NN 3 – Die Rheinkaistrasse im Mannheimer Hafen

Rheinkaistrasse
Rheinkaistrasse

Am Samstag, den 12. Oktober ging’s los: an den Rhein, die Rheinkaistrasse gehört modern gesprochen zur Mannheimer Hafenagenda. Wobei – na ja – die Strasse selbst uns weniger bedeutsam vorkommt, immerhin wird sie zurzeit in wichtigen Bereichen ausgebessert bzw. erneuert, was zumindest die verkehrstechnische Wichtigkeit unterstreicht. Die Rheinkai beginnt kurz vor einem urwüchsig bepflanzten Kreisel (die Rheinvorlandstrasse – Sitz der Staatlichen Rhein-Neckar-Hafengesellschaft Mannheim – geht in Höhe Speicher 7 in die Rheinkaistrasse über). In diesen Verkehrsknoten mündet auch die Ludwigsbadstrasse.

Kiosk-Bude
Kiosk-Bude

Am Kreisel gibt’s die beste Currywurst Mannheims: Eigenwerbung des Kiosk-Betreibers. Das Ganze macht eher den Eindruck einer unsortierten Ablagerung, wie das Foto von der Schuppenrückseite wohl zu verdeutlichen vermag, das ist keine löbliche Aussenwerbung. Wahrscheinlich ist der Bedarf an Würsten nicht allzu hoch. Vielleicht hat der Kiosk gar geschlossen? Trinkhallen gibt es eh schon lange nicht mehr. Da kommt doch Freude auf am Beginn einer Hafentour am Rhein.

Blickt der Besucher die Rheinkai nach Norden, reihen sich fast bis ans Ende der Strasse langgezogene Speicher, die den Zugang zum Rhein an mehreren Gebäudeunterbrechungen ermöglichen. Jetzt klärt sich der Strassenname. Am befestigten Ufer – der Kaimauer – liegen Schiffe. Der Blick schweift nach Ludwigshafen, da ist es für den Augenblick bautechnisch interessanter. Obwohl, auch vor Ort finden Fotografen im Hafengelände von Mannheim aufnahmewürdige Ereignisse, Beispiele: Krankonstruktionen älterer + neuerer Bauart, bemerkenswerte Gebäude, Firmen, Schiffe, Brückenbauwerke…

Ein Blick nach Ludwigshafen am Rhein, mit Galerie:

Blick vom Mannheimer Hafen aus nach Ludwigshafen am Rhein, in der Mitte des Stromes die Landesgrenze

Könnte ein Eindruck überzeugender sein, als der der Pfälzer Industriestadt? Die neuerbaute Rheingalerie – drei Jahre alt mittlerweile – ein Konsumtempel par excellence. Die liebenswürdigen Formen der sanften Rundungen, der Schwung: architektonische Animation und Kaufanreiz?

Ein paar Aufnahmen aus der Rheinkaistrasse:

Am Beginn der Rheinkai, die Fruchtbahnhofstrasse ist mit ihr in Form einer Schlaufe verbunden
Am Beginn der Rheinkai, die Fruchtbahnhofstrasse ist mit ihr in Form einer Schlaufe verbunden

Am Ende unserer Strasse werden wir die Fruchtbahnhofstrasse wiedersehen; sie läuft entlang dem Verbindungskanal, wenn uns nicht alles täuscht. Der kommt ja vom Neckar (siehe Bericht über die Neckarvorlandstrasse NN 2: http://franzbellmann.de/?p=9867) und verbindet beide Wasserstrassen kanalmässig. Man darf auch vom Rhein zum Neckar denken, das ist schier ein und dasselbe! Aber eventuell begreift man dies im Hafen anders.

Jedenfalls ist der körperliche Schwindel nicht weit beim Betreten der Kaianlagen, geht es doch tief hinab in dunkle, zu still fliessende Gewässer. Der Schein trügt. Dem Rhein, wie dem Neckar, beiden ist nicht zu trauen, selbst Rettungsschwimmer wissen ein Lied davon zu singen. Hier friedliche Aufnahmen vom bebauten Ufer des Rheins, da fällt mir grad spontan der Name Tulla ein:

Also Warnung an alle, selbst in brütend heissen Sommernächten auf Nacktbaden in den Flüssen sicherheitshalber verzichten, egal wo, lieber Liebe machen am Kieselstrand, das fördert die Durchblutung.

