Update: Blick ins Atelier

Neue Bilder braucht das Land …
Skulpturen
Durchgang Küche – Arbeitszimmer

Atelier, Flurbereich, Foto Manfred Rinderspacher
Atelier, Arbeitsraum, Manfred mit seinen Jazz-Portraits, kurz vor dem Festival 2010, Foto DieRedaktion
Atelier, ein kleiner Teil der Küche, Foto Manfred Rinderspacher

Elmshorn

Mannheim⇒Hamburg⇒Elmshorn

Elmshorn versteht sich als modernes Einkaufszentrum, und altwürdige Industrie liegt gleich am Hafen, wo sonst. Gespeist vom Flüsschen Krückau. Ein äusserst idyllisches Gelände mit umtriebigen KFZ-Hin- und Her. Im Hafen liegt ein Einmaster: die Gloria. In der nicht allzu weiten Ferne: eine Klappbrücke. Wo ich Unterstand fand. Während eines kurzen Schauers. Ein(e?) Ruderer müht sich durch den Regen und kommt wenige Minuten darauf zurück⇓:

Von meinem trockenen Unterstand aus aufgenommen, was für ein Zufall ... soll ja vorkommen.
Von meinem trockenen Unterstand aus aufgenommen, was für ein Zufall … soll ja vorkommen.

Na ja, soll vorkommen. Ich bin da. Wo sollte ich sonst sein. In meine Gedanken und Augen schwebt meine Liebe ein. Sie rudert grad vorbei und verschwindet in der unendlichen Ferne der Krückau. Irgendwann wird sie wieder erscheinen, dann ist die Unbill vorbei.

In Bachnähe findet der Neugierige einen Generator mit Dampfkessel und zugehöriger Maschine mit 330 PS, ausgewiesen als Industriedenkmal. Die Errichtung des Denkmals oblag einer privaten Initiative.

Dampfmaschine + Dampfkessel mit Generator: Diese hier als Industriedenkmal aufgestellte Dampfmaschine wurde 1911 von der Maschinenfabrik Ehrhardt & Sehmer  AG, heute ATLASCOPCO Saarbrücken gebaut. Von 1945-1979 erzeugte diese Anlage den gesamten Strombedarf des Säge- und Hobelwerkes Schüder & Kremer in Elmshoorn ... Die Stadt Elmshorn dankt Herrn Ernst Schuldt für seine Initiative zur Erstellung dieses Denkmals.
Dampfmaschine + Dampfkessel mit Generator: Diese hier als Industriedenkmal aufgestellte Dampfmaschine wurde 1911 von der Maschinenfabrik Ehrhardt & Sehmer AG, heute ATLASCOPCO Saarbrücken gebaut. Von 1945-1979 erzeugte diese Anlage den gesamten Strombedarf des Säge- und Hobelwerkes Schüder & Kremer in Elmshoorn … Die Stadt Elmshorn dankt Herrn Ernst Schuldt für seine Initiative zur Erstellung dieses Denkmals.

Historisierende und urlaubende Feingeister gewinnen dem wenig ab, sie reisen als Touristen lieber nach Erbach, Wissembourg oder in die Algarve, da gibt es weniger nutzbringende Einkaufsweisen und Versorgungskonsumenten als in Elmshorn zu bestaunen⇓:

 Oder: Wer fährt zum Einsiedler Hof?

Keiner!

Von Mal zu Mal erscheint mir der Keller

Dem Leben die Ehre: Galerie FormStein

Mannheim, 16. März 2015: FormStein zeigt unter dem Motto ›Kunst kann, Kunst soll, Kunst muss, Kunst darf gefallen‹ acht Künstler der Galerie, die verstorben sind. Darunter das Künstlerpaar Alfons und Regina Cichon, die Künstler Heinz Böhnke, Matthias Risch, Hugo Boiselle, Walter Tauchert, Léandre Kreutzer und Gerhard Breitenbacher. Die Finissage findet am Sonntag, 12. April 2015, 11:00 Uhr statt. Es handelt sich um die 70. Präsentation nach 20 Jahren Galerie Formstein!

