Zum Herrenhaus WEILBERG

‚can someone write my essay for me‘ … Spam vom 04.11.2018 um 07:49 Uhr

Römische Kult-Gegend, ehedem …
Super nette Begleitung vor Ort …
Hopfen und Malz: Gott erhalt’s …
Blick in die Rheinebene mit GKM
Die Landschaft Anfang November …
‚WEILBERG‘

Viel Vergnügen …

Die Pfaff-Ruine – EIN DAUERBRENNER

Mannheim: Vor geraumer Zeit statteten wir dem hübschen Pfälzer Städtchen Landstuhl einen Zufallsbesuch ab. Es ging ja eigentlich um die neue Zugverbindung mit dem Südwest-Express. In 45 Minuten in Kaiserslautern, da darf man sich nicht beschweren. Im Vorbeifahren kurz nach bzw. vor Kaiserslautern fällt der Blick der Reisenden auf das ehemalige Pfaff-Gelände. Mein Blick zumindest fokussierte sich auf das Areal. Das bedeutete, erneut nach KL. Mitte März hielt das Frühjahr endlich Einzug. Wenigstens die Temperaturen tendierten Richtung 17 / 18 Grad Celsius; da freut sich doch der Radler. Den Drahtesel dabei und den Fotoapparat im Gepäck, ging’s früh in die von Industrie geprägte Universitäts- und Militärstadt. Das ehemalige Produktionsgelände der Firma Pfaff als Ziel im Visier.

Der erste Eindruck beim Anstieg zur Haltestelle Kaiserslautern Pfaffwerk, die gesperrt schien, doch es halten noch Regionalbahnen. Wie lange noch?
Der erste Eindruck beim Anstieg zur Haltestelle Kaiserslautern Pfaffwerk, die gesperrt schien, doch es halten die Regionalbahnen. Wie lange noch?

Das ist schon eine grauselige Gegend. Kein Mensch in Sicht. Verbranntes Gemäuer. Schrott und Müll, wohin das Auge blickt. Ratten?

DSC_0439Das Wartehäuschen zerschlagen, niemand wagt es, hier zu nächtigen.

Immerhin: ein Abfalleimer dominiert die Haltestelle. Drunten, am Beginn des Aufstiegs, ein einsamer Fahrkartenautomat. Wer löst hier Fahrscheine? Eine Investition in die Zukunft? Das Pfaff-Besitztum soll ja in die Hände der Stadt KL übergegangen sein. U. U. heisst die Station in Bälde (?) Uni- und Militärkrankenhaus mit angegliedertem Hubschrauberlandeplatz. Es riecht nach Brandrückständen. Ratten?

DSC_0379

Brandsätze zur Gewinnbeschleunigung? Wer löscht? Die Werksfeuerwehr?

Die Meinung: Wenn etwas nagt, dann ist es Einsamkeit. Einsamkeit ist keine Maus, sie ist eine Ratte mit Flöhen. Irgendwann – wahrscheinlich im Mittelalter, oder lange zuvor – verbreitete sie sich unaufhaltsam rund um den Erdball, die kälteren Regionen mal ausgenommen. Sie besiedelte Kontinente, wo sie nicht hingehörte. Mit den Eroberungen europäischer Konquistadoren egal welcher Herkunft: begann der Siegeszug der Einsamkeit. Der Ratten! Einher damit gingen Mord und Totschlag. Pest. Und wen wundert’s, dann folgte die Syphilis. Das bekam selbst Gauguin zu spüren. Die Ratte wuselte plötzlich überall. In vielen europäischen Städten stellen heute die Magistrate Rattenfallen auf, mit denen dann Kinder spielen, und die Erwachsenen lächeln dabei.


Allenthalben überschlagen sich die Medien zurzeit mit Titeln wie Altersarmut, Grundsicherung im Alter, Rente ab irgendwann, Überalterung der Gesellschaften: Japan in Führung, Deutschland an zweiter Stelle, Arbeiten mit achtzig Jahren noch? Abriss. Nicht, dass der Mensch da dann nicht mehr könnte, er will und er muss mitunter, weil’s Geld nicht reicht.


Die Überalterungsgesellschaften verzehren ihre Generationen, manche betteln geradezu um Zuwanderung, die Deutschen sterben aus, hiess es mal im Spiegel. Das kann man vielleicht so sehen, die Frage lautet: Deutsche welcher Herkunft sterben aus? Die Deutschen türkischer, italienischer, griechischer Herkunft sterben bestimmt nicht aus. Also: keine Ängste, die Deutsche Nation wird weiter existieren und: die Haut- und Augenfarben werden dunkler werden. Das ist dann nicht mehr der Franz, der lebt, nicht der Schweinsteiger, eher schon der Özil und der Mustafa, der Giovanni und der Adonis. Und dann: wenn alle die Sprache Karls des Grossen perfekt beherrschen? Was ist dann? – Die Welt internationalisiert sich, nicht nur wirtschaftlich, vor allem kriegerisch. Tod den Waffen. Das wäre der Niedergang eines Industriezweiges!


DSC_0393   DSC_0382

DSC_0415   DSC_0410

Auf dem Pfaff-Gelände sieht es aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen↓:

Möge jeder / jede zum Thema denken was er / sie will. Dieses Szenario verheisst nichts. Es ist lediglich eine Tatsachenfeststellung. Wir arrangieren uns damit. Lebenswert ist das nicht. Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV: Franz Bellmann, H7, 24, 68159 Mannheim

Hauensteiner Schusterpfad – von Hauenstein nach Hauenstein / Pfalz

Parken am besten Am Weimersberg (Einbahnstrasse), gleich an der L495! Da ist ein Einstieg – einer von vielen. Markierung 🔴; oder das Emblem Hauensteiner Schusterpfad, siehe Foto links! Ein Rundkurs mit kleinen selbstgewählten Abschweifungen von ca. 15 km. Das packt man im fortgeschrittenen Alter locker und lässig … Mit leichtem Muskelkater tags danach …


Das Internet bezeichnet den Schusterpfad als ‚Premium-Wanderweg‘. Das darf man getrost so stehen lassen! Erste Sensation: eine von der Natur freigelegte Buntsandstein-Formation:⇓

Wahrzeichen des Pfälzer Waldes: Felsformationen

Die zweite Sensation folgt nicht auf dem Fuss, wir befinden uns in einem Radler-Paradies:⇓


Eine zentrale Anlaufstelle liegt beim sog. Hühnerstein; so ungefähr nach fünf Kilometern. An Hühner erinnert hier nichts, kein Gegacker, kein Gescharre, dafür allerdings mitgebrachte frischgekochte Eier zum Verzehr. Stärkung für die bereits etwas müden Glieder; und wer kann, der nimmt die Alu-Leiter hoch zum Gipfel, dort oben genießt der tapfere Wanderer die Pfälzer-Wald-Welt!

Bild links zeigt eine Info-Tafel oben auf dem Hühnerstein, Bild rechts – die Himmelsleiter führt direkt ins Pfälzer Nirwana … 


… Gleich marschieren wir weiter … und treffen so nach und nach auf die Hauensteiner Holz- und Forstwirtschaft:⇓


… DICKE EICHE …

Text am Sockel des Kunstwerks: WANDERN OH WANDERN IM STURM UND WIND KEHR EIN MÜDER WANDERER RUH AUS MIT DEINEM KIND – WILLKOMMEN IM WANDERHEIM ZUR ‚DICKEN EICHE‘ P.W.V. Hauenstein

ERRICHTET IM JAHRE 1979 VON E. FRANZ SEIBEL, BILDSCHNITZER AUS HAUENSTEIN

OTTO HOLZHAUSER, EUGEN MEMMER, RAIMUND FEITH, THEO GLASER, RENTNER AUS HAUENSTEIN


Ich denk mal, es reicht, möge man sich selbst ein Bild vom Hauensteiner Schusterpfad machen, zum versöhnlichen Schluss zwei Naturereignisse!⇓

Viel Spass und Freud‘ beim Wandern …


 

Die Wedeler Au …

Der Regionalpark Wedeler Au mit dem Naturschutzgebiet SCHNAAKENMOOR gilt als feuchtes und an Nährstoffen armes Torfmoosmoor mit spezieller Flora (Moose und Flechten) und Kiefern- und Birkenwäldern; dazu zur Ansicht zwei Landschaftsbilder:

DSC09808   DSC09810

Ich denke: beide Aufnahmen begründen ganz eindeutig die Schutzwürdigkeit dieser Landschaft. Der Hamburger Senat hat dies bereits im April 1979 erkannt und erliess eine entsprechende Verordnung! Das Gelände ist zum grossen Teil von Zäunen umgeben, was in dem Foto rechts sichtbar wird. Wir befinden uns im Westen Hamburgs unweit von Wedel. Moorkultivierungen (Brennmaterial) brachten Birken- und Kiefernbewuchs.


Es folgt ein Übersichtsplan, der am Roten Punkt (dem Standort) zu finden ist und den ich der Einfachheit halber mal abfotografiert habe:

DSC09849 - Arbeitskopie 2


Ganz nah beim Schutzgebiet trifft der Wanderer oder Radler – Wege nicht verlassen – auf das Wildgehege KLÖVENSTEEN. Da konnte ich mich in Tierfotografie üben:


Auf die Wedeler Au stiess ich während eines Besuchs in Wedel, wo mir eine Eisdiele – am Mühlenteich – aus meinen mittlerweile fünf Fahrten nach HH im Gedächtnis blieb, die ich immer wieder besuche, das ist der Eisqualität geschuldet, was über die Jahre sich erhalten hat. Das Bächlein Wedeler Au durchfliesst diesen Teich, um eine Weile später in der Elbe aufzugehen.

In / an die Wedeler Au kam ich über Blankenese, Endstation S1/S11. Über die Blankeneser Landstrasse radelt man zur Marienhöhe – einer Querstrasse, rechts – und zum Sülldorfer Mühlenweg bis zum Wittland, links. Dort überquert man die S-Bahn-Gleise (Wedel – Blankenese) und radelt längs dem Sieversstücken/Suurheid am Asklepios Westklinikum, Abteilung für Unfallchirurgie vorbei. Achtung! Übern Achtern Sand Klövensteenweg radeln. Auf diesem Weg geht’s voll rein in die Wedeler Au. Und findet dann leicht das Wildgehege im Klövensteen im Staatsforst Hamburg. Hier verläuft die Landesgrenze zu Schleswig-Holstein. Wir radelten kreuz und quer bis ans Ende der Wedeler Au und trafen auf … die Elbe:

DSC09867


Da war es dann nicht weit zum Hamburger Luxus:

DSC09896 - Arbeitskopie 2

Dort schauen wir demnächst etwas genauer hin!

