Hamburg – Bäckerei Rettungsbrot

Mannheim⇒Hamburg⇒Rettungsbrot

Seit einigen Jahren kenne ich die Bäckerei unser täglich Rettungsbrot. Sie ist mir darüber lieb geworden; morgens ein Frühstück mit einem Franzbrötchen (vegan) mit oder ohne Schoko, oder mittwochs ein Stückchen leckeren Kirschkuchen, den der Magen schon zu früher Stunde verträgt, mit schwarzen und heissen Flüssigkeiten, die sich Coffee-spezial nennen und einer illustren Gesellschaft an Besuchern und EinkäuferInnen, die nichts anderes im Sinn haben: als ihre Gesundheit.

Der Bäcker und seine Biobackstube⇓

Meister Martin Kastner wie er leibt und lebt ...
Meister Martin Kastner wie er leibt und lebt …

Der Chef:

Er werkelt und schafft den lieben langen Tag für uns und unsere Gesundheit ...
Er werkelt und schafft den lieben langen Tag für uns und unsere Gesundheit …

Im Geschäft …

Die Hallo-Verkäuferin bei ihrer kundenfreundlichen Tätigkeit.
Die Hallo-Verkäuferin bei ihrer kundenfreundlichen Tätigkeit.

Ja: mit halloooo wird jeder begrüsst, der da kommt, mich nimmt sie dabei nicht aus.

Die Auslage⇓

L E C K E R - L E C K E R - L E C K E R  leicht gebacken ...
L E C K E R – L E C K E R – L E C K E R leicht gebacken …

Aktion

Die tägliche Mühsal und Freude ...
Die tägliche Mühsal und Freude …

Am Ende der Performance: Der Chef im Porträt:

Inhaber Martin Kastner, Klaus-Groth-Strasse 40, 20535 Hamburg, Tel.: 040 / 39 99 00 43,  E-Mail: rettungsbrot@gmx.de, www.bio-baeckerei-rettungsbrot.de
Inhaber Martin Kastner, Klaus-Groth-Strasse 40, 20535 Hamburg, Tel.: 040 / 39 99 00 43, E-Mail: rettungsbrot@gmx.de, www.bio-baeckerei-rettungsbrot.de

Ende der Fahnenstange! 

Christel Lechner in Kaiserslautern + Mosbach

NEU – Aufnahmen aus Kaiserslautern (eingesetzt am 26.03.2015):

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Namenlose Kicker aus aller Herren Länder vereinigt euch:

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Mannheim, September 2014: Mosbach wird zurzeit von Christel Lechner dominiert. Nicht Rathaus, nicht Gotteshäuser, nicht Fachwerk: NEIN ⇒ Beton ist touristisch angesagt!!! Lechners Skulpturen aus diesem schnöden Baustoff (Stahlbeton, z. B. Brückenbau) bevölkern mittlerweile die Welt. So nun in Mosbach, wo an 16 Standorten die ›Alltagsmenschen‹ genannten Objekte (bis 15.10.2014) aufgestellt sind.

Signatur von Christel Lechner jeweils am Standortboden der Skulpturen angebracht ...
Signatur von Christel Lechner, jeweils am Standortboden der Skulpturen angebracht …

Diese dreimonatige Schau hat es in sich.

Wir haben einige Werke angelaufen und wollen diese fotografisch mit der sie umgebenden Realität in Verbindung setzen bzw. konfrontieren, was gewiss im Sinne der Schöpferin ist⇓:

Beim Lesen, althergebracht und modern⇓:

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Lesen, lesen, lesen ...
Lesen, lesen, lesen … 

(Originaltitel: Französische Frauen, Standort Marktterrasse, Mosbach)

Meine Freundin Sieglinde
Meine Freundin Sieglinde 

(Originaltitel: Französische Frauen, Standort Marktterrasse, Mosbach)

