Neckar-Impressionen aus Mannheim

Dieser schreckliche Winter soll ja in den kommenden Tagen temperaturmässig noch um ein paar Grad schrecklicher werden, heute schien zumindest ab und an die Sonne und das verleitet natürlich zu Exkursionen mit dem Fotoapparat. Nicht in die Ferne, der Neckar fliesst gleich bei mir um die Ecke, ein, zwei Kilometer mit dem Fahrrad und die unbebauten rechtsseitigen Ufergestaden laden zur Arbeit. Gegenüber ein Teil des städtischen Areals des Mannheimer Hafens (Jungbusch), und würde man weitergehen: Die Neckarspitze käme bald in Sicht. Zwölf Aufnahmen will ich veröffentlichen, das wäre dann so etwas wie der Start in ein weiteres Berichtsjahr über Land und Leute rund um Mannheim↓:

Vielleicht klappst morgen nochmal.

Dalberg – die Mannheimer U-Bahn-Station der Linie 2

Eine Strassenbahn im Untergrund geht ihren Weg. Den einer städtischen Verwahrlosung. Den Weg der Borelli-Grotte. Wir nehmen Bezug und zitieren auszugsweise einen Kommentar dieser Seite vom 24.11.2014: … »Schon damals gab’s einen schönen Leserbrief im Mannheimer Morgen. Ein Leser forderte die Stadt Mannheim auf, die Grotte mit Beton aufzufüllen. Ach, hätten sie das nur gemacht.«

Eben das wäre für die Haltestelle der Strassenbahnlinie 2 wünschenswert, die eigentliche Fussgängerunterführung freute sich auf ein Betongrab. Die Querung des Luisenrings durch Fussgänger findet eh zu 99% oberirdisch statt, da die Zugänge zur Unterführung örtlich betrachtet einer Fehlplanung gleichkommen. Die Nutzung bezieht sich fast ausschliesslich auf den Strassenbahnverkehr. Die Haltestellen MVV-Hochhaus und Rheinstrasse wären lässig erreichbar.

Zur Information ein Schriftverkehr:

Liebe Freunde der Verkehrssicherheit,

hier ein paar Aufnahmen zu den Realitäten der Mannheimer Haltestelle Dalbergstrasse (vordringlich Richtung Neckarstadt). Nicht nur, dass es oft streng riecht, es ist für bestimmte Verkehrsteilnehmer in den Katakomben auch äußerst lebensgefährlich. Hier die Bilder vom 29.12.2014 und 05.01.2015:

Bei dieser offiziellen Info: VORSICHT kriegt man ja glatt ’nen Hashi! Auf diese perfide Art will man sich wohl aus der Verantwortung schleichen! Wie sieht es eigentlich darüber aus? Halten demnächst Schwerlaster in der U-Bahn?

Zur geflissentlichen Erheiterung ebenfalls einige Bilder von der U-Bahn-Station:

Lesenswert: http://franzbellmann.de/?p=16564

Zwei Zuschriften zum Thema:

Guten Morgen Franz, ich hoffe, du bist gut im Neuen Jahr angekommen. Alles Gute für die Zukunft wünscht dir Michael. Danke für deine Dokumentation zur Unterführung Dalbergstraße.

Abgestellter Polizeinotruf
Abgestellter Polizeinotruf

Die Situation in der Unterführung war auch Gegenstand von Vor-Ort-Begehungen im Rahmen des Sicherheitsdialogs Jungbusch. Uns wurden Zusagen gemacht, den Zustand der Unterführung verbessern zu wollen, beginnend damit, dass Notrufmöglichkeiten wieder installiert werden bzw. durch den Einbau eines Repeaters alle Mobiltelefone funktionieren.

In diesem Zusammenhang sollen auch Verbesserungen des allgemeinen Zustandes herbeigeführt werden. Stadt und RNV sind dazu – wie uns mitgeteilt wurde – in letzten Abstimmungen.

Vor diesem Hintergrund kommen deinen Fotos gerade zur rechten Zeit, um nochmals einige Details mit in den Blick zu nehmen. Insbesondere deine Fotos mit den verrosteten Eisenteilen sind für mich neu.

Ich habe deshalb die Fotos auch über meinen Verteiler zum Fachbereich Sicherheut und Ordnung weiter geleitet.

Beste Grüße und Danke

Michael

Lieber Herr Bellmann,

trotz maroder Bauelemente ein schönes Neues Jahr für Sie!

Ich hab mich in der Haltestelle immer gegrault, jetzt sag ich mir: weiträumig umgehen! Lieber zu Fuß nen oberirdischen Marsch als da unten aus- oder einsteigen. War ne tolle Idee, das auch an die Zeitung und die Stadt zu mailen. Hoffentlich machen die das überhaupt auf.

Viele liebe Grüße

Christel

Heilbronn

Heilbronn / Mannheim

Die Anreise:

Wäre es damals - wie vermutet - nicht besser gewesen, zu Hause zu bleiben, im Atelier?
Wäre es damals – wie vermutet – nicht besser gewesen, zu Hause zu bleiben, im Atelier?

 

Verloren in den Hängen des Odenwalds?
Statt verloren in den Hängen des Odenwalds?