Erstveröffentlichung 2014!

BAD FRIEDRICHSHALL – MÖCKMÜHL

Bereits die Anreise mit der Deutschen Bahn AG riss einigen Zuggästen die Haare aus. In Grombach blieb der Regionalexpress einfach liegen, stehen usw., da halfen nur Zigaretten, nachdem der Zugführer freundlicherweise die Türen öffnete. Fast eine halbe Stunde unfreiwilliger Aufenthalt, da kamen sich die Reisenden etwas näher und babbelten über ihre Vorhaben und Pläne; einer, ein junger Bursche, wollte dringend nach Stuttgart zum Flughafen, da griff er zum Telefon und rief seinen Kumpel an, er solle umbuchen auf den nächsten Flug: Gebühr 240.-€!!! Ziel Chicago! Und das mit der DB AG. Der kluge Mann baut vor, zeitlich gesehen und nicht auf den letzten Drücker. Nach Behebung technischer Schwierigkeiten trudelte endlich aus der Gegenrichtung die Stadtbahn nach Sinsheim ein und wir rollten weiter: allerdings nur bis Bad Rappenau! Unser RE wurde stillgelegt. Umsteigen in ein anderes Gefährt Richtung Heilbronn. Ich verlies die Malaise in Bad Friedrichshall. Aber egal, ich liebe die Bahn, vor allem dann, wenn was los ist, das war auf der Rückfahrt nicht anders …


Locker und leicht behäbig kurvte ich den ausgeschilderten Radweg entlang, unterquerte die B27, nahm die Gantnerstrasse, oder war’s die Bohnertstrasse (?), dann ein Stück Hohe Strasse … querte die Tübinger, Freiburger, Ulmer, Heidelberger und Karlsruher Strassen, fand einen Feldweg an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung vorbei und landete – nicht mit dem Flugzeug – auf der Heuchlinger Strasse (L1098), radelte ein kurzes Stück auf der stark frequentierten L1096 entlang und starrte voller Vergnügen auf eine Ruhestätte: Schloss Heuchlingen

Unterbringung im Schloss ⇔ ein Ingenieur- und Architekturbüro

Auf einer Information zur Geschichte des Schlosses steht, dass es 1222 erstmals im Besitz der Herren von Heuchelheim gewesen sein soll (und vorher? 1222 Gründung/Bau?). Wie so oft folgten Zerstörung, Neuerwerbung (Deutscher Ritterorden), Brandschatzung im Bauernkrieg, Wiederaufbau in Fronarbeit! Bis heute Staatsdomäne.

Dazu eine Entdeckung am Rand des Schlosses:

Falls es Probleme beim Entziffern/Lesen des Textes geben sollte, hier in Reinschrift: Neckar Kreis, Oberamt Neckarsulm. Gemeinde Duttenberg. Theilgemeinde Heuchlingen (Theil heute ohne h). I. Bataillon Heilbronn. 4. Württ.Landwehr-Regiments Nr. 122. 4. Kompanie Neckarsulm.

Aus der Gegenwart noch ein paar Aufnahmen des Schlossareals:


… Wenn ich etwas cleverer gewesen wäre: der Jagst-Radweg war gleich um die Ecke! Stattdessen nochmal L1096, der rasende Horror. Und dabei noch an einer Autoschrott-Verwertung vorbei. Gleich wie, die Neue Strasse führte ins Dorf, da kann man per Hinweis den Anschluss zur geplanten Tour finden. Das spricht für Untergriesheim! Da existiert sogar ein Bahnhof, wo die Regio-Bahn Station macht. 


Der Fernradweg schlängelt sich der L1096 und dem Tal der Jagst entlang und führt nach einigen Windungen nach Herbolzheim. Auf dem Weg dahin: Trockenheit, Verursacher der Sommer 2018! Ein Maisfeld, eine Futterwiese, die Jagst. Am Ortsrand eine Kläranlage⇓

Vielleicht ein Beleg für den Klageruf der Bauern
Verwüstung durch langanhaltende Hitze und Trockenheit
Die Jagst führt noch reichlich Wasser, man stelle sich vor, sie wäre zu einem Rinnsal verkommen oder gar ausgetrocknet … Sie lebt! 
Die örtliche Kläranlage, eine unverzichtbare Sehenswürdigkeit

In Herbolzheim gerastet, eigentlich suchte ich den Metzger W., der auf der Strecke Werbung für sich macht. Montags jedoch geschlossen. Das war nicht angekündigt! Als Ersatz kehrte ich schräg gegenüber bei einem Getränkehändler ein, eine Buddel Apfelsaft naturtrüb, es wurden Erinnerungsfotos der Trinkrunde erstellt, eine Veröffentlichung scheidet hier aus! Schade!


Schnurstracks nach Neudenau. Dort ein paar Bilder geschossen, das Mittagessen nachgeholt, Ochsenmaul-Salat mit Brötchen aus der Metzgerei Thomas Muthler, schmeckte hervorragend, kräftigend, danach eine Zigarette, Wespenplage, adios Neudenau⇓

Siehe Thema Türen und Tore, aus Marokko
Siehe Thema Türen und Tore aus Mannheim

Kurz hinterm … gibts was fürs Auge⇓

Und etwas danach noch etwas mehr, eine Kapelle⇓

Leider versäumt Schloss Domeneck! Und Schloss Assumstadt, Züttlingen!


Ja Mann der Engel und Heerscharen, wo war das denn, wer die Frage genau beantworten kann, bekommt ein kleines Meisterwerk aus meiner Werkstatt geschenkt, es geht um die Ortung des folgenden Fotos⇓

Der-, diejenige, welcher, welche ein nahezu identisches Fotos zum obigen Bild liefert: GEWINNT!

Eine geologische Sensation hätten wir noch: bevor wir nach kurzer Zeit in Möckmühl eintrudeln⇓



Zum Schluss – aus dem Paradies der Radler – huldigen wir einem Hochrad aus ALU (Am Kirchplatz)⇓


Fortsetzung folgt!

Wirr ist das Volk – immer noch?

Gross-Demo in Mannheim². Ein ununterbrochener Zug vom Schloss durch die Fussgängerzone (Breite Strasse) zum Alten Messplatz. Vorneweg unser Oberbürgermeister. Dr. Peter Kurz. Erstmal die Organisatoren, am roten Mikrofon Gerhard Fontagnier↓:

DSC_0060


Die administrative Vorhut:

DSC_0001   DSC_0002

Der Zug, das Motto:

DSC_0004

Wer wäre bereit für private Aufnahme von Menschen? Wer von den vielen Unbenannten, Unbekannten? Wäre ich bereit?:

DSC_0007

Wer denkt hier was? Wer denkt Demokratie? Wer denkt klammheimlich? Wer ist frei? Und wer ängstigt sich? Der Staat ängstigt sich? Europa in Wirrnis? Wir beteuern: Wir ängstigen uns? Ja, wir unterliegen der Angst? Wir sagen JA?

DSC_0009   DSC_0014

Wir befinden uns in einem wirren Zustand? Wie seit ewigen Zeiten? Die Entwirrung wäre die Befreiung vom Bösen? Hat das je funktioniert? Keine Religion hat das je geschafft?

DSC_0021   DSC_0029

Refugees welcome? WIRR ist dasVOLK?

DSC_0032

Gewalt verwirrt? Viele Menschen sind verwirrt? Viele gar irre? Nicht das erste Mal? Gewalt verwirrt? WiRR ist das VOLK – rechts?

Die demonstrative Wahrheit?
Die demonstrative Wahrheit?

Mannheim² sammelt sich↓:

DSC_0052

Die Gewalt bekommt nie genug: Wird er widerstehen?

Impressionen aus einer fast verlorenen Zeit; weitere Bilder unter https://www.dropbox.com/home/Mannheim%20sagt%20JA! 

DSC_0064

DSC_0066 DSC_0083 DSC_0084 DSC_0093 DSC_0096

Bearbeitet Anfang September 2018, Erstveröffentlichung am 17. Januar 2015 …

Industriehof Speyer – ein Update der Vergangenheit

Unter ›Briefe allg.‹ findet man den Haftungsausschluss, den jeder unterschreiben muss, will er als Besucher das Gelände des Industriehofs betreten, vor allem, wenn er fotografieren will.

DSC02682DSC02684Für uns geht es gleich so richtig los: EIS AM RHEIN, sind wir doch fast schon süchtig danach, nach Eis und Rhein, das muss betont werden, trotzdem radeln wir erst mal aufs Gelände, die Arbeit hat Vorrang, das Wetter ist hervorragend geeignet für meine HX 1. Eis muss warten, wir kommen ja wieder, denn Eis am Rhein liegt total zentral, direkt am Ein- und Auslass zum Industriegebiet. Die Auslage bzw. das Angebot war uns eine Aufnahme wert⇐! Und die Werbung in eigener Sache ebenfalls⇒! Und Flammkuchen mit Zwiebeln und Speck gibts auch, als Fertiggericht.

Wir fragten also nach bei der Geschäftsleitung und unterschreiben, dass wir das Gelände auf eigene Gefahr betreten. Nun ja, wir sind heil wieder herausgekommen.

