Martin J. Eckrich

Frühlingssonnenfest2015_print

Frühlingssonnenfest2015_print

Es war am vergangenen Dienstag, als wir den Weg nach Schifferstadt wählten. In Schifferstadt sind wir noch nie angekommen. Auch diesmal nicht. Dachte ich mir. Bis mir zufälligerweise Gaudi – siehe Antonio Gaudi, Barcelona – in Form einer Kneipe über den Weg lief. Das blieb dann weiter eigenartig. Ein Bedürfnis drängte mich ins Lokal. Das, was mir ins Auge stach: Bilder. Alles andere wurde nebensächlich. Man half mir weiter. Ein Heftchen gab mir die Adresse. Zu der ich mich umgehend aufmachte. Ohne mich zu verabschieden. Martin zu Hause. Doch erst kam der Zahnarzt-Termin. Für Mittag dann Besuch vereinbart. Tür und Tor standen weit offen.

Aufnahmen zu den Bildern im Café Gaudí⇓:

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Die Aufnahmen oben v. l. n. r.: 

›Der goldene Vogel‹, 2011, 90 x 90 cm, Mischtechnik auf Leinwand, Ausschnitt

›Voci Voci‹, 2011, 60 x 80 cm, Mischtechnik auf Leinwand, Ausschnitt

›Geschwister‹, 2011, 80 x 80 cm, Acryl / Mischtechnik auf Leinwand, Ausschnitt

›Freundschaft‹, 2011, 100 x 80 cm, Acryl / Mischtechnik auf Leinwand, Ausschnitt

›Café Gaudi‹ in Schifferstadt 

›Familienzuwachs‹, 2014, 100 x 80 cm, Mischtechnik auf  Leinwand, lediglich verzerrter Ausschnitt (aus technischen Gründen) 

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Glück, 2012, 120 x 160 cm,Mischtechnik auf Leinwand ...
Glück, 2012, 120 x 160 cm, Mischtechnik auf Leinwand

Es betrifft nicht Martin J. Eckrich. Es betrifft einen Artikel aus der Süddeutschen Zeitung (SZ) vom Dienstag, 7. Oktober 2014, Nr. 230, mit dem Titel »Genie in Frühpension« von Steffen Martus über die dreibändige Kafka-Biografie von Reiner Stach, Belletristik / Literatur Seite 7. Und doch betrifft es den Künstler Martin und zwar abschnittsweise so exakt, dass ich einige Zeilen aus der Besprechung hier wiedergeben will:

»Und wie erzählt man überhaupt das Leben eines Menschen, dessen Biografie sich nicht Phase für Phase in ›Waben‹ auf- und wieder zuschliessen lässt, weil hier einer mit nichts fertig wird, mit einer fast schon verrückten Hartnäckigkeit um einige wenige ›Brennpunkte‹ kreist und ein dichtes Beziehungsnetz knotet?«

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S K U L P T U R E N  UND  B Ü S T E N  

aus der Galerie, dem Atelier und dem Garten⇓:

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⇑›Die Überlebende‹, 2014, h = 48 cm, Gussbeton, Eisenblech …

Versuchshalber ein kleiner Überblick⇓:

DSC02817 DSC02825

Holzarbeit⇓:

D I E   G E K R Ö N T E  (2014, h = 200 cm, Holz, mit Kettensäge bearbeitet, Metall, Detail)
D I E   G E K R Ö N T E  (2014, h = 200 cm, Holz, mit Kettensäge bearbeitet, Metall, Detail)

 

Chemische Materialien⇓:

Das schöne Gesicht, 2014, h = 160 cm, Glasfaserpolyester
D A S   S C H Ö N E   G E S I C H T   (2014, h = 160 cm, Glasfaserpolyester)

 

Alle weiteren Ablichtungen zurzeit noch ohne informelle Angaben!

Alles dazu demnächst in diesem Theater … Falls Martin sich meldet …

Vor-demokratische Ortsverhältnisse:

Der Bürgereid der Gemeinde Schifferstadt um 1650 ...
Der Bürgereid der Gemeinde Schifferstadt um 1650 … (Faut=Vogt)

 

Eine Nachricht von Martin per E-Mail vom 28. Oktober 2014: 

Meine Bilder und Figuren sind der Ausdruck von entfesselter Energie, die eine Form findet im Menschsein.

Mein eigenes Menschsein erbebt im Akt der Schöpfung. Gesichter, Augen, Tiere zeigen Nähe.

Sie begreifen sich als ein Hinschauen auf die Materie, aus der sie stammen.

Und sie schauen zurück in uns Menschen, wenn wir es erkennen wollen.

 

 

 

Neue Bilder Aus NEW YORK Vom 29. September 2014 (S-W)

Traurig wie wir sind, müssen wir gestehen, dass alles dem Ende zustrebt. So auch unsere Artikelserie über New York, zumindest was die s-w-Fotos angeht. Das macht nix, es kommen die besten Aufnahmen ja eh immer zum Schluss. Das grosse Finale: Champions League der Fotografie … ToNi bzw. LieBell gibt es jetzt ebenfalls auf Facebook!!!: https://www.facebook.com/liebellimages

DIE  BILDER

http://de.wikipedia.org/wiki/High_Line ... the best information ...
http://de.wikipedia.org/wiki/High_Line … the best information
New York Central Railroad
New York Central Railroad
Aufgenommen von der High Line herab ...
Aufgenommen von der High Line herab …
Sackbahnhof: Love and Kiss ...
Sackbahnhof: Love and Kiss …
Empire State Building von der Line aus ...
Empire State Building mit Blick vom Rockefeller Center  …
Solitär
Solitär
That's it: The way of life in  New York ...
That’s it: The tourist way of life in New York …
Grand Central Station ...
Grand Central Station …
Die Freiheitsstatue bei Nacht ... von einer Fähre aus ...
Die Freiheitsstatue bei Nacht … von einer Fähre aus …
Früh übt sich, was ein Meister werden will ... