ZUR ERINNERUNG

Galerie HartmannStrasse 45

Zwei Kunsthonoratioren: Günther Wilhelm (r.) und Franz Bellmann im Hof der Galerie Hartmannstrasse 45, Scannen0015
Zwei Honoratioren der Kunst: Günther Wilhelm (r.) und Franz Bellmann im Hof der Galerie Hartmannstrasse 45, Scannen0015

KULTUR REGIONAL im MM vom 27.11.1995 … Von der Dose in die Hose, Franz Bellmann schmückte die Hartmannstrasse 45: „Am schönsten“, resümiert Galeristin Eleonore Wilhelm, „ist der Regen. Was für sanfte Töne! Ich habe ihm schon gesagt, dass er dann unbedingt mal mit dem Tonband kommen soll!“ … Galerist Günther Wilhelm denkt da weniger poetisch als ökologisch: „Man macht sich gar nicht gleich klar, dass hier nicht irgendein leeres Zeug am Haus hängt, sondern Material im Wert von Tausenden von Mark, das normalerweise einfach weggeschmissen wird. Wenn ich mir vorstelle, was es gekostet hat, diese Dinger alle herzustellen, bloss damit sie in Null Komma nix ausgetrunken sind …“ (Der umfangreiche, mit einem Foto von Manfred Rinderspacher bebilderte Artikel von Christel Heybrock liegt uns vor, DieRedaktion.)

DIE RHEINPFALZ vom 07.11.1995 … Lustlose Blechbüchsen, Franz Bellmanns Dosenkunst in der Galerie „Hartmannstraße 45“ … (Dieser schmissige, überaus kritische Artikel von Cornelia Wystrichowski kann bei uns eingesehen werden, DieRedaktion.)

RHEIN-NECKAR-ZEITUNG vom 04./05.11.1995 … Nur Flaschen trinken aus Dosen … Wer Bier aus Dosen trinkt, ist eine Öko-Flasche … (Bericht und Foto: dpa, DieRedaktion.)

BILD RHEIN-NECKAR vom 04.11.1995 … 10 000 plattgefahrene Dosen aus dem Hafen – ist das Kunst? … (Der als Quick-Info gestaltete Artikel stammt von Vanessa Vettel, Foto Günther von Alm, DieRedaktion.)

Dosenstand und Verkauf vor der Galerie Hartmannstrasse 45

MANNHEIMER MORGEN vom 04./05.11.1995 … Kulturzentrum mit 20 000 Getränkedosen verziert 

STUTTGARTER ZEITUNG vom 04.11.1995 … Bad in den Dosen … Müllprobleme und Problemmüll …

MANNHEIMER MORGEN vom 30.10.1995 … Dosenkünstler Bellmann wieder zugange 

DIE RHEINPFALZ vom 26.10.1995 … Galerie wird eingedost 

FÖRDERKREIS – BOTE, November 1995 … Seit Jahren treibt er in Mannheim und Umgebung sein Unwesen 

Der Plastikmensch

Zum Schluss eine kleine Anmerkung: Wir veröffentlichen grundsätzlich nur jene Kommentare, die personell eindeutig und ohne Prüfung (z. B. in Hinblick auf Werbung) zuzuordnen sind. Nicht identifizierbare Kommentare landen im Nirwana-digital. DieRedaktion.

Jürgen „MINI“ Kissel / Mannheim♗



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Spam-Mitteilung vom 12.12.2018, 17:57 Uhr

Eingesetzt am 14.12.2018, 20:45 Uhr


Ein Kunstwerk ist ein Kunstwerk, wenn es ein Kunstwerk ist.


Jürgen „MINI“ Kissel ist weit mehr: Er ist ein Gesamtkunstwerk.