DSC02584DSC02606Ein riesiges Gelände, wie man’s nimmt: Grossküchen-MaschinenService, Maler- und Renovierungs-und Restaurierungsbetriebe, Catering Equipment, Metallbau, Verkehrstechnik und Baustellenservice, Reifenhandel mit absoluten Hammerpreisen, Bodenverleger, entrosten und sandstrahlen, Stuck Dekor, Boot-Service – der Rhein lässt grüssen – so endlos die Belegung der Fabrikanlagen (90% Auslastung, wie mir die Geschäftsleitung sagte), so fotografisch reizvoll zeigt sich die Welt des Industriehofes …


Ein überkommenes Stück Land, das im Wandel begriffen ist: In alten Gemäuern die Industrie unserer Zeit …

Wir kurvten einfach mal so rum; für einen ersten Eindruck, für ein erstes Ergebnis⇓:

DSC02577

 Ein Panoramablick über ein Teilgebiet der Hofes für den Betrachter / den Leser zur besseren Orientierung⇓:

DSC02616

Die Nutzer / die Mieter ⇓:

DSC02586

DSC02594

 Zwei Aufnahmen für Liebhaber ⇓:

DSC02603

DSC02598

Wir radeln weiter und weiter …

Der Koloss von Speyer
Der Koloss von Speyer

DSC02613     DSC02610

DSC02612     DSC02611

… und weiter und weiter …

… bis es nicht mehr weiter zu radeln geht …

… also trafen wir Kästner am Stein!

Nicht so richtig, er arbeitete. Störung unmöglich, einen Künstler bei der Arbeit stören, nein, noch mal nein, lasst ihn arbeiten, betrachtet ihn und besuchet ihn, wenn Zeit ist, Zeit für Gespräche, für Eintauchen, für Verständigung …

Wir radeln weiter …

Über Kästners Atelier ⇓…

DSC02622

Noch ein paar Spezialitäten hinterher⇓: 

Türen

Feuerwehreinrichtungen ⇓:

Safety first … im Industriehof Speyer

Wir verabschieden uns, DieRedaktion …


Obiger Bericht stammt aus dem Jahr 2014, da hat sich bis heute einiges geändert!

Hier noch ein Link in eigener Sache: Speyer

Mannheim – Jagst – Dinkelsbühl – Kocher – Mannheim

EINE  FAHRRADTOUR  OHNE  VERGLEICH

Die Stationen 

Mit dem RE von Mannheim über Bad Friedrichshall nach Möckmühl.


 Ab Möckmühl, ‚dem Traum tausender E-Biker!‘, mit Menschen-Stärke-Rad und reichlich Ballast nach Marlach (erste Übernachtung, 30.06. – 01.07.2018, Zimmer frei, 25.-€ mit Frühstück).


Von Marlach nach dem bekannt-berüchtigtem Hessenau (zweite Schlafstätte, 01.07. – 02.07., in einem Baumhaus, Teil einer Wagenburg, ohne Frühstück, dafür kostenfrei und einer halben Tasse Kaffee sowie einer Zigarette, das Haus mußte vor dem Zubettgehen besenrein gesäubert werden!).

Radtour Jagst Kocher 2018, Baumhaus am Rand vom Hessenau

Von Hessenau nach Kirchberg an der Jagst (dritte Nacht, 02.07. – 03.07., auf einem Wehrturm mit Bank, mit Sonnenuntergang, mit Schnacken und einem Motorradunfall!, siehe Foto!)⇓:

Radtour Jagst Kocher 2018, bei einem Wendemanöver den Halt verloren: trotz Navi … weil der Besitzer hätte weiterfahren können, wenn er nur gewollt hätte

Wir verlassen den Jagst-Bach, fahren leicht beschwingt nach Rot am See, nehmen den Hohenlohe-Ostalb-Radweg und landen nach Durchquerung von Wallhausen, Bronnholzheim, dem Kappelwald und dem Lohr-Forst zu Schüttberg am Reiglersbachsee (vierte Übernachtung, 03.07. – 04.07., in idyllischer Landschaft, das bedarf eines Erinnerungsfotos⇓:

Radtour Jagst Kocher 2018 über Dinkelsbühl

Vom See über Gerbertshofen, Großen- und Wäldershub nach Fichtenau, Breitenbach und Ellenberg!, mit sicherem Unterstand bei schwersten Gewittern plus Hagel und deftigen Windböen, danach bis Rötlen (fünfte Schlafstätte, 04.07. – 05.07., in einer Raucherhütte des Restaurants ‚Zur Traube‘, einer Raucherhütte, die den Namen nicht verdient, hier der Beweis⇓:

Radtour Jagst Kocher 2018, Raucherhütte mit Schlaf-, Rucksack, Isomatte und Intellektuellenbrille …

Auf Umwegen über Röhlingen, Killingen zum Stausee Stockmühle, als Jagst-Ursprung bekannt, obwohl sie eher aus der Gegend um Walxheim kommt! Der Zweck des Stausees: Hochwasserschutz.

Radtour Jagst Kocher 2018, Fischfütterung am Stausee Stockmühle auf die Schnelle 

Es fährt sich weiter über Zöbingen nach Unterschneidheim (sechste Übernachtung in Heidis Hütte am See: Westere-Stausee, 05.07 – 06.07., ein regnerischer Tag, auch am Morgen danach!)


Zum siebten Mal (06.07. – 07.07.2018) genächtigt, allerdings im Nirgendwo! Kurz vor Dinkelsbühl, erreicht über Walxheim, Stödtlen, Wört und Hohenschwärz.


DINKELSBÜHL

Unterschlupf in der Goldenen Rose, achte Übernachtung (07.07. – 08.07.), Kost und logieren grandios frei!!! Danke!!!

