Burg Zwingenberg am Neckar

Die Burg ist in privater Hand, weshalb wir nur Aussenaufnahmen zeigen können. Ein Hinweisschild warnt vor freilaufenden Hunden. Der Anstieg zur Burg, ein bisschen steil, kaum begangen. Unterhalb die Bahnverbindung Mannheim, Heidelberg, Eberbach (die Linie S1 z. B. hält wie eine Strassenbahn an jedem Ort), Heilbronn. Knapp überm Neckar aus Platzgründen die B 37 auf Stelzen⇓:

Rechts der Fussweg zur Burg, ganz links kaum erkennbar: NaturFreundeHaus Zwingenberger Hof
Rechts der Fussweg zur Burg, ganz links kaum erkennbar: NaturFreundeHaus Zwingenberger Hof

Er weiss wie es zur Burg geht
Er weiss wie es zur Burg geht
Die Brücke, der Anstieg ...
Die Brücke, der Anstieg …

Wir haben lange gesucht nach einer Auffahrt, schliesslich trafen wir einen etwas älteren Herrn, sehr freundlich und deutlich, er wies uns den kürzesten Weg zu Fuss hinauf zur Burg. Ein lustiger Gesprächspartner; und fotogen dazu. Wir liessen’s Radl vor seiner Tür und stiegen bergan. Überquerten per Stahlkonstruktion die Eisenbahnlinie, fanden eine Bank und machten uns über das in Neckargerach erworbene Frühstück her.

Gestärkt oben angelangt: Enttäuschung. Ein schmiedeeisernes Tor und Hunde versperren den Zutritt. Nun gut, wir machen Bilder und zoomen uns die Infos herbei. Den eisernen Wächter, die kolossale Befestigungsanlage, den an Stonehenge erinnernden Steinkreis, die königlichen Sitzgelegenheiten, die InfoTafel zur Wolfsschlucht. Den BurgÜberblick total⇓:

Wie zufrieden der Wächter blickt ins Neckartal, kein Feind mehr in Sicht ...
Wie zufrieden der Wächter blickt ins Neckartal, kein Feind mehr in Sicht …

 

Die Anlage mit privatem Anbau  

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Urzeitlicher Steinkreis und Königsstühle, moderne Infotafel

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Burg Zwingenberg

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Wer ist der derzeitige Burgherr?

DieRedaktion

BAD BERGZABERN

Erster Teil

Diesmaliger Schwierigkeitsgrad: Fahrrad defekt, Plattfuss. Massig GlasscherbenMüll auf Mannheimer Strassen, in den Gassen, in den Höfen …

Rad blieb zu Hause, heute per pedes. Mit dem Zug nach Bad Bergzabern. Siehe letzten Bericht! Heute seine Fortsetzung. Ankunft am zweigleisigen Bahnhof gegen 11:00 Uhr. Wir kamen touristisch, wollten fotografieren und wandern: Bad Bergzabern ⇒ Wissembourg.

So was funktioniert prächtig, ist man das Wandern gewöhnt. Da werden andere Muskeln strapaziert. Nicht zu vergleichen mit dem Radeln. Egal wie, es ging wieder die Hügel hinauf und hinunter. Erstmal werfen wir einen weiteren Blick auf Bad Bergzabern, Info siehe Tafel, Schloss⇓:

Uns zieht’s zum „schönsten Renaissance-Haus“ nicht nur der Süd-Pfalz, Info – wie gehabt – siehe Tafel, die Stadt Bad Bergzabern betreibt im Haus ein Museum und eine Gedächtnisstätte⇓:

Wir gelangen zu einem weiteren Highlight der Pfalz: der offenen Protestantischen Landeskirche (Marktkirche) im Zentrum des Ortes, die kennen wir bereits aus unserem vorhergehenden Bericht über Bad Bergzabern, gegenüber der Kirche allerdings noch ein Highlight; ⇒ die Buch- und Kunsthandlung WILMS.

Die Werbung
Die Werbung
Sockelinschrift
Sockelinschrift

Auf Anfrage dürfen wir fotografieren und sagen einen detaillierteren Bericht auf unserer Seite zu. Die uns überlassene Visitenkarte verloren wir irgendwo auf der anschliessenden Wanderung durch die Weinanbaugebiete nach Wissembourg. Das betrübt uns keineswegs, recherchieren wir doch einfach im Internet: Wir genossen die Freiheit der Bewegung und arbeiteten voller Vergnügen in dem direkt am Marktplatz gelegenen Barockhaus, eine Sockelinschrift (re.⇑) gibt Kurzinfos.

Entdeckt haben wir die Buch- und Kunsthandlung irregeführt durch kindliches Geschrei und Gebrüll aus dem hinteren Teil der Marktkirche, wo sich anscheinend ein gartenähnlicher Platz der Freizeit zum Toben und Innerer Befreiung befindet. Da fiel das Bücherregal in die Linse unserer HX1⇓:

Eingangsbereich des Buchhandlung Wilms ...
Eingangsbereich der Buchhandlung Wilms im hinteren Ausstellungsbereich …
Antiquitäten im Garten des Anwesens ...
Antiquitäten im Garten des Anwesens …

⇑Bevor wir weiterzogen, gönnten wir uns einen Blick ins Innere der Buchhandlung bzw. des Antiquariats der Familie Wilms, wir waren begeistert und bedanken uns für die Offenheit, die uns die Aufnahmen ermöglichte. Vorschläge sind willkommen!

Zweiter Teil

Wir wollten ja wandern. Also brechen wir auf und verlassen Bad Bergzabern entlang des Radwanderweges Richtung Frankreich. Kurz vor der Edith-Stein-Fachklinik für Orthopädie und Neurologie diese Pfälzer Impression⇓:

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Die hält uns kurzweilig auf und wir erklimmen die Anhöhe mit View auf das Örtchen Bad Bergzabern⇓:

Bad Bergzabern von den Hügeln ...
Bad Bergzabern von den Hügeln …Jetzt geht’s schnurstracks durch’s Gelände, Wein, Wein, Wein … Was es da so alles gibt⇓:

Jetzt geht’s schnurstracks durch’s Gelände, Wein, Wein, Wein … Was es da so alles gibt⇓:

Wir trödeln weiter den Pilgerweg entlang⇓:

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Es geht sich gut und wir gelangen peu à peu nach Oberotterbach. Erstens – in der Nähe von Dörrenbach (2 – 3 km)⇓:

Zweitens – Oberotterbach, über den Sportplatz⇓:

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Das war kein Kinderspiel, hatten wir doch den Pilgerweg aus den Augen verloren, was nicht schlimm war, Oberotterbach kann man nicht verfehlen! Ein verlassenes Gebäude gegenüber der Pfarreiengemeinde⇓:

Kein Tisch parat mit Speisen und Getränken, dafür jede Menge Warnhinweise⇓:

Ich nahm den Bus nach Wissembourg und fuhr mit der Regionalbahn zurück nach Mannheim …

KONTAKTE: Franz Bellmann hier ist die Kopie Ihrer Anfrage vom 03.09.2014 um 08:57:26

 

Vorname         : Franz

Name              : Bellmann

Firma              : Malerei

Telefonnummer   : 0621 39749958

 eMail-Adresse     : franz.bellmann@me.com

Nachricht: S. g. F. Wilms,

mein Bericht über B. B. ist fertig. Darin enthalten diverse Hinweise auf Ihr Antiquariat und mehr.

Ich grüsse Sie

Franz Bellmann

H 7, 24

68159 Mannheim

0621-3974 9958

 www.franzbellmann.de

 franz.bellmann@mac.com    

————————————

Wir bedanken uns für Ihre Anfrage und werden diese umgehend bearbeiten.

Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag.