Im tiefsten Innern des Bundeslandes Rheinland-Pfalz residiert unser Bio-, Zeichner- und Performance-Künstler, sein Anwesen steht in voller Blüte, Zier- und Gemüsegarten feiern gerade Hochzeit. Das Ergebnis hat seine Ursachen im laisser-faire und der sanften Pflege, sodass vieles ungeordnet und wie Wildwuchs daherkommt, Reihenbeete bestaunt man besser in Schrebergärten.


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Das sind zurzeit so die ersten Momente beim Betreten seines Reiches. „MINI“ Kissel herrscht hier über ein Areal von der Grösse eines halben Fussballfeldes. Mann, das macht Arbeit. Mit seinen bald sechzig Jahren blüht er mit seinem Drumherum (das ihn z. T. ja ernährt: Johannisbeeren, Kirschen, Quitten, Pilze, Blütenblätter usw.) und fällt keineswegs in Winterstarre, bei Eintritt der kalten Jahreszeit.


Vorbereitungen für den Winter:

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Eigenwillig, fast kapriziös die beiden MINI-Gartenzwerge als Hommage an die Freiheit des Geistes und des gepflegten Gartenbaus:

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Wie in jedem Garten, so auch bei Jürgen, finden sich diverse Hilfsmittel zur Bewältigung anfallender Arbeit. Man darf nicht vergessen, wir stehen an einer Hanglage, was die private Bewirtschaftung gewiss nicht erleichtert! Deshalb auch in schöner Regelmäßigkeit der Auftritt von Trockenmauern. Sie finden eh heute wieder Zuspruch, vor allem bei modernen Winzern, die viele der verwitterten und verfallenen Stützmauern wieder sanieren, des guten Weines wegen, und so Hangrutsch verhindern. Dergleichen nennt sich Kunst am Bau – hier Gartenbaukunst!


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Wir verlassen den grossen Überblick im oberen Teilabschnitt des Refugiums und suchen das Detail:

Ein kurzer Blick in den abgelegeneren unteren Bereich des Anwesens, bevor wir einkehren zur Vorbereitung des Mittagsmahls.

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Jürgen bei den Vorbereitungen

Bevor alles in die Gänge kommt, muss erst geerntet werden:

Borretsch: Eine krautartige blättrig behaarte Pflanze (blau blühend, siehe folgendes Bild)

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Weitere Zutaten aus dem Kräutergarten: Liebstöckel, Rukola, Salbei, Thymian, Zitronenmelisse …

Aufnahmen aus der Küche

Jürgen schaltet und waltet, ich geniesse die Ruhe und packe meinen Fotoapparat. Er besorgt sich noch Zwiebeln und Knoblauch aus der Vorratskammer, ein Arsenal an Messern wie man sie eher aus gediegenen Grossküchen kennt, wir heben die Gläser und stossen schon mal an!

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Ein kurzer Blick auf das Inventar im Blockhaus

Wir haben sehr sehr gut gegessen, unter Ausschluss der Fotografie!

Shooting vom 09.10.2015 (Ein Versuch)

Das Musikduo: Christian + Jürgen

Jürgens grösster Freund: OSKAR

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Der Zeichner und Designer Jürgen „MINI“ Kissel

Alle hier vorgestellten Arbeiten liegen auf Karton, Makulatur-, Reis- und Büttenpapier, sowie auf Baumwolle. Die Mischtechniken umfassen Aquarell- und Offset-Farben unter Verwendung von Bunt- und Bleistiften. Die Werke stammen aus den Jahren 1990 bis 2003. Sign.: MINI. Die Bild- bzw. Blattgrösse liegt in etwa zwischen Postkartenformat und 40x80cm.

Geboren wurde der Allrounder am 25.01.1956 in Hassloch/Pfalz. Nach Mittlerer Reife Ausbildung zum Industrieelektroniker, Gesellenprüfung als Zimmermann, sein humanistisches Credo: „Herzensbildung als Mensch in immer währender Entwicklung.“

Seine bildnerischen Werke (Alle Aufnahmen dazu stammen von Jürgen „MINI“ Kissel!)