Radtour Jagst Kocher 2018, Dinkelsbühl Zentrum gegenüber Münster St. Georg

Dinkelsbühl als Reiseziel und -zenit am 08.07.2018 früh morgens verlassen Richtung Buckenweiler, Unterdeutstetten, durchs Hart Wäldle bei Rechenberg, hinab zur Jagst bei Jagstzell und ein Stück weiter nach Ellwangen als kurze Zwischenstation⇓:

Radtour Jagst Kocher 2018, Ausfahrt Ellwangen, ach wie schön war es doch in Dinkelsbühl …

Man radelt jetzt Richtung Rainau, Buch (!) und setzt von der Jagst über zum Kocher in Hüttlingen. Diese Querspange ist wohl die zweitkürzeste in Bezug zu den beiden Bächen, die schnellste Verbindung für Radler u. a. liegt bei Sindringen (Kocher) und Jagsthausen. Man passiert Niederalfingen und die Marienburg⇓:

Radtour Jagst Kocher 2018, Marienburg in Niederalfingen

Der Sonntag brachte den längsten Tourentag: weiter nach Abstgemünd, Wöllstein, Algishofen, wo sich ein Hinweis auf einen ‚Stillen Raum‘ – eine kleine Schutzhütte mit ausgelegten Strohballen zum Nächtigen – finden läßt⇓:

Radtour Jagst Kocher 2018, Hinweisschild machte neugierig auf ALGISHOFEN …

Nach einer 12 km langen Weiterfahrt bis nach Sulzbach-Laufen dann doch zurück nach Algishofen (klitzekleiner Ortsteil von Untergröningen) und die Einladung einer Familie zum Bleiben (08.07. – 09.07.) angenommen!⇓

Radtour Jagst Kocher 2018, Farbengewitter im Garten von I. + D.   P.

Vorletzter Reiseweg: Algishofen, davon später mehr, Sulzbach-Laufen zum Zweiten, Gaildorf, Rosengarten, Schwäbisch Hall⇓:

Radtour Jagst Kocher 2018, Schwäbisch Hall mit Besuch der Kunsthalle Würth

Schwäbisch Hall, Enslingen, Geislingen, Braunsbach, kurz hinter Braunsbach die letzte verbrachte Nacht (09.07. – 10.07.2018): in der Bonifatius-Sebastian-Kapelle⇓:

Radtour Jagst Kocher 2018, offene Kapelle bei Braunsbach, mit im Ort erworbenen Bieren eine segensreiche Nacht verbracht!

Über Umwege nach Bad Friedrichshall: Haag, Gaisbach, Würth-Fabrikation, Kemmeten, NiedernhallForchtenberg, Sindringen, Hardthausen am Kocher, Neuenstadt am Kocher, Oedheim, Bad Friedrichshall Bahnhof ⇒ Zug (RE) nach Mannheim, daheim!!!

Radtour Jagst Kocher 2018, Würth-Fabrikation bei Gaisbach

Zwölf Bilder um die Jagst herum


Kommt Zeit, kommt Rad …

HOME VIEL HOME ⎆ BIW-Fest am 16. Juni 2018

BIW = Bürgerverein Innenstadt West Mannheim e.V.

ZITAT aus der BIW-Seite im Internet:

»Zum zweiten Mal nach 2016 ist die Verlängerte Jungbuschstraße vom Marktplatz bis zum Luisenring einen ganzen Tag für Fahrzeuge jeder Art gesperrt. Gewerbetreibende, Gastronomen und nicht zuletzt die Anwohner und Nachbarn (und selbstverständlich all deren Freunde) erobern für einen Tag den Straßenraum mit einem kunterbunten Strauß an Angeboten und Attraktionen.«


Von den ins Licht erhobenen Gesichtern entwirft die Kamera die Porträtaufnahmen von den Menschen, die sich nachmittags in der eintägigen Fussgängerzone in den Mannheimer Quadraten zwischen G7 und H7 zum Feiern einfanden.


MOTTO: ›Die Freiheit ist ein Ideal; und nicht ein Ideal kann es mit der Freiheit aufnehmen.‹

#ZITAT, gelesen in: DIE ZEIT, N° 13, 23. März 2017, Seite 55, im Artikel: »Anstand per Verordnung« von Alard von Kittlitz:
»HERBERT WEHNER: Gegner Wohlrabe ⇒ Übelkrähe, Gegner Todenhöfer ⇒ Hodentöter
FRANZ-JOSEF STRAUß: Journalisten ⇒ Schmeißfliegen
JOSCHKA FISCHER: Bundespräsident ⇒ Arschloch, mit Verlaub«

# ZITAT, Claude Lévêque (Künstler) auf Arte (Video, 17.12.2016):
»Ich glaube, dass die Kunst ein Privileg ist. Man kann kreativ sein, was bedeutet, dass man gleichzeitig in der Wirklichkeit ist, aber es ist blöd, das so zu sagen, es ist wie ein Dasein in einem imaginären Universum, das uns die Realität leichter akzeptieren lässt.«