Die ›Bushaltestelle Lechnerhof‹ (Hinweis auf das Atelier im Lechnerhof, NRW), links freigestellt, rechts mit Fahrkundschaft, Standort Rathaus⇓:

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Blick von der Haltestelle auf die Warmduscher (Original: ›Duscher‹) am Marktplatz mit einem Teil einer abziehenden Hochzeitsgesellschaft⇓:

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Stoff, Kunststoff, Wand- und Schaufenstergestaltung⇓:

Die sich auf dem Sofa fläzende, aber bekleidete Dame (Ariadne? Standort Ölgasse?) erinnert mich an ›Olympia‹ von Édouard Manet ⇓:

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Übrigens: Alle von Lechner in Mosbach ausgestellten Figuren tragen ein güldenes, skeptisch-wissendes Lächeln zur Schau⇓:

Das passt doch, zum Schluss die  'Friseurfrauen' in der Schwanengasse ...
Das passt doch zu den ‚Friseurfrauen‘ in der Schwanengasse …

 

Einige Aufnahmen hätten wir noch⇓:

Auf dem Weg zur Dusche am Marktplatz
Auf dem Weg zur Dusche am Marktplatz
Älterer Herr, der uns auf liebenswerte Weise sein Leben näherbrachte ...
Älterer Herr, der uns auf liebenswerte Weise sein Leben näherbrachte …
Nonne vor Evangelischer Stiftskirche
Nonne vor Evangelischer Stiftskirche
Weltoffene Stadt Mosbach
Weltoffene Stadt Mosbach
Blick zum Himmel, der Fernglasmann in der Hauptstrasse
Blick zum Himmel, der ‚Fernglasmann‘ in der Hauptstrasse
Einheimische in der Schwanengasse
Einheimische in der Schwanengasse
Am Kiwwel Schisser Brunnen
Am Kiwwel Schisser Brunnen
Gärtner am Stadteingang Kesslergasse
Gärtner am Stadteingang Kesslergasse

Wir lassen es jetzt mal gut sein mit der Stadtmöblierung …

Eine kleine Ergänzung betrifft die Jugendherberge MUTSCHLER’S MÜHLE am Elzbach, auf die wir per Fotos gerne hinweisen⇓:

Fotos vom 06.02.2015 eingesetzt am 07.02.2015 (Kurzbesuch in Mosbach)⇓:

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Der Odenwald und seine Realitäten
Der Odenwald und seine Realitäten

Bis zur nächsten Information.

In der Neckar Pampa – Jo Fisch

Ein Gastbeitrag von Dr. Jens U. Meisterkleister (Arch., Unna):

Ich bedanke mich recht herzlich dafür, dass unser Artikel über die Neckar Pampa beim Blog-Betreiber so rege Anteilnahme findet und es zu einer Veröffentlichung kommt. Das freut uns sehr, haben wir doch mit Herzblut in der Pampa recherchiert und fotografiert. Die Abende bei den Hausbesitzern vergingen beim Schach, gutem Essen, keiner Glotze und Gesprächen. Als Architekt interessiert mich vor allem, was Menschen in Eigenarbeit aus heruntergekommenen und vermeintlich abrissreifen Gebäuden herauszuholen verstehen. Ist ein Werk nach mitunter jahrelanger Tätigkeit wohnlich und arbeitsmässig gelungen, vergeben wir Preise und Auszeichnungen nicht nur als Pokal, sondern mit entsprechenden Dotationen.