© Franz Bellmann + Jürgen Kissel

Eine Arbeit von Atieh⇑

Atieh an der Freien Akademie in Mannheim↑

HEIDELBERG – Neuenheimer Feld

Es ist noch nicht sehr lange her, dass es sich herausstellte, meine Zähne sind total marode. Meinen Hauszahnarzt wollte und konnte ich nicht bezahlen. Er überwies mich nach Heidelberg in die Kopfklinik. Kurze Recherche im Netz und einfach mit allen zur Verfügung stehenden Unterlagen aufs Geratewohl ins Krankenhaus, alles paletti, und den Studentenkurs belegt, ausdrücklich.

Botanischer Garten im Neuenheimer Feld …

Bei mir geht’s immer in der Frühe los. Vor allem bei den frühen Terminvereinbarungen. Die Mittagstermine schätze ich sehr, da läßt es sich zuvor – ja wie angenehm, noch zwei Stunden fotografieren. Im Botanischen Garten, er zählt schon 425 Lenze, vollzieht sich Entspannung. Nix mehr Zahnarzt. Für wenige Zeit vergessen, auch im Gewächshaus. Ein Fotoversuch und sofort war die Kamera beschlagen. Das Bild kommt gleich 👇🏿

Beschlagene Linse …

Der Patient kann sich ja der vielen Hinweisschilder wegen – im Botanischen Garten und im Neuenheimer Feld sowieso – nicht verirren. Kopfklinik, Kopfklinik an allen Ecken und Enden. Der Heilung Suchende gerät auf Abwege👇🏿 und verläuft sich im Gewirr der Hochbauten.

Ohne Orientierung …

Was für ein Schuss! Dergleichen 👆🏿 trifft man selten. Es wandert herum der Patient findet kein End. Das Neuenheimer Feld; ein lohnendes Ziel für Fotografen 👇🏿?

Typischer Bau einer Universitätsstadt …

Zwischendurch wo anders: HANDSCHUHSHEIM!👇🏿

Abstecher mit Frühstück, danach Obelisk mit Inschrift:👇🏿

Great post! It was very helpful to me. Now, when I have read information on your site and got my essay topic from you, I can finally start writing it. Wish me luck, guys. Yes, we do. (Spam vom 20.11.2018, 14:43 Uhr)

In der Nähe der Kopfklinik …

Der Zahnarzt – Student im 9. Semester – ruft! Momentaufnahme seiner Gehilfin auf dem Weg zum Raum der Behandlung:👇🏿

No comment!

Einstweiliger Schluss: DER PATIENT!

Yeah!

Zum Herrenhaus WEILBERG

‚can someone write my essay for me‘ … Spam vom 04.11.2018 um 07:49 Uhr

Römische Kult-Gegend, ehedem …

Super nette Begleitung vor Ort …

Hopfen und Malz: Gott erhalt’s …

Blick in die Rheinebene mit GKM

Die Landschaft Anfang November …

‚WEILBERG‘

Viel Vergnügen …

Die Pfaff-Ruine – EIN DAUERBRENNER

Mannheim: Vor geraumer Zeit statteten wir dem hübschen Pfälzer Städtchen Landstuhl einen Zufallsbesuch ab. Es ging ja eigentlich um die neue Zugverbindung mit dem Südwest-Express. In 45 Minuten in Kaiserslautern, da darf man sich nicht beschweren. Im Vorbeifahren kurz nach bzw. vor Kaiserslautern fällt der Blick der Reisenden auf das ehemalige Pfaff-Gelände. Mein Blick zumindest fokussierte sich auf das Areal. Das bedeutete, erneut nach KL. Mitte März hielt das Frühjahr endlich Einzug. Wenigstens die Temperaturen tendierten Richtung 17 / 18 Grad Celsius; da freut sich doch der Radler. Den Drahtesel dabei und den Fotoapparat im Gepäck, ging’s früh in die von Industrie geprägte Universitäts- und Militärstadt. Das ehemalige Produktionsgelände der Firma Pfaff als Ziel im Visier.