 

An einer NeckarStauStufe?
An einer NeckarStauStufe?

 

Die Aufnahme geht zurück auf die EVANG. KILIANSKIRCHENGEMEINDE  HEILBRONN
Die Aufnahme geht zurück auf einen Aushang der EVANG. KILIANSKIRCHENGEMEINDE HEILBRONN

 

Heilbronn: 

 

Heilbronner Schöne trifft EU - Kommissar OETTINGER auf dem W-Markt
Heilbronner Schöne trifft:  EU – Kommissar OETTINGER auf dem W-Markt …

 

Heilbronner Weihnacht ...
Heilbronner Weihnacht …

 

Passantinnen + Passanten:

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Frohe Weihnacht und guten Rutsch…

Von der Kunst und anderen Wichtigkeiten

Bild 29.11.14 um 20.29Hilfe, wieder Millionen gemacht mit Wandverschönerungen aus einer NRW-Spielbank. Versteigert: Presley + Brando. Der Zuschlag bei 135 Millionen Dollar, keine genaueren Angaben. Wer denn hat da zugeschlagen? Wo hängen die Millionen jetzt? Wahrscheinlich zwischengelagert im Safe irgendeiner Bank aus dem Fernen Osten. Oder an einem trockenen Wüstenort im Jemen. Hochgebirge-Klima: trocken. Oder in Kairo bei der militärisch abgesägten MuslimBruderschaft. Das verdammte Spiel heisst Kunstpoker. Warhol dirigiert den Sachverstand und den Fluss der Beträge, wer auch immer die Finanzen zu präsentieren versteht, er ist Andy’s Freund und er steht dafür: Der Gönner, der Spekulant, der Käufer wird neben ihm Platz nehmen im Paradies der Spitzen der Kunstschaffenden. Da ist unser verwesender Gurlitt keine Lichtgestalt. Horten und Versteckspiel über Jahrzehnte schafft keine Erneuerung. Kunsthistorische Bedeutung im Minderen. Letztendlich: Wohin mit der Kunstmasse? Geht es doch bereits im Kinderzimmer und im Kindergarten, den Kitas und den Schulen los. Dann folgen die Akademien. Ateliers en masse über den Globus verteilt, Beschäftigungstherapien mit Ausnahmeerscheinungen. Die erzielen dann die Millionen, auch die alten Meister erfreuen sich gesteigerter Beliebtheit. Kein eigentlicher Wandel, nur mehr, immer mehr. Steigerung, demnächst Zuschläge bei Milliarden, gar Billionen. Noch mehr Nullen. Ach wie schön ist doch ne Null! Bedeutungslos ohne eine Eins davor.

Wir starten in den kommenden Tagen wieder ein Kunsträtsel, dieses Bild steht dann zur Debatte:

Titel: 'Staudammbruch', Foto Manfred Rinderspacher
Titel: ‚Staudammbruch‘, Foto Manfred Rinderspacher

Wir melden uns …

Landau – zum Zweiten

Landau / Pfalz • Der Tag verhiess nichts, was in Erinnerung bleiben müsste. So war es dann. Spazieren, rumlaufen, knipsen, eine Dampfnudel verschenkt, einem Armen ein paar Groschen in seinen Hut gespendet, für ein

Mittagessen, er meinte, das müsse reichen bis Weihnacht, meine Erwiderung, ich käme vorher wieder mal vorbei.

DSC02979Ein weiterer Versuch der Aufnahme eines Gesprächs scheiterte später, er war schlichtweg verschwunden. Im Übrigen wimmelt es in Landau nur so, was Musikanten angeht. Das ist beinahe international. Meine gerade auf dem Markt erstandene Dampfnudel ging an einen Solisten, Foto links, die Dampfnudel hält er hinter dem Gitarrenkörper versteckt! 

Das ist nicht so einfach mit den zu Portraitierenden, fragen, bitten, bestechen, Witze machen, palavern, Absagen dürfen sein und werden respektiert.

So richtig los ging es ja bereits im Hbf von Neustadt. Den Wanderern konnte ich immerhin den richtigen Weg nach Haßloch weisen, Bahnsteig gegenüber, Zug Richtung Osterburken (Neckar-Odenwald-Kreis)⇓:

Wanderschaft zünftiger Gesellen ...
Wanderschaft zünftiger Gesellen …

Und richtig spannend wurde es dann mit einem jugendlichen Quartett bestehend aus zwei Gitarren, einer Ukulele, einer Kiste zum Trommeln⇓:

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Das wäre bestimmt was fürs Café Filsbach: Peter Tröster lässt grüssen!

So nebenbei verirrten wir uns in diverse Häuser, eins davon: FRANK-LOEB’SCHES HAUS, dazu eine Innenansicht⇓:

DSC02969 

Eigentlich wollte ich mir die Werke von Karl Otto Götz ansehen; leider wurde gerade der Abbau vollendet. In diesem Fall wird die Verspätung nicht mit dem Leben bestraft, leicht frustriert war ich trotzdem. Dafür war die Landauer Künstlerin Margot Stempel-Lebert mit Werken präsent, die wir fotografieren durften⇓:

Margot Stempel-Lebert, 1922-2009, Landau, "Köpfe", Geschenk Landauer Kunststiftung ...
Margot Stempel-Lebert, 1922-2009, Landau, „Köpfe“, Geschenk Landauer Kunststiftung …

DSC02966DSC02968Beide hier abgebildeten Arbeiten aus Holz befinden sich im Empfangssaal des Frank-Loeb’schen Hauses. Auch der Kunstverein Villa Streccius Landau ist eng mit der im Jahr 2009 verstorbenen Künstlerin verknüpft. Der Titel der nebenstehenden Ablichtung: »Die weiße Rose«, Leihgabe von Margot Stempel-Lebert, Landau, 1987. 

So unscheinbar das Haus von aussen daherkommt, so phänomenal ist seine Gestaltung im Innenhof (Foto rechts). Das Gebäude war im 19. Jahrhundert Wohnsitz der Urgrosseltern der Anne Frank. Heute Begegnungs- und Erinnerungsstätte an die Verfolgung Jüdischer Mitbürger und zum Gedenken an die deportierten Sinti 1933-1945.

SEHENSWERT / BEACHTENSWERT: Ausstellung Marie Madeleine Noiseux bis 6. Dezember 2014 in der Galerie Katrin Hiestand in der Stadthausgasse 11.

 

Nora Noé

 

FELIZ NAVIDAD-FROHE WEIHNACHTEN 

Y UN PROSPERO ANO NUEVO

UND EIN ERFOLGREICHES NEUES JAHR!

Vom mexikanischen Pazifik, wo ich mit meinem Mann überwintere, sende ich allen Freundinnen und Freunden meiner literarischen Arbeit herzliche Grüße

Nora Noé

NORA NOÉ, Kontakt: info@noranoe.de

Last input:

Liebe Literatur-, Jungbusch- und Mannheim-Fans,

liebe Damen und Herren von der Presse, bevor ich von Mitte November bis Anfang April zum „Überwintern“ nach Mexiko fliege, möchte ich Sie ganz herzlich zu meinen letzten vier Lesungen vor meiner Abreise einladen.

1. Nachtwandel: Ich lese mehrere kurze Passagen aus meinem druckfrischen Krimi „Blutspur nach Mannheim“, Freitag, 24.10.14 um 21 + 22 + 23 Uhr im Cafe Buschgalerie, Ecke Dalbergstraße/Schanzenstraße und am Samstag, 25.10.14 um 20.30 + 21.30 Uhr im Bewohnerverein, Jungbuschstraße 19 im Erdgeschoss, Eintritt frei.

2. „Jungbusch-wo die Stadt den Hafen berührt“, ich lese aus allen 5 Büchern, die im Jungbusch spielen. Mittwoch, 05.11.14 um 19 Uhr in der Aula der Schillerschule in Reilingen. Eintritt 7 €, Voranmeldung bei Monika Kasper, Tel. 06205-18023 oder Ilse Rösch, Tel. 06205-100551

3. Lange Nacht der Kunst und Genüsse: In diesem Jahr bin ich wieder bei „Galerie und Buch“ in der Schwetzinger Vorstadt, Seckenheimer Str. 82 zu Gast und lese aus meinem neuen Krimi „Blutspur nach Mannheim“. Samstag, 08.11.14, ab 19 Uhr. Ich bin bis 21 Uhr anwesend. Falls jemand noch ein signiertes Weihnachtsgeschenk mit persönlicher Widmung möchte, stehe ich, ebenso wie bei allen anderen Lesungen, dafür gerne zur Verfügung. Eintritt frei.

4. Lichtmeile: Zum ersten Mal nehme ich in diesem Jahr an der „Lichtmeile“ teil und präsentiere in zwei Lesungen unter dem Titel „Die Neckarstadt von 1920 bis heute“ aus meinen 5 Mannheim-Romanen verschiedene Passagen, die in der Neckarstadt spielen. Sonntag, 16. November 2014, im Ochsenpferchbunker, Fröhlichstr. 2 /Ecke Dammstraße: 1. Lesung: 18 Uhr, 2. Lesung: 19.30 Uhr, Eintritt frei.

Ich würde mich sehr freuen, Sie bei meinen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen und grüße Sie herzlich

Ihre Nora Noé

Mannheim

Wir starten versuchshalber mit der Veröffentlichung diverser E-Mails mit Nora, die wir in den letzten Tagen verfasst und auch erhalten haben; und einige Dinge mehr, erst ein Foto, dann sehen wir weiter:

Nora Noé fotografiert von Matthias Plath
Nora Noé fotografiert von Matthias Plath in der Buschgalerie

***

Gesendet: 21. September 2014, 20:51 Uhr

lieber franz,

MA-Innenstadt, re. H 4 - Wache, Blick vom Marktplatz Richtung Jungbusch ...
MA-Innenstadt, re. H 4 – Wache, Blick vom Marktplatz Richtung Jungbusch …

im gegensatz zu dir war ich mit knapp 20 personen bei strömendem

regen in der ⇐innenstadt unterwegs und habe mit ihnen eine reise in die vergangenheit gemacht,

in die nachkriegszeit und in das alte mannheim vor dem krieg.

war schön, aber halt sehr nass…

dein entwurf gefällt mir sehr gut, hab ganz herzlichen dank.

liebe grüße

nora

***

Gesendet: 21. September 2014, 19:55 Uhr

Liebe Nora,

habe einen Versuch im Netz gestartet.

Das Wetter trug seinen Teil dazu bei.

Regen. Und reichlich Zeit.

Die Probe könnte Dich eventuell zufrieden stellen.

Schau mal bitte nach:

http://franzbellmann.de/?p=15742

Grüsse Dich

Franz

***

Gesendet: 13. September 2014, 15:35 Uhr

lieber franz,

Verlagscover-Werbungwenn du dir die mühe machen möchtest, freue ich mich natürlich sehr darüber.

welche infos brauchst du denn noch? im anhang sende ich dir schon mal

⇐das neue buch-cover.

ich hoffe, dass du topfit bist und kreativ ohne ende….so wie ich dich kenne….

sei herzlich umarmt

nora

***

Gesendet: Samstag, 13. September 2014 um 15:24 Uhr

Von: „Franz Bellmann“ <franz.bellmann@me.com>

An: „Lilo Jung“ <info@noranoe.de>

Betreff: Re: Newsletter Herbst-Winter von Nora Noé

Liebe Nora,

wenn du nichts dagegen hast,

würde ich Deine Nachrichten

nach und nach zu einem Artikel zusammenfassen.

Vielleicht kannst Du mir noch Infos schicken,

die Dir wichtig sind.

Grüsse

Franz

H 7, 24

68159 Mannheim

0621-3974 9958

Lesenswert: http://franzbellmann.de/?p=15406 und http://franzbellmann.de/?p=15229

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Am 13.09.2014 um 14:49 schrieb Nora Noé:

Liebe Literaturbegeisterte, liebe Bekannte, liebe Freundinnen und Freunde Mannheims und des Jungbusch!

Ich hoffe, Sie hatten alle einen schönen Sommer und konnten ihn trotz des schlechten Wetters ein bisschen genießen.

Ich selbst habe die letzten Monate intensiv für meine schriftstellerische Arbeit genutzt, zahlreiche Literarische Exkursionen durchgeführt und meinen zweiten Mannheimer Kriminalroman „Blutspur nach Mannheim“ fertig geschrieben.

Als mich dann in meinem Urlaub – eigentlich nach getaner Arbeit – nochmals der sogenannte „flow“ heimsuchte, habe ich noch eine kleine Krimigeschichte „Für immer und ewig“ für die ebenfalls im Herbst erscheinende Anthologie „Rhein-Neckar-Mord“ verfasst.

In meinem heutigen Newsletter, den ich Ihnen im Anhang sende, möchte ich Sie auf meine verschiedenen Veranstaltungen bis zum Ende dieses Jahres aufmerksam machen und Sie  herzlich dazu einzuladen.

Es grüßt Sie

Ihre

Nora Noé

Sollten Sie meinen Newsletter nicht mehr wünschen, teilen Sie es mir bitte mit, dann nehme ich Sie selbstverständlich aus meinem Verteiler. Sollten Sie Fragen zu meinen Veranstaltungen oder meinen Büchern haben, können Sie gerne Kontakt zu mir aufnehmen.

Nora zusammen mit Emilio bei einer Atelierlesung ...
Nora zusammen mit Emilio bei einer Atelierlesung im Juli 2010 … Foto Matthias Plath

***

Samstag, 03.07.2010, ab 19:00Uhr, Zitat aus der damals erschienenen Festivalzeitung⇓:

Nora Noé, Lesung:

Mit ihrer Belletristik schreibt und liest sich Nora Noé nicht nur in die Herzen ihres Mannheimer Publikums. Zweimal begegneten wir einander, beim Nachtwandel 2008 im Jungbusch und letztes Jahr im Atelier von Theo Schneickert, einem sehr bekannten Maler. Nach ‚Wer einmal einen Priester küsst‘ und ‚Mitten im Jungbusch‘ präsentiert Nora Noé ihren im November 2009 erschienenen Roman „Zwischen Jungbusch und Filsbach“. Sie schildert die Vorkommnisse der letzten Kriegsjahre in den beiden Mannheimer Stadtteilen. Die Tiefe ihres Schreibens ist der Atem des damaligen Lebens, mit den privaten und familiären Gegebenheiten, aus denen ihr Roman schöpft. Nora Noé kommt aus dem Jungbusch, da wurde sie geboren, hier wuchs sie auf. Der Busch ist die Keimzelle ihrer Lebensrealität, für ihn schreibt und kämpft sie.

Eine kurze Einführung spricht Matthias Plath.

***

Haßloch – Hassloch – HAßLOCH – HASSLOCH

Derlei Schreibweisen dieser Randgemeinde in der Oberrheinischen Tiefebene irgendwo zwischen Landau, Speyer, Neustadt und Bad Dürkheim und Ludwigshafen am Rhein finden wir zur Genüge.

Selbst die offizielle Seite der Gemeinde Haßloch zeigt im Internet z. B. den Badepark Haßloch an, aber auch die Musikschule HASSLOCH. Eingaben in Suchmaschinen werden von www.haßloch.de sofort in hassloch.de umgewandelt und ergebnisbezogen präsentiert. Mein Rechtschreibprogramm ist von Haßloch irritiert, (ß existiert eigentlich nur noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit?) genehmigt allerdings HASSLOCH bzw. Hassloch! Die Volkshochschule (VHS) tritt unter Haßloch an. In Mannheim nennt sich die VHS längst Abendakademie, was zumindest in Bezug auf das neue Domizil am Kurpfalzkreisel zutreffend ist. Und Jüdisches aus Haßloch kommt als Hassloch daher. Die auf der Gemeinde-Website angezeigte Karte zur besseren Orientierung: HASSLOCH.

HAßLOCH jedoch gibt es nicht. Nirgends. Kein HAßLOCH nirgendwo. So ein Pech …

Nun gut: Wir entscheiden uns halt mal für das Eszett … Wohlan!: Scharf-S gibt es lediglich bei uns in deutschsprachigen Räumen. Und welcher Buchstabe des Alphabets könnte ästhetisch betrachtet mit ß konkurrieren!?! Gut, dass wir keine Rechtschreibfanatiker sind, würden wir uns gewiss, gewiß an allem, was möglich sein könnte, stören: Was ist mit dem Schweizer ›Doppel-S‹, das als ss falsch interpretiert wird und doch in der Schweiz für ß steht!

Wie der Zufall will: begegnet uns fotografisch dreimal Haßloch⇓:

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Wie immer, wenn wir in einen Ort gelangen, trifft uns meist der Schlag. In Haßloch traf uns der Keulenschlag in Form des Parkareals für Fahrräder am Bahnhof. Das übertrifft in Relation selbst Heidelberger und Mannheimer Verhältnisse. Offene Radgaragen! Die meisten Räder intakt, die Nutzung steht in den Sternen. ↓›Mein Rad steht und steht und steht‹↓. Bis in alle Ewigkeit, bis die Bahn aufräumt und alles zur Schmelze abfahren ßt. Hier meldet sich erneut das Rechtschreibprogramm (ßt)! Situativ zum Thema zwei Bilder:

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Zu dem Städtchen Haßloch stellt sich für mich lediglich eine Verbindung ein. Bernd Rohs produzierte zusammen mit mir und einer Duckerei aus Haßloch den Katalog TERRA DEPONIA, der zu meiner Ausstellung in Worms im Museum im Andreasstift im Jahre 1999 herausgegeben wurde.

So: Ankunft in Haßloch montags gegen 11:00 Uhr. Wir nehmen die Bahnhofstrasse Richtung Zentrum und kümmern uns um Sehenswürdigkeiten (Fassaden)⇓:

DSC02263Zwischendurch treffen wir auf einen Aniliner, in Gestalt einer Bronze von Mátyás Terebesi, ein bekannter Künstler aus der Region. Mit dem Link verweisen wir auf die Galerie Lauth in Ludwigshafen am Rhein, wo Terebesi DSC02262ausgestellt hat. Wir lernten den Künstler eher flüchtig persönlich kennen, als es um eine Wandgestaltung in der Mozartschule in Mannheim ging, wo wir zusammen mit vielen anderen, auch Bernd Rohs, künstlerisch beratend und arbeitend zu Werke gingen!

Wir stellen das Aniliner-Portrait der Bedeutung halber auch als Artikel-Foto auf die Berichtsseite. Die Skulptur ließ sich vor Ort nicht so einfach fotografieren, da ein Freistellen und exaktes Ausleuchten zum Zeitpunkt der Aufnahme unmöglich war. So begnügen wir uns mit der Tatsache, dass wir einigermassen ansprechend informieren wollen. Foto rechts⇑: die Info-Tafel am Fuß der Skulptur.

Wir verlassen Mátyás und wenden uns einer Schaufenstergestaltung zu, die wir ganz in der Nähe – nach wie vor in der Bahnhofsstrasse – entdeckten, es handelt sich um eine Änderungsschneiderei, wahrscheinlich türkischer Herkunft⇓:

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Wir radeln und spazieren weiter an der Christuskirche (protestantisch) vorbei, begeben uns in Richtung ›Ältestes Haus‹ von Haßloch und machen einige Fotos, auch von der Lutherkirche + der Kath.Pfarrkirche St. Gallus, wie immer zur Information⇓:

Am oben erwähnten Haus (1599, jetzt Heimatmuseum) muss natürlich die hunderttausendste Aufnahme zur Verbreitung geschossen werden⇓:

Gegenüber wurde es weitaus interessanter.

Erstmal ein grosses Dankeschön an Frau Elke Morcinczyk-Gerz und Herrn Wolfgang Gerz. Wir durften ihr Anwesen unter die Lupe nehmen, es entstanden so Momentaufnahmen einer sorgfältigen Sanierung.

Zunächst eine Aufnahme vom Eingangsbereich und danach Fotos zweier Details⇓:

Anwesen MORCINCZYKV / GERZ
Anwesen MORCINCZYKV / GERZ

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Nach Durchquerung einer Scheuer gelangen wir in den Garten der Liegenschaft,

dazu zwei Panoramabelichtungen⇓:

DSC02299

 

DSC02300

Spezieller kommt die Betrachtung eines Steinhaufens⇓,

oben eine Erläuterungstafel beim Drachenfels⇓,

unten der Steinhaufen im Garten⇓:

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Mo Edoga (Schwemmholz, documenta, Signalturm der Hoffnung) und die Kunst (Skulptur aus behauenem Stein, unten, Name des Künstlers leider unbekannt) lassen grüssen und denken …

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Hier eine Aufnahme von Edogas Himmelskugel in Mannheim hinterm Kunstverein, Carl-Reiß-Platz⇓: 

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Nach dieser notwendigen Abschweifung zurück in Haßloch, Impressionen und Eindrücke, Gartenkultur⇓:

Wir radeln weiter Richtung Speyer, das ist nicht allzu weit, vielleicht 20 km. Radeln tut gut , das wußte schon Freiherr Drais von Sauerbronn, weshalb er die Laufmaschine Draisine erfand. Mein Drahtesel von Villiger brachte mich problemlos ans Ziel. Entlang einer ruhigen Landstrasse passierten wir die Pferderennbahn von Haßloch, drei Aufnahmen müssen genügen⇓:

Rennbahn-Panorama ...
Rennbahn-Panorama …

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Gehöfte, Kiefernwälder, freie Landschaft, Vergnügungspark⇓:

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Das war’s eigentlich, über unseren Zielort haben wir bereits berichtet …

Danke für Ihr Interesse.

Die Redaktion

Terebesi-Antwort:

 

Sehr geehrter Herr Bellmann,

es freut mich, dass Sie den Aniliner in Haßloch entdeckt haben. Wenn Sie noch Informationen oder Anekdoten zur Entstehung brauchen, kann ich Ihnen gerne weitere Informationen zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Mátyás G Terebesi

Kolpingstraße 3

68165 Mannheim

Tel.: 0621/12 25 200

www.terebesi.de

 

Wie kommt der ‚Kommunismus als Ware‘ nach Guttenbach

Bitte, mit Herrn Guttenberg – diesem Lümmel – haben wir nix am Hut. Eine Revolution in Guttenbach? Womöglich mit Guttenberg! Oh je Herr Vergissmeinnicht. Wieso auch muss Byung-Chul Han Revolutionen heute für unmöglich halten. Die Betonung liegt auf heute! Der historische Bestand an Revolutionen wird in der Zukunft bestimmt Zuwachs bekommen. Dafür bürgt die Menschliche Geschichte. Gibt es denn überhaupt noch kommunistische Revolutionäre? Die Geschichte wird gewiss andere Typen präsentieren, als die der kommunistischen Revolution. Der demokratischen. Gleich welche Revolution, der revolutionäre Typus Mensch erneuert sich und passt sich den politisch-sozialen Gegebenheiten an. Das ist Muss. Was ist heute, morgen Muss? Der Neo-Liberalismus stirbt. Der bundesrepublikanische Abstieg + Abschied der FDP aus den Parlamenten ist der letzte neoliberale Lebenshauch dieser Partei. Gegen Thatcher muss nicht mehr revolutioniert werden. Das hätte längst geschehen müssen, da wurde ein Muss nicht befolgt.

Gibt es eine Stabilität neoliberaler Herrschaft? Herrschaftsstabilitäten implizieren Revolutionen! Wenn es eine weltweite nicht gewählte neoliberale Herrschaft gibt – gibt es sie? – dann folgt Krieg, Krieg am Ende moderner Ausbeutung, der Reichtum der einen ist die Armut der anderen. Alle Bewegungen der Zeit unterliegen den Veränderungen. Armut und Reichtum jedoch müssen als Dauereinrichtungen angesehen werden. Der Blick auf die Positionen der Macht war immer ein Blick auf die Positionen der Ohnmacht.

Heute gibt es trocken Brot und Bier. Das ist sehr viel. Schauen wir in die Welt, da hat der Mensch nicht mal das. Wasser. Meist, wenn überhaupt, kommt es in Plastikcontainern. Immerhin, das trocken Brot: Die DinkelMalzKruste stammt aus Mosbach und soll seit Jahrtausenden geschätzt werden. ›Neben Hildegard von Bingen soll sich auch Pfarrer Kneipp früh diesem wertvollen Getreide gewidmet haben.‹ Aus Liebe zur Tradition, wie zu lesen steht. Auf dem LaibAufkleber. Genau das ist der Punkt: Restauration – Konterrevolution – Tradition.

Die Auslage
Die Auslage

So profan es scheinen mag: Wir in Deutschland leben in einer Welt des Überflusses. Probleme? Revolutionen? Umstürze? In Deutschland? Aber nein – hier herrscht, herrscht der Überfluss. Die Bäckerei des Dinkel versteckt sich in Mosbach, klein, fein, voller Spezialitäten … In der Hauptstrasse gegenüber Foto sowieso.

Eine Stunde Fahrt (MA-MO), nur wegen wertvoller Getreide? Die Perversität des Angebots. Der / dem man hinterherrennt. Und zurück. Wo bliebe da revolutionäre Zeit? Die fährt sich in der Regionalbahn mit grossem Aufwand zu Tode. Heisst es nicht: »Erst kommt das Fressen, dann die Moral.«

Wenn Brot und Wasser reichen muss, warum noch Moral?

Die verpflegungstechnischen Engpässe bringen in den zivilisierten Staaten im Vergleich zu Hungerländern kaum Schwierigkeiten. Hier, in den Hightech Staaten, ist der zivil-amerikanische Markt des Wegwerfen angesagt. Oder Völlerei. Den Beweis braucht niemand anzutreten, ein Blick auf die weit verbreitete kiloschwere Dickleibigkeit unserer Zeitgenossen genügt. Wer in der Sahara trägt fette Schwimmringe am Leib? Wer in den USA ist eigentlich noch schlank?

Occupy? Ein zeitlich befristeter Aufstand, selbst dieses Wort ist zu hochgegriffen, bei allem Wohlwollen, eine Revolution war dies nicht. Immerhin: ein monatelanges Durchhalten. Debatten zu den aktuellsten Themen unserer Zeit. Das Thema ist die ReichArmSchere. In dieser Diskrepanz werden wir uns immer wieder wiederfinden. Aus ihr gibt es nur kurzzeitig Entrinnen: Revolution.

Eins schwöre ich, wenn ich jemals die Deutsche Sprache beherrschen sollte, dann wird eine Revolution stattfinden. Das schwöre ich. Bei meiner Seele. Bei meinem Geist. Bei meinem gGeiz. Tippfehler. Revolution englisch ausgesprochen. Gäbe es im Deutschen ähnlich Bedeutsames. Da muss eine bekannte Musikgruppe ran. Da wird der Umsturz für die Masse relevant, nix mehr radeln nach Nirgendwo, wir radeln für die r-e-v-o-l-u-t-i-o-n und so weiter und so fort, et cetera bis zum Ende aller Dinge.

Diese Dominanz findet im Netz keine Beachtung: Im Netz geht’s anders ab! Dem Netz mangelt es dummerweise an RevolutionärInnen. Wo sollen die denn herkommen? Aus Hinterweidenthal, aus Bärenbachthaletcusw, aus Mosbach, aus Wissembourg

Der Weg ins Paradies ist beschwerlich …

Wir nahmen Bezug zu einem Artikel im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung auf Seite 11 der Ausgabe Nr. 200 vom 1. September 2014 mit dem Titel: ›Kommunismus als Ware‹ und dem Untertitel: ›Warum heute keine Revolution möglich ist‹ von Byung-Chul Han.

GUTTENBACH:

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DieRedaktion

 

BAD BERGZABERN

Erster Teil

Diesmaliger Schwierigkeitsgrad: Fahrrad defekt, Plattfuss. Massig GlasscherbenMüll auf Mannheimer Strassen, in den Gassen, in den Höfen …

Rad blieb zu Hause, heute per pedes. Mit dem Zug nach Bad Bergzabern. Siehe letzten Bericht! Heute seine Fortsetzung. Ankunft am zweigleisigen Bahnhof gegen 11:00 Uhr. Wir kamen touristisch, wollten fotografieren und wandern: Bad Bergzabern ⇒ Wissembourg.

So was funktioniert prächtig, ist man das Wandern gewöhnt. Da werden andere Muskeln strapaziert. Nicht zu vergleichen mit dem Radeln. Egal wie, es ging wieder die Hügel hinauf und hinunter. Erstmal werfen wir einen weiteren Blick auf Bad Bergzabern, Info siehe Tafel, Schloss⇓:

Uns zieht’s zum „schönsten Renaissance-Haus“ nicht nur der Süd-Pfalz, Info – wie gehabt – siehe Tafel, die Stadt Bad Bergzabern betreibt im Haus ein Museum und eine Gedächtnisstätte⇓:

Wir gelangen zu einem weiteren Highlight der Pfalz: der offenen Protestantischen Landeskirche (Marktkirche) im Zentrum des Ortes, die kennen wir bereits aus unserem vorhergehenden Bericht über Bad Bergzabern, gegenüber der Kirche allerdings noch ein Highlight; ⇒ die Buch- und Kunsthandlung WILMS.

Die Werbung
Die Werbung
Sockelinschrift
Sockelinschrift

Auf Anfrage dürfen wir fotografieren und sagen einen detaillierteren Bericht auf unserer Seite zu. Die uns überlassene Visitenkarte verloren wir irgendwo auf der anschliessenden Wanderung durch die Weinanbaugebiete nach Wissembourg. Das betrübt uns keineswegs, recherchieren wir doch einfach im Internet: Wir genossen die Freiheit der Bewegung und arbeiteten voller Vergnügen in dem direkt am Marktplatz gelegenen Barockhaus, eine Sockelinschrift (re.⇑) gibt Kurzinfos.

Entdeckt haben wir die Buch- und Kunsthandlung irregeführt durch kindliches Geschrei und Gebrüll aus dem hinteren Teil der Marktkirche, wo sich anscheinend ein gartenähnlicher Platz der Freizeit zum Toben und Innerer Befreiung befindet. Da fiel das Bücherregal in die Linse unserer HX1⇓:

Eingangsbereich des Buchhandlung Wilms ...
Eingangsbereich der Buchhandlung Wilms im hinteren Ausstellungsbereich …
Antiquitäten im Garten des Anwesens ...
Antiquitäten im Garten des Anwesens …

⇑Bevor wir weiterzogen, gönnten wir uns einen Blick ins Innere der Buchhandlung bzw. des Antiquariats der Familie Wilms, wir waren begeistert und bedanken uns für die Offenheit, die uns die Aufnahmen ermöglichte. Vorschläge sind willkommen!

Zweiter Teil

Wir wollten ja wandern. Also brechen wir auf und verlassen Bad Bergzabern entlang des Radwanderweges Richtung Frankreich. Kurz vor der Edith-Stein-Fachklinik für Orthopädie und Neurologie diese Pfälzer Impression⇓:

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Die hält uns kurzweilig auf und wir erklimmen die Anhöhe mit View auf das Örtchen Bad Bergzabern⇓:

Bad Bergzabern von den Hügeln ...
Bad Bergzabern von den Hügeln …Jetzt geht’s schnurstracks durch’s Gelände, Wein, Wein, Wein … Was es da so alles gibt⇓:

Jetzt geht’s schnurstracks durch’s Gelände, Wein, Wein, Wein … Was es da so alles gibt⇓:

Wir trödeln weiter den Pilgerweg entlang⇓:

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Es geht sich gut und wir gelangen peu à peu nach Oberotterbach. Erstens – in der Nähe von Dörrenbach (2 – 3 km)⇓:

Zweitens – Oberotterbach, über den Sportplatz⇓:

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Das war kein Kinderspiel, hatten wir doch den Pilgerweg aus den Augen verloren, was nicht schlimm war, Oberotterbach kann man nicht verfehlen! Ein verlassenes Gebäude gegenüber der Pfarreiengemeinde⇓:

Kein Tisch parat mit Speisen und Getränken, dafür jede Menge Warnhinweise⇓:

Ich nahm den Bus nach Wissembourg und fuhr mit der Regionalbahn zurück nach Mannheim …

KONTAKTE: Franz Bellmann hier ist die Kopie Ihrer Anfrage vom 03.09.2014 um 08:57:26

 

Vorname         : Franz

Name              : Bellmann

Firma              : Malerei

Telefonnummer   : 0621 39749958

 eMail-Adresse     : franz.bellmann@me.com

Nachricht: S. g. F. Wilms,

mein Bericht über B. B. ist fertig. Darin enthalten diverse Hinweise auf Ihr Antiquariat und mehr.

Ich grüsse Sie

Franz Bellmann

H 7, 24

68159 Mannheim

0621-3974 9958

 www.franzbellmann.de

 franz.bellmann@mac.com    

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Wir bedanken uns für Ihre Anfrage und werden diese umgehend bearbeiten.

Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag.

Buch & Kunsthandlung Wilms

Marktstr. 14

76887 Bad Bergzabern

Tel.: 06343/939172

Fax: 06343/939173

 E-Mail: buchhandlung.wilms@online.de

 Internet: www.antiquariat-wilms.de

SACHSEN hat gewählt

MANNHEIM – DRESDEN:

Ja, wieder eine Landtagswahl verloren, wieder die Hürde mit den Prozenten verpasst. Unser Wahlprojekt läuft mittlerweile seit zwei Jahren. Da hat sich einiges angesammelt! Nicht nur Landtagswahlen kommen immer wieder vor, wichtiger sind da die Bundestags- und Europawahlen. Kommunalwahlen bleiben auf der kurzen politischen Strecke der Bedeutsamkeit. Obwohl der Zweitligist KSC zurzeit einen Kicker im Karlsruher Rat (für fünf Jahre gewählt) sitzen hat! Der Ex-KSC-Trainer Schäfer war ebenfalls mal politisch aktiv: In der Gemeinde Ettlingen/Baden! Und die CDU verliert immer mehr Welt- und Grossstädte an die SPD. So was.

Unser Focus heute richtet sich auf Dresden, der Hauptstadt von Sachsen.

Im Vergleich zu den bisherigen Berichterstattungen bevorzugen wir heute ausschließlich Portraits von PolitikerInnen gleich welcher Couleur, gleich welchen Standes. Wichtig, nebensächlich, Führer, Hiwis, egal.

Wir stellen vor⇓:

Die ZDF-Polit-Moderatoren:

Die deutlichen Verlierer, FDP:

Gewonnen??? Verloren??? Abwarten!!! Die NPD:

Über der Fünf-Prozent-Hürde, gemäß der ZDF-Hochrechnung rechtzeitig zum Journal um 19:00 Uhr⇓:

Andere ⇒ unbedeutend, GRÜNE 5,4%:

Um die 10%; AfD (Alternative für Deutschland), erstmals in einem Landtag in Deutschland vertreten:

SPD ⇒ um die 12%, auch nicht schlecht:

LINKE, fast 19%:

Die Gewinnerpartei CDU:

Wie bei allen Wahlberichterstattungen fotografierten wir am Monitor, diesmal ausschließlich während der Wahlsendung des ZDF, DieRedaktion.

Vorläufiges amtliches Endergebnis (aus der Sächsischen Zeitung Online vom 02.09.2014):

CDU 39,4% / Linke 18,9% / SPD 12,4% / AfD 9,7% / Grüne 5,7% / NPD 4,9% / FDP 3,8% / Sonstige 5,2%

Sitzverteilung: CDU 59 / Linke 27 / SPD 18 / AfD 14 / Grüne 8