Bevor wir die KünstlerInnen vorstellen, ein kurzer Blick auf die Örtlichkeit

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DSC_0410Heinz Böhnke  ∗ 07.04.1925  † 11.10.2002 (ausgestellt am 16.10.1996)

Karl-Heinz Böhnke stammt aus Ostpreussen. Seine Idee der Kunst zeigt sich in der Müllverwertung. Daraus entwickelte er Statements, wie in der Ablichtung links gezeigt. Die Basis seiner Tätigkeit strukturiert sich an den gefundenen Objekten. Das lässt gewiss an Marcel Duchamp denken. Das Gros der verarbeiteten Fundstücke besteht aus Metallen, die in loser und gefügter Form präsentiert werden.

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DSC_0401Hugo Boiselle  ∗ 1925  † 11.09.2009 (ausgestellt am 09.03.2001)

Zum Künstler findet der interessierte Leser einiges im Internet. Wir beziehen uns auf die Buchveröffentlichung ›PFÄLZER IMPRESSIONEN‹, in der viele seiner exquisiten Aquarelle vorgestellt werden (Hinweis: AGIRO – Regionalliteraturverlag). Auch der Mannheimer Morgen hat einiges zu bieten, darunter einen Bericht über die Ausstellung bei FormStein.

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DSC_0391DSC_0393Gerhard Breitenbacher  ∗ 09.03.1926  † 17.05.2009 (ausgestellt am 24.10.2008)

Sein künstlerischer Werdegang begann mit der Rente. Da bietet sich die Malerei geradezu an. Viele fallen beim Übergang aus dem Berufsleben in tiefe Löcher, weil sie nichts mit sich anzufangen wissen. Gerhard Breitenbacher ist das beste Beispiel für sinnvolle Freizeitgestaltung; und die Galerie in ihrer sozial-künstlerischen Hinwendung legt sich gerne fest, was die Unterstützung individueller Entscheidungen anbetrifft.

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DSC_0415DSC_0398Alfons Cichon  ∗ 17.02.1929  † 04.04.2011 (ausgestellt am 29.11.1995)

Regina Cichon  ∗ 07.07.1933  † 30.07. 2013 (ausgestellt am 27.06.2003)

Nothing found … but Karl Kaufmann (re.) visits the pictures of Regina and Alfons Cichon …

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DSC_0395Léandre Kreutzer  ∗ 28.07.1944  † 03.11.2012 (ausgestellt am 07.11.2003)

Das ist schon verrückt, wem man so begegnet bei den Recherchen. Das Foto zum Artikel im MM (KULTUR REGIONAL) schoss Manfred Rinderspacher. Manfred arbeitet nicht nur als Pressefotograf, er geniesst Bekanntheit u. a. als Jazz-Fotograf. Das lenkt ab von der Tatsache, dass wir über Kreutzer nicht fündig werden. Wer Informationen zur Veröffentlichung besitzt, möge sich bitte melden.

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DSC_0404DSC_0405Matthias Risch  ∗ 27.05.1963  † 03.03.2012 (ausgestellt am 16.10.1996)

Rechts die Ablichtung eines Werkes von Risch, in feinfühligem Blau, angehäuft mit Spiegelungen und Licht aus dem Hause FormStein, da kann ein Interpret nur noch Stille wahren und geniessen: ein Zufallstreffer wie manches Tor in der Bundesliga.

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DSC_0407Walter Tauchert  ∗ 18.03.1937  † 28.07.2005 (ausgestellt am 22.03.2002)

Tauchert – wir möchten es nicht beschwören – ist wohl der bekannteste der vorgestellten Künstler. Selbst bei mir im Archiv wird man fündig.

»Die Hektik unserer Zeit mit Ruhe beantwortet« ein Nachruf des MM-Redakteurs Alfred Huber vom 05.08. 2005.

Mit seinen Afrikanischen Werken erschliesst er Welten wie zu Zeiten von Paul Klee (Tunesien), der zusammen mit August Macke und Louis Moilliet im Magreb weilte.

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Zum Ausklang sei ein abschliessender Blick in die Werkstatt des Bildhauers Hans Kaufmann erlaubt↓:

FormStein, Kirchwaldstrasse 4, 68305 Mannheim.