Wir gehen vom Kai wieder zur Strasse rüber, da fühlen wir uns doch deutlich sicherer. Aber die Spannung ist weg. Die Anspannung vergeht, der Stress der Tiefen fliegt himmelwärts:

Die Strasse bietet nur wenig. Sie ist einsam. Selbst bei Nutzung spürt man wie nutzlos sie sich vorkommt. Ich schiebe ja, mit meinen Kunststoffsohlen küsse ich das leicht klebrige, noch frische Bitumen vom Vortag (?). Sie braucht Laster, keine Fahrradreifen, sie verlangt nach Gewalt in Form ungebremster Geschwindigkeit, sie will Güter transportieren, meinetwegen nach Südafrika oder Shanghai. Was soll hier ein abgetakelter Fotograf, wichtig sind Schiffsschrauben, Antriebsaggregate, aufstrebende Momente von Wirtschaftlichkeit, Dynamik ist am Ruder, nicht Stillstand und Statik und fundamentale Erschütterung. Wo kämen wir da hin, wenn jeder einfach so seine Kamera in Position brächte! Nicht nur unter Tito war das Fotografieren von Industrieanlagen bei Strafe verbot’n!

Relativ grossflächige Brache an der Rheinkaistrasse
Relativ grossflächige Brache an der Rheinkaistrasse

Am äussersten Ende der Kaianlagen, wo selbst die Eisenbahn einen Abschluss als Prellbock vorfindet, mündet der Verbindungskanal in den Rhein, nicht weit dahinter der Neckar.↓

Anfang / Ende Verbindungskanal mit Blich auf die industriellen Werke der BASF
Anfang / Ende Verbindungskanal mit Blick auf die industriellen Werke der BASF

Ein Paradies für Angler? Immerhin, zwei waren bei der Arbeit, ohne Fang, wir wünschten ‚Petri Heil‘ und schlichen uns leise von dannen. Den Blick heimwärts gewandt.↓

Wir schauen auf Mannheim, links im Hintergrund die Jesuitenkirche, rechts daneben der Victoria-Turm, beides sehr zentral ums Schloss und um den HBF gelegen
Wir schauen auf Mannheim, links im Hintergrund die Jesuitenkirche, rechts daneben der Victoria-Turm, beides sehr zentral ums Schloss und um den HBF gelegen

Also, nun machen wir uns auf den Heimweg: mein Rad – übrigens billig für 35.- € beim IB erworben – und ich. Ein paar Aufnahmen aus der Fruchtbahnhofstrasse wollen wir noch zeigen, dann ist Schluss. Dann widmen wir uns einer anderen Schlagader im Mannheimer Binnenhafen.

 

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NACHTRAG:

Das Haus mit der Nummer 10 in der Rheinkaistrasse – ehedem ein Refugium für Speis‘ und Trank und Kunst, meist Malerei – verkommt so nach und nach, wir zeigen Bilder aus besseren Zeiten:

http://franzbellmann.de/?p=4455

NN 2 – Die Neckarvorlandstrasse im Mannheimer Hafen

DSC02533WIR radeln auf einer wichtigen Verkehrsader im Mannheimer Hafen; die läuft in geringen Abständen parallel zum Neckar und mündet fast an der Neckarspitze in die Güterhallenstrasse. Die Neckarvorlandstrasse beginnt am MVV-Hochhaus beim Museumsschiff Mannheim nahe dem Kurpfalzkreisel. Wir radeln natürlich nicht, wir schieben. Der Grund ist klar und zudem zeigt sich die Sonne von ihrer besten Seite. Ein Wetter wie auf Kreta. Das erleichtert die Arbeit.

Das Museumsschiff – zwar etwas abseits unserer Strasse – ist ein Startpunkt par excellence. Zur Erinnerung: Sabrina organisierte im letzten Jahr eine ehrenamtliche Mit-mach-Aktion zur Renovierung und Neugestaltung einiger Teile des Raddampfers. Zu lesen unter http://franzbellmann.de/?p=6053. Alles der Einfachheit halber mal zur Information, echt empfehlenswert!

Das Museumsschiff gehört zum Mannheimer Technoseum, früher Landesmuseum für Technik und Arbeit (LTA)
Das Museumsschiff gehört zum Mannheimer Technoseum, früher Landesmuseum für Technik und Arbeit (LTA)

Wie der Zufall so spielt, in Mannheim gerät man immer wieder zum Ausgangspunkt. Man verlustiert sich gerne, weicht vom Pfad ab, behält den Ariadne-Faden jedoch sicher in der Hand. Das MVV Verwaltungsgebäude fasziniert uns wenig, lediglich die Einrichtung eines Büros und den Eingangsbereich haben wir versucht abzulichten:

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Am Salzkai Ecke Holzstrasse ragen Produktions- und andere Gebäude der ADM Schokinag GmbH & Co. KG (Schokinag) in den Himmel. Der Mannheimer Stammsitz geriet oft in Verruf wegen Geruchsbelästigung, das Problem wurde notwendigerweise mittels moderner Fertigungstechnologie vor Jahren schon aus der Welt geschafft. Da konnte man im Jungbusch wieder frei durchatmen.