#ZITAT, gelesen in: Süddeutsche Zeitung, Nr. 273, 25. Nov. 2016, Seite 12, im Artikel: »Man fegt sie einfach weg – Kein Rechtsstaat mehr, nur noch Angst: Erdoğans Gegenputsch geht immer weiter« von Yavuz Baydar:
»Ich habe mir die Strassen angesehen, auf denen ich aufwuchs. Niemand dort lacht mehr. Die Leute wenden den Blick voneinander ab. Alles ist still und in Sorge.〈…〉 Die Schwermut hat sogar die Schulkinder ergriffen. Ihr morgendliches Geschnatter, während sie auf den Bus warten, ist verstummt. Die Angst hat sie und überhaupt jeden im Griff.« (Frau Nesrin Nas bei Twitter)

#ZITAT, gelesen in: DIE ZEIT, N° 23, 25. Mai 2016, Titel-Seite, im Artikel: »Botschaft aus Wien – LETZTER WECKRUF« von Heinrich Wefing:
»Jetzt aber sehen wir, dass nicht nur die Ausbreitung der Demokratie in vielen Teilen der Erde ins Stocken gerät, wir erleben das Gegenteil, ein Rollback, eine Ausbreitung des Autoritären mitten in Europa, in einem Ausmass, das noch vor zwei Jahren undenkbar gewesen wäre.«

#ZITAT, gelesen in: DIE ZEIT, N° 7, 11. Februar 2016, Seite 40, Feuilleton, im Artikel (lesenswerte Abhandlung) »Die Macht der Vorurteile« von Jens Jessen. Er zitiert den Historiker Theodor Mommsen ⇓:
»Sie täuschen sich, wenn Sie glauben, dass man da überhaupt mit Vernunft etwas machen kann.«
Angesprochen wurde der jüdische Schriftsteller Hermann Bahr im Jahr 1894.

#ZITAT, gelesen in: Süddeutsche Zeitung, Nr. 43, Sa./So., 21./22. Feb. 2015, Seite 17, Feuilleton, im Artikel »Malewitschs Tod« von Catrin Lorch. Lorch zitiert den russischen Künstler Michail Larionow, der 1914 in einem Manifest schrieb⇓:
»Wir verachten all jene, die auf dem Tummelplatz der alten und der neuen Kunst ihren seichten Geschäften nachgehen und bezeichnen sie als künstlerisches Gesindel.«
(Es waren wohl Kunstfälscher und billige Nachahmer gemeint, Anm. DieRedaktion)

#ZITAT, gelesen in: Süddeutsche Zeitung, Nr. 43, Sa./So., 21./22. Feb. 2015, Seite 7, POLITIK, im Artikel »Sie wollen träumen dürfen« von Florian Hassel. Hassel zitiert den Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer⇓:
»Wir sind nicht das Sozialamt für die ganze Welt.«

#ZITATE, gelesen in: Süddeutsche Zeitung, Nr. 275, Samstag/Sonntag, 29./30. November 2014, Seite 44, im tollen Artikel »Ein Volk in vier Zeilen« von Hans Kratzer⇓:
»An eiserne Jungfrau auf der Burg,
is aus Eisen durch und durch,
wenns aus Eisen ned wär,
waars koa Fungfrau net mehr.«
In der selben Ausgabe steht auf Seite 21, im Artikel »Der Mörder im Bürger« von Christine Dössel zu lesen⇓:
»Bringt ein Mann seine Frau um,
und dabei quellen ihr die Augen heraus.
Sagt der Mann:
›Gell, Frau, da schaust.‹«

Zugegeben: das folgende #Zitat wird etwas länger als üblich sein. Doch der Text von HUBERT WETZEL ist von solch eindringlicher Deutlichkeit, dass wir den ersten Abschnitt seiner MEINUNG (Seite 4, SZ vom Mittwoch, 27. August 2014, Nr. 196), mit dem Titel ›Höllengemälde Naher Osten‹, unter dem Oberbegriff ›Terrorismus‹ ungekürzt zitieren⇓:
»Man braucht nicht viel Vorstellungskraft, um ein finsteres Bild von der Zukunft der arabischen Welt zu malen. Maskierte Dschihadisten wäre da zu sehen, die im Sieges- und Blutrausch von Stadt zu Stadt stürmen; Staaten, die unter der Wucht dieses Ansturms zerbrechen oder in religiös aufgeheizten Bürgerkriegen versinken; ein hilfloser Westen, der mit Abscheu und Unverständnis auf das Gemetzel blickt, aber weder eingreifen will noch kann noch überhaupt weiß, wem er eigentlich beispringen soll; und panische lokale Regime, die aus Angst, in der Strudel hineingerissen zu werden, um sich schießen. Der Nahe Osten – ein Höllengemälde wie von Hieronymus Bosch.«

#ZITAT, gelesen in: TAZ.DIE TAGESZEITUNG vom 20. August 2014, Seite 08, im Artikel Zahl der Woche »Jede Menge Zaster durch unsere Laster« unter WIRTSCHAFT + UMWELT, NACHRICHTEN⇓:
»Rauchen und Saufen ist eine der wichtigstenBürgerInnenpflichten. Denn mehr als 18 Milliarden Euro flossen (!) 2013 aus den ›Abgaben für Genussmittel‹ in die Steuerkassen, teilt das Statistische Bundesamt mit. Die Tabaksteuer macht davon 13,8 Milliarden aus, dann folgen Branntwein (2,1), Kaffee (1), Bier (0,7) und Schaumwein (0,4). Das Geld geht an den Bundesfinanzminister (hoho!) – nur die Biersteuer landet bei den Ländern.«