 

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Über Rückmeldungen freuen wir uns sehr. Es gibt eine Kommentarfunktion. …

Portugal – Algarve – Silves by Mat Plath – Part ten

Number ten. That’s the end. Mat goes to Silves, not to the holy wood. He remains in Portugal. For ever. Und ewig. Bis ans Ende seiner Tage. Aus Silves erreichten uns Dokumentationen, die die EU eigentlich erschüttern lassen müssten. Mit der in Brüssel so üblichen Projekt-Hascherei – die Gurke muss gerade sein – kann Portugal nicht geholfen werden. Damit Portugal aufersteht, müssen schon Kicker von internationalem Niveau heran, doch die leiden an Beziehungseifer. Da ist ein Busen wichtiger, als die Befindlichkeit des eigenen Landes. Aber wer dieser Spitzensportler kickt schon gern gegen Faro, Silves, Portimao, Lagos? Man darf es ihnen nicht verdenken? Sie kennen die Welt ihres eigenen Landes nicht. Geschweige denn die Welt ihres Staates.

Spezielle Lebensweisen/Arbeitsweisen/spezielles Wohnen im Süden von Portugal: SILVES

Da bleibt doch vor lauter Mitgefühl kein Auge trocken. Will Merkel da Wäsche waschen? Welche Lasten wird sie transportieren wollen? Am liebsten Geldbündel vom Herrn Draghi, Mario (EZB)? Schaut liebe Arme, ich brauche nur meine Gelenke zu schütteln und schon regnet es Papier aus Brüssel. Milliarden. Aber seid gewiss: diese Milliarden werden da landen und ankommen, wo sie hingehören. Die Milliardäre und Millionäre halten bereits ihre Säckel auf. Und ihre Sekretäre und Innen schöpfen schon gewaltig ab. Ob da im Süden der Portugiesischen Republik im Sand und an den Stränden ein Fuffi zu finden sein wird?: Das ist dann wie mit den Fischen und Krebsen und …

Nur zur Orientierung, dieses Silves liegt an der Bahnstrecke Lagos – Portimao – Ferragudo – Estombar/Lagoa – Silves:

Wo man so ankommt auf dieser Welt ...
Wo man so ankommt auf dieser Welt …

 

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Portugal – Algarve – Lagos by Mat Plath – Part nine

Lagos wird mit der Zeit immer mehr zum Zentrum für Mat und zum Ausgangspunkt für seine Unternehmungen, die ihn über einen Großteil der angrenzenden Gebiete führen.

Ja Freunde, so sieht's aus wenn niemand da ist ausser Mat ...
Ja Freunde, so sieht’s aus wenn niemand da ist ausser Mat …

Meer, Küste, Strand: Das sind die Hauptattraktionen für Reisende, die nichts anderes im Sinn haben wie z. B. braun zu werden. Oder dolce far niente. Das süsse Nichtstun drei Wochen lang und dann wieder ab in die Tretmühle. Manche trafen eine klare Entscheidung: Ausstieg. Und damit Einstieg in eine andere Tretmühle? Die Mühle an der touristischen Algarve zu treten scheint heute keine Alternative mehr. Für Erkundungen, Entdeckungsfahrten und Wanderungen erweist sich die Gegend um Lagos jedoch nach wie vor als Spitzenregion. So ist das frühe Jahr wohl die geeignetste Reisezeit für Fotoenthusiasten wie Mat, und wir freuen uns als Empfänger seiner Werke so, als lägen wir selbst am Strand, und würden alle Viere gerade sein lassen.

Aus dem Bilder-Konvolut seiner gestrigen Untersuchungen bevorzugen wir seine Aufnahmen, die die anliegenden Gebiete von Lagos vorstellen. Keine Bilder wie rechts oben, teilweise geht es ziemlich unappetitlich zu. Aber gilt es Wahrheiten zu verschweigen? Wir wollen nicht zu hart sein. Agonie ist überall spür- und sichtbar.

In den Randbezirken von Lagos

↓Drei Bilder von – von der Natur – überwucherten Gebäuderuinen

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↓Der Gemeindefriedhof – mit Familiengrüften

↓Der alte und der neue Bahnhof – mit ehemaligem Ausbesserungswerk

↓Der Tourismus ist gnadenlos

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↓Zum Ende was für’s Herz ♥

Vergleiche auch Teil 4.

↓Abschliessend ein Highlight

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WIR sehen uns morgen wieder …

Nachtrag mit Bildern rund um Lagos vom 09.03.2015

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Ehemaliges Ausbesserungswerk der Portugiesischen Staatsbahn
Ehemaliges Ausbesserungswerk der Portugiesischen Staatsbahn
Lagos bei Nacht
Lagos bei Nacht

 

 

 

 

 

Das war’s einstweilen, Mats Erkundungstouren nähern sich dem Ende, vielleicht melden wir uns ein letztes Mal mit Part 10.