Auch industriell verfertigte Fassadengestaltung sticht ins Auge:

Thema Grossfassade und Fläche
Thema Grossfassade und Fläche
MA-MA-Mobil
MA-MA-Mobil

Selbst am allerheiligsten Nationalfeiertag sorgt ein Mitarbeiter der Mannheimer Stadtreinigung für Sauberkeit im Hafen. Zumindest benutzt er die Feiertagsruhe der Neckarvorlandstrasse als Rennstrecke, vielleicht ist er so geschwind unterwegs seine müllvolle Karre entladen. Wer weiss, was ihn so umtreibt an diesem Vormittag. Genug der Spekulation: Wir spazieren radschiebend weiter Richtung Jungbuschbrücke (B 44), die zurzeit in Teilen saniert wird. Sie verbindet nicht nur Stadt- und Hafenteile, sie erweist sich als eine der wichtigsten Verknüpfungspunkte der bundesrepublikanischen Verkehrsinfrastruktur (vergleiche Köhlbrandbrücke in Hamburg). Die Antwort auf die Annahme, die Brücke fiele in sich zusammen und landete im Neckar, bedarf keiner Erwähnung. Infos zum Thema: http://franzbellmann.de/?p=9460.

Unter der Jungbuschbrücke:

Wir ziehen weiter. Verlassen die Neckarvorland und begeben uns ans Ufer. Von dort bietet sich ein herrlicher Ausblick in die Runde, auf den Abstich des Verbindunskanals, die gegenüberliegende Eisenbahnbrücke, im Hintergrund die Neckarspitze mit BASF auf Ludwigshafener Rheinseite und Teile des Mannheimer Hafens an der Kammerschleuse/Inselstrasse:

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Westliche Riedbahn-Viadukt (Der Hinweis stammt von unserem Kollegen Matthias Plath)

In der Gegend der Einmündung des Linken Ufers des Verbindungskanals in die Neckarvorlandstrasse kurz hinter der Westlichen Riedbahn öffnet sich eine Wüstenei, eine Sandwüste mit Baumoase wie man meinen könnte, die hochtechnisiert industriell ausgebeutet wird:

Zwischen der Güterhallen- und der Neckarvorlandstrasse liegt eine kleine Wohngegend mit angeschlossenen Schrebergärten. Die Strassenbezeichnung: Neckarspitze. Sensationell ist das nicht, auch andere Häfen haben dergleichen zu bieten. Ein Schienenstrang durchzieht diese grüne Insel. Wir hatten verdammtes Glück und trafen eine Gärtnerin:

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Seltsam, was bei einer Reise so alles ans Tageslicht kommt, von dem die meisten Menschen nichts wissen, man selbst ja ebenso. Und doch müssen wir mal zum Schluss kommen, sonst ufert das zu sehr aus und wir finden kein Ende. Auch der Ariadne-Faden war nicht für die Ewigkeit gedacht.

Das letzte Bild stammt von der Teufelsbrücke, über die wir nach Hause radelten. Sie gehört zur Verlängerten Jungbuschstrasse:

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NN 1 – Die Güterhallenstrasse im Mannheimer Hafen

SAM_8016_2Kurz nach der Überquerung der sanierungsbedürftigen Teufelsbrücke, von der man nicht so recht weiss: liegt sie noch im Mannheimer Jungbusch (erfolgreicher Kampf gegen den Abriss der Brücke) oder ist sie eher Teil des Hafengeländes, de facto Hafen, treffen wir auf die farbenfrohe Empfangsdame, die uns über das Linke Ufer des Verbindungskanals in Richtung Werfthallen- zur Güterhallenstrasse führt, wo unsere eigentliche Exkursion in dieses ausufernde Industriegebiet beginnt. Uns schwebt eine Art Bestandsaufnahme des Hafenareals vor. Für mehrere Artikel – denn von der Gelände- und Wirtschaftsgrösse her ist der Hafen hervorragend dafür geeignet – planen wir eine serielle Berichterstattung, die sich an den Hauptschlagadern orientieren wird: Nicht nur an den stark befahrenen Strassen, dem Wasser kommt gleichfalls eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu, dem Schienenverkehr et cetera…Wir möchten ebenso im Hafen ansässige Firmen besuchen, Ämter und was es sonst noch zu entdecken gibt. Eile mit Weile. Wir beginnen mit Impressionen, die die langgezogene Güterhallenstrasse rheinabwärts Richtung Neckarspitze für uns bereit hielt:

Zur Orientierung: Detailansicht einer in die Tage gekommenen Lagerhalle
Zur Orientierung: Detailansicht einer in die Tage gekommenen Lagerhalle

 

