Robert Schad bei Peter Zimmermann

WIR erhielten eine Freigabe von der Galerie Peter Zimmermann, Mannheim, die Vernissage Peter Schad Visit berichtsmässig zu begleiten. Hier einige ausgewählte Foto-Impressionen von unserem Fotografen Matthias Plath. Ohne Kommentar. Weitere Informationen in unserem Artikel Robert Schad Visit, DieRedaktion.

 

WIR bedanken uns herzlich bei Peter Zimmermann und Robert Schad, dass wir bei diesem eindrucksvollen Eröffnungsabend dabei sein durften, DieRedaktion.

Zum Schluss eine kleine Anmerkung: Wir veröffentlichen grundsätzlich nur jene Kommentare, die personell eindeutig und ohne Prüfung (z. B. in Hinblick auf Werbung) zuzuordnen sind. Nicht identifizierbarer Kommentarschrott landet im Nirwana-digital. DieRedaktion.

Robert Schad Visit

Robert Schad Visit: Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit möchten wir Sie herzlich zur Vernissage Robert Schad Visit am Freitag, 11. Mai 2012, von 19.00 bis 21.00 Uhr einladen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Mit den besten Grüßen Ihre Galerie Peter Zimmermann, Galerie Peter Zimmermann, Leibnizstrasse 20, D – 68165 Mannheim, Fon +49 (0)621 419031, Fax +49 (0)621 419030, http://www.galerie-zimmermann.de/, [USt.ID DE812083231]

Im Netz werden unter Benutzung der Suchmaschine Google in Windeseile fast eine Million Ergebnisse zu ROBERT SCHAD angezeigt. Darunter jede Menge Bilder. Da ich ein Augen- und weniger Schreibmensch bin, bevorzuge ich Bilder zu Robert Schad  und Atelier. Beim Durchsehen der Fotografien entdecke ich eine Ausstellungsräumlichkeit, die mir bekannt ist. Ich wechsele zu schad-front.jpg. Die Website mit diesem Bild offeriert ‚Stahl-Zeit mit Fantasienamen: Robert Schad in der Galerie Zimmermann‘. Dazu Bilddetails zum Foto, u. a. das Datum 26. Jan. 2003. Die Website ist verknüpft mit kunst-spektrum.de, was ich anklicke und es folgt neben vielen anderen Besprechungen ein Artikeltitel wie oben angegeben. Dazu das mittlerweile bekannte Foto der Galerie Zimmermann mit Exponaten des Künstlers und ein kurzer Text mit Verweis auf mehr… Zitat: „Noch bis zum 7. Juni 2008 sind zahlreiche Entwürfe, Modelle und Plastiken von Robert Schad in der aktuellen Ausstellung der Galerie Peter Zimmermann in Mannheims Oststadt zu sehen“. Was auffällt ist die zeitliche Diskrepanz Fotoinformation / Ausstellungsende. Eigentlich wollte ich ja mit Schads ‚Eisenspiel für Mannheim‘, 1993, einer raumgreifenden Installation aus Stahl in der Mannheimer Augustaanlage, beginnen. Plötzlich ergreifen mich temporäre Widersprüche. Ich klicke auf mehrhttp://www.kunst-spektrum.de/html/robert_schad.html

Aufgeführt werden Text und Fotos von Dr. Claus-Peter Böhner-Fery zur Ausstellung Robert Schad, die jetzt noch bis ‚7. Juni 2007‘ dauert. Bin ich auf der Suche nach verlorener Zeit? Und unser Recherche-Foto ist neben weiteren illustrierender Teil der Rezension. Schade, die fotografischen Wiedergaben sind leider nicht getextet. 

So blättere ich lieber weiter und suche die Homepage der Galerie Peter Zimmermann: http://www.galerie-zimmermann.de/ Robert Schad, der Künstler, Vorschau: Visit, 12. Mai – 9. Juni 2012, Atelieransicht Larians, Frankreich, 2012.

Unter der Rubrik Künstler ist Robert Schad aufgeführt. Mist, mein TextEdit- Korrekturprogramm macht aus Schad ständig Schaad. Die letzte Ausstellung Schads bei Zimmermann fand im Jahr 2008 statt. Das ist nun amtlich. Auch im Jahr 2004 stellte Robert Schad bei Peter Zimmermann aus. Alle vier Jahre trifft man sich aus gegebenen Anlass in unserem schönen Mannheim. Unter der Seite Publikationen wird ‚Robert Schad. Stahl-Zeit‘ aufgeführt.

Für Kunstinteressierte:

http://www.kunst-mammern.ch/03kuenstler/robert_schad/robert_schad1.html

http://www.galerie-borchardt.de/

http://galeriefriese.de/kuenstler/robert-schad/

http://robertschad.eu/

Verrückt, im Moment klickt es bei mir im Hirn, verantwortlich dafür die Webseite von Robert Schad: Drawings / Zeichnungen – Robert Schad – Robert Motherwell ‚Elegy to the Spanish Republic‘ macht sich breit: siehe Bilder zu Motherwell. Eine Seelenverwandtschaft? Stahlgewitter? Rotorange glühende Schweissspritzer wie Kugelhagel? Rauchige Dämpfe der zündenden Elektro-Schweissgeräte, der Elektroden.

‚Eisenspiel‘. Für nicht wenige ist Krieg ja Spiel. Nicht für Robert Capa, Kriegsreporter: ‚Loyalistischer Soldat im Moment seines Todes‘. Egal wie wer darüber denkt. 

Zu einem anderen Thema. In der Bildenden Kunst ist Technik meist von nebensächlicher Bedeutung. Bei Schads Arbeiten aber von gravierender Wichtigkeit. Von Belang sind mit Gewissheit die Schweissnähte seiner Werke. Auf seiner Homepage: http://robertschad.eu/de lässt sich der Entstehungs- und Produktionsprozess anhand von zehn s-w Aufnahmen gewahr werden. Image 3 from 10 fasziniert mich besonders. Dokumentiert wird in einer Momentaufnahme der Aufbau der Schweisslagen der Verbindungsstellen. Dem zugrunde liegen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Schweisspläne. Diese sind eine absolute bautechnische Notwendigkeit, vor allem bei technischen Bauten im öffentlichen Raum. Der gesamte schweisstechnische Vorgang bedarf der Abnahme und Freigabe. In seinem Atelier in Larians in Frankreich baut Robert Schad Skulpturen, die sich der Öffentlichkeit stellen. In Nordhorn, Berlin, Marl, Berg, Mannheim… Übrigens, eine kurze Abschweifung, die Fertigungs- und Lagerhalle stammt von hotz + architekten: http://www.hotz-architekten.de/. So geht Robert Schad  wohl auch ‚der Linie‘ der bürokratischen Vorschriften ‚lang‘. Wenn man sieht, mit welcher Verve und Eindringlichkeit er seinen Mitarbeitern (Image 5 from 10) die Arbeitsschritte und Vorgehensweise erklärt, weiss der Rezipient, welche Bedeutung Schad der Qualität seiner Werke beimisst. Die Schweissnaht ist grundsätzlich die Schwachstelle einer jeglichen Stahlkonstruktion, weshalb sie umfänglichen Prüfungen unterworfen wird. Zeigt eine Naht Fehlstellen zum Beispiel bei der Ultraschallprüfung, muss nachgearbeitet werden. Das kann bis zum Ausschleifen der gesamten Naht führen. Man müsste quasi von vorne beginnen. Das darf sich im industriellen Fertigungsprozess keine Firma erlauben. Deshalb konsequente Qualitätsprüfung. Nach Vorschrift. Mit positiven Ergebnissen. 

Blick auf die Exponate, im Hintergrund Peter Zimmermann und Robert Schad, Foto Matthias Plath

Abgebildet sind die Werke Nr. 1 (links) ANTAG, 2011, Vierkantstahl massiv 45 mm, 210 x 120 x 130 cm, Nr. 4 (im Vordergrund), FARUG, 2012, Vierkantstahl massiv 45 mm, 173 x 415 x 70 cm und die Zeichnung Nr. 5 aus dem Jahr 2010, o.T., Lack auf Stahlblech, 125 x 95 cm. Rechts ein Detail der Skulptur MORGAL, 2010.

Werk Nr.7, MORGAL, 2010, Vierkantstahl massiv 45 mm, 130 x 101 x 52 cm, Foto Matthias Plath
Dr. Ulrike Lorenz, Direktorin der Kunsthalle Mannheim und Robert Schad, Foto Matthias Plath

 

Zum Schluss eine kleine Anmerkung: Wir veröffentlichen grundsätzlich nur jene Kommentare, die personell eindeutig und ohne Prüfung (z. B. in Hinblick auf Werbung) zuzuordnen sind. Nicht identifizierbarer Kommentarschrott landet im Nirwana-digital. DieRedaktion.

Kunst im Facharztzentrum – Hedda Schermer – Malerei

Bilder von Hedda Schermer im Flur der pneumologischen Praxis, Foto René van der Voorden,
Hedda Schermer, Portrait-Aufnahme von Dieter Hoffmann

Hedda Schermer – Biografie

1979: Beginn ernsthafter Auseinandersetzung mit Kunst und kontinuierliches Erarbeiten der verschiedenen Zeichen-, Mal- und Drucktechniken in den Werkstätten des BBK Mannheim, dann Sommeraufenthalt Malschule Patmos, Griechenland – Winterakademie „Zwischen den Jahren“, BBK Mannheim – internationale Zeichenwochen in La Herradura, Andalusien – zahlreiche Studienreisen nach Südfrankreich und Italien – Sommerakademie im Campo Altissimo, Azzona, Italien – Kunstakademie Bad Reichenhall

seit 1985: Mitglied der freien Künstlergruppe „Die Zeichner“ und Beteiligung an deren regelmässigen Jahresausstellungen

1985-2011: Teilnahme an zahlreichen weiteren Gruppenausstellungen, u. a. in Mannheim, Andalusien, Göllheim, Eisenberg, Donnersbergkreis, Buchen …

2009: Mitwirkung beim Kunstprojekt „Raumgestaltung Ostpreussenstrasse“ in Ludwigshafen/Rhein im Rahmen des Kultursommers 2009

Einzelausstellungen

2002: Acrylbilder – Wachenheim, Kulturkneipe Badehaisel

2006: natur – nature morte – Mannheim, Kulturtreff Altes Rathaus Feudenheim

2007: Malerei – Neustadt/Wstr., Mehrgenerationenhaus

2008: Markt der Genüsse – Mussbach, Im Herrenhof

2009: Annäherungen – Mannheim, ClubARTE Galerie im Moll-Gymnasium

2010: Aktmalerei – Mannheim, Kulturtreff Altes Rathaus Feudenheim

Kontakt: Hedda Schermer, E-Mail: heddaschermer@web.de

Begrüssung: Dr. Christine Trainer, die Einführungsrede sprach Dr. Stephan Trainer

Dr. Christine Trainer, Hedda Schermer, Dr. Stephan Trainer bei der Ansprache, Foto René van der Voorden

Sehr geehrte Gäste, liebe Freunde!

Mannheim scheint ein künstlerisch sehr fruchtbarer Boden zu sein. Von den bisher hier ausstellenden 15 Künstlern lebt etwa die Hälfte in dieser Stadt. Und ich freue mich ganz besonders, dass wir Ihnen mit Hedda Schermer auch heute wieder eine Mannheimer Malerin präsentieren dürfen.

Hedda Schermer, Ausstellungseröffnung in der pneumologischen Praxis, Foto René van der Voorden

Aus ihrem vielseitigen graphischen und malerischen Werk hat die Künstlerin für die hiesige Ausstellung eine Auswahl von Landschaftsbildern und Stillleben zusammengestellt, die ihr Schaffen und ihre Meisterschaft auf diesen Themengebieten beispielhaft repräsentiert.

Seit 1979 ist Hedda Schermer wie sie es selbst ausdrückt „ernsthaft“ künstlerisch tätig. Seither hat sie ihr Können in zahlreichen Akademien, Kursen und Workshops im In- und Ausland stetig erweitert. Mittlerweile kann sie auch auf eine umfangreiche Liste von Gruppen- und Einzelausstellungen ihrer Werke zurückblicken.

Hedda Schermer lebt zwar in Mannheim, sie arbeitet aber an vielen Orten, denn sie malt am liebsten „nach der Natur“. „Nach der Natur“ bedeutet hier nicht eine detailgetreue Abbildung wie zum Beispiel im Fotorealismus. Vielmehr begibt die Künstlerin sich in die Landschaft, um vor Ort deren Wesen zu erfassen und auf der mitgebrachten Leinwand festzuhalten, sozusagen die Natur der Natur einzufangen. Die künstlerische Leistung liegt hierbei darin, den subjektiv empfundenen Charakter der mit fünf Sinnen wahrgenommenen dreidimensionalen Landschaft mit all ihren Geräuschen, Gerüchen und Gefühlen auf die zweidimensionale Leinwand zu bannen und wiederzugeben. Diese Art der Darstellung ist eine impressionistische. Nicht von ungefähr nennt Hedda Schermer daher auch den grossen Paul Cézanne, wenn man sie nach den stärksten Einflüssen auf ihre künstlerische Entwicklung fragt. In der Tat stellt man bei der Betrachtung der Bilder eine Art Seelenverwandtschaft mit Cézanne fest. Die Künstlerin hat das Glück, Cézannes grossartigen Blick auf und vor allem in die Landschaft zu teilen. Dabei ist sie weit entfernt von Epigonentum, ihr Werk ist eigenständig und authentisch.

Foto Hedda Schermer

Die Landschaftsbilder dieser Ausstellung sind grob thematisch gruppiert. Im Eingangsbereich Motive vom Thumsee bei Bad Reichenhall mit meinem persönlichen Lieblingswerk, der Weide am Wasser. Im kleinen Wartezimmer sehen Sie Bilder aus der Pfalz, im vorderen Flurbereich den Schwangau in Winter und Sommer und im hinteren Bereich ist Südfrankreich zu finden.

Foto Hedda Schermer

In all diesen Bildern erschliesst sich mir der typische Charakter dieser Landschaften, wie die Künstlerin ihn empfindet, zwanglos und unverwechselbar, jedoch ohne jegliche wohlfeile Landschaftsromantik!

Was aber macht nun eine Künstlerin, die am liebsten in der Landschaft malt, bei schlechtem Wetter? Genau! Sie malt zuhause. Dann schlägt die Stunde der kleinen Dinge! Gegenstände aus der häuslichen Umgebung erheischen die Aufmerksamkeit der Künstlerin. Es entstehen Stillleben, in denen meist auf den ersten Blick unscheinbare Dinge mit behutsamer Lichtgebung in ihrer schlichten Schönheit und man ist fast versucht zu sagen „Würde“, effektvoll in Szene gesetzt werden.

Die Protagonisten dieser Stillleben haben in den Bildern selten Konkurrenz. Hintergrund und Umgebung sind meist schlicht gehalten, damit der „Star“ ungestört sein Wesen zur Schau stellen kann. Beispiele finden Sie im grossen Wartezimmer und im hinteren Gang.

Zuletzt möchte ich Sie noch auf die ausgelegten Skizzenbücher der Künstlerin hinweisen. Sie haben mir guten Einblick in die Schaffensweise von Hedda Schermer ermöglicht und ich empfehle sie Ihnen sehr. Sie finden dort Skizzen, Entwürfe, Ideen, Fertiges, Unfertiges und manches nicht gelungenes Experiment, jedoch alles immer hoch interessant.

Ich wünsche der Künstlerin noch viele schöne Tage für die Landschaftsmalerei, aber auch genügend Regentage für die Stillleben und Ihnen viel Vergnügen beim Betrachten der Werke.

Hedda Schermer im Gespräch mit Gästen, Foto René van der Voorden

Infos: Ausstellung Hedda Schermer vom 03.03. – Ende Mai 2012, Besichtigung zu den Öffnungszeiten der Praxis:

Ärzte am Neckar, Fachpraxis für Pneumologie und Allergologie, Dr. Christine Trainer, Collinistrasse 11, 68161 Mannheim, Telefon 0621-120 28-62, http://pneumologie.aerzte-am-neckar.de/, dr.trainer@aerzte-am-neckar.de

(Textabschrift der Ansprache mit freundlicher Genehmigung durch Dr. Stephan Trainer, Fotos mit freundlicher Genehmigung durch René van der Voorden, wir haben uns entschlossen, diesen Ausstellungsbericht als Faktenschleuder zu konzipieren: Ansprache, fotografische Bebilderung, Infos, DieRedaktion, http://franzbellmann.blogsite.org/franzbellmann/)

Unser Artikel wurde von Metropolnews am Montag, den 05.03.2012 um 10:34 Uhr übernommen, DieRedaktion.

NEU – NEW – AUSSTELLUNG:

Liebe Kunstfreunde,,

wir haben wieder neue Bilder, und unsere Praxis hat sich verwandelt! Das

muss man sich anschauen !

Ich lade sehr herzlich ein zur Vernissage „Harmonische Gegensätze

Gegensätzliche Harmonie“

Von Hedda Schermer und Geo Setzer.

Ich freue mich über ein Wiedersehen

Herzliche Grüße

Christine Trainer

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Facharztpraxis für Pneumologie und Allergologie, Ärzte am Neckar, Collinistraße 11 68161 Mannheim, Telefon: 0621 – 120 28-0 pneumologie@aerzte-am-neckar.de, Ihr Ärzteteam: Dr.Bossert, Dr.Gordt, Dr.Pierro-Löbelenz, Dr.Trainer

Harmonische Gegensätze#Gegensätzliche Harmonie: Hedda Schermer / Geo Setzer, Malerei und Zeichnung. Zur Eröffnung der Ausstellung in der Fachärztlichen Praxis für Pneumologie und Allergologie am Samstag, 18.Oktober 2014 um 17:00 Uhr laden wir Sie, Ihre Familie und Freunde herzlich ein. Es begrüßt Sie Frau Dr.Christine Trainer, die Laudatio hält Herr Stephan Trainer. Die Ausstellung ist bis 7.März 2015 zur Praxiszeit geöffnet.

Zum Schluss eine kleine Anmerkung: Wir veröffentlichen grundsätzlich nur jene Kommentare, die personell eindeutig und ohne Prüfung (z. B. in Hinblick auf Werbung) zuzuordnen sind. Nicht identifizierbarer Kommentarschrott landet im Nirwana-digital. DieRedaktion.