Fisch, der Maler
Fisch, der Maler

So im vorliegenden Fall der Neckar Pampa, den unsere Architektengemeinschaft mit einem Beitrag in Höhe von einem Liter Pastis honorierte. Dies ist preislich die bislang höchste Anerkennung. Jo Fisch, eigentlich Künstler, versteht sich selbst als Bauhandwerker und Modellierer. Dabei befand sich das Wohnhaus: ich weiss nicht mehr, steht es in Heiligkreuzsteinach, Hirschhorn, Elztal, gar Obrigheim, da muss ich nach recherchieren, in einem jämmerlichen Zustand. Die Natur – Efeu, Marder, Feuchtigkeit – breitete sich unaufhaltsam aus. Plötzlich, wie zum Glück für das Anwesen, tauchten Jo + Chris Fisch, zwei alte professionelle Sanierer, in der Pampa auf und übernahmen. Um sich eine deutlichere Vorstellung vom sanierungsbedürftigen Gebäudezustand zu gewärtigen, durften wir auf die fotografische Dokumentation der beiden Spezialisten zugreifen. Mit deren Erlaubnis veröffentlichen wir die folgenden Bilder⇓:

Wir fotografierten im umgestalteten Gebäude. Das ist ja notwendig, will man die monatelange Arbeit nachvollziehen und das Ergebnis zumindest ansatzweise öffentlich mitgeteilt bekommen. Man muss sich nur vorstellen, fast drei Jahre Baustellenleben. Dazu die berufliche Existenz – Berufsleben, Malerei, Kunst, Garten. Kein Zuckerschlecken, oder -lecken? Da überkommt einen gewiss ab und an ein Hänger! Nicht nur körperlich, auch seelisch. Und die Finanzierung? Baumaterial. Hilfe. Wer kocht, wer baut? Wer hilft? Nachbarschaftshilfe??? Das Ergebnis der Baumaßnahmen hat uns überzeugt⇓:

Über die Küche wollen wir noch ein paar Worte verlieren. Zunächst zeigen wir das Küchenfoto (in der Galerie oben rechts) noch mal in einer Vergrösserung⇓:

Die Küche
Die Küche, nach dem Fliegenfänger sind Kräuter zu sehen: Estragon, Salbei, Olivenkraut, vorne eine Reihe Bohnen, Rosmarin kommt vor, Thymian, Majoran usw. …

 

Wir verlassen das Refugium der Hausherrin und begeben uns ins Atelier von Jo, hier Fotos von Gemälden aus den Räumlichkeiten des Hauses und dem Atelier⇓:

'Sandstrand in Neckarhausen', Öl/Lw, 2007, Sign. r. o.
‚Sandstrand in Neckarhausen‘, 80×100 cm, Öl/Lw, 2007, Sign. r. o.
'Mani', 80x100 cm, Öl/Lw, 2012, Sign. r. u. ...
‚Mani‘, 80×100 cm, Öl/Lw, 2012, Sign. r. u. …
'Eingang alter Neckar', Edingen, 60x70 cm, Öl/Lw, 2005, Sign. r. u. ...
‚Eingang alter Neckar‘, Edingen, 60×70 cm, Öl/Lw, 2005, Sign. r. u. …
'o.T.', 100X120 cm, Öl/Lw, 2003, Sign. l. u. ...
‚o.T.‘, 100×120 cm, Öl/Lw, 2003, Sign. l. u. …
'Selbstportrait', 80x70 cm, Öl/Lw, 2003, Sign. l. u. ...
‚Selbstportrait‘, 80×70 cm, Öl/Lw, 2003, Sign. l. u. …

 

So sieht das aus, wenn der Mensch Künstler ist und das Weib Gartenbau-Architektin (siehe Kräuter und mehr). Da geht einen das Herz auf; und endlich schmeckt’s mal wieder: frisch geerntete Gurken, Rote Bete, Äpfel, was weiss ich, auf eine solche Art und Weise kann sich das Individuum hervorragend verpflegen und verköstigen; und was machen die hungernden Milliarden? Irgendwann müssen sie zu Heuschrecken werden, wollen sie überleben. Dann hat das Paradies ein Ende …

DieRedaktion bedankt sich beim Architekten Dr. Jens U. Meisterkleister für seinen einfühlsamen Bericht. Die gesamte Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten und ist trotzdem frei erfunden: DieRedaktion