Der erste Eindruck beim Anstieg zur Haltestelle Kaiserslautern Pfaffwerk, die gesperrt schien, doch es halten noch Regionalbahnen. Wie lange noch?
Der erste Eindruck beim Anstieg zur Haltestelle Kaiserslautern Pfaffwerk, die gesperrt schien, doch es halten die Regionalbahnen. Wie lange noch?


Das ist schon eine grauselige Gegend. Kein Mensch in Sicht. Verbranntes Gemäuer. Schrott und Müll, wohin das Auge blickt. Ratten?

DSC_0439Das Wartehäuschen zerschlagen, niemand wagt es, hier zu nächtigen.

Immerhin: ein Abfalleimer dominiert die Haltestelle. Drunten, am Beginn des Aufstiegs, ein einsamer Fahrkartenautomat. Wer löst hier Fahrscheine? Eine Investition in die Zukunft? Das Pfaff-Besitztum soll ja in die Hände der Stadt KL übergegangen sein. U. U. heisst die Station in Bälde (?) Uni- und Militärkrankenhaus mit angegliedertem Hubschrauberlandeplatz. Es riecht nach Brandrückständen. Ratten?

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Brandsätze zur Gewinnbeschleunigung? Wer löscht? Die Werksfeuerwehr?

Die Meinung: Wenn etwas nagt, dann ist es Einsamkeit. Einsamkeit ist keine Maus, sie ist eine Ratte mit Flöhen. Irgendwann – wahrscheinlich im Mittelalter, oder lange zuvor – verbreitete sie sich unaufhaltsam rund um den Erdball, die kälteren Regionen mal ausgenommen. Sie besiedelte Kontinente, wo sie nicht hingehörte. Mit den Eroberungen europäischer Konquistadoren egal welcher Herkunft: begann der Siegeszug der Einsamkeit. Der Ratten! Einher damit gingen Mord und Totschlag. Pest. Und wen wundert’s, dann folgte die Syphilis. Das bekam selbst Gauguin zu spüren. Die Ratte wuselte plötzlich überall. In vielen europäischen Städten stellen heute die Magistrate Rattenfallen auf, mit denen dann Kinder spielen, und die Erwachsenen lächeln dabei.


Allenthalben überschlagen sich die Medien zurzeit mit Titeln wie Altersarmut, Grundsicherung im Alter, Rente ab irgendwann, Überalterung der Gesellschaften: Japan in Führung, Deutschland an zweiter Stelle, Arbeiten mit achtzig Jahren noch? Abriss. Nicht, dass der Mensch da dann nicht mehr könnte, er will und er muss mitunter, weil’s Geld nicht reicht.


Die Überalterungsgesellschaften verzehren ihre Generationen, manche betteln geradezu um Zuwanderung, die Deutschen sterben aus, hiess es mal im Spiegel. Das kann man vielleicht so sehen, die Frage lautet: Deutsche welcher Herkunft sterben aus? Die Deutschen türkischer, italienischer, griechischer Herkunft sterben bestimmt nicht aus. Also: keine Ängste, die Deutsche Nation wird weiter existieren und: die Haut- und Augenfarben werden dunkler werden. Das ist dann nicht mehr der Franz, der lebt, nicht der Schweinsteiger, eher schon der Özil und der Mustafa, der Giovanni und der Adonis. Und dann: wenn alle die Sprache Karls des Grossen perfekt beherrschen? Was ist dann? – Die Welt internationalisiert sich, nicht nur wirtschaftlich, vor allem kriegerisch. Tod den Waffen. Das wäre der Niedergang eines Industriezweiges!