#ZITAT, gelesen in: SZ vom 14./15. August 2014, Nr. 186, Seite 11, im Artikel »Teilen ist Heilen«, Jörg Häntzschel bespricht einen Roman von Dave Eggers; Häntzschel beginnt mit⇓:
»Großer Vorstellungskraft bedarf es heute nicht mehr, um Science-Fiction zu schreiben. Wir leben zwar noch immer nicht auf dem Mond, warten weiter auf fliegende Autos und wissen weniger denn je, wie sich die Probleme der Menschheit lösen lassen. Doch gleichzeitig treibt uns die Digitalisierung mit jedem Produktzyklus weiter in Bereiche, die eben noch tief im Phantastischen lagen.«

Josef Joffe
(Herausgeber der ZEIT)
# ZITAT, gelesen in: DIE ZEIT vom 3. April 2014, Nº 15, Seite 12, Politik / Meinung, im Artikel »Russland verstehen«
»Jedem Völkchen sein Staatchen«

Holger Börner
(Ministerpräsident der ersten rot-grünen Landesregierung in Hessen)
#ZITAT, gelesen in: DIE ZEIT vom 2. März 2014, Nº 14, Seite 5, Politik, im Artikel »Die stille Kraft, seit dreißig Jahren« von Frank Drieschner
»Früher auf dem Bau hat man solche Dinge mit der Dachlatte erledigt.«
‚So sprach Holger Börner damals über linke Demonstranten‘ schreibt Drieschner.

Nelson Mandela
#ZITAT, gelesen in: SZ vom 7./8. Dezember 2013, Nr. 283, Seite 3, im Artikel »Über die Freiheit« von Peter Sartorius
»Dass Mandela es nicht zur Explosion Südafrikas kommen ließ – darin liegt seine größte Leistung. Wie im stillen Zentrum eines Hurrikans stand er. In der Würde seines Alters und seines Schicksals präsentierte er sich als Konstrukteur, der Brücken über die Gräben des Landes baute.«

Nelson Mandela
#ZITAT, gelesen in: SZ vom 7./8. Dezember 2013, Nr. 283, Meinung, im Artikel »Das Glück Südafrikas« von Stefan Klein
»Die Menschheit ist voller Schurken und Bösewichter, aber manchmal hat die Geschichte ein Erbarmen, und dann schickt sie Indien einen Mahatma Gandhi oder Südafrika einen Nelson Mandela.« (Oder Mannheim einen Max!)

Zum Thema Kunst
#ZITAT, gelesen in art – Das Kunstmagazin, Ausgabe Dez. 2011, Seite 59 im Artikel ‚Art Brut oder der Traum …‘, einem Essay von Thomas Wagner
»Kein Land, das nicht seine kleine Sektion Kunst und Kultur hätte, seinen Trupp berufsmässiger Kulturschaffender! Das ist ein Muss. Sie äffen einander herrlich nach, von Hauptstadt zu Hauptstadt, und sie praktizieren eine künstliche Kunst, eine Art Kunst-Esperanto, das überall unermüdlich kopiert wird. Kann man das noch Kunst nennen? Hat diese Tätigkeit noch irgendetwas mit Kunst zu tun?«, notiert Jean Dubuffet (1901 bis 1985)!!!

Brachialer Kapitalismus
#ZITAT, gelesen bei © Gabriel García Márquez, Nachricht von einer Entführung, 1996 (1. Auflage), aus dem Spanischen von Dagmar Ploetz, © 1996 by Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf (…) unter Verwendung elektronischer Systeme (…) verbreitet werden. Woran wir uns halten!!! Wir verweisen auf Seite 203 unten, letzter Absatz, in dem der Brachial-Kapitalismus in aller Deutlichkeit beschrieben wird.

Bitte katholisch bleiben


Zum Thema Arbeitskampf
#ZITAT, gelesen in: SZ vom 16./17.02.2013, Nr.40, Seite V2/15, Beruf & Karriere, im Artikel “Alles, was Recht ist“, von Ina Reinsch
»›Tarifverhandlungen ohne das Recht zum Streik wären nicht mehr als kollektives Betteln.‹ So schätzte das Bundesarbeitsgericht einen möglichen Arbeitskampf bereits 1980 in einem Grundsatzurteil ein.« (Text gehört zu einer Illustration von Marie Bertrand.)

Zum Thema Liebe
#ZITAT, gelesen in: FAZ vom 26.01.2013, Nr. 22, Seite 33, Literatur, im Artikel „Im weißen Anzug gegen den Rest der Welt“ von Nils Minkmar
»Das menschliche Treiben ist (…) rührend und grotesk, es gibt Schweine und Helden, und obwohl Porno auf dem Vormarsch ist, gibt es doch die wahre Liebe und die Freundschaft.«

Bobby Fischer (w) vs. Viswanathan Anand

Saint Laurent – Paris

Mit Klaus, dem Fotografen, werfen wir Blicke auf die Schürzen-Show:⇓


2020 kommt BIW wieder …