Nachtrag vom 12.03.2015, Portraits:

Reisen ins Umland: HIRSCHHORN / NECKAR

DSC05714Was wir versprechen, das halten wir: Unser letzter Hirschhorner Aufenthalt war für die Burg und den Ort zu kurz und zu spät. Quasi eine Stippvisite. Und Eberbach hatte Priorität (XX1 Mini). Am 07.03.2014 brachen wir erneut auf ins Neckartal. Zum einen: wegen der Burg. Zum andren: wegen der Wanderung mit dem Rad entlang des Neckars Richtung Heidelberg. Wohlgemerkt in Richtung. So schnell, so weit, so gut. Radeln und fotografieren braucht Zeit. Wir rasen nicht, wir versuchen zu schauen, zu sehen, zu entdecken. Das ist bei einer solchen Entdeckungsreise unser Ein und Alles: Weile, keine Eile! Meist reisen wir radschiebender Weise auf Schusters Rappen. Diese Kombination – also spazieren gehen + radeln – ist die ideale Arbeitsmethode der Ferne (dem Umland) ein ansprechendes Bild abzugewinnen. Es soll ja ein Bericht entstehen. Da macht man sich bereits beim Wandern und beim Knipsen Gedanken. Aber irgendwie sticht meistens irgendwas ins Auge, ein magischer Moment? Ein fulminanter Blick? Ein zufälliges Ereignis, eine Einmaligkeit? Eine Überraschung im Jetzt?

DSC05731Je nun: die Burg. Mit dem Radl hinauf. Anstrengend. Erster Gang. Oben wartet Kaiserwetter; im Wald ist es kühl und schattig. Hinten um den Ort herum. Schmale Auffahrt, wenig Verkehr. Es ist noch zu früh im Jahr für Tourismus. Nicht zu übersehen: im Eingangsbereich ein Pferch, eine Behausung, keine Ziegen. DSC05713 - Arbeitskopie 2

Die Kaiserkrone mutiert zum billigen Blumentopf. Ramsch. Im Hintergrund ein Hügel des Odenwalds. Auf der Burg nichts los. Eine Dame mit Dackel. Hunde in Begleitung von Damen oder Dämchen ist ja heutzutage modern. Sie lassen sich wenigstens an der Leine führen. Für viele sind Hunde ein Ärgernis, dafür sind die Hundebesitzer verantwortlich: Sie verhalten sich frech und ungebührlich. Und vermiesen die Umwelt. Wir blicken tief zu Tal auf Hirschhorn, den Neckar und das Hirschhorner Kraftwerk und seine Schleuse:

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Komisch: die mittelalterliche Anlage verliert peu à peu an Faszination, die der Blick von unten aufgebaut hat. Gärtner sind beim Mähen des Rasens, Krach, wo Ruhe erwartet wird. Eine Restaurantbeschäftigte (?), eine Standesbeamtin (?) verlässt mit dem Auto die Burg. Doppelter Motorenlärm. Kein Hochzeitspaar in Sicht. Keine Gäste in Sicht. Das Restaurant ist geöffnet. Macht einen äusserst hervorragenden Eindruck. Auf der Terrasse wird nicht bewirtet. Es scheint die Sonne.

Oben auf der Burg, links oben im Dunst der Neckar
Auf der Burg, links oben im Bild im Dunst der Neckar…

 

Das Begehen der oberen Teile der Burganlage ist lebensgefährlich. Wir haben deswegen die Hirschhorner Verwaltung per E-Mail kontaktiert. Es ist Wochenende. In zwei, drei Tagen wird wohl eine detailliertere Antwort eingehen, bislang haben wir lediglich eine Eingangsbestätigung unseres Schreibens vom 08.03.2014, 09:45 Uhr;

Kontaktformular Stadt Hirschhorn (powermail): »Sehr geehrter Herr/Frau Franz Bellmann, vielen Dank für Ihre Nachricht an die Stadt Hirschhorn. Wir werden Sie zeitnah beantworten und uns bei Ihnen melden. Ihre Stadt Hirschhorn.« (Anmerkung: Sie gehört sie geschrieben!) Im Laufe der KW 11 zwei Telefonate ohne jeweilige Antwort, versuche es heute (14.03.2014) kurz nach Artikelveröffentlichung gegen 09:30 Uhr erneut. TOP: Habe es um 09:23 Uhr unter 06272 920 9242 eine Minute lang läuten lassen: Niemand hebt ab. Nicht mal ein elektronischer Sekretär!!! Siehe Schriftverkehr am Ende des Artikels!!!

Komplett durchgerostet
Komplett durchgerostet

Wir hätten ja gern den Fotobeleg mitgeschickt, aber die elektronischen Kontakte nehmen Fotos nicht an. Weshalb wir die Aufnahme hier veröffentlichen; das ist schon gewaltig, jegliche Materialverbindung ist vom Rost zerstört. Und das gesamte Geländer hinterlässt keinen vertrauenserweckenden Eindruck. Rostflecken überall. Uns zittern die Knie. Da hilft streichen nicht; und ausbessern nicht; ein neues Geländer muss her. Oder der Zugang zum Turm müsste wohl aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Rost ist immer das Ergebnis von Vernachlässigung. Kümmern ist jetzt angesagt. Auch wenn’s Geld kostet. Sobald wir Nachricht von der Stadtverwaltung haben, werden wir diese hier veröffentlichen!*** Vielleicht hilft eine größere Spende, in Hirschhorn soll es ja reichlich wohlhabende und spendable Bürger geben. Da kann man nur sagen: brecht auf zur Burg!!!

Uns jedenfalls kommt das alles so vor wie die nachträgliche Ausbeutung des Mittelalters. Fehlen lediglich die Ritterspiele mit winkenden Burgfräuleins, die ihre galanten Bewerber und Kämpfer anspornen. Und nachts in den geharnischten Betten der Gastronomie und Hotellerie landen.

Rundblicke:

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Das soll’s mal gewesen sein mit Burg und so. Im Abgang eine Gedenktafel: »Ludwig Wedekind / Lieutenant bei der Hanauer Turner Wehr 1ten Comp. / geb. in Nauheim den 27. Novbr. 1821 / gefallen auf Schloß Hirschhorn / den 14. Juni 1849«…

Weitere Sehenswürdigkeiten siehe Internet, z. B.: Hirschhorn / Perle des Neckars / Historischer Stadtrundweg; es gibt noch ein paar Fotos:

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Wir verschwinden und lassen Burg Burg sein. War nett empfehlenswert. Der Radwanderweg wartet auf der anderen Seite des Flusses. Es beginnt ein beschwerlicher Abstieg; wir verzichten auf eine rasende Abfahrt über die Strasse des Tourismus; durch ein Stück Odenwald. Am Ende freuen wir uns über unseren Mut, einige Impressionen belegen den Wert des Aufwands:

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Wir überqueren das Kraftwerk Hirschhorn und radeln los. Und müssen umgehend wieder anhalten. Auf der anderen Seite des lärmenden Neckars: fällt der Blick aufs mittelalterliche Städtchen:

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Jetzt beginnt die zuvor beschriebene methodische Arbeit: Fahrrad anschieben, aufsteigen, einige Meter oder ein paar mehr radeln, bremsen, den bequemen Sitz im Sattel aufgeben: Fotos machen. Die Neckarperle entschwindet dem Blickfeld; andere Motive stellen sich dem Fotographen:

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So gelangen wir Radumdrehung für Radumdrehung zum Fährhaus Neckarhäuserhof (gegenüber Neckarhausen). Fährhaus und Wagenfähre sind Kulturdenkmale:

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Hier pausieren wir, schälen den mitgebrachten Apfel und verzehren ihn samt eben erworbenen Roggenbrötchen. Das schmeckt, noch einen Schluck Wasser obendrauf: und wir geniessen die noch schwächliche Sonne. Da wird es heute keinen Sonnenbrand geben; radeln wir doch oft im Schatten. Und der Imker inspiziert seine Bienenkästen:

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UND  DA  DIE  SENSATION: Die »African Queen« liegt am anderen Ufer vor Anker!!! Humphrey and Kate are looking down from the Himmel, glad to see me, the photographer:

African Queen
…African Queen…

 

So was trifft sich nicht alle Tage. Den Film würde ich gerne wiedersehen! Schon grandios. Am Fluss geht es alltäglicher und schnöder weiter – Industrieanlagen, Wehr, Schleuse, Kraftwerk↓:

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Noch eine Überraschung; Schwemmholz – Fundstücke für Prof. Mo Edoga, eines seiner Werke befindet sich hinter dem Gebäude des Mannheimer Kunstvereins auf dem Carl-Reiß-Platz↓:

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Und unglaublich: Am Wegesrand eine tote Blaukopfanakonda, fast wie die, die wir im Bonadieshafen in Mannheim entdeckt haben, nur tot eben↓:

Blaukopfanakonda mit riesigem Ausbreitungsgebiet...
Blaukopfanakonda mit mittlerweile riesigem Ausbreitungsgebiet…

 

Das beruhigt nicht unbedingt, wenn das so weitergeht, droht echte Gefahr für Mensch und Tier. Wir wollen den Teufel nicht an die Wand malen – das wäre eine diffizile maltechnische Herausforderung – und lassen uns besser vom Mittelalter einfangen, da gab es in Europa gewiss keine Anakondas, vor allem nicht die mit dem Himmelblau↓:

Da tun sich die nächsten Artikel auf: Dilsberg / Neckarsteinach / Burgen / Gastronomie usw. und so fort…irgendwann demnächst auf diesem Blog…

***Nach erneutem Telefonat am 28.03.2014 mit Herrn Schweitzer kam folgende Nachricht per E-Mail:

Betr.: Verrostetes Geländer Aussichtsplattform 

An: Rolf.Sauer@hi.hessen.de / Kopie: franz.bellmann@mac.com

Guten Morgen Herr Sauer, wir haben eine Nachricht von Herrn Bellmann aus Mannheim bekommen, dass das Geländer am Turm/Aussichtsplattform durchgerostet ist. Siehe hier den Blog des Herrn Bellmann und seine Fotos: http://franzbellmann.de/?p=12265. Wir bitten Sie zu klären, wie weiter hier zu verfahren ist. Freundliche Grüße Andreas Schweitzer, Geschäftsführer, Schloss Hirschhorn GmbH&Co.KG, Hotel & Restaurant, Schloßstrasse 39-45, 69434 Hirschhorn, Tel.: +49/6272/92090, FAX: +49/6272/920920, www.schlosshotel-hirschhorn.deinfo@schlosshotel-hirschhorn.de

Eingang per E-Mail (10.04.2014):

Sehr geehrter Herr Bellmann, bzgl. der Schadensmeldung von Ihnen am Geländer der Aussichtsplattform möchte ich Ihnen nur kurz mitteilen, dass das Land Hessen hier nun tätig wird und entsprechende Maßnahmen eingeleitet hat. Ich soll Ihnen dafür großen Dank des Landes für den Hinweis aussprechen und dass sich das Land der Sache annimmt. Auch wir bedanken uns für Ihr Engagement und verbleiben mit vielen freundlichen Grüßen, Andreas Schweitzer, Geschäftsführer, Schloss Hirschhorn GmbH&Co.KG, Hotel & Restaurant, Schloßstrasse 39-45, 69434 Hirschhorn, Tel.: +49/6272/92090, FAX: +49/6272/920920, www.schlosshotel-hirschhorn.deinfo@schlosshotel-hirschhorn.de