Elmshorn

Mannheim⇒Hamburg⇒Elmshorn

Elmshorn versteht sich als modernes Einkaufszentrum, und altwürdige Industrie liegt gleich am Hafen, wo sonst. Gespeist vom Flüsschen Krückau. Ein äusserst idyllisches Gelände mit umtriebigen KFZ-Hin- und Her. Im Hafen liegt ein Einmaster: die Gloria. In der nicht allzu weiten Ferne: eine Klappbrücke. Wo ich Unterstand fand. Während eines kurzen Schauers. Ein(e?) Ruderer müht sich durch den Regen und kommt wenige Minuten darauf zurück⇓:

Von meinem trockenen Unterstand aus aufgenommen, was für ein Zufall ... soll ja vorkommen.
Von meinem trockenen Unterstand aus aufgenommen, was für ein Zufall … soll ja vorkommen.

Na ja, soll vorkommen. Ich bin da. Wo sollte ich sonst sein. In meine Gedanken und Augen schwebt meine Liebe ein. Sie rudert grad vorbei und verschwindet in der unendlichen Ferne der Krückau. Irgendwann wird sie wieder erscheinen, dann ist die Unbill vorbei.

In Bachnähe findet der Neugierige einen Generator mit Dampfkessel und zugehöriger Maschine mit 330 PS, ausgewiesen als Industriedenkmal. Die Errichtung des Denkmals oblag einer privaten Initiative.

Dampfmaschine + Dampfkessel mit Generator: Diese hier als Industriedenkmal aufgestellte Dampfmaschine wurde 1911 von der Maschinenfabrik Ehrhardt & Sehmer  AG, heute ATLASCOPCO Saarbrücken gebaut. Von 1945-1979 erzeugte diese Anlage den gesamten Strombedarf des Säge- und Hobelwerkes Schüder & Kremer in Elmshoorn ... Die Stadt Elmshorn dankt Herrn Ernst Schuldt für seine Initiative zur Erstellung dieses Denkmals.
Dampfmaschine + Dampfkessel mit Generator: Diese hier als Industriedenkmal aufgestellte Dampfmaschine wurde 1911 von der Maschinenfabrik Ehrhardt & Sehmer AG, heute ATLASCOPCO Saarbrücken gebaut. Von 1945-1979 erzeugte diese Anlage den gesamten Strombedarf des Säge- und Hobelwerkes Schüder & Kremer in Elmshoorn … Die Stadt Elmshorn dankt Herrn Ernst Schuldt für seine Initiative zur Erstellung dieses Denkmals.

Historisierende und urlaubende Feingeister gewinnen dem wenig ab, sie reisen als Touristen lieber nach Erbach, Wissembourg oder in die Algarve, da gibt es weniger nutzbringende Einkaufsweisen und Versorgungskonsumenten als in Elmshorn zu bestaunen⇓:

 Oder: Wer fährt zum Einsiedler Hof?

Keiner!

Von Mal zu Mal erscheint mir der Keller

Hamburg – Bäckerei Rettungsbrot

Mannheim⇒Hamburg⇒Rettungsbrot

Seit einigen Jahren kenne ich die Bäckerei unser täglich Rettungsbrot. Sie ist mir darüber lieb geworden; morgens ein Frühstück mit einem Franzbrötchen (vegan) mit oder ohne Schoko, oder mittwochs ein Stückchen leckeren Kirschkuchen, den der Magen schon zu früher Stunde verträgt, mit schwarzen und heissen Flüssigkeiten, die sich Coffee-spezial nennen und einer illustren Gesellschaft an Besuchern und EinkäuferInnen, die nichts anderes im Sinn haben: als ihre Gesundheit.

Der Bäcker und seine Biobackstube⇓

Meister Martin Kastner wie er leibt und lebt ...
Meister Martin Kastner wie er leibt und lebt …

Der Chef:

Er werkelt und schafft den lieben langen Tag für uns und unsere Gesundheit ...
Er werkelt und schafft den lieben langen Tag für uns und unsere Gesundheit …

Im Geschäft …

Die Hallo-Verkäuferin bei ihrer kundenfreundlichen Tätigkeit.
Die Hallo-Verkäuferin bei ihrer kundenfreundlichen Tätigkeit.

Ja: mit halloooo wird jeder begrüsst, der da kommt, mich nimmt sie dabei nicht aus.

Die Auslage⇓

L E C K E R - L E C K E R - L E C K E R  leicht gebacken ...
L E C K E R – L E C K E R – L E C K E R leicht gebacken …

Aktion

Die tägliche Mühsal und Freude ...
Die tägliche Mühsal und Freude …

Am Ende der Performance: Der Chef im Porträt:

Inhaber Martin Kastner, Klaus-Groth-Strasse 40, 20535 Hamburg, Tel.: 040 / 39 99 00 43,  E-Mail: rettungsbrot@gmx.de, www.bio-baeckerei-rettungsbrot.de
Inhaber Martin Kastner, Klaus-Groth-Strasse 40, 20535 Hamburg, Tel.: 040 / 39 99 00 43, E-Mail: rettungsbrot@gmx.de, www.bio-baeckerei-rettungsbrot.de

Ende der Fahnenstange! 

Erbach (Odw.)

Mannheim: Touristische Bilder von Erbach? Heute besser nein! Sie sind ja eh alle bereits geschossen. Nicht, dass es mir in Erbach nicht gefallen hätte, ich befand mich zu Fuss auf der dynamischen Suche nach alternativen Angeboten. Weit weg vom Schloss und doch so nah. Mittendrin im Örtchen. Ich beginne mit einer Hommage an Anna, wer immer das auch sein mag:

Ich mag mich nicht in Lobhudeleien verlieren: Picasso lässt grüssen. Wie schön!

Am Beginn meines Besuchs in Erbach stolperte ich über die Bildhauerin Gisela Koch (Am Schlossgraben). Keine Menschenseele im Atelier. Hab‘ ich’s doch permanent mit Künstlern und Künstlerinnen. Dass sie nicht da ist, verschafft mir Enttäuschung. Das Werk ist das Eine, Einzige. Und der Mensch dahinter? Wer ist Anna, wer Gisela? So muss alles ohne fotografisches Porträt bleiben.

Frau Koch zeigt ausserhalb ihres Ateliers Holzarbeiten, die ich wiedergeben möchte:

Irgendwann wird mehr gehen. Ich versuche einen Kontakt. Das wird etwas dauern. Falls er stattfindet, wird man sehen, sofern man Augen dafür hat! Dann verknüpfe ich damit eine Radtour von Erbach über Beerfelden nach Eberbach! Mein Rechtschreibprogramm kennt nicht einen dieser Ortsnamen.

Zwischendurch mal Motive vor Ort:

Denkmal Franz I. zu Erbach-Erbach (1754-1823)
Denkmal Franz I. zu Erbach-Erbach (1754-1823)

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Das mag noch angehen, viel Aussergewöhnliches hat Erbach nicht zu bieten, wäre da nicht die Historie, an die man sich rechtschaffen klammert. Bietet sie Tourismus und damit Einkommen für die finanzschwachen Regionen. Heute – trotz Sonnenschein – keine Touris auszumachen.

Egal – ich bin Touri und freue mich über die Ruhe im Ort. Im Sommer wollte ich da nicht anlanden, das wär mir zu blöd. Sollen die Touris Eis konsumieren bis zum Geht-nicht-mehr, es lebe die Chemie.

Eine Touristin erwischten wir doch, aus Fernost (besser Fernwest: sprich Trippstadt), wo sie wohnt:

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Ich gehe anderen Dingen nach, z. B. einer Töpferei:

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Einfallsreiche Arbeiten zu erschwinglichen Preisen:

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Da wird sich der Elefanten-Siggi freuen, er besass auch einen verwunschenen Garten einst in Ludwigshafen.

Das Erscheinungsbild von Fenstern, Türen und Schlössern fasziniert mich immer wieder, das zeigt das etwas andere Erbach:

     Letzte Ausfahrt Erbach: 

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Karlsruher Spaziergang

Eine Liebeserklärung in der Bahnhofstrasse
Eine Liebeserklärung in der Bahnhofstrasse
Unfreundliche Info an der  Karl-Birkmann-Brücke
Unfreundliche Info Nähe der Karl-Birkmann-Brücke

Mannheim-Karlsruhe: Ein Osterspaziergang am 06.04.2015 ab Hauptbahnhof in Richtung Ortsteil Neureut-Heide. Das dürften, mit allem fotografischen Hin- und Her, ca. zehn Kilometer Fussweg sein.

Bildnerisches Hauptaugenmerk: Die Baumassnahmen in der Karlsruher Innenstadt (U-Bahn). Kurze Wegbeschreibung ⇒ Hbf – Bahnfofstraße – über die Karl-Birkmann-Brücke (Leiter des Karlsruher Zoos von 1963 bis 1979) mit Blick z. B. auf das Elefantengehege des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe – entlang der Ettlinger Strasse am Vierordtbad vorbei Richtung Rondellplatz und Marktplatz zur Pyramide: zurzeit aus bautechnischen Gründen mit schützendem Überzug – dann längs der Kaiserstrasse/Ritterstrasse Richtung Bundesverfassungsgericht + Kunsthalle – und von dort über die Knielinger Allee / Erzberger Strasse zum idyllisch am Neureuter Ortsrand gelegenen Heidesee.

Im Zoologischen Garten zeigen sich bereits in aller Herrgottsfrühe die ersten Elefentenbewunderer, auch dem Fotografen haben die Dickhäuter es angetan. Und es ist schwer was los ums E-Haus, gelten die Tiere doch als Magnet innerhalb des Gartens. Und für Familien mit Kleinkindern gerät der Besuch der exotischen Tierwelt zum Muss. Ein Spektakel.

Abgerichteter Elefant bei der Arbeit im Zoologischen Garten Karlsruhe
Abgerichteter Elefant bei der Arbeit im Zoologischen Garten Karlsruhe
Immer gerne gesehenes Schauspiel
Immer gerne gesehenes Schauspiel
Verwaltungsgebäude am Tiergartenweg / Ettlingerstrasse
Verwaltungsgebäude am Tiergartenweg / Ettlingerstrasse

Ab hier zeigen sich dem Besucher erstmals die Arbeiten an den Karlsruher Strassenbahnunterführungen. Ein langjähriges Projekt. Mit vielen Widrigkeiten. Vor allem im Vorfeld. Bis schliesslich die Entscheidung zur Durchführung des Baus fiel. Wir verweisen auf zwei unserer Artikel über Spezialitäten der Residenzstadt am Rhein, bevor wir unseren Spaziergang fortsetzen: › Karlsruher Pfosten … ‹ und › Das Karlsruher Wandgemälde ‹.

Von der Brücke kommend, erreichen wir die Ettlinger Strasse, unseren Blick faszinieren ein Zementsilo, eine Strassenlaterne, digitale Sendeeinrichtungen, die aufkeimende Natur und ein First-Class-Hotel:

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Wir wenden uns der Baustelle und den sie umgebenden Arealen zu.

 Das Vierordtbad:

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Eine bautechnische Rarität
Eine bautechnische Rarität

Für uns Kinder bot das Vierordtbad einmal wöchentlich eine willkommene Abwechslung zum meist durchgeplanten Wochenrhythmus. Allein der Weg dahin durch die halbe Stadt gestaltete sich abenteuerlich; und oft kamen wir im Bad nie an, sondern radelten bei gutem Wetter ins Albtal oder den Turmberg hoch, um in der Alb zu baden bzw. die Aussicht auf Karlsruhe zu geniessen. Vom Turm aus konnten wir den Kamin des Bads sehen, und uns schien es, als ob wir im Wasser planschten. Und die Eltern sorgten sich, weil wir oft viel zu spät zu Hause eintrafen. Wir entschuldigten uns mit Ausreden wie Plattfuss, zwischenzeitlichen Muskelkader und -krämpfen und anderen unsinnigen Ideen, jedoch unsre Mama stellte sich immer vor uns, war sie doch glücklich, uns wiederzuhaben. Der Vater forderte Pünktlichkeit und Einhaltung von Terminen, was wir dann immer mal wieder fertigbrachten, damit sich die Situation auf lange Sicht gesehen beruhigte.

Schluss mit dem Plantschen: Wir latschen weiter und schauen auf den Baustellenteil am Ettlinger Tor:

Im Zentrum der Aufnahme der Obelisk am Rondellplatz, dahinter der Turm des Karlsruher Schlosses, Standort Ettlinger Strasse / Baumeisterstrasse
Im Zentrum der Aufnahme der Obelisk am Rondellplatz, dahinter der Turm des Karlsruher Schlosses, Standort Ettlinger Strasse / Baumeisterstrasse
Blick zurück in die Ettlinger Strasse, Standort wie oben
Blick zurück in die Ettlinger Strasse, Standort wie oben

Es folgen Impressionen von der Grossbaustelle am Ettlinger Tor:

 Und vom Marktplatz in KA:

Morgen spazieren wir weiter …

DSC_0422DSC_0423Ja hey, nicht morgen – am gleichen Tag ging es weiter. Wir visitieren die Ritterstrasse und statten dem Johann einen fotografischen Besuch ab. In einer Eckkneipe in der Ritterstrasse soll er reichlich Money und Gedichte gelassen haben. Zur Freude der Wirtin, mit der er ein Gspusi abgeliefert haben soll. Dreimal suchte er sie heim, ob Nachkommen das Licht der Welt erblickten? Ist leider nicht überliefert; denn die Liebelei unterlagt strengster Geheimhaltung, wie es sich eines Geheimrats geziemt.

So besitzt Karlsruhe halt auch ne Goethe-Legende; da schwillt einen der Kamm und schwuppdiwupp ist eine Tafel an die Wand genagelt.

Kunst und dergleichen ist in der näheren Umgebung vielfach vertreten:

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Zwei Objektinstallationen vom belgischen Künstler Mikaél van der Houwtans.

Da läuft es sich sehr Spasses voll zum Bundesverfassungsgericht,

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mit Blicken auf den angrenzenden Botanischen Garten mit Gastronomie

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und links daneben die Kunsthalle:

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Auch ein herumspazierender Wanderer

will + braucht eine Pause!

Zum Abschluss eine Aufnahme vom Standbild von Prinz Wilhelm von Baden,

über den Heidesee berichten wir gesondert!

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Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV: Franz Bellmann, H7, 24, 68159 Mannheim

Karfreitagsruh‘ in Mückenloch

NECKAR – Schöner Tag am Karfreitag, Sonne satt, kühl, prima zum radeln und fotografieren. Beginn in Eberbach, getourt bis kurz vor Heidelberg. Eigentlich langweilig, aber schöne Bilder gab’s doch, ein paar zumindest. Ein kleiner Fotobericht, vielleicht zur Erbauung, vielleicht als Anreiz mal selbst den Neckar entlangzufahren. Mit Picknick und so, mit Kind und Kegel, die kommenden Tage versprechen Aussentemperaturen bis fast 20°C. An der Bahnstrecke finden sich ehemalige Schrankenposten, Kapellen, Friedhöfe und auch Gehöfte, die visuell – vor allem wegen der noch schlafenden Natur – sehr ansprechend sind:

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Der Blickfang an sich sind die aus vergangenen Zeiten stammenden Burgen, hier (Vierburgeneck?) gegenüber der Feste Dilsberg bei Neckarsteinach:

An der Ersheimer Kirche fotografierten wir im letzten Jahr (Teil eines längeren Artikels: Eberbach/Neckar), wir ergänzen:

Eile mit Weile …

Der Neckar bringt ja gewaltige Wasserkraft und dient gleichfalls der Wasserwirtschaft, der Bau- und Verwertungsindustrie, dem Tourismus und der Schifffahrt. Dazu einige Impressionen:

Und was ist mit Mückenloch?

Geht es hier nach Mückenloch?
Geht es hier ins Mückenloch?

Wir gehen demnächst auf Entdeckungsfahrt? Wer hat Lust? Wer kommt mit?

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV: Franz Bellmann, H7, 24, 68159 Mannheim

 

Dem Leben die Ehre: Galerie FormStein

Mannheim, 16. März 2015: FormStein zeigt unter dem Motto ›Kunst kann, Kunst soll, Kunst muss, Kunst darf gefallen‹ acht Künstler der Galerie, die verstorben sind. Darunter das Künstlerpaar Alfons und Regina Cichon, die Künstler Heinz Böhnke, Matthias Risch, Hugo Boiselle, Walter Tauchert, Léandre Kreutzer und Gerhard Breitenbacher. Die Finissage findet am Sonntag, 12. April 2015, 11:00 Uhr statt. Es handelt sich um die 70. Präsentation nach 20 Jahren Galerie Formstein!

Bevor wir die KünstlerInnen vorstellen, ein kurzer Blick auf die Örtlichkeit

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DSC_0410Heinz Böhnke  ∗ 07.04.1925  † 11.10.2002 (ausgestellt am 16.10.1996)

Karl-Heinz Böhnke stammt aus Ostpreussen. Seine Idee der Kunst zeigt sich in der Müllverwertung. Daraus entwickelte er Statements, wie in der Ablichtung links gezeigt. Die Basis seiner Tätigkeit strukturiert sich an den gefundenen Objekten. Das lässt gewiss an Marcel Duchamp denken. Das Gros der verarbeiteten Fundstücke besteht aus Metallen, die in loser und gefügter Form präsentiert werden.

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DSC_0401Hugo Boiselle  ∗ 1925  † 11.09.2009 (ausgestellt am 09.03.2001)

Zum Künstler findet der interessierte Leser einiges im Internet. Wir beziehen uns auf die Buchveröffentlichung ›PFÄLZER IMPRESSIONEN‹, in der viele seiner exquisiten Aquarelle vorgestellt werden (Hinweis: AGIRO – Regionalliteraturverlag). Auch der Mannheimer Morgen hat einiges zu bieten, darunter einen Bericht über die Ausstellung bei FormStein.

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DSC_0391DSC_0393Gerhard Breitenbacher  ∗ 09.03.1926  † 17.05.2009 (ausgestellt am 24.10.2008)

Sein künstlerischer Werdegang begann mit der Rente. Da bietet sich die Malerei geradezu an. Viele fallen beim Übergang aus dem Berufsleben in tiefe Löcher, weil sie nichts mit sich anzufangen wissen. Gerhard Breitenbacher ist das beste Beispiel für sinnvolle Freizeitgestaltung; und die Galerie in ihrer sozial-künstlerischen Hinwendung legt sich gerne fest, was die Unterstützung individueller Entscheidungen anbetrifft.

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DSC_0415DSC_0398Alfons Cichon  ∗ 17.02.1929  † 04.04.2011 (ausgestellt am 29.11.1995)

Regina Cichon  ∗ 07.07.1933  † 30.07. 2013 (ausgestellt am 27.06.2003)

Nothing found … but Karl Kaufmann (re.) visits the pictures of Regina and Alfons Cichon …

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DSC_0395Léandre Kreutzer  ∗ 28.07.1944  † 03.11.2012 (ausgestellt am 07.11.2003)

Das ist schon verrückt, wem man so begegnet bei den Recherchen. Das Foto zum Artikel im MM (KULTUR REGIONAL) schoss Manfred Rinderspacher. Manfred arbeitet nicht nur als Pressefotograf, er geniesst Bekanntheit u. a. als Jazz-Fotograf. Das lenkt ab von der Tatsache, dass wir über Kreutzer nicht fündig werden. Wer Informationen zur Veröffentlichung besitzt, möge sich bitte melden.

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DSC_0404DSC_0405Matthias Risch  ∗ 27.05.1963  † 03.03.2012 (ausgestellt am 16.10.1996)

Rechts die Ablichtung eines Werkes von Risch, in feinfühligem Blau, angehäuft mit Spiegelungen und Licht aus dem Hause FormStein, da kann ein Interpret nur noch Stille wahren und geniessen: ein Zufallstreffer wie manches Tor in der Bundesliga.

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DSC_0407Walter Tauchert  ∗ 18.03.1937  † 28.07.2005 (ausgestellt am 22.03.2002)

Tauchert – wir möchten es nicht beschwören – ist wohl der bekannteste der vorgestellten Künstler. Selbst bei mir im Archiv wird man fündig.

»Die Hektik unserer Zeit mit Ruhe beantwortet« ein Nachruf des MM-Redakteurs Alfred Huber vom 05.08. 2005.

Mit seinen Afrikanischen Werken erschliesst er Welten wie zu Zeiten von Paul Klee (Tunesien), der zusammen mit August Macke und Louis Moilliet im Magreb weilte.

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Zum Ausklang sei ein abschliessender Blick in die Werkstatt des Bildhauers Hans Kaufmann erlaubt↓:

FormStein, Kirchwaldstrasse 4, 68305 Mannheim.

 

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Über Rückmeldungen freuen wir uns sehr. Es gibt eine Kommentarfunktion. …

Portugal – Algarve – Portimao by Mat Plath – Part five

Mit dem heutigen Bericht weichen wir deutlich von unserer Generallinie ab und beschäftigen uns erstens mit dem Lieblingsspielzeug von Mat und zweitens mit einer Galerie, die unser Foto-Künstler 20150302085211_IMG_1619während seiner Tagestour besucht hat. Unsere Big Points aus den Themenkreisen der vorangegangenen Artikel bleiben erhalten, jedoch in reduzierter Form – aus Platzgründen. Trotzdem werden wir so informativ wie es nur geht bleiben, das entscheidet sich im Laufe der Berichterstattung, vielleicht werden es zwei Berichte über Mats Tour mit der Eisenbahn Lagos – Portimao – Lagos. Mal sehen, wie’s vorangeht.

Eindrücke vom Lieblingsspielzeug von Mat aus Portimao und Lagos

Ankunft in Portimao
Ankunft in Portimao
Gebäudefront des Bahnhofs
Gebäudefront des Bahnhofs
Brückenschlag über den Rio Arade
Brückenschlag über den Rio Arade
Stahlkonstruktion Nietbauweise wie beim Eiffelturm
Stahlkonstruktion Nietbauweise wie beim Eiffelturm
Endstation Sehnsucht
Endstation Sehnsucht
Einzug der Moderne
Einzug der Moderne

Hinter einer grossen Liebe zur Eisenbahn steckt mehr als nur Märklin.

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 Der zweite Hauptteil des Berichts liegt versteckt im Örtchen selbst.

Kunsthaus Bongard
Kunsthaus Bongard

Eine unscheinbare Gegend, dahin muss sich einer erstmal verirren; und auch wahrnehmen, nichts was unbedingt ins Auge springen dürfte. Mat trat ein und schickte einige Impressionen, vom Betreiber der Galerie: leider nichts zu sehen.

Damit kämen wir zur eigentlichen Form unserer Reportagen. 

Auf die Flora wollen wir heute verzichten. Dafür nehmen wir uns mal wieder Vögel vor, vergleiche Part one. Die Attraktion aus der Fauna sind im Süden allemal Störche und Möwen, jedenfalls sind sie äusserst sichtbar und präsent.

Vororte (ohne Kommentar)

Urbaner Verfall (siehe auch Vorgängerberichte)

Raritäten

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Am Ende eines Tages geht man zu Bett.

Neue Bilder Aus NEW YORK Vom 29. September 2014 (S-W)

Traurig wie wir sind, müssen wir gestehen, dass alles dem Ende zustrebt. So auch unsere Artikelserie über New York, zumindest was die s-w-Fotos angeht. Das macht nix, es kommen die besten Aufnahmen ja eh immer zum Schluss. Das grosse Finale: Champions League der Fotografie … ToNi bzw. LieBell gibt es jetzt ebenfalls auf Facebook!!!: https://www.facebook.com/liebellimages

DIE  BILDER

http://de.wikipedia.org/wiki/High_Line ... the best information ...
http://de.wikipedia.org/wiki/High_Line … the best information
New York Central Railroad
New York Central Railroad
Aufgenommen von der High Line herab ...
Aufgenommen von der High Line herab …
Sackbahnhof: Love and Kiss ...
Sackbahnhof: Love and Kiss …
Empire State Building von der Line aus ...
Empire State Building mit Blick vom Rockefeller Center  …
Solitär
Solitär
That's it: The way of life in  New York ...
That’s it: The tourist way of life in New York …
Grand Central Station ...
Grand Central Station …
Die Freiheitsstatue bei Nacht ... von einer Fähre aus ...
Die Freiheitsstatue bei Nacht … von einer Fähre aus …
Früh übt sich, was ein Meister werden will ... Friedrich Schiller aus Wilhelm Tell ...
Früh übt sich was ein Meister werden will … Friedrich Schiller aus Wilhelm Tell 

Vorläufiges Ende der Berichterstattung  

Neue Bilder Aus NEW YORK Vom 27. September 2014 (S-W, 1.Tag)

NEW YORK • Ein Konvolut von Spitzenfotos – auch in Farbe – erreichte uns gestern (9. Oktober 2014) per iCloud. Wir fangen mit den bearbeiteten Aufnahmen in s-w an. Der Farbe soll ein weiterer Artikel vorbehalten sein. Quasi als Steigerung, erinnert sei an die Umstellungsphase im Pressewesen von s-w auf Farbe vor bald 20 Jahren und noch mehr. Dem wollen wir uns fiktiv in der Vorgehensweise anschliessen.

Und darauf verweisen, dass dies bereits der zweite Bericht über New York sein wird: siehe ⇒ New York, New York … aus dem Jahr 2013.

Wir starten mit nycgaymen’schorus, wo das folgende Werk⇓ von LIEBELL-IMAGES ebenfalls zu bewundern ist:

Auftritt des gaymen'schorus im Herzen New Yorks ...
Auftritt des nycgaymen’schorus im Herzen New Yorks … live freely, love fiercely, sing fabulously 

 

New York, New York by LieBell ...
New York, New York by LieBell …

 

NYPD - New York City Police Department ...
NYPD – New York City Police Department …

 

Reizwäsche, wie man sie nicht überall auf der Welt kaufen kann ...
Reizwäsche, wie man sie nicht überall auf der Welt kaufen kann …

 

Bedford Avenue, Brooklyn, NY ... mit Fire Escapes, den meist nachträglich aus Sicherheitsgründen angebrachten Feuerleitern
Bedford Avenue, Brooklyn, NY … mit Fire Escapes, den meist nachträglich aus Sicherheitsgründen angebrachten Feuerleitern …

 

Brooklyn Bridge, East River, Hängebrücke ...
Brooklyn Bridge, East River, Hängebrücke …

Demnächst geht es weiter … Siehe Fotos vom zweiten Tag …

INDUSTRIEHOF SPEYER

Unter ›Briefeallg.‹ findet man den Haftungsausschluss, den jeder unterschreiben muss, will er als Besucher das Gelände des Industriehofs betreten, vor allem, wenn er fotografieren will.

DSC02682DSC02684Für uns geht es gleich so richtig los: EIS AM RHEIN, sind wir doch fast schon süchtig danach, nach Eis und Rhein, das muss betont werden! Trotzdem radeln wir erst mal aufs Gelände, die Arbeit hat Vorrang, das Wetter ist hervorragend geeignet für meine HX 1. Eis muss warten, wir kommen ja wieder, denn Eis am Rhein liegt total zentral, direkt am Ein- und Auslass zum Industriegebiet. Die Auslage bzw. das Angebot war uns eine Aufnahme wert⇐! Und die Werbung in eigener Sache ebenfalls⇒! Und Flammkuchen mit Zwiebeln und Speck gibts auch, als Fertiggericht.

Wir fragten also nach bei der Geschäftsleitung und unterschrieben, dass wir das Gelände auf eigene Gefahr betreten. Nun ja, wir sind heil wieder herausgekommen.

DSC02584DSC02606Ein riesiges Gelände, wie man’s nimmt: GrossküchenmaschinenService, Maler- und Renovierungsbetriebe, Catering Equipment, Metallbau, Verkehrstechnik und Baustellenservice, Reifenhandel mit absoluten Hammerpreisen, Bodenverleger, Endrosten und Sandstrahlen, Stuck Dekor, Boot-Service – der Rhein lässt grüssen – so endlos die Belegung der Fabrikanlagen (90% Auslastung, wie mir die Geschäftsleitung sagte), so fotografisch reizvoll zeigt sich die Welt des Industriehofes …

Ein überkommenes Stück Land, das im Wandel begriffen ist: In alten Gemäuern die Industrie unserer Zeit …

Wir kurvten einfach mal so rum; für einen ersten Eindruck, für ein erstes Ergebnis⇓:

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 Ein Panoramablick über ein Teilgebiet der Hofes für den Betrachter / den Leser zur besseren Orientierung⇓:

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Die Nutzer / die Mieter ⇓:

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 Zwei Aufnahmen für Liebhaber ⇓:

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Wir radeln weiter und weiter …

Der Koloss von Speyer
Der Koloss von Speyer

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… und weiter und weiter …

… bis es nicht mehr weiter radeln geht …

… also trafen wir Kästner am Stein!

Nicht so richtig, er arbeitete. Störung unmöglich, einen Künstler bei der Arbeit stören, nein, noch mal nein, lass ihn arbeiten, betrachte ihn und besuche ihn, wenn Zeit ist, Zeit für Gespräch, für Eintauchen, für Verständigung …

Wir radeln weiter …

Über Kästners Atelier ⇓…

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Noch ein paar Spezialitäten hinterher⇓: 

Türen

Feuerwehreinrichtungen ⇓:

Safety first … im Industriehof Speyer

Wir verabschieden uns, Die Redaktion …