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Auf dem Pfaff-Gelände sieht es aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen↓:

Möge jeder / jede zum Thema denken was er / sie will. Dieses Szenario verheisst nichts. Es ist lediglich eine Tatsachenfeststellung. Wir arrangieren uns damit. Lebenswert ist das nicht. Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV: Franz Bellmann, H7, 24, 68159 Mannheim

Hauensteiner Schusterpfad – von Hauenstein nach Hauenstein / Pfalz

Parken am besten Am Weimersberg (Einbahnstrasse), gleich an der L495! Da ist ein Einstieg – einer von vielen. Markierung 🔴; oder das Emblem Hauensteiner Schusterpfad, siehe Foto links! Ein Rundkurs mit kleinen selbstgewählten Abschweifungen von ca. 15 km. Das packt man im fortgeschrittenen Alter locker und lässig … Mit leichtem Muskelkater tags danach …


Das Internet bezeichnet den Schusterpfad als ‚Premium-Wanderweg‘. Das darf man getrost so stehen lassen! Erste Sensation: eine von der Natur freigelegte Buntsandstein-Formation:⇓

Wahrzeichen des Pfälzer Waldes: Felsformationen


Die zweite Sensation folgt nicht auf dem Fuss, wir befinden uns in einem Radler-Paradies:⇓


Eine zentrale Anlaufstelle liegt beim sog. Hühnerstein; so ungefähr nach fünf Kilometern. An Hühner erinnert hier nichts, kein Gegacker, kein Gescharre, dafür allerdings mitgebrachte frischgekochte Eier zum Verzehr. Stärkung für die bereits etwas müden Glieder; und wer kann, der nimmt die Alu-Leiter hoch zum Gipfel, dort oben genießt der tapfere Wanderer die Pfälzer-Wald-Welt!

Bild links zeigt eine Info-Tafel oben auf dem Hühnerstein, Bild rechts – die Himmelsleiter führt direkt ins Pfälzer Nirwana … 


… Gleich marschieren wir weiter … und treffen so nach und nach auf die Hauensteiner Holz- und Forstwirtschaft:⇓


… DICKE EICHE …

Text am Sockel des Kunstwerks: WANDERN OH WANDERN IM STURM UND WIND KEHR EIN MÜDER WANDERER RUH AUS MIT DEINEM KIND – WILLKOMMEN IM WANDERHEIM ZUR ‚DICKEN EICHE‘ P.W.V. Hauenstein

ERRICHTET IM JAHRE 1979 VON E. FRANZ SEIBEL, BILDSCHNITZER AUS HAUENSTEIN

OTTO HOLZHAUSER, EUGEN MEMMER, RAIMUND FEITH, THEO GLASER, RENTNER AUS HAUENSTEIN


Ich denk mal, es reicht, möge man sich selbst ein Bild vom Hauensteiner Schusterpfad machen, zum versöhnlichen Schluss zwei Naturereignisse!⇓

Viel Spass und Freud‘ beim Wandern …


 

Die Wedeler Au …

Der Regionalpark Wedeler Au mit dem Naturschutzgebiet SCHNAAKENMOOR gilt als feuchtes und an Nährstoffen armes Torfmoosmoor mit spezieller Flora (Moose und Flechten) und Kiefern- und Birkenwäldern; dazu zur Ansicht zwei Landschaftsbilder:

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Ich denke: beide Aufnahmen begründen ganz eindeutig die Schutzwürdigkeit dieser Landschaft. Der Hamburger Senat hat dies bereits im April 1979 erkannt und erliess eine entsprechende Verordnung! Das Gelände ist zum grossen Teil von Zäunen umgeben, was in dem Foto rechts sichtbar wird. Wir befinden uns im Westen Hamburgs unweit von Wedel. Moorkultivierungen (Brennmaterial) brachten Birken- und Kiefernbewuchs.


