. Wir nehmen Bezug und zitieren auszugsweise einen Kommentar dieser Seite vom 24.11.2014: … »Schon damals gab’s einen schönen Leserbrief im Mannheimer Morgen. Ein Leser forderte die Stadt Mannheim auf, die Grotte mit Beton aufzufüllen. Ach, hätten sie das nur gemacht.«

Eben das wäre für die Haltestelle der Strassenbahnlinie 2 wünschenswert, die eigentliche Fussgängerunterführung freute sich auf ein Betongrab. Die Querung des Luisenrings durch Fussgänger findet eh zu 99% oberirdisch statt, da die Zugänge zur Unterführung örtlich betrachtet einer Fehlplanung gleichkommen. Die Nutzung bezieht sich fast ausschliesslich auf den Strassenbahnverkehr. Die Haltestellen MVV-Hochhaus und Rheinstrasse wären lässig erreichbar.

Zur Information ein Schriftverkehr:

Liebe Freunde der Verkehrssicherheit,

hier ein paar Aufnahmen zu den Realitäten der Mannheimer Haltestelle Dalbergstrasse (vordringlich Richtung Neckarstadt). Nicht nur, dass es oft streng riecht, es ist für bestimmte Verkehrsteilnehmer in den Katakomben auch äußerst lebensgefährlich. Hier die Bilder vom 29.12.2014 und 05.01.2015:

Bei dieser offiziellen Info: VORSICHT kriegt man ja glatt ’nen Hashi! Auf diese perfide Art will man sich wohl aus der Verantwortung schleichen! Wie sieht es eigentlich darüber aus? Halten demnächst Schwerlaster in der U-Bahn?

Zur geflissentlichen Erheiterung ebenfalls einige Bilder von der U-Bahn-Station:

Lesenswert: http://franzbellmann.de/?p=16564

Zwei Zuschriften zum Thema:

Guten Morgen Franz, ich hoffe, du bist gut im Neuen Jahr angekommen. Alles Gute für die Zukunft wünscht dir Michael. Danke für deine Dokumentation zur Unterführung Dalbergstraße.

Abgestellter Polizeinotruf
Abgestellter Polizeinotruf

Die Situation in der Unterführung war auch Gegenstand von Vor-Ort-Begehungen im Rahmen des Sicherheitsdialogs Jungbusch. Uns wurden Zusagen gemacht, den Zustand der Unterführung verbessern zu wollen, beginnend damit, dass Notrufmöglichkeiten wieder installiert werden bzw. durch den Einbau eines Repeaters alle Mobiltelefone funktionieren.

In diesem Zusammenhang sollen auch Verbesserungen des allgemeinen Zustandes herbeigeführt werden. Stadt und RNV sind dazu – wie uns mitgeteilt wurde – in letzten Abstimmungen.

Vor diesem Hintergrund kommen deinen Fotos gerade zur rechten Zeit, um nochmals einige Details mit in den Blick zu nehmen. Insbesondere deine Fotos mit den verrosteten Eisenteilen sind für mich neu.

Ich habe deshalb die Fotos auch über meinen Verteiler zum Fachbereich Sicherheut und Ordnung weiter geleitet.

Beste Grüße und Danke

Michael

Lieber Herr Bellmann,

trotz maroder Bauelemente ein schönes Neues Jahr für Sie!

Ich hab mich in der Haltestelle immer gegrault, jetzt sag ich mir: weiträumig umgehen! Lieber zu Fuß nen oberirdischen Marsch als da unten aus- oder einsteigen. War ne tolle Idee, das auch an die Zeitung und die Stadt zu mailen. Hoffentlich machen die das überhaupt auf.

Viele liebe Grüße

Christel

Mannheimer Beleuchtungswoche

Da kann einen schwummrig werden in der Mannheimer Fussgängerzone. So was von Beleuchtungskörper-Design. Die einen kaputt, die anderen ersetzt und fast alle verdreckt. Das steht einer Monopolstadt schlecht zu Gesicht. Die Schaufenster der Konsumtempel lassen die offizielle Stadterhellung alt aussehen. Wir haben ein paar Beispiele fotografiert: Es ist ein Jammertal!

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Sind da neue Lampen im Gespräch?

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Oder bleibt es bei den momentanen Gegebenheiten?