Portugal – Algarve – Portimao by Mat Plath – Part five

Mit dem heutigen Bericht weichen wir deutlich von unserer Generallinie ab und beschäftigen uns erstens mit dem Lieblingsspielzeug von Mat und zweitens mit einer Galerie, die unser Foto-Künstler 20150302085211_IMG_1619während seiner Tagestour besucht hat. Unsere Big Points aus den Themenkreisen der vorangegangenen Artikel bleiben erhalten, jedoch in reduzierter Form – aus Platzgründen. Trotzdem werden wir so informativ wie es nur geht bleiben, das entscheidet sich im Laufe der Berichterstattung, vielleicht werden es zwei Berichte über Mats Tour mit der Eisenbahn Lagos – Portimao – Lagos. Mal sehen, wie’s vorangeht.

Eindrücke vom Lieblingsspielzeug von Mat aus Portimao und Lagos

Ankunft in Portimao
Ankunft in Portimao
Gebäudefront des Bahnhofs
Gebäudefront des Bahnhofs
Brückenschlag über den Rio Arade
Brückenschlag über den Rio Arade
Stahlkonstruktion Nietbauweise wie beim Eiffelturm
Stahlkonstruktion Nietbauweise wie beim Eiffelturm
Endstation Sehnsucht
Endstation Sehnsucht
Einzug der Moderne
Einzug der Moderne

Hinter einer grossen Liebe zur Eisenbahn steckt mehr als nur Märklin.

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 Der zweite Hauptteil des Berichts liegt versteckt im Örtchen selbst.

Kunsthaus Bongard
Kunsthaus Bongard

Eine unscheinbare Gegend, dahin muss sich einer erstmal verirren; und auch wahrnehmen, nichts was unbedingt ins Auge springen dürfte. Mat trat ein und schickte einige Impressionen, vom Betreiber der Galerie: leider nichts zu sehen.

Damit kämen wir zur eigentlichen Form unserer Reportagen. 

Auf die Flora wollen wir heute verzichten. Dafür nehmen wir uns mal wieder Vögel vor, vergleiche Part one. Die Attraktion aus der Fauna sind im Süden allemal Störche und Möwen, jedenfalls sind sie äusserst sichtbar und präsent.

Vororte (ohne Kommentar)

Urbaner Verfall (siehe auch Vorgängerberichte)

Raritäten

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Am Ende eines Tages geht man zu Bett.

Heilbronn

Heilbronn / Mannheim

Die Anreise:

Wäre es damals - wie vermutet - nicht besser gewesen, zu Hause zu bleiben, im Atelier?
Wäre es damals – wie vermutet – nicht besser gewesen, zu Hause zu bleiben, im Atelier?

 

Verloren in den Hängen des Odenwalds?
Statt verloren in den Hängen des Odenwalds?

 

An einer NeckarStauStufe?
An einer NeckarStauStufe?

 

Die Aufnahme geht zurück auf die EVANG. KILIANSKIRCHENGEMEINDE  HEILBRONN
Die Aufnahme geht zurück auf einen Aushang der EVANG. KILIANSKIRCHENGEMEINDE HEILBRONN

 

Heilbronn: 

 

Heilbronner Schöne trifft EU - Kommissar OETTINGER auf dem W-Markt
Heilbronner Schöne trifft:  EU – Kommissar OETTINGER auf dem W-Markt …

 

Heilbronner Weihnacht ...
Heilbronner Weihnacht …

 

Passantinnen + Passanten:

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Frohe Weihnacht und guten Rutsch…

Frühstück ohne und mit Ei

vorher 2015 nachher

Neueste Meldung von Mat vom 26.01.2015⇓:

alles vorher ohne nachher

WIR STARTETEN INS NEUE JAHR (14.01.2015) MIT EINEM BESUCH IN HEDDESHEIM …

UND FRÜHSTÜCKTEN MITTEN IM ZENTRUM GANZ IN DER NÄHE  BEIM …

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vorher 2014 nachher

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Die folgenden vier Aufnahmen wurden am 02./03.12.2014 gemacht⇓:

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Die folgenden vier Aufnahmen wurden am 09./10.12.2014 gemacht⇓:

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Die beiden folgenden Fotos stammen vom xx./13.12.2014⇓:

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Die beiden folgenden Fotos stammen vom 14.12.2014⇓:

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Zwischendurch ausnahmsweise mal ein Mittagsmahl mit versteckten Eiern (16.12.2014)⇓:

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Die folgenden vier Aufnahmen wurden am 16./17.12.2014 gemacht⇓:

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Auch an Weihnacht wurde fotografiert.