Es folgt ein Übersichtsplan, der am Roten Punkt (dem Standort) zu finden ist und den ich der Einfachheit halber mal abfotografiert habe:

DSC09849 - Arbeitskopie 2


Ganz nah beim Schutzgebiet trifft der Wanderer oder Radler – Wege nicht verlassen – auf das Wildgehege KLÖVENSTEEN. Da konnte ich mich in Tierfotografie üben:


Auf die Wedeler Au stiess ich während eines Besuchs in Wedel, wo mir eine Eisdiele – am Mühlenteich – aus meinen mittlerweile fünf Fahrten nach HH im Gedächtnis blieb, die ich immer wieder besuche, das ist der Eisqualität geschuldet, was über die Jahre sich erhalten hat. Das Bächlein Wedeler Au durchfliesst diesen Teich, um eine Weile später in der Elbe aufzugehen.

In / an die Wedeler Au kam ich über Blankenese, Endstation S1/S11. Über die Blankeneser Landstrasse radelt man zur Marienhöhe – einer Querstrasse, rechts – und zum Sülldorfer Mühlenweg bis zum Wittland, links. Dort überquert man die S-Bahn-Gleise (Wedel – Blankenese) und radelt längs dem Sieversstücken/Suurheid am Asklepios Westklinikum, Abteilung für Unfallchirurgie vorbei. Achtung! Übern Achtern Sand Klövensteenweg radeln. Auf diesem Weg geht’s voll rein in die Wedeler Au. Und findet dann leicht das Wildgehege im Klövensteen im Staatsforst Hamburg. Hier verläuft die Landesgrenze zu Schleswig-Holstein. Wir radelten kreuz und quer bis ans Ende der Wedeler Au und trafen auf … die Elbe:

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Da war es dann nicht weit zum Hamburger Luxus:

DSC09896 - Arbeitskopie 2

Dort schauen wir demnächst etwas genauer hin!

Erstveröffentlichung 2014!

BAD FRIEDRICHSHALL – MÖCKMÜHL

Bereits die Anreise mit der Deutschen Bahn AG riss einigen Zuggästen die Haare aus. In Grombach blieb der Regionalexpress einfach liegen, stehen usw., da halfen nur Zigaretten, nachdem der Zugführer freundlicherweise die Türen öffnete. Fast eine halbe Stunde unfreiwilliger Aufenthalt, da kamen sich die Reisenden etwas näher und babbelten über ihre Vorhaben und Pläne; einer, ein junger Bursche, wollte dringend nach Stuttgart zum Flughafen, da griff er zum Telefon und rief seinen Kumpel an, er solle umbuchen auf den nächsten Flug: Gebühr 240.-€!!! Ziel Chicago! Und das mit der DB AG. Der kluge Mann baut vor, zeitlich gesehen und nicht auf den letzten Drücker. Nach Behebung technischer Schwierigkeiten trudelte endlich aus der Gegenrichtung die Stadtbahn nach Sinsheim ein und wir rollten weiter: allerdings nur bis Bad Rappenau! Unser RE wurde stillgelegt. Umsteigen in ein anderes Gefährt Richtung Heilbronn. Ich verlies die Malaise in Bad Friedrichshall. Aber egal, ich liebe die Bahn, vor allem dann, wenn was los ist, das war auf der Rückfahrt nicht anders …


Locker und leicht behäbig kurvte ich den ausgeschilderten Radweg entlang, unterquerte die B27, nahm die Gantnerstrasse, oder war’s die Bohnertstrasse (?), dann ein Stück Hohe Strasse … querte die Tübinger, Freiburger, Ulmer, Heidelberger und Karlsruher Strassen, fand einen Feldweg an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung vorbei und landete – nicht mit dem Flugzeug – auf der Heuchlinger Strasse (L1098), radelte ein kurzes Stück auf der stark frequentierten L1096 entlang und starrte voller Vergnügen auf eine Ruhestätte: Schloss Heuchlingen

Unterbringung im Schloss ⇔ ein Ingenieur- und Architekturbüro

Auf einer Information zur Geschichte des Schlosses steht, dass es 1222 erstmals im Besitz der Herren von Heuchelheim gewesen sein soll (und vorher? 1222 Gründung/Bau?). Wie so oft folgten Zerstörung, Neuerwerbung (Deutscher Ritterorden), Brandschatzung im Bauernkrieg, Wiederaufbau in Fronarbeit! Bis heute Staatsdomäne.

Dazu eine Entdeckung am Rand des Schlosses:

Falls es Probleme beim Entziffern/Lesen des Textes geben sollte, hier in Reinschrift: Neckar Kreis, Oberamt Neckarsulm. Gemeinde Duttenberg. Theilgemeinde Heuchlingen (Theil heute ohne h). I. Bataillon Heilbronn. 4. Württ.Landwehr-Regiments Nr. 122. 4. Kompanie Neckarsulm.

Aus der Gegenwart noch ein paar Aufnahmen des Schlossareals:


… Wenn ich etwas cleverer gewesen wäre: der Jagst-Radweg war gleich um die Ecke! Stattdessen nochmal L1096, der rasende Horror. Und dabei noch an einer Autoschrott-Verwertung vorbei. Gleich wie, die Neue Strasse führte ins Dorf, da kann man per Hinweis den Anschluss zur geplanten Tour finden. Das spricht für Untergriesheim! Da existiert sogar ein Bahnhof, wo die Regio-Bahn Station macht. 


Der Fernradweg schlängelt sich der L1096 und dem Tal der Jagst entlang und führt nach einigen Windungen nach Herbolzheim. Auf dem Weg dahin: Trockenheit, Verursacher der Sommer 2018! Ein Maisfeld, eine Futterwiese, die Jagst. Am Ortsrand eine Kläranlage⇓

Vielleicht ein Beleg für den Klageruf der Bauern

Verwüstung durch langanhaltende Hitze und Trockenheit

Die Jagst führt noch reichlich Wasser, man stelle sich vor, sie wäre zu einem Rinnsal verkommen oder gar ausgetrocknet … Sie lebt! 

Die örtliche Kläranlage, eine unverzichtbare Sehenswürdigkeit

In Herbolzheim gerastet, eigentlich suchte ich den Metzger W., der auf der Strecke Werbung für sich macht. Montags jedoch geschlossen. Das war nicht angekündigt! Als Ersatz kehrte ich schräg gegenüber bei einem Getränkehändler ein, eine Buddel Apfelsaft naturtrüb, es wurden Erinnerungsfotos der Trinkrunde erstellt, eine Veröffentlichung scheidet hier aus! Schade!


Schnurstracks nach Neudenau. Dort ein paar Bilder geschossen, das Mittagessen nachgeholt, Ochsenmaul-Salat mit Brötchen aus der Metzgerei Thomas Muthler, schmeckte hervorragend, kräftigend, danach eine Zigarette, Wespenplage, adios Neudenau⇓

Siehe Thema Türen und Tore, aus Marokko

Siehe Thema Türen und Tore aus Mannheim


Kurz hinterm … gibts was fürs Auge⇓

Und etwas danach noch etwas mehr, eine Kapelle⇓

Leider versäumt Schloss Domeneck! Und Schloss Assumstadt, Züttlingen!


Ja Mann der Engel und Heerscharen, wo war das denn, wer die Frage genau beantworten kann, bekommt ein kleines Meisterwerk aus meiner Werkstatt geschenkt, es geht um die Ortung des folgenden Fotos⇓

Der-, diejenige, welcher, welche ein nahezu identisches Fotos zum obigen Bild liefert: GEWINNT!


Eine geologische Sensation hätten wir noch: bevor wir nach kurzer Zeit in Möckmühl eintrudeln⇓



Zum Schluss – aus dem Paradies der Radler – huldigen wir einem Hochrad aus ALU (Am Kirchplatz)⇓


Fortsetzung folgt!