Hier noch zwei Zutaten (09.01.2015):

Bis zur nächsten Erleuchtung …

Neue Bilder Aus NEW YORK Vom 27. September 2014 (S-W, 1.Tag)

NEW YORK • Ein Konvolut von Spitzenfotos – auch in Farbe – erreichte uns gestern (9. Oktober 2014) per iCloud. Wir fangen mit den bearbeiteten Aufnahmen in s-w an. Der Farbe soll ein weiterer Artikel vorbehalten sein. Quasi als Steigerung, erinnert sei an die Umstellungsphase im Pressewesen von s-w auf Farbe vor bald 20 Jahren und noch mehr. Dem wollen wir uns fiktiv in der Vorgehensweise anschliessen.

Und darauf verweisen, dass dies bereits der zweite Bericht über New York sein wird: siehe ⇒ New York, New York … aus dem Jahr 2013.

Wir starten mit nycgaymen’schorus, wo das folgende Werk⇓ von LIEBELL-IMAGES ebenfalls zu bewundern ist:

Auftritt des gaymen'schorus im Herzen New Yorks ...
Auftritt des nycgaymen’schorus im Herzen New Yorks … live freely, love fiercely, sing fabulously 

 

New York, New York by LieBell ...
New York, New York by LieBell …

 

NYPD - New York City Police Department ...
NYPD – New York City Police Department …

 

Reizwäsche, wie man sie nicht überall auf der Welt kaufen kann ...
Reizwäsche, wie man sie nicht überall auf der Welt kaufen kann …

 

Bedford Avenue, Brooklyn, NY ... mit Fire Escapes, den meist nachträglich aus Sicherheitsgründen angebrachten Feuerleitern
Bedford Avenue, Brooklyn, NY … mit Fire Escapes, den meist nachträglich aus Sicherheitsgründen angebrachten Feuerleitern …

 

Brooklyn Bridge, East River, Hängebrücke ...
Brooklyn Bridge, East River, Hängebrücke …

Demnächst geht es weiter … Siehe Fotos vom zweiten Tag …

INDUSTRIEHOF SPEYER

Unter ›Briefeallg.‹ findet man den Haftungsausschluss, den jeder unterschreiben muss, will er als Besucher das Gelände des Industriehofs betreten, vor allem, wenn er fotografieren will.

DSC02682DSC02684Für uns geht es gleich so richtig los: EIS AM RHEIN, sind wir doch fast schon süchtig danach, nach Eis und Rhein, das muss betont werden! Trotzdem radeln wir erst mal aufs Gelände, die Arbeit hat Vorrang, das Wetter ist hervorragend geeignet für meine HX 1. Eis muss warten, wir kommen ja wieder, denn Eis am Rhein liegt total zentral, direkt am Ein- und Auslass zum Industriegebiet. Die Auslage bzw. das Angebot war uns eine Aufnahme wert⇐! Und die Werbung in eigener Sache ebenfalls⇒! Und Flammkuchen mit Zwiebeln und Speck gibts auch, als Fertiggericht.

Wir fragten also nach bei der Geschäftsleitung und unterschrieben, dass wir das Gelände auf eigene Gefahr betreten. Nun ja, wir sind heil wieder herausgekommen.

DSC02584DSC02606Ein riesiges Gelände, wie man’s nimmt: GrossküchenmaschinenService, Maler- und Renovierungsbetriebe, Catering Equipment, Metallbau, Verkehrstechnik und Baustellenservice, Reifenhandel mit absoluten Hammerpreisen, Bodenverleger, Endrosten und Sandstrahlen, Stuck Dekor, Boot-Service – der Rhein lässt grüssen – so endlos die Belegung der Fabrikanlagen (90% Auslastung, wie mir die Geschäftsleitung sagte), so fotografisch reizvoll zeigt sich die Welt des Industriehofes …

Ein überkommenes Stück Land, das im Wandel begriffen ist: In alten Gemäuern die Industrie unserer Zeit …

Wir kurvten einfach mal so rum; für einen ersten Eindruck, für ein erstes Ergebnis⇓:

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 Ein Panoramablick über ein Teilgebiet der Hofes für den Betrachter / den Leser zur besseren Orientierung⇓:

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Die Nutzer / die Mieter ⇓:

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 Zwei Aufnahmen für Liebhaber ⇓:

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Wir radeln weiter und weiter …

Der Koloss von Speyer
Der Koloss von Speyer

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… und weiter und weiter …

… bis es nicht mehr weiter radeln geht …

… also trafen wir Kästner am Stein!

Nicht so richtig, er arbeitete. Störung unmöglich, einen Künstler bei der Arbeit stören, nein, noch mal nein, lass ihn arbeiten, betrachte ihn und besuche ihn, wenn Zeit ist, Zeit für Gespräch, für Eintauchen, für Verständigung …

Wir radeln weiter …

Über Kästners Atelier ⇓…

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Noch ein paar Spezialitäten hinterher⇓: 

Türen

Feuerwehreinrichtungen ⇓:

Safety first … im Industriehof Speyer

Wir verabschieden uns, Die Redaktion …

Nora Noé

 

FELIZ NAVIDAD-FROHE WEIHNACHTEN 

Y UN PROSPERO ANO NUEVO

UND EIN ERFOLGREICHES NEUES JAHR!

Vom mexikanischen Pazifik, wo ich mit meinem Mann überwintere, sende ich allen Freundinnen und Freunden meiner literarischen Arbeit herzliche Grüße

Nora Noé

NORA NOÉ, Kontakt: info@noranoe.de

Last input:

Liebe Literatur-, Jungbusch- und Mannheim-Fans,

liebe Damen und Herren von der Presse, bevor ich von Mitte November bis Anfang April zum „Überwintern“ nach Mexiko fliege, möchte ich Sie ganz herzlich zu meinen letzten vier Lesungen vor meiner Abreise einladen.

1. Nachtwandel: Ich lese mehrere kurze Passagen aus meinem druckfrischen Krimi „Blutspur nach Mannheim“, Freitag, 24.10.14 um 21 + 22 + 23 Uhr im Cafe Buschgalerie, Ecke Dalbergstraße/Schanzenstraße und am Samstag, 25.10.14 um 20.30 + 21.30 Uhr im Bewohnerverein, Jungbuschstraße 19 im Erdgeschoss, Eintritt frei.

2. „Jungbusch-wo die Stadt den Hafen berührt“, ich lese aus allen 5 Büchern, die im Jungbusch spielen. Mittwoch, 05.11.14 um 19 Uhr in der Aula der Schillerschule in Reilingen. Eintritt 7 €, Voranmeldung bei Monika Kasper, Tel. 06205-18023 oder Ilse Rösch, Tel. 06205-100551

3. Lange Nacht der Kunst und Genüsse: In diesem Jahr bin ich wieder bei „Galerie und Buch“ in der Schwetzinger Vorstadt, Seckenheimer Str. 82 zu Gast und lese aus meinem neuen Krimi „Blutspur nach Mannheim“. Samstag, 08.11.14, ab 19 Uhr. Ich bin bis 21 Uhr anwesend. Falls jemand noch ein signiertes Weihnachtsgeschenk mit persönlicher Widmung möchte, stehe ich, ebenso wie bei allen anderen Lesungen, dafür gerne zur Verfügung. Eintritt frei.

4. Lichtmeile: Zum ersten Mal nehme ich in diesem Jahr an der „Lichtmeile“ teil und präsentiere in zwei Lesungen unter dem Titel „Die Neckarstadt von 1920 bis heute“ aus meinen 5 Mannheim-Romanen verschiedene Passagen, die in der Neckarstadt spielen. Sonntag, 16. November 2014, im Ochsenpferchbunker, Fröhlichstr. 2 /Ecke Dammstraße: 1. Lesung: 18 Uhr, 2. Lesung: 19.30 Uhr, Eintritt frei.

Ich würde mich sehr freuen, Sie bei meinen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen und grüße Sie herzlich

Ihre Nora Noé

Mannheim

Wir starten versuchshalber mit der Veröffentlichung diverser E-Mails mit Nora, die wir in den letzten Tagen verfasst und auch erhalten haben; und einige Dinge mehr, erst ein Foto, dann sehen wir weiter:

Nora Noé fotografiert von Matthias Plath
Nora Noé fotografiert von Matthias Plath in der Buschgalerie

***

Gesendet: 21. September 2014, 20:51 Uhr

lieber franz,

MA-Innenstadt, re. H 4 - Wache, Blick vom Marktplatz Richtung Jungbusch ...
MA-Innenstadt, re. H 4 – Wache, Blick vom Marktplatz Richtung Jungbusch …

im gegensatz zu dir war ich mit knapp 20 personen bei strömendem

regen in der ⇐innenstadt unterwegs und habe mit ihnen eine reise in die vergangenheit gemacht,

in die nachkriegszeit und in das alte mannheim vor dem krieg.

war schön, aber halt sehr nass…

dein entwurf gefällt mir sehr gut, hab ganz herzlichen dank.

liebe grüße

nora

***

Gesendet: 21. September 2014, 19:55 Uhr

Liebe Nora,

habe einen Versuch im Netz gestartet.

Das Wetter trug seinen Teil dazu bei.

Regen. Und reichlich Zeit.

Die Probe könnte Dich eventuell zufrieden stellen.

Schau mal bitte nach:

http://franzbellmann.de/?p=15742

Grüsse Dich

Franz

***

Gesendet: 13. September 2014, 15:35 Uhr

lieber franz,

Verlagscover-Werbungwenn du dir die mühe machen möchtest, freue ich mich natürlich sehr darüber.

welche infos brauchst du denn noch? im anhang sende ich dir schon mal

⇐das neue buch-cover.

ich hoffe, dass du topfit bist und kreativ ohne ende….so wie ich dich kenne….

sei herzlich umarmt

nora

***

Gesendet: Samstag, 13. September 2014 um 15:24 Uhr

Von: „Franz Bellmann“ <franz.bellmann@me.com>

An: „Lilo Jung“ <info@noranoe.de>

Betreff: Re: Newsletter Herbst-Winter von Nora Noé

Liebe Nora,

wenn du nichts dagegen hast,

würde ich Deine Nachrichten

nach und nach zu einem Artikel zusammenfassen.

Vielleicht kannst Du mir noch Infos schicken,

die Dir wichtig sind.

Grüsse

Franz

H 7, 24

68159 Mannheim

0621-3974 9958

Lesenswert: http://franzbellmann.de/?p=15406 und http://franzbellmann.de/?p=15229

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Am 13.09.2014 um 14:49 schrieb Nora Noé:

Liebe Literaturbegeisterte, liebe Bekannte, liebe Freundinnen und Freunde Mannheims und des Jungbusch!

Ich hoffe, Sie hatten alle einen schönen Sommer und konnten ihn trotz des schlechten Wetters ein bisschen genießen.

Ich selbst habe die letzten Monate intensiv für meine schriftstellerische Arbeit genutzt, zahlreiche Literarische Exkursionen durchgeführt und meinen zweiten Mannheimer Kriminalroman „Blutspur nach Mannheim“ fertig geschrieben.

Als mich dann in meinem Urlaub – eigentlich nach getaner Arbeit – nochmals der sogenannte „flow“ heimsuchte, habe ich noch eine kleine Krimigeschichte „Für immer und ewig“ für die ebenfalls im Herbst erscheinende Anthologie „Rhein-Neckar-Mord“ verfasst.

In meinem heutigen Newsletter, den ich Ihnen im Anhang sende, möchte ich Sie auf meine verschiedenen Veranstaltungen bis zum Ende dieses Jahres aufmerksam machen und Sie  herzlich dazu einzuladen.

Es grüßt Sie

Ihre

Nora Noé

Sollten Sie meinen Newsletter nicht mehr wünschen, teilen Sie es mir bitte mit, dann nehme ich Sie selbstverständlich aus meinem Verteiler. Sollten Sie Fragen zu meinen Veranstaltungen oder meinen Büchern haben, können Sie gerne Kontakt zu mir aufnehmen.

Nora zusammen mit Emilio bei einer Atelierlesung ...
Nora zusammen mit Emilio bei einer Atelierlesung im Juli 2010 … Foto Matthias Plath

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Samstag, 03.07.2010, ab 19:00Uhr, Zitat aus der damals erschienenen Festivalzeitung⇓:

Nora Noé, Lesung:

Mit ihrer Belletristik schreibt und liest sich Nora Noé nicht nur in die Herzen ihres Mannheimer Publikums. Zweimal begegneten wir einander, beim Nachtwandel 2008 im Jungbusch und letztes Jahr im Atelier von Theo Schneickert, einem sehr bekannten Maler. Nach ‚Wer einmal einen Priester küsst‘ und ‚Mitten im Jungbusch‘ präsentiert Nora Noé ihren im November 2009 erschienenen Roman „Zwischen Jungbusch und Filsbach“. Sie schildert die Vorkommnisse der letzten Kriegsjahre in den beiden Mannheimer Stadtteilen. Die Tiefe ihres Schreibens ist der Atem des damaligen Lebens, mit den privaten und familiären Gegebenheiten, aus denen ihr Roman schöpft. Nora Noé kommt aus dem Jungbusch, da wurde sie geboren, hier wuchs sie auf. Der Busch ist die Keimzelle ihrer Lebensrealität, für ihn schreibt und kämpft sie.

Eine kurze Einführung spricht Matthias Plath.

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