Buch & Kunsthandlung Wilms

Marktstr. 14

76887 Bad Bergzabern

Tel.: 06343/939172

Fax: 06343/939173

 E-Mail: buchhandlung.wilms@online.de

 Internet: www.antiquariat-wilms.de

Albersweiler (Pfalz) / Annweiler am Trifels / Trifels

ERSTER TEIL

Annweiler am Trifels ⇒ Albersweiler / Burrweiler / Maikammer/ Neustadt an der Weinstrasse

Herr Gott noch mal – da wollte ich doch überhaupt nicht hin. Albersweiler. Beim Satan Albersweiler, das hätte doch nicht sein müssen. Ein durch geknallter Fuzzi³ wies mir den Weg dahin. Und ich Esel glaubte ihm noch! Da war der Weg erst prima asphaltiert, doch dann irgendwann von Wildsauen durchpflügt. Mittendrin in der Pampa. Ich hörte schon das Gegrunze in der versteckten Ferne. Matsch! Ein TodesRutsch in die Suhle. Hautpflege. Wieso denn und zum Teufel noch mal wollte ich nach Albersweiler! Gleich nach Annweiler Albersweiler, dieses allerletzte Kaff gleich hinter Hochspeyer. Äh: Annweiler. Dieses vorvorletzte Kaff auf der Landkarte zum Trifels. Annweiler an 10:58 Uhr, Abfahrt Kleinbus (527?) Richtung Burg Trifels 11:11 Uhr, so in etwa. Viel Kraft gespart (!), der Spass kam rauschend bei der Abfahrt (!).

Hier führt der Gerhard-Weber-Weg vorbei
Hier führt der Gerhard-Weber-Weg vorbei

Bei dieser ersten Anreise entschied ich mich für die Burg. Das lag einfach daran: der Bus hinauf zum Parkplatz knapp unterm Trifels stand direkt vor meiner Nase. So eine Entscheidungshilfe! Den kurzen Rest zur mittelalterlichen Festung nahm ich pfeifend und trällernd zu Fuss.

Mitten unter Hunderten von Bergsteigern, Wanderern und Touris hat man hinauf kurzweilige 20 Minuten. Kein beschwerlicher Anstieg, auch Asthmatiker geniessen die frische Luft. Oben angelangt: Blick in die Runde. Pfälzer Berge. Schwungvolle Hügel. Wald soweit das Auge reicht. Die Oberrheinische Tiefebene, das Land.

Die Burg ist Kult: Reichskleinodien. Auf Leinwand gedruckt steht zu lesen: ›Alle Bestandteile der Reichskleinodien dienen der symbolischen Darstellung der weltlichen und geistlichen Macht des römisch-deutschen Königs und Kaisers.‹

Zu den Kleinodien zählen zum Beispiel das Reichskreuz, die heilige Lanze und die Reichskrone. Aber auch liturgische Gewänder und andere Reliquien.

DSC01074 - Arbeitskopie 2Für das zahlende Publikum von grossem Interesse sind die ausgestellten Ritterrüstungen. Die reizen hauptsächlich die kindliche Phantasie. Immerhin müssen bei der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz Direktion Burgen, Schlösser, Altertümer für die Besichtigung der Burg Trifels drei Euro berappt werden.

Bedient wurde ich von Herrn R.! Vielen Dank für Ihren Besuch steht auf der Eintrittskarte.

Zu beachten ist der Schutz der männlichen Verwundbarkeit. Wie mag das auf der Rückseite der Rüstung aussehen? Eine Art Popo-Schürze, wie man sie heute immer öfters beim weiblichen Geschöpf bewundern kann? Wurde an die Heimtücke des kriegerischen Gegners gedacht? Da kommen einen doch glatt die Nibelungen in den Sinn. Die Kenntnis von der Verletzlichkeit des Feindes bedeutet dessen Todesurteil …

Mord und Totschlag, es hat sich nichts geändert. Statt Schwert, Anti-Personen-Minen, statt Lanze, Bajonett, statt Heimtücke, Gas. Selbst dem Frieden droht ständig der Untergang. Dabei wäre es so einfach. Belege gibt es reichlich.

In aller Friedfertigkeit radeln wir nach Albersweiler. Die Schussabfahrt vom Trifels liegt hinter uns, endlich wieder trockene Klamotten. Hinterm Annweiler Bahnhof (Stellwerk) erfolgte der erwähnte Ratschlag das Queich-Tal nach Albersweiler zu nutzen. Der gewissenhaften Planung sie Dank: wir fanden den Anschluss nach Frankweiler!

In Albersweiler hatte ich Wasserprobleme. Eine betagte Dame füllte mir meine Kunststoffflasche. Das Wasser schien rostdurchtränkt. Der Sicherheit halber begoss ich damit einen Vorgarten. Gleich um die Ecke – es war um die Mittagszeit, alles zu, Aldi und Co. weit entfernt – bat ich in einem Friseurgeschäft, mir den Plastikbehälter aufzufüllen. Mit Hahnenneunziger oder Sprudel war die Frage nach meinem Bedarf. Sprudel wenn’s denn sein darf. Der Sprudel kam, ich bat um eine Portrait-Aufnahme, die man mir voller Leibreiz gestattete: Das Foto ziert nun (zeitlich begrenzt) das obige Laufband, ich zeige es voller Dankbarkeit hier noch mal⇓:

HAIRSTYLING Meisterteam KIRSCH / Albersweiler (Pfalz)
HAIRSTYLING Meisterteam KIRSCH / Albersweiler (Pfalz)

Nett die Mädels, was für eine Erinnerung an Albersweiler. Wollten wir nicht nach Neustadt an der Weinstrasse radeln? Ja doch … Gleisweiler, Burrweiler, Weyher in der Pfalz, … St. Martin, Maikammer, Hambach, Neustadt … Zug zurück nach Mannheim.

Zum Schluss des ersten Teils einige Momente aus der bereisten Region⇓:

ZWEITER TEIL

Annweiler am Trifels ⇒Hauenstein / Dahn / Bruchweiler-Bärenbach / Bobenthal / Wissembourg

Pamina-Radweg Lautertal / Piste cyclable de la Lauter

Jetzt wissen wir nicht recht weiter. Eigentlich müsste der Titel oben explodieren, waren wir doch ein zweites Mal in der Gegend. Bei der ersten Anreise nach Annweiler schwärmte eine Mutter, die im Regionalexpress mir gegenüber saß, von tollen Radwegen, zum Beispiel ab Hauenstein/Hinterweidenthal nach Annweiler usw. und nach Wissembourg usw. und nach sonst wo ⇒Pirmasens.

Die Lauter - hinter Hinterweidenthal
Die Lauter (Wieslauter) – hinter Hinterweidenthal

Na ja, wir fuhren mit der Bahn also beim zweiten Trip nach Hauenstein und machten uns auf die beschwerliche Reise ins benachbarte Frankreich. Und ich war nicht die Ausnahme, wie bereits im Zug: jede Menge Radler, der Radwanderweg ist heiss begehrt, und man kutschiert voller Vergnügen die Strecke lang. Ganze Familien, alte Haudegen in Gruppen, Fernradler mit den Notwendigkeiten auf dem Hänger. Fast wäre ich von Wissembourg nach Lauterbourg weitergeradelt, aber meine Waden wollten nicht mehr. Beiden französischen Ortschaften statteten wir in diesem Jahr bereits Besuche ab. Für den interessierten Leser hier die jeweiligen Infos: WissembourgLauterbourg. Zu Lauterbourg existieren sage und schreibe drei Artikel, der Leser wird sie finden, er darf auch gerne bei mir anrufen …

Es ist wirklich ein schönes Fleckchen Erde, warum in die Ferne schweifen … Vor allem die Region um Dahn bietet ein Naturschauspiel sondergleichen. Das liessen wir uns nicht nehmen und bannten den felsigen Buntsandstein auf die Fotoplatte, aus der relativen Ferne, zu nahe wollten wir der Natur denn doch nicht kommen, wären Anstiege und Klettertouren auf uns zugekommen, das wollten wir nicht. Der Tag war kurz und die Strecke lang, sehr lang. Nun ja, alles relativ, wir radeln keine Tour de France.

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In der Dahner Felsen-Region fanden wir einen Motorradspezi der alten Schule, hier ein Blick in seine Werkstatt⇓:

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Bei einem Zündapp Spezialisten an der Wieslauter
Bei einem Zündapp Spezialisten an der Wieslauter

 

So was trifft sich nur per Zufall, leider war der Meister nicht anzutreffen, wir hätten ihn sonst interviewt und porträtiert. Schade, vielleicht kommen wir wieder.

In Bruchweiler-Bärenbach machen viele Halt, wir ebenfalls, die abgebildete Kirche ist Teil der Katholischen Pfarrgemeinschaft im Dahner Felsenland⇓:

Entlang der Radstrecke sinnfällig sind die vielen Flur- bzw. Wegkreuze. Am beliebtesten bei Ausflüglern sind jene an Quellen an Waldrändern, wo herrliches Frischwasser getankt werden darf, extra spezial gefiltert von der Natur, zweite Aufnahme von links⇓:

Landschaft bei Niederschlettenbach⇓:

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An der ersten genmanipulierten Elwetritsch mit Zauberbaum (Bobenthal) mussten wir bremsen und fotografieren, leider fanden wir keinen Hinweis auf den Schöpfer des Kulturdenkmals⇓:

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Von der Elwetritsch aus war’s nicht mehr weit nach Frankreich⇓:

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Einmal Weiler⇓:

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Dreimal Wissembourg⇓:

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Das war’s für heute, wir sehen uns wieder, sobald das Wetter fahrradfreundlicher wird. Tschüss.

 

Zum Saupferch

DSC03279Den Saupferch kenne ich seit über 30 Jahren. Jetzt nach all der Zeit der Abwesenheit wird er plötzlich zum Gegenstand eines kleinen Artikels. Nichts was wichtig wäre an Veränderung bedarf der Erwähnung. Alles fast blieb so wie die Erinnerung den Pferch im Hinterkopf abgespeichert hat. Nur dass die Personen damals andere waren. Das ist der eigentliche Point bei der Geschichte, die vor drei Jahrzehnten einfach aufhörte, niemand kann sagen weshalb. Ich am allerwenigsten. Aber den Saupferch gibt es noch. Die Vergangenheit ist aus der Wirklichkeit verschwunden, die Geschichte einer Liaison nicht mehr vorhanden, nicht sichtbar. Es sei denn in den Köpfen von Penelope und Odysseus. Die hiessen vor gut 30 Jahren klaro nicht so.

DSC03280Egal, wie auch immer oder nicht, im Saupferch erhält man donnerstags nach wie vor das Schnitzel à Jäger, à Zigeuner etc., das sind zur Überraschung aller gleich zwei und der Gast wird umgehend von der Bedienung mit der Frage konfrontiert, ob sie denn das Überbleibsel (die eine Hälfte) nach dem Bezahlen in Alu-Folie verpacken solle. 8,50 € mit Pommes und Salat. Gut, gut und okay. Nicht umsonst ist die Kneipe meist voll besetzt. Und es geht zu wie in einem Hühnerstall. Und wenn der Alkohol in den Hirnen Einzug gehalten hat muss man entweder bleiben oder flüchten.

Der Leser – das ist uns klar – will was sehen, ein Bild, eine Aufnahme, die Umgebung des Pferchs. Säue. Wisente? Was weiss ich. Über den Pfälzer Wald gibt es auf meiner Seite immer mal wieder Berichte. Auf diese sei zunächst informationshalber verwiesen:

Hochspeyer und drum rum: http://franzbellmann.de/?p=9313

Der Elefantenjäger aus Frankenthal: http://franzbellmann.de/?p=9058

WIR – JENSEITS VON EDEN: http://franzbellmann.de/?p=5932

Pfälzer Pfosten und so…: http://franzbellmann.de/?p=3319

und so weiter und so fort.

Auf jeden Fall findet der Wanderer in der Nähe einen Pferch mit wilden Rindern: Wisente(?). Wer will das wissen?

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Viel streunendes Volk ist unterwegs. Wildkatzen, der Luchs und der Wolf sollen im Pfälzer Wald heimisch werden, oder bereits heimisch geworden sein. Den Luchs und den Wolf haben wir nicht zu Gesicht bekommen. Dafür reichlich Katzen:

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Zum Saupferch: Eingangsbereich
Zum Saupferch: Eingangsbereich

Die Gegend um den Saupferch und der Saupferch selbst sind ziemlich urig und ziehen Wanderer magisch an. Eine Pfälzer Mahlzeit lockt, da ist das Wetter egal, kommt man doch bequem auch mit dem Auto bis vor die Haustür. Die Menschen wandern kaum noch, sie sind zu alt geworden und sitzen lieber bei einem Viertel Wein und pflegen Kontakte. Das Gebäude ist mit den vielen Gästen in die Jahre gekommen, hinterlässt wie sie aber einen ordentlichen Eindruck. In der wärmeren Jahreszeit können selbst Familien dort den Tag verbringen. Unsere Fotos stammen vom 31. Oktober 2013:

Fast schon ein bisschen kanadische Holzfäller Romantik...
Fast schon ein bisschen kanadische Holzfäller Romantik…

 

Die Welt ist nicht endlos, eher klein; und so gibt es im Pfälzer Wald nicht nur den Saupferch als Waldgaststätte. Zu gegebener Zeit werden wir uns auf den Weg zu den anderen Wirtschaften machen, vielleicht im nächsten Jahr im Hochsommer…

Fini

IM MANNHEIMER BANNES

Wir schreiben das Jahr 2014; Ende Juli. Gut zehn Monate sind ins Land gegangen seit der Erstveröffentlichung; der Rhein steht hoch zurzeit und der Rundweg auf der Reißinsel ist vom Wasser blockiert; jetzt gibt es neue Bilder als Ergänzung⇓:

Jahrzehnte brauchte es und die letzten noch übrig gebliebenen Bannwälder der Region wurden derweil geopfert: für eine Südtangente in KA, für Fischerei in Daxlanden; es bedurfte der Einsicht, dem Verständnis, dem Nachgeben. Kein Einschlag mehr. Wurde doch alles abgeholzt im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte. Und der Rhein begradigt. Jetzt wird das Überbleibsel dem Verfall überlassen. Dem Borkenkäfer, den Fröschen, den Schnecken, den Überschwemmungen. Und der Wiederauferstehung im Restbiotop.

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Wenn der neugierige Besucher Glück hat, dann zeigt sich ihm ein kleines Paradies: Aus Zeiten, die längst passé sind und mit Gewähr nie mehr wiederkehren. Mit ein wenig Ortskenntnis öffnet sich eine Tür zur Vergangenheit, bewahrt von Projekten, die nur noch in die Zukunft schauen möchten.

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Oben: Eingang zur sogenannten Reißinsel. Wie soll es weitergehen? Nehmen wir die Frage wörtlich! WIR gehen den Karl-Reiß-Weg lang!

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Der Bannes wird von den Forstverwaltungen als ›Urwald von morgen‹ gesehen. Der Natur belässt man alle Freiheiten, sie nimmt sie sich ungestört, abgesehen von einem kleinen Rundweg (und Streuobstwiesen), mit einer Länge von vielleicht vier Kilometern: dem Karl-Reiß-Weg. Es folgen Impressionen entlang der Wanderung:

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Die Kunst der Natur: Baumskulpturen

Der Spazierweg auf der Reißinsel dem Rhein flussaufwärts entlang
Der Spazierweg auf der Reißinsel dem Rhein flussaufwärts entlang

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Paradiesische Zustände für Flora und Fauna. Auch die eingewanderten Indischen Springkräuter fühlen sich in Mannheim wohl. Natur pur. Gegenüber am Rheinland-Pfälzer Rheinufer die moderne Zivilisation. Technik pur.

Nicht umsonst wird zu Beginn des Artikels auf die Öffnungszeiten hingewiesen. Auch dem Graureiher gibt die Verwaltung Lebensraum; und Rheinüberschwemmungen fördern das Biotop, reichlich Fische verbleiben in den Rheinarmen und finden den Weg nicht mehr zurück in den Fluss. Da ist der Tisch gedeckt, wenn nicht die Wanderer störten, was ja vorkommt:

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Eine Naturschutzbehörde: die sich kümmert ↓

Behördliche Kennzeichnung   von Stolpersteinen mittels Flatterband, hier Metallteile von gestrandeten Schiffen...
Behördliche Kennzeichnung von Stolpersteinen mittels Flatterband, hier Metallteile von abgewrackten Schiffen…

Restbestand eines einst bewirtschafteten Areals, DSC08883

WIR bedauern sehr, dass die dem Häuschen gegenüber stehende Sitzbank (unter drei mächtigen Kastanien) ersatzlos geschliffen wurde, ein Frevel nicht an der Natur, aber von Menschen am Menschen. WIR bitten um Erneuerung!!! Info unter: Meine idyllische Gartenlaube!!!

Verdammt noch mal, wo ist die Bank???!!! Sie war vor einem Jahr total intakt. An anderen Stellen auf der Insel wurden Tische und Bänke erneuert. Hier nicht. Kann man das als Affront empfinden??? WIR verlangen Satisfaktion
Verdammt noch mal, wo ist die Bank???!!! Sie war vor einem Jahr total intakt. An anderen Stellen auf der Insel wurden Tische und Bänke erneuert. Hier nicht. Kann man das als Affront empfinden??? WIR verlangen Satisfaktion

Künstlernachlässe Mannheim – Infos / Termine

In Gedenken Mo Edoga (†2014):

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image002Pünktlich zum 75. Geburtstag von Peter Schnatz am 28. Juli 2015 freuen wir uns, nach vier  Jahren Arbeit, sein Werkverzeichnis präsentieren zu können und zwar am Donnerstag, den 16.07.2015, ab 18 Uhr im Keller des Speicher7 in Mannheim, Rheinvorlandstr. 7, 68159 Mannheim.

An diesem Abend zeigen wir den Gemäldezyklus „Der schwarze Fluss“ von Peter Schnatz, der zum letzten Mal vor 20 Jahren in der Kunsthalle Mannheim zu sehen war, und feiern den Abschluss des Projektes.

Zur Veranstaltung erscheint ein Booklet mit DVD, das neben dem Werkverzeichnis und den Bildern weiteres Material zu Peter Schnatz enthält.

Ab 18 Uhr ist der kühle Kellerraum geöffnet, ab 19 Uhr erfolgt die Begrüßung durch Silvia Köhler M.A. (Geschäftsführerin der Künstlernachlässe Mannheim), es folgt ein Grußwort von Sabine Schirra (Kulturamt der Stadt Mannheim) sowie eine Einführung zu Peter Schnatz von Dr. Susanne Kaeppele.

Bitte parken Sie nur auf dem dafür vorgesehenen Gelände.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

Mit freundlichen Grüssen
für die Künstlernachlässe Mannheim

Silvia Köhler, Dr. Jochen Kronjäger, Dr. Susanne Kaeppele

www.kuenstlernachlaesse-mannheim.de

Mail: info@kuenstlernachlaesse-mannheim.de

Fon: 0160 970 14 974

Anschrift : c/o Mannheimer Kunstverein, Augustaanlage 58, D-68165 Mannheim

Liebe Freunde und Freundinnen der Künstlernachlässewie Sie wissen, engagieren wir uns auch im Aktionsbündnis Alte Sternwarte. Die Sanierung der Aussenfassade ist jetzt abgeschlossen, neue Fenster eingesetzt, auch die Balkone und die Geländer sind erneuert und das Gerüst verschwunden. Das Aktionsbündnis feiert dies mit einem Fest am 9. Mai 2015 ab 16 Uhr. Um 17 Uhr gibt es einen offiziellen Empfang und ab 18 Uhr ein Programm aus Musik, Lesungen und Führungen. Die einzelnen Programmpunkte können Sie der beigefügten Einladung entnehmen. Vielleicht haben Sie Interesse zu kommen – auf keinen Fall sollten Sie die Lichtinstallation zum „Mannheimer Meridian“ versäumen… Mit freundlichen Grüssen für die Künstlernachlässe Mannheim, Silvia Köhlerwww.kuenstlernachlaesse-mannheim.de, Mail: info@kuenstlernachlaesse-mannheim.deFon: 0160 970 14 974, Anschrift, c/o Mannheimer Kunstverein, Augustaanlage 58, D-68165 Mannheim

sternwartenfest einladung 9 mai 

↓Folgender »Newsletter März« von den Künstlernachlässen Mannheim erreichte uns am 16.03.2015 (ein Auszug)

Liebe Freunde und Freundinnen der Künstlernachlässe, auch wenn es im Moment nach außen sehr still um uns scheint – wir sind alle emsig am Arbeiten für die vielen Projekte und Veranstaltungen, die dieses Jahr noch kommen.In diesem Newsletter informieren wir Sie über die kommenden Termine. Es wäre sehr schön, Sie bei der einen oder anderen Veranstaltung zu sehen.Herzliche Grüße vom Team der KünstlernachlässeNeben dem Abschluss des Werkverzeichnisses von Peter Schnatz arbeiten wir im Moment an zwei weiteren Projekten.

Feedback an Hans ist eine Video-Sound-Installation, die wir am 27. Juni 2015 um 20 Uhr im Planetarium Mannheim aufführen.

Wir haben bereits über die vielen Dias berichtet, die wir im Nachlass von Hans Graeder (1919 – 1998) fanden. Sie zeigten nicht nur die Arbeiten seiner verschiedenen Werkphasen, sondern auch zahllose Experimente mit Diapositiven.

Ignoriert man den Zeitsprung von 25 Jahren, berührt sich Hans Graeders Denkansatz – insbesondere seine „Raumexperimente“ auf den Kleinbild-Dias – mit den Klang-Raumerkundungen, die Elvira Richter und Michael Schwartzkopff aus Mannheim seit vielen Jahren immer wieder in Veranstaltungen und Performances bundesweit erkunden.

So entstand die Idee, mit den heutigen technischen Möglichkeiten Hans Graeders künstlerischem Denkansatz aufzugreifen und seine Experimente weiter zu denken: Der Kuppelsaal des Planetariums ist die perfekte Bühne  dafür.

Seit zwei Jahren beschäftigen wir uns mit den Künstlern und Künstlerinnen in der Alten Sternwarte.

Nachdem die Renovierung in diesem Sommer abgeschlossen sein wird, können endlich unsere „Fundstücke“ präsentieren und Ihnen ein sehr interessantes Stück Zeit-, Kultur- und Lebens­geschichte der Menschen zeigen, die seit 1908 ihre Ateliers im Turm hatten. Zu der Ausstellung erscheint auch ein Katalog.

Die Eröffnung planen wir am 10. Oktober 2015. Die Ausstellung wird im ersten Obergeschoss der Sternwarte stattfinden.  Wir informieren.

Studentinnen des Kunsthistorischen Instituts der Universität Heidelberg verkürzen die Wartezeit mit einem Blog, in dem sie über die Künstler, ihre Arbeiten und das Werden der Ausstellung berichten. Abonnieren sie den Blog unter diesem Linkdann bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Werkverzeichnis Peter Schnatz  – NeuigkeitenDas Projektende naht, die Arbeit am Werkver­zeichnis liegt in den letzten Zügen. Unser Fotograf Hannes Schröder und unsere Kunsthistorikerin Dr. Susanne Kaeppele arbeiten auf Hochtouren, um Bilder abzugleichen, die letzten Fotos abzulichten und die letzten Besuche zu machen. Wir planen, wie bei Norbert Nüssle, ein Booklet mit DVD.Zur Präsentation haben wir einen wunder­baren Ort gefunden, der Peter Schnatz sicher auch gefallen hätte: den Keller vom Speicher 7. Bitte merken Sie sich schon einmal den Termin vor: es ist der Freitag, 17. Juli 2015. Wir laden noch gesondert ein. Arbeiten aus dem Depot – Rathaus E5Die Ausstellung mit Arbeiten der KünstlerInnen aus unserem Bestand im Rathaus in E5 ist auch weiterhin zu sehen. Montag bis Donnerstag: 7.30 — 16.30 UhrFreitag: 7.30 — 15.00 UhrFreundeskreis KünstlernachlässeLangsam und stetig steigt die Mitgliederzahl des Freundeskreises, worüber wir uns sehr freuen. Ohne Unterstützung des Vereins wären viele  Dinge bei uns nicht finanzierbar. Wenn Sie Interesse haben, mit 30 Euro Jahresbeitrag unsere Arbeit zu unterstützen, dann füllen Sie doch den Mitgliedsbeitrag aus, der auf unserer Hompage unter „Freundeskreis“ steht.Online einkaufen und uns unterstützen?Das geht – über das Online-Portal www.clicks4charity.net. Für jeden Einkauf bezahlt der teilnehmende Onlineshop eine Provision. Diese Provision gibt Clicks4charity dann an uns weiter. Wie es funktioniert, finden Sie unter diesem Link.Die Macher von clicks4charity sitzen übrigens in der Augustaanlage 32.Wenn Sie also das nächste Mal online einkaufen, dann denken Sie doch an uns. Wir sagen schon mal Danke im Voraus.© Künstlernachlässe Mannheim www.kuenstlernachlaessemannheim.de / info@kuenstlernachlaesse-mannheim.de

 

↓Folgender »Newsletter Mai« von den Künstlernachlässen Mannheim erreichte uns am 01.05.2014 (ein Auszug)

Liebe Freunde und Freundinnen der Künstlernachlässe,

auch wenn es jetzt schon einige Zeit her ist, wir haben uns sehr über ihre rege Teilnahme an der Auktion am 17. Februar im Planetarium gefreut.

Mit dem Rein-Erlös können wir unsere Ausgaben und Projekte in diesem Jahr finanzieren. Zu einen wollen wir auf jeden Fall die Erfassung des Werk­verzeichnisses von Peter Schnatz beenden. Unser 10-jähriges Bestehen im nächsten Jahr würden wir gerne zum Anlass nehmen, das Werkverzeichnis online zu stellen und ein kleines Booklet zu ihm und seine Arbeiten veröffentlichen.

Inhaltlich konzentrieren wir uns zudem auf die weitere Recherche zu den Künstlern und ihren Ateliers in der Alten Sternwarte mit dem Ziel einer Ausstellung.

Weiterhin schöne Frühlingstage wünscht

Das Team der Künstlernachlässe

 

Gabriele Dahms verstarb plötzlich und unerwartet im April 1999. Mit einer kleinen Ausstellung in den Räumen der Galerie von Angelo Falzone erinnern wir an sie und ihre Arbeiten. Wir würden uns sehr freuen, Sie dort bei der Eröffnung begrüßen zu können.

Gabi Dahms wurde 1944 in Freiburg/Br. geboren. Ihre Eltern besaßen einen Textilgroßhandel in Käfertal. Nach der Schulzeit besucht sie die Textilfach­schule in Nagold und macht dort ihren Abschluss als Textilbetriebswart. Danach arbeitet sie im elterlichen Betrieb.

1965 entscheidet sie sich aber für die Malerei und studiert zwei Jahre bei André Sangsué in Genf, später bei Heinz Trökes in  Berlin und Salzburg sowie bei Erich Kraemer in Luxemburg.

In den 1980er Jahren unternimmt sie ausge­dehnte Reisen nach Fernost und setzt sich inten­siv mit der dortigen Philosophie und dem Taois­mus auseinander.

Sie fand über die tachistische Malweise seit Ende der 1970er Jahre zu immer konzentrierteren, stilleren Formulierungen. Ihre Arbeiten sind „Meditationsbilder“, „vor denen man still wird, gedankenvoll und schließlich gedankenleer“ (Hans Gehrke, 1991).

Ihre Arbeiten sind einfach, still sowie sparsam in der Verwendung gestalterischer Mittel und oft sehr groß­formatig. Die beeindrucktesten von ihnen messen 2,50 auf 2,50 Meter und hängen im Depot der Künstlernachlässe, aufgehängt wie auf Kleiderbügeln in luftiger Höhe.

Die Arbeiten haben monochrome Flächen, sind rechteckig begrenzt, auf denen einzelne Farbschichten übereinander oszillieren. Es gibt Bearbeitungsspuren, mitunter werden auch Sand und Erde verwendet. Vereinzelt sind Balkenformen zentral positioniert.

Den Bildtitel „Tao“, der Weg, den sie durchgängig seit 1983 für alle ihre Arbeiten verwendet, umschreibt ihre künst­lerische Haltung ebenso wie ihr malerisches Programm.

Weitere Informationen zu Gabriele Dahms finden Sie auch auf unserer Internetseite.

Ausstellung: 17. Mai bis 04. Juli 2014

Galerie Angelo Falzone

D 6, 16

D-68159 Mannheim

Eröffnung: Freitag, 16. Mai 2014 um 18.00 Uhr

 

↓Folgender »Newsletter Februar« von den Künstlernachlässen Mannheim erreichte uns am 01.02.2014 (ein Auszug):

Liebe Freundinnen und Freunde der Künstlernachlässe, es heißt ja, alle guten Dinge sind „Drei“… Nachdem wir immer wieder darauf angesprochen wurden, werden wir nach drei Jahren „Abstinenz“ am Montag, den 17. 02. 2014, um 19 Uhr, im Planetarium Mannheim wieder eine Auktion durchführen und versteigern Arbeiten aus unserem Bestand sowie von KünstlerInnen aus Mannheim und der Region. Diesmal gibt es sogar Gäste aus Stuttgart, Potsdam und Italien. Wir freuen uns riesig über den großen Zuspruch der Künstler und Künstlerinnen, die uns eine Arbeit überlassen haben und mit einem Teil des Erlöses unsere Arbeit unter­stützen. Unsere To-do-Liste ist für die nächsten Jahre umfangreich und wir haben einige Projekte anvisiert: Wir wollen unbedingt das Werkverzeichnis von Peter Schnatz beenden und dazu ein kleines Booklet veröffentlichen.       Der Nachlass von Will Sohl soll kunsthistorisch erfasst und fotografiert werden.35.000 gescannte Dias von Hans Graeder warten auf Sichtung und Sortierung und auch der schriftliche Nachlass von Graeder muss aufgearbeitet werden.Und – ja – kaum zu glauben, 2015 wird es die Künstlernachlässe dann auch schon zehn Jahre geben. Diesen Geburtstag würden wir gerne mit einem Katalog oder Ähnlichem begehen. Also, wir haben genügend zu tun.

 

Auktion: Montag 17. Februar 2014, Einlass: 18:00 Uhr, Beginn: 19:00 Uhr, Auktionatorin: Anastasia Schmidt M.A., Auktionshaus Kunst und Kuriosa, HeidelbergVeranstaltungsort: Planetarium Mannheim, Wilhelm-Varnholt-Allee 1, 68165 MannheimParken: Friedensplatz (ADAC)Auktionsliste: Finden  Sie – mit allen Arbeiten und Limits – auf unserer Internetseite www.kuenstlernachlaesse-mannheim.de in der Rubrik Aktuelles und unter Bild des Monats.Vorbesichtigung im Planetarium: Samstag 15. Februar: 14:00 – 19.30, Sonntag 16. Februar, 14:00 – 18:00Schriftliche Gebote: bis Montag 17. Februar, 12:00 an  Fax 0621 442247 oder info@kuenstlernachlaesse-mannheim.de

↓Folgender »Newsletter Dezember« von den Künstlernachlässen Mannheim erreichte uns am 04.12. 2013:

 
Künstlernachlässe Mannheim Dezember 2013
Liebe Freunde und Freundinnen der Künstlernachlässe,mit diesem Newsletter wollen ab jetzt regelmäßig über unsere Projekte und Veranstaltungen informieren.Wir wünschen allen viel Spaß beim Lesen, freuen uns über Feedback und Ideen und wünschen schon mal schöne vorweihnachtliche Tage.Das Team der KünstlernachlässeDer Herbst stand für uns ganz im Zeichen von Hans Graeder (1919—1998).Nachdem seine Frau, Rita Neidig, 2012 verstorben ist, haben wir den Nachlass gesichtet.Was wir vorfanden, war die überbordende Fülle eines ganzen Künstler-Arbeitslebens. Zwei Räume mit Regalen bis unter die Decke, gefüllt mit Arbeiten aus Öl, Papier, Collagen, Architekturmodellen, etc.Für unser Team eine große Herausforderung. In Zusammen­arbeit mit den Erben und dem Aktionshaus Kunst und Kuriosa in Heidelberg, ging der größte Teil der Arbeiten in eine Auktion, die am 21./22. September 2013 stattfand. Überraschenderweise fanden die eingelieferten Arbeiten dort einen regen Zuspruch und wir freuen uns sehr, dass die Arbeiten von Hans Graeder jetzt wieder in vielen Räumen sichtbar sind.In zwei Küchenschränken entdeckten wir, wie wir jetzt wissen, einen Schatz: Hans Graeder hatte scheinbar alle seine Arbeiten fotografiert, die Dias in Gruppen geordnet und beschriftet abgelegt – ein Bestand von mehr als 35.000 Dias (Frau Heybrock hat im MM vom 29.8.13 darüber berichtet.) Was damit tun?Der Fotograf Milan Chlumsky, ein guter Freund, der unsere Arbeit verfolgt, bot spontan an, diese zu einem Unkostenbeitrag zu scannen. Das Ergebnis des Spendenaufrufs für das Projekt hat uns positiv überrascht: Das Kulturamt, das Stadtarchiv und viele private Sponsoren haben sich an den Kosten beteiligt. Vielen Dank.Etwa 12.000 Dias hat Milan Chlumsky bis jetzt gescannt. Und was wir vorfinden, verblüfft uns: Es sind nicht nur fotografierte Arbeiten, sondern Hans Graeder nutzte die Diatechnik auch als künstlerische Technik.Er inszeniert z.B. seine Kopfbilder, stellt sie in entsprechende Hintergründe, so dass aus den aufgeschnittenen und aufgeklappten Ölarbeiten drei­dimensionale Objekte entstehen. Es gibt Unmengen von Dias, auf denen er Ideen für den öffentlichen Raum entwirft. Modelle werden realitätsnah auf dem Foto inszeniert, mit einem Hintergrund aus Stadtansichten oder Landschaften.Ein Highlight für uns sind aber auf jeden Fall die Dias, in denen eigenständige Arbeiten ent­stehen. Auf durchsichtiger, kräftiger Plastikfolie im Format 4 x 4 cm zeichnet und kratzt Graeder seinen oft ver­störend wirkenden, auf Kopf und Fuß reduzierten Menschen. Mit farbigen Folien beklebt, setzt er ausgeschnittene Köpfe, Arme, Füße und Gesichter wie in einem Puzzle wieder auf dem Dia zusammen. Ausstellung Trude Stolp-Seitz in der BGN verlängert bis 6. Februar 2014
Da wir und die BGN so einen tollen Zuspruch zu dieser Aus­stellung erfahren haben, ver­längert die BGN diese bis 6. Februar  2014.Öffnungszeiten: Mo – Do 8:00 – 18:00
und Fr 8:00 – 12:00; Dynamostraße 7—11, 68165 MannheimDie Ausstellungsräume sind von 16.12.13 bis 06. 01. 14 geschlossen.
Projekt: Schnatz- Werkverzeichnis
Langsam wächst und gedeiht das Werkver­zeichnis: Schon über 120 Fotos sind online zu sehen, um die 30 Sammler haben wir schon aufgesucht. Aber es stehen noch viele Besuche an, denn Peter Schnatz war fleißig und hat viel verkauft. Zu Bedeutung und Entwicklung des Künstlers, kann man einiges auf unsere Website lesen. Demnächst mehr.
Zum Weiterlesen …
Aus einem Gespräch in die Tat umgesetzt: Lydia Dartsch vom Rheinneckar-Blog hat unsere Idee zu Geschichte und Geschichten zu Arbeiten im öffentlichen Raum der Stadt Mannheim in drei schöne Beiträge umge­setzt. Hier die Links: Pelikanbrunnen von Philipp Hardt  Lipsi-Rad am Wasserturm  Röhren von André Volten am Rosengarten Wir sind auf die Fortsetzung gespannt …
Freundeskreis Künstlernachlässe
Der Freundeskreis existiert bereits seit einem Jahr und hat uns in 2013 fantastisch unter­stützt: Er finanzierte uns zwei große Grafik­schränke aus einem Nachlass, die wir dring­end für Arbeiten auf Papier benötigen. Auch für die Ausstellung im Rathaus griff uns der Freundeskreis bei der Rahmung der beiden Filmstreifen von Franz Schömbs finanziell unter die Arme: Denn für die Streifen mit einer Länge von zwei Meter gab es keinen Rahmen „von der Stange“. Vielen Dank! Und wenn Sie unsere Arbeit ebenfalls unterstützen möchten, dann werden Sie doch Mitglied!
T E R M I N E  
Nach zwei Jahren „Abstinenz“ werden wir am Montag,  den 17. 02. 2014, um 19 Uhr, im Planetarium Mannheim wieder eine  Auktion durchführen. Versteigert werden Arbeiten aus dem Bestand und von Künstlern aus der Region. Wir informieren Sie rechtzeitig.
© Künstlernachlässe Mannheim www.kuenstlernachlaesse –mannheim.de / info@kuenstlernachlaesse-mannheim.de
↓Eingereicht am 23.09.2013 um 09:12

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↓E-Mail von Silvia Köhler vom 28.11.2013:

Lieber Franz, für den Februar, genauer gesagt am 17. Februar 2014, planen wir wieder eine Auktion – nach zwei Jahren Abstinenz. Es wird diesmal im Planetarium stattfinden. Frage: Hättest du Lust, uns wieder eine Arbeit zu geben? Konditionen wären wie vor zwei Jahren: du nennst einen Limitpreis, das, was du mindestens haben willst. Es sollte aber nicht so hoch sein, damit ein Anreiz zum bieten da ist, und der Rest würde wieder 1/3 – 2/3 aufgeteilt werden. 1/3 für dich, 2/3 für die Künstlernachlässe. Gib mal Bescheid. Würde mich und uns sehr freuen. Herzlichst Silvia Silvia Köhler www.kuenstlernachlaesse-mannheim.de Mail: info@kuenstlernachlaesse-mannheim.de Fon: 0160 970 14 974

 

↓WIR hacken eine E-Mail von unserer geliebten Silvia und informieren die allgegenwärtige Überwachung in Kürze:

National Security Agency – NSA, Number One, next exhibition in Mannheim, please visit this highlight…

Ab dem 10. September 2013 zeigen wir Arbeiten aus dem Depot und stellen alle Künstler und KünstlerInnen aus unserem Bestand mit ausgewählten Werken vor.

Zur Eröffnung der Depot-Ausstellung laden wir Sie und ihre amerikanischen Freunde herzlich am Dienstag, 10. September 2013, 19.00 Uhr im Rathaus E 5, in den Räumen des Dezernats 2 und der Wirtschaftsförderung Mannheim ein. Wir freuen uns, Sie zu sehen. Westliche Umarmungen nicht ausgeschlossen. Die Einladung finden Sie abfrage- und kenntnisreich in der Anlage. Interviews und kritische Befragungen sind nicht erwünscht. Suchen und finden Sie.

Number Two, 

Trude Stolp Seitz (1913 – 2004) wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Wir zeigen Arbeiten von ihr in den Räumen der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe.

Die Eröffnung ist am 17. Oktober 2013, um 19.00 Uhr in der Dynamostraße 7—11, 68165 Mannheim. Auch hierzu sind Sie herzlichst eingeladen. Die Einladung finden Sie ebenfalls in der Anlage. No way for NSA.

Please look at http://franzbellmann.de/?p=9148

Weitere Themen und Künstler: Will Sohl und Hans Graeder, später.

Und WIR werden weiter berichten, nicht ohne die NSA zu informieren. Erspart sie sich durch uns gewaltige Recherche. Da helfen WIR doch gerne! Auch ehrenamtlich!

ZEIT ONLINE →Datenschutz vom 24. August 2013 / 10:45 Uhr titelte: »NSA-Agenten spionierten eigene Geliebte aus«. WIR haben diesbezüglich bedauerlicherweise noch keine Ergebnisse vorliegen.

Unser Beitragsbild zeigt Prof. Dr. Mo Edoga: http://franzbellmann.de/?p=9298

Hochspeyer und drum rum

Es gibt ja nichts dazu zu sagen, außer zu betonen, wie erholsam es im Pfälzer Wald sein kann, wenn man die Zeit sich dafür nimmt und noch Kost und Logis in einem weitläufigen Anwesen frei hat. Da darf nicht gemeckert werden. Zu empfehlen wären das Leinbachtal hinter Waldleiningen, ein Besuch des Jüdischen Friedhofs in Kaiserslautern, eine etwas genauere Inspektion der B 48, eine – je nach Interessenlage – Besichtigung diverser Vorgärten und privater Gartenanlagen zum Beispiel in Hochspeyer und was es so an Brimborium zu entdecken gibt. Das möge dann jeder für sich selbst entscheiden, sofern er überhaupt den Mut für Hochspeyer besitzt. Immerhin gibt es da noch ne hübsche Hütte direkt an der B 48: Na denn.

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Der Elefantenjäger aus Frankenthal

Er transportiert seine Schiessprügel im Tornister. Oder über der Schulter. Er zeigt altes Gardeverhalten. Nach Kenia, Südindien… Vielleicht Sibirien – Mammuts? Überall dorthin, wo noch ein Schuss zu setzen ist. Mit Hemingway teilt er Freud‘ und Leid. Obwohl er nicht so aussieht. Vor allem leidet er nicht. Er fühlt Hemingway. Es gibt in seiner Karriere als Elefantenjäger nicht einen einzigen Fehlschuss. Wenn es im Universum einen Elefanten und Mammut bewohnten Planeten gäbe, er würde seinen Rucksack voller Knarren packen und die Nasa beauftragen: Bringt mich zu den Elefanten der endemischen Art. Dabei hat er sie doch alle. Zumindest die von dieser Welt. Der Elefantenkönig von Frankenthal, der Pfalz, von ganz Deutschland und der Kugel – Siggi Sandreuther – präsentiert die Trophäen seines gut siebzigjährigen Lebens:

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In heimischen Gefilden

Bei der Arbeit, den Abschussvorbereitungen, internationale Lageberichte, Wetter und so

Bei den Reisevorbereitungen
Bei den Reisevorbereitungen

Ohne Edith ginge nix: Die Marschverpflegung!

Die hilfreiche Hand: Edith
Die hilfreiche Hand: Edith

Ich liebe sie, was wäre unser aller Siegfried ohne Edith. Ach was hab‘ ich alles an Marmeladen, Honigen, Würsten und Käsen von ihr – und Siggi – nach einem Besuch mitnehmen dürfen, das ginge auf keine Kuhhaut. Nach den Visits in Frankenthal bei Sandreuther’s gab’s paradiesische Speisen über Tage hinweg. Weshalb ich sie so liebe! Beide!

Vom berühmtesten Schrebergarten der Region: angesiedelt beim Wilhelm-Hack-Museum in LU

WIR verlassen Mannheim, Blick auf den Verbindungskanal

WIR verreisen übers Wochenende. Deshalb erst mal ein kleiner Vorgeschmack. Ein paar Fotos aus Ludwigshafens alternativer Gartenkultur. Einem Ruhepol in industriell dominierter Stadtlandschaft. Einer Landschaft, die beherrscht wird von Gewinnmaximierung, Zuwanderung, endlosen Verkehrsschneisen, Kolonnen chemischer Produkt- und Fertigungsverfahren und zweifelsohne viel, viel Armut. Und Reichtum bis an die Schmerzgrenze. Im Umland: Wein, Spargel, Kartoffeln, Salate, Gemüse…

WIR verlassen Mannheim, Blick auf den Verbindungskanal
WIR verlassen Mannheim, Blick auf den Verbindungskanal
Panorama Hack Garten
Panorama Hack Garten

 

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Wenn WIR Bock haben, melden WIR uns. Hier drei wichtige Hinweise:

http://franzbellmann.de/?p=5901http://franzbellmann.de/?p=6053 und 

http://franzbellmann.de/?p=4227

Drei weitere Fotos vom Hack-Garten:

 

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Einstweilen fini, Fotos DieRedaktion.

 

Marina Miresova-Feider zeigt Werke von Harald-Alexander Klimek und Victor Popov

limek und Popov, Popov und Klimek. Man weiss ja nicht: mit welchem Künstler beginnen. So könnten wir uns an die offiziellen Verlautbarungen der Einladung des Kunsthauses Oggersheim halten. Die Einführung ins Werk der ausgestellten Künstler durch die Kuratorin Stefanie Müller, M.A., Kunsthalle Mannheim bevorzugt ebenfalls die alfabetische Sortierung als Orientierung. Schade eigentlich, dass die Deutsche Sprache keine Gleichstellung zu bieten hat. Wir drehen den Spiess um und beginnen mit Victor Popov. Ein Versuch der Angleichung.

Am Anfang ein Hinweis: „Чаепитие“ Samowar-Künstlergespräche: Sonntag, den 06. Januar um 16:00 Uhr im Kunsthaus Oggersheim in 67071 Ludwigshafen am Rhein, Schillerplatz 2, moderiert von: Dr. Walter Stephan Laux, Tee serviert von: Marina Miresova-Feider, die Künstler sind anwesend. Die Ausstellung endet am 11. Januar 2013.

Виктор Попов Victor Popov

Victor Popov lebt in Düsseldorf. Als fantastischer Realist blickte er in die Abgründe sowjetischer Gesellschaften. Als Neugeborener: 1952, in Kasachstan. Was hatte er in Sibirien zu suchen? Hatte er Malverbot? Die politische Befreiung führte ihn und seine Familie nach Deutschland. Er findet seine ursprüngliche Heimat in der Altai-Eifel.

Popov in der Ausstellung bei Marina Miresova-Feider:

Victor Popov mit Stefanie Müller, Kunsthalle Mannheim, Foto Matthias Plath
Buchobjekt, 2010, Mischtechnik auf Buch, Foto DieRedaktion

 

Victor Popov, Foto Matthias Plath

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir verlassen Victor Popov und widmen uns in Erinnerung ans Deutsch-Russische Jahr:

HAK Harald-Alexander Klimek Харальд-Александр Климек

Harald-Alexander Klimek, Foto Matthias Plath

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu ihm eine E-Mail von Marina: Hallo Franz, super! Wie eben mit Harald-Alexander Klimek telefoniert, schickt er Dir die gewünschten Abbildungen bis auf das Bild „Drama Boys“, das kannst Du gerne vom web www.kunsthaus-oggersheim.de herunterladen. Falls es nicht klappt, bitte bei mir melden – sende Dir das Bild als jpg. Danke! Beste Grüße und einen schönen Sonntag!!! Marina.

Zum Werk und zur Person von Harald-Alexander Klimek

„Drama Boys“, 2012, 40 cm x 30 cm, Öl auf Leinwand, VG Bild-Kunst, Bonn 2012, Foto: Horst Kirsch, Frankenthal, Fotobeleg siehe E-Mail

HAK stammt aus Frankenthal, von Beruf Bauzeichner, studierte in Darmstadt an der Fachhochschule für Gestaltung und in New York: Master of Fine Arts. Er erinnert in seinen Werken stark an die Wiener Schule des Phantastischen Realismus, deren Hauptvertreter wohl Rudolf Hausner war. HAK hat sich eingerichtet in seiner phantasievollen Welt und tanzt mit seinen international bekannten Arbeiten auf globalem Parkett. Buenos Aires, Berlin, New York, Speyer, Venedig, Köln, San Francisco… weltmännischer kann Kunst nicht sein. Wir erwarten noch Ablichtungen seiner Werke, die bei Marina Miresova-Feider bis Mitte Januar im Kunsthaus Oggersheim zu sehen sind. Mittlerweile sind alle offenen Fragen geklärt, DieRedaktion.

Drei ausgesuchte Werke des Künstlers HAK (Alle gezeigten Arbeiten von Harald-Alexander Klimek mit freundlicher Genehmigung der Beteiligten)

Harald-Alexander Klimek: „Ebbe“, 2012, 40 cm x 40 cm, Öl auf Leinwand, Foto Horst Kirsch, Frankenthal
Harald-Alexander Klimek: „Goyas Geister“, 2007, 19,2 cm x 36,5 cm, Mischtechnik auf 4c-Print, auf Karton aufgezogen, Kat. Werkverzeichnis S. 110-111, Foto Horst Kirsch, Frankenthal
Harald-Alexander Klimek: „Vanitas grün“, 2007, 18 cm x 20,8 cm, Öl auf Karton, Kat. Werkverzeichnis S. 106, Foto Horst Kirsch, Frankenthal

Es gab eine Eröffnung auf Russisch

Die Besucher der Vernissage, Ansprachen

 

 

Verknüpfungen

http://www.haraldklimek.com

http://www.shopart.com/popov/index.html

Die Winterausstellung im Kunsthaus Oggersheim steht 2012 unter dem Vorzeichen des Deutsch-Russischen Jahres.

Harald-Alexander Klimek, als der deutsche Vertreter, präsentiert eine Reihe kleiner Bild- und Graphikformate. Reflektionen der Moderne aus den Studienjahren in den USA, Berliner Jahren, Neues. Victor Popov präsentiert plastische Arbeiten und Objekte. Auch hier steht die Auseinandersetzung mit der klassischen Moderne im Vordergrund. Die Ausstellung lebt also von der Reflektion zeitgenössischer Stilrichtungen und der west-östlichen Interpretation. Politische Aussagen sind vielen der Werke immanent. Vorrangig erlebt der Betrachter punktuelle Ausschnitte aus zwei spannungsgeladenen Werken. Es lohnt sich das gesamte Œuvre der beiden Künstler näher zu ergründen. Der Kontrast zwischen russischen und deutschen Sichtweisen und Ausdrucksmitteln bietet einen weiteren ästhetischen Anreiz. (Text der Einladung, DieRedaktion)

Einstweilen fini.

Liebe Kunstfreunde,
am Ende dieses Jahres wünsche ich Ihnen für das kommende Jahr Glück, Gesundheit, Erfolg und viel viel Zeit für Ihre Familie!Ich danke Ihnen recht herzlich für die ereignisvolle Zusammenarbeit und freue mich auf das neue Jahr mit Ihnen!Da wir eine Kreativpause für unsere Galerie in Ludwigshafen-Oggersheim anlegen, stehe ich Ihnen jederzeit ab 11. Januar 2014 im Büro Bad Dürkheim zur Verfügung.

Ihre Marina Miresova-Feider

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GALERISTIN Marina Miresova-FeiderZum Rohrig 3, 67098 Bad DürkheimTel. +49 (0) 6322 – 988 14 81- info@kunsthaus-oggersheim.dewww.kunsthaus-oggersheim.deMobil: +49 (0) 177 – 799 39 43

 

DDD_2ie Ausstellungsreihe DAS KLEINE format bei Marina Miresova-Feider besitzt mittlerweile Tradition. Der ehemals KLEINFORM genannte jährliche Zyklus startete im Kunsthaus Oggersheim im Jahr 2005. Diese international bestückte Präsentation zeigte sieben europäische KünstlerInnen und den aus Deutschland stammenden Maler, Zeichner und Druckgrafiker Harald-Alexander Klimek, dessen Werk *wet shoes* die Ausstellung illustrierte. Den Kasachen Victor Popov mit seinen *Menschlichen Geometrien* ehrte Marina schon 2003 zusammen mit dem Künstlerkollegen Alexander Schmidt, einem Landsmann von Popov. Die 2012er Ausstellung ist dem Deutsch-Russischen Jahr gewidmet, das Mitte Juni 2012 feierlich und prestigeträchtig in Moskau eingeläutet wurde. SPIEGEL ONLINE titelt am 21.06.2012: Gauck und Putin schwänzen Feier in Moskau. Wenn man sich – wie es scheint – auf höchster politischer Ebene nicht so richtig versteht, dann müssen WIR ran. Die zahlreich zur Eröffnung der Ausstellung DAS KLEINE format erschienenen kunstliebenden deutsch-russischen Bürger unserer Welt zeigten in Oggersheim Gemeinsamkeit: und gingen händereichend im innigen Verständnis füreinander beispielhaft voran. Und der Anteil der beiden Künstler? Sie bildeten die Vorhut! Ja, die Avantgarde.

Das obige Statement versteht sich als Prognose. Sie wurde am 21.11. verfasst und einen Tag darauf ins Netz gegeben. Die von uns besuchte Ausstellungseröffnung bei Marina Miresova-Feider am 23.11.2012 hat die Vorhersage bestätigt. Ein fotografisch unterlegter Bericht folgt in den nächsten Tagen, siehe Artikel vom 25.11.2012, DieRedaktion.