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WIR verabschieden uns und kommen 2015 in ewiger Frische wieder!!!

Wir machen dann oben weiter!!!

Von der Kunst und anderen Wichtigkeiten

Bild 29.11.14 um 20.29Hilfe, wieder Millionen gemacht mit Wandverschönerungen aus einer NRW-Spielbank. Versteigert: Presley + Brando. Der Zuschlag bei 135 Millionen Dollar, keine genaueren Angaben. Wer denn hat da zugeschlagen? Wo hängen die Millionen jetzt? Wahrscheinlich zwischengelagert im Safe irgendeiner Bank aus dem Fernen Osten. Oder an einem trockenen Wüstenort im Jemen. Hochgebirge-Klima: trocken. Oder in Kairo bei der militärisch abgesägten MuslimBruderschaft. Das verdammte Spiel heisst Kunstpoker. Warhol dirigiert den Sachverstand und den Fluss der Beträge, wer auch immer die Finanzen zu präsentieren versteht, er ist Andy’s Freund und er steht dafür: Der Gönner, der Spekulant, der Käufer wird neben ihm Platz nehmen im Paradies der Spitzen der Kunstschaffenden. Da ist unser verwesender Gurlitt keine Lichtgestalt. Horten und Versteckspiel über Jahrzehnte schafft keine Erneuerung. Kunsthistorische Bedeutung im Minderen. Letztendlich: Wohin mit der Kunstmasse? Geht es doch bereits im Kinderzimmer und im Kindergarten, den Kitas und den Schulen los. Dann folgen die Akademien. Ateliers en masse über den Globus verteilt, Beschäftigungstherapien mit Ausnahmeerscheinungen. Die erzielen dann die Millionen, auch die alten Meister erfreuen sich gesteigerter Beliebtheit. Kein eigentlicher Wandel, nur mehr, immer mehr. Steigerung, demnächst Zuschläge bei Milliarden, gar Billionen. Noch mehr Nullen. Ach wie schön ist doch ne Null! Bedeutungslos ohne eine Eins davor.

Wir starten in den kommenden Tagen wieder ein Kunsträtsel, dieses Bild steht dann zur Debatte:

Titel: 'Staudammbruch', Foto Manfred Rinderspacher
Titel: ‚Staudammbruch‘, Foto Manfred Rinderspacher

Wir melden uns …

JULIAN CHARRIÈRE – Schabernack

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Ludwigshafen • Scharpf – Galerie: 14.11. 2014 – Eröffnung: »Somewhere« 

Wir machen Karrière!

Art Award!

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Wenn das mal gut geht.

SAM_9900SAM_9905Es fehlen die Bohrlöcher. Die Proben liegen verstreut auf dem Boden. In der Waagrechten schräg zusammen gemauschelt. Entnahme geschah, wenn überhaupt, in der Senkrechten. Lose zusammengehalten mit so ’ner Art Rohrschelle. Stolper-Gestein in wirrer Anordnung. In der Totalen schräg! Wenn es den Schraubenzieher nicht gäbe. Eine Blase wie zu besten Money-Zeiten. Gilt es wissenschaftlich was zu belegen? Schabernack?

Es brennt das Eis. Es brennt der Kittel. Es brennt das Hirn. Das Hirn des Künstlers. Keine Löschfahrzeuge unterwegs. Wir erinnern Schmid. Da ging es uns so ähnlich. Wie heute Abend. Wie bei Scharpf. Wie fast im Niemandsland. Im Nichts. In der Einöde, dazwischen Oasen. Ein wenig Wasser. Wasser. Der VernissagenBesucher bevorzugt Wein, in der Regel Weisswein. Bier wär‘ auch nicht schlecht. Wir befinden uns nicht auf dem Bau.

In einer expressionistisch-sozialistischen Galerie für Junge Kunst.

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1919-2014

Kommt Zeit, kommt Rat … Wie von einem anderen Stern  

›Wir sind alle Astronauten‹, 2013:

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 Es gibt noch mehr zu sehen, einfach mal hingehen, Hemshofstr. 54, 67063 Ludwigshafen am Rhein.

Ausstellungsende: 02.02.2015