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Gegenüber der Lagerhalle befindet sich ein unscheinbares Wohnhaus. Mit brachliegendem Gelände davor. Brachen sieht man häufig hier, meist verkommen sie zu Schmuddelecken und -flächen, die den Rheinhafen als anrüchig abstempeln. Wer spaziert schon gerne auf einer Fabrikationsanlage, die jede Menge Güter umsetzt, herum und ist schockiert über Schmutz, Müll und Unrat. Dabei könnte der Hafen eine touristische Anlaufstelle par excellence sein. Statt dessen gibt und gab man sich unsinnigen Streitereien hin, aber Draufhauen und Unterkriegen scheint für manche das non plus ultra der Selbstbefriedigung. Da müssen auch im Hafengewerbe wohl einige in die übergeordnete Schule der Demokratie gehen. Und zwar so lange bis sie als unübertrefflich zertifiziert werden können.

Industriearchitektur wird in Häfen nicht unbedingt als erhaltenswert und -würdig angesehen. Meist steht sie Containerterminals und zu erneuernder Infrastruktur im Wege und muss weichen. Viel gibt es in Mannheim, zumindest in der Güterhallenstrasse, nicht zu sehen, hier ein paar Fotos:

Gehsteig?
Gehsteig?

Die Güterhallenstrasse ist in unseren Augen und Ohren eine Rennstrecke. Eine Avus für Brummis und Kleinlaster. Sonst findet man kaum Belastung auf dieser Verbindungsstrasse, öffentlicher Bus- (wochentags stündlich), Berufs- und Terminverkehr ausgenommen. Ab und an ein Roller, ein Rad, Fussgängern sind wir nicht begegnet. Ausnahme: eine etwas ältere Dame an einer Bushaltestelle. Dafür vielen abgestellten Fahrzeugen an den Strassenrändern und Parkbuchten. Teilweise in erbärmlichen Zuständen. Und Privatbesitz spielt da eine grosse Rolle, was Müllkippen anbetrifft. Früher wurden Lumpen, Alteisen und Papier gesammelt, auch heute funktioniert das bestens, nur wollen sich manche nicht dran halten, wie es so aussieht. Nicht umsonst stellen wir Fotos ein. Zur Information, vielleicht zur Aufklärung, zur Veranschaulichung. Es bereitet Freude – eigenartiger Weise – solche Motive zu finden, was im Hafen nicht allzu schwierig ist, diese zu fotografieren und dann einem Artikel beizufügen. So schärft sich das Auge des Betrachters. Wenn jemand Interesse an einem Spaziergang mit FOTOSHOOTING hat, wir führen gerne ehrenamtlich…mit Rad.

Reifen aufgeschlitzt?
Reifen aufgeschlitzt?

Ein Treffpunkt könnte die Teufelsbrücke sein, die in Mannheim jeder kennt. Ein Besuch des Rheinhafens am späten Nachmittag wäre u. U. angesagt, der speziellen Lichtverhältnisse wegen, mit hereinbrechendem Abend und furiosem Sonnenuntergang über der BASF in Ludwigshafen. Und anschliessender Berichterstattung im Internet.

Der Mannheimer Binnenhafen ist riesig, bedeutsam und eine unglaubliche Fundgrube für Fans der Fotografie, da ist Aktfotografie nichts dagegen. Rheinau, Mühlau, der Industriehafen, die verschiedenen Becken, da gibt es reichlich zu tun. Und wir wollen den Neckar nicht vergessen. Jedoch: Planung mögen wir nicht, wir gehen Schritt für Schritt voran und sind offen für Wünsche und Vorschläge. Wie wär’s zum Beispiel mit der Diffenébrücke? Dem Grosskraftwerk? Der Rheinufergestaltung? Neubauten? Renovierung und Sanierung?

Von der Vermüllung:

Wie die Natur sich durchzusetzen beginnt:

Auch für Archäologen bietet der Mannheimer Binnenhafen Überraschungen:

Unter fruchtbarem Boden residiert die Vergangenheit bis in alle Zukünfte der Entdeckungen menschlichen Handels und Handelns. Vielleicht kann uns da Dr. Klaus Wirth weiterhelfen:  http://franzbellmann.de/?s=Sickinger+Grabungen

Ausblicke nach drüben:

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Fini mal. Einen Versuchsballon war es wert. Unser nächster Besuch gilt der verkehrsreichen Neckarvorlandstrasse.

Thema Zuwanderung

#ZITAT, gelesen in SZ vom 7./8. Dezember 2013 unter Meinung im Artikel »Kaltes Herz« von Joachim Käppner:

»Dass syrische Familien aus den killing fields ihrer Heimat fliehen, liegt schwerlich an lockenden deutschen Sozialhilfesätzen oder besonders attraktiven bayrischen Flüchtlingsheimen. Hier geht es um Leben und Tod, und je weniger Flüchtlinge in der EU akzeptiert werden, desto grösser werden der Druck und das Elend der illegalen Einwanderung sein, vom Stacheldraht in Ceuta bis zu den gefährlichen Gewässern vor Lampedusa.«

↓Von Güven Yörükman erhielten wir am 12.11.2013 ein Foto, das die Lebenswelt in Mannheim in ihrer sprachlichen Vielfalt widerspiegelt:

Foto Güven Yörükman
Foto Güven Yörükman (Ort der Aufnahme: Strassenbahnhaltestelle Marktplatz Mannheim)

Zusätzliche Informationen auch unter News.

Thema Zuwanderung:

Vorab ein Hinweis – Dieser Bericht wird laufend einer kritischen Kontrolle unterworfen, aber auch mit neuen Infos ergänzt, WIR übernehmen gerne Kommentare, überlassene Berichte und News zum Thema nach redaktioneller Prüfung und entsprechender Freigabe. Zeitgebunden werden einige Texte zwangsläufig an Aktualität einbüssen… Wie brisant und aktuell dieses Thema zurzeit nicht nur im politischen Umfeld ist, sieht der interessierte Zeitungsleser, wenn er sich die heutige Ausgabe (19.02.2013) der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für Deutschland vornimmt: »Roma«, Leitartikel von Reinhard Veser / »Friedrich will stärker gegen Armutseinwanderung vorgehen« von Peter Carstens, Berlin, auch auf http://www.faz.net, und weitere Artikel auf Seite 2, Politik und Seite 8, Zeitgeschehen.

Unsere Stadt Mannheim zählt wie viele andere Grossstädte Deutschlands zu den Problemkommunen. In den Stadtteilen Jungbusch und Unterstadt bekommt der Bürger das deutlich wie augenfällig zu Gesicht. WIR verweisen auf unseren am 11.01.2013 erschienenen Bericht: Mannheimer Pfosten.

Die Mannheimer Kommunalverwaltung müht sich sehr, den Anforderungen Paroli zu bieten. Im Protokoll zur letzten Stadtteilkonferenz (14.01.2013) liest man unter TOP 2:

Die Stadtteilkonferenz hat bereits im Oktober in einem Abstimmungsgespräch Bedarfe im Quartier, die im Zusammenhang mit Armutszuwanderung aus Bulgarien und Rumänien stehen, formuliert. Insbesondere muttersprachliche Zugänge, Zugänge aus einer Hand (zur verstärkten Anbindung an Einrichtungen), eine bessere Vernetzung zwischen Einrichtungen und Fachbereichen und eine höhere Flexibilität von Maßnahmen und Fördermitteln wurden zum Ausdruck gebracht und in Form eines Informationspapiers durch das Quartiermanagement Unterstadt festgehalten und an entsprechende Fachbereiche weitergereicht. Frau Settelmaier vom FB Arbeit und Soziales erläutert die Hintergründe dieser Zuwanderungsbewegung und damit verbundener Herausforderungen für die Stadt (dazu ausführlich http://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=206596). In Zukunft sollen zwei zentrale Elemente zur Verbesserung der Situation der Zuwanderer¹, aber auch zur Entspannung der Lage im Quartier und seinen Einrichtungen beitragen: So hat der Gemeinderat für das Jahr 2013 einen Integrationsfonds i.H.v. 300.000 € zur Umsetzung von Integrations-, Hilfe- und Unterstützungsmaßnahmen für bulgarische und rumänische Zuwanderer nach Mannheim sowie zur Unterstützung und Entlastung der von dieser Zuwanderung betroffenen Stadteile beschlossen. Auf diesen Integrationsfonds können auch die Einrichtungen/Organisationen aus der Unterstadt zugreifen. „Anträge“ sollen über das Quartiermanagement Unterstadt erfolgen.

Daneben hat der Gemeinderat die Einrichtung eines Informations- und Außendienstes beschlossen, um das Angebot einer umfänglichen Erstinformation und -orientierung bei der behördlichen Anmeldung sicherzustellen und eine Überprüfung der Melde- und Wohnsituation zu gewährleisten, auch um mögliche Gefährdungslagen zu erkennen und diesen begegnen zu können. Gleichwohl ist es notwendig, kriminelle Strukturen, die zur Ausbeutung dieser Gruppen beitragen, zu unterbinden.

In der Diskussion wird deutlich: Es ist zentral, den Informationsfluss nicht nur zu Migranten, sondern auch zwischen lokalen Einrichtungen und der Stadtverwaltung zu verbessern, um den Kenntnisstand über diese Zuwanderungsgruppen zu erhöhen und auf vorhandene Ansprechpartner und Informationsmaterialien besser zugreifen zu können. Weitere gezielte Informationsveranstaltungen zu diesem komplexen Thema sollen folgen.

Besondere Sensibilität ist insbesondere seitens des Quartiermanagements gefragt, um Angehörige dieser Zuwanderungsgruppe als Akteure im Quartier einzubinden und die Selbstorganisation dieser Gruppen zu befördern. Zudem ist es wichtig, Zuwanderern mit dauerhafter Bleibeabsicht Möglichkeiten zur Integration zu bieten. Lokale Kumulierungen auch in Folge einer Unterbringung durch die Kommune sollten daher verhindert werden. Mannheim, 18.01.2013, Dr. Esther Baumgärtner

¹ Mit dieser Form sind im Folgenden sowohl Männer, Frauen und Kinder gemeint.

WIR zitieren: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite 2 · Dienstag, 19. Februar 2013 ·  NR. 42  F  Politik »Gefahr für den sozialen Frieden« von Reiner Burger und Rüdiger Soldt:

»In Mannheim, (…), spitzte sich die Situation im vergangenen Jahr derart zu, dass die Stadt nur noch eine Möglichkeit sah: Sie kaufte das Mietshaus in Hafennähe, in dem gewissenlose Geschäftemacher Zimmer und Matratzen zu Wucherpreisen an Armutseinwanderer vermietet hatten. Anders liess sich die Lage nicht entschärfen. ›Wir wollten das Haus vom Markt nehmen, das können wir natürlich nicht beliebig häufig wiederholen‹, sagte der Mannheimer Ordnungsbürgermeister Christian Specht (CDU) damals.«

Wahrscheinlich wird er es in irgendeiner ähnlichen Form wiederholen müssen… Hoffentlich finden sich genügend Bürger dieser Stadt zusammen, die diese historische Aufgabe zu schultern bereit sind und der Armut grundsätzlich ein Ende setzen! Millionäre, gar Milliardäre gibt es in MA und Umgebung zur Genüge! Vereinigt Euch zu wohltätigen europäischen Zwecken! Es ist nicht zu spät, obwohl es seit Jahren zu spät ist.

DieRedaktion.

Eilmeldung Integrationsfonds:

E-Mail von Dr. Esther Baumgärtner vom 20.02.2013

Liebe Engagierte in der Unterstadt, aus terminlichen Gründen bin ich gebeten worden, meine Stellungnahme zu Anträgen für die erste Auszahlungsrunde des Integrationsfonds bereits am Nachmittag des Freitag, 22.2.13, abzugeben. (Da hat es jemand bei der Stadt wohl sehr sehr eilig: nach monatelangem Abwarten, besser Nichtstun, Anm. DR.) Daher möchte ich Sie bitten, mir Ihre Anträge bis spätestens 11.00 Uhr am 22.02.2013 zukommen zu lassen, damit ich mir einen Überblick über Ihre geplanten Projekte verschaffen und gegebenenfalls noch einmal mit Ihnen Rücksprache halten kann. Sicherlich werden wir mit dieser ersten Tranche nicht alle Herausforderungen angehen können. Allerdings bin ich sehr zuversichtlich, dass wir mit diesem ersten Antragspaket insbesondere an Einrichtungen mit hoher Kontaktdichte die Situation für soziale Träger wie für ZuwanderInnen maßgeblich verbessern können. Ich bin gespannt auf Ihre Anträge. Gerne können Sie sich bei Fragen noch einmal an mich wenden. Mit besten Grüßen Esther Baumgärtner Quartiermanagement Unterstadt Dr. Esther Baumgärtner K 1, 7-13 I 68159 Mannheim Tel: 0621 293 – 3476 Mail: Esther.Baumgaertner@mannheim.de

Im Anschluss ein Interview mit einem Mitarbeiter der Stadt Mannheim als Gedächtnisprotokoll (aufgenommen am 25.01.2013):

Städtischer Angestellter, verantwortlich für die Entsorgung der Inhalte der Altkleidercontainer u. a. am Swansea Platz
Städtischer Angestellter, verantwortlich für die Entsorgung der Inhalte der Altkleidercontainer u. a. am Swansea Platz: In meinen Augen eine zutiefst erniedrigende Tätigkeit, neben Altklamotten Küchenabfälle, Plastiktüten mit schimmelnden Inhalten, nicht ausgetrunkenen Alkoholika, Sperma enthaltene Gummis, vielleicht polizeilich festgehaltene Raubzüge nach wärmenden, vor allem kostenlosen Bekleidungsstücken, die sich tagsüber im Container ansammeln und nachts unerlaubt entwendet werden, Glasbruch… Wann endlich wird dieser verdreckte Containerschrott (siehe gleichfalls ZI, nicht nur Swansea Platz) aus dem Städtischen Umfeld entfernt??? Dem Anziehungspunkt par excellence für wilde Müllkippen!!! Wohl nimmer!!! Wären die Grosskopferten der Stadt sich für diese Arbeit genehm??? Sie würden nie mehr wieder kommen. Da wären die Probleme umgehend gelöst!!! DieRedaktion.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WIR zitieren aus einer Pressemitteilung vom 07.02.2013 des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, 25 Jahre IMADR – Internationales Symposium zur Lage von diskriminierten Minderheiten in Colombo, Sri Lanka von Herbert Heuss:

(…) »Romani Rose unterstrich in seinem Grußwort zum 25jährigen Bestehen von IMADR, dass die Auseinandersetzung mit Rassismus weltweit und insbesondere in Europa eine neue Qualität bekommen habe, nachdem in vielen Staaten der Welt und wiederum besonders in Europa rechtsextreme Parteien in nationalen Parlamenten vertreten sind. Diese rechtsextremen und gewaltbereiten Parteien betrieben ihre Wahlkämpfe oft ausschließlich mit volksverhetzender Propaganda gegen Minderheiten, in Europa insbesondere gegen Roma.«(…)

http://zentralrat.sintiundroma.de

Eine Nachricht per E-Mail vom 21. Februar 2013, eingesetzt am 23.02.2013:

Hallo Franz, danke für den Hinweis auf Deinen Bericht zu „Zuwanderung“. Wir sind hier in der Untermühlaustraße ebenfalls Betroffene. Am 6. Februar haben wir bei der Bezirksbeiratssitzung Neckarstadt West die Ausführungen der politischen Akteure „erlebt“ – ziemlich enttäuschend. Kompliment für deine Aktivität! Herzlichen Gruß, Karl.

WIR zitieren aus dem Artikel »Licht, Wärme und die Bürgerrechte« von Thomas Frahm, Sofia, erschienen am 21.02.2013 in: neues deutschland http://www.neues-deutschland.de, Rubrik Politik/Ausland, eingesetzt am 23.02.2013:

(…) Die erneute Erhöhung der Strom- und Heizungspreise, die vor allem jene zwei Drittel der bulgarischen Bevölkerung trifft, die an der oder unter der Armutsgrenze leben, war für die Mehrheit der Protestierenden nur Anlass, aber nicht Grund, auf die Straße zu gehen. Grund ist die Forderung nach Durchsetzung jener demokratischen Grund- und Bürgerrechte, auf die die Menschen nun schon seit dem Fall der Berliner Mauer und des Eisernen Vorhangs warten.(…)

Der komplette Bericht liegt uns als PDF-Datei vor.

Mehr Informationen zu Thomas Frahm hier!

Last Exit EuropeText 25.02.2013, Zeichnung 26.02.2013: Thomas Frahm spricht unseres Erachtens die Grundproblematik klar und deutlich aus. Es fehlt der in die Tiefe der Gesellschaften gehende demokratische Konsens. Nicht nur in Rumänien, Bulgarien, Ungarn. Ebenso in Mittel-, hauptsächlich in Südeuropa mangelt es an einer Kultur des mehrheitlichen Miteinanders, ohne teils sinnlose Streitigkeiten und gegenseitige Verunglimpfungen. Nur, was will der Mensch, wenn die vielen sogenannten Lenker und Leiter, und vor allem auch die politischen Kasten, sich in Machtstreben, damit verbundener Gewinnmaximierung, gesellschaftlicher Taubheit, falschen Versprechungen und Intoleranz ergehen. Brauchen wir Belege dafür, Rücktritte, Schmiergelder, unerlaubte Finanztransfers, Abhörskandale, Internet-Firmen, die nur ihre finanziellen Vorteile im Blickfeld haben möchten und kein soziales Engagement. Der europäischen Jacke fehlen die Knöpfe. Fast alle. Der schwimmringfette Bauch dominiert. Da helfen nur noch chirurgische Messer. Doch die sind verrottet. DR.

Schnellschuss oder Wirkungsziel

Öffentliche Sitzung des Integrationsausschusses am Mittwoch, 27. Feb. 2013 im Stadthaus N 1 in Mannheim, WIR probieren einen Kommentar zu TOP: 2 Dezernat OB Arbeitsgruppe Südosteuropa, hier Untergruppe Integration und Hilfen (…) EU-Binnenzuwanderung aus Bulgarien und Rumänien; (es wurde mündlich berichtet)…

Nicht nur Mannheim wird zukünftig tief in den Stadtsäckel langen müssen, da reicht eine Armeslänge kaum mehr aus, tief unten schlummern noch ein paar Euro und die abzuarbeitenden zukünftigen Aufgaben sind von gewaltiger Intensität. Der Integrationsfonds, ein Schnellschuss? 300.000 € wurden bewilligt, plus 100.000 € vom Land BW, Anträge über summa summarum 800.000 € liegen auf die Schnelle inzwischen vor. Hat die Politik angesichts der betragsmässigen Diskrepanzen das Problem im Griff? Ein gutes Drittel der ad hoc von der Verwaltung eingeforderten Anträge (eingereicht 57) werden wohl gefördert: Σ 150.000 €. Die zweite Tranche wird auf sich warten lassen, der Sack ist schier geplündert. Zitat Dr. Esther Baumgärtner: »Gefördert werden damit zunächst 17 Projekte mit einer Gesamtsumme von über 150.000 €.« Eine wirklich – im Ernst – fantastische Idee ist die Bereitstellung weiterer Gelder »für einen niedrigschwelligen Orientierungskurs mit anschließendem Integrationskurs durch die Abendakademie und ein vergleichbares Angebot durch die Caritas/FBS.« Offiziös und halbprivate Integration bei geförderten Kaffee und Kuchen. Gastfreundschaft an vorderster Stelle! 28.02.2013, DR.

Rückblick: DIE ZEIT meint am 21.02.2013 in ihrer Print-Ausgabe N° 9 »die Deutschen Städte seien überfordert und nur die EU könne das Elend der Roma – den Unerwünschten – beenden«. Der Artikel stammt von Jochen Bittner, Seite 12, Politik / Meinung. (Eingesetzt am 03.03.2013, DR)

Eine kleine Entdeckung im Netz: www.save-me-mannheim.de

Hier eine Aufnahmen aus dem TiG7: »Asyl« oder »Die Mauern Europas« vom 10.12.2013 anlässlich des „Tages der Menschenrechte“.

Von links: Joss Turnbull (Musik), es lesen: Einhart Klucke, Bettina Franke, Peter Pearce
Von links: Joss Turnbull (Musik), es lesen: Einhart Klucke, Bettina Franke, Peter Pearce

Zwei Zitate mal ganz vorne: 

Bettina Franke
Bettina Franke

Bettina Franke (54), Schauspielerin: „Ich mache mit, weil es ein Anfang ist, um diesem ungeheuer wichtigen Thema seinen Stellenwert zu geben.“

Auch Einhart Klucke und Peter Pearce engagieren sich.

Karin Haiges (49), Erzieherin: „Ich mache mit, weil Asyl ein Grundrecht ist und Deutschland reich genug, Flüchtlinge aufzunehmen.“

http://www.save-me-mannheim.de

# ZITAT, gelesen in DIE ZEIT vom 29. November 2012, N° 49, Seite 22, Geschichte: »Lichterketten und SPD-Asylanten« von Vera Gaserow zur Debatte um das Grundrecht auf Asyl 1992

»In … Deutschland könnten Asylbewerber künftig nur noch dann Schutz finden, wenn sie ›mit dem Fallschirm über der Lüneburger Heide abspringen‹ wettert Pro-Asyl-Mann Leuninger. Günther Grass schickt wenig später sein SPD-Parteibuch zurück.«

Eingereicht am 02.12.2013 um 16:40

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Eingang Asyl Ecke Industriestrasse / Pyramidenstrasse
Eingang Asyl: Ecke Industriestraße / Pyramidenstraße im Mannheimer Hafen

„HANKs“ im Keller

„HANKs“ probt!!! Eine blütenreine Zufallsinformation. Das liessen wir uns nicht entgehen. Im Proberaum der Begegnungsstätte: Café Filsbach. „HANKs“ spielt sich ein für einen Auftritt im TiG7 im Dezember. Die Bandmitglieder im Portrait.

Die Künstler (v.l.n.r.): Dieter Hoffmann, Steffen Wessbecher-Newman, Jörg Fischer, Olaf Peters, Peter Tröster

 

Dieter Hoffmann: Bass, Gitarre, Mundharmonika

     

     

     

Steffen Wessbecher-Newman: Cajon, Schlagwerk, Klavier

     

     

     

Jörg Fischer: Gitarre, Ukulele, Slide-Gitarre

     

     

     

Olaf Peters: Sprecher, Akteur

     

     

     

Peter Tröster: Klavier, Synthesizer, Bass, Ukulele, Akkordeon

     

     

     Peter Tröster, Foto DieRedaktion, DSC09586

Peter Tröster, Foto Matthias Plath, DSC08223

Impressionen            

Foto DieRedaktion, DSC09538          Foto DieRedaktion, DSC09618     Foto Matthias Plath, DSC09725

Foto Matthias Plath, DSC09726

Die Fotografen

Matthias Plath (re.) mit Dieter Hoffmann, Foto DieRedaktion, DSC09703     Franz Bellmann mit Dauerschnuller, Foto Matthias Plath, DSC08135

Schriftwechsel

Lieber Franz, war gerade auf deiner Seite mit den neunen Fotos von dir und Matthias. Toll!!!!! Gute Stimmung. Vielen Dank und schöne Grüße an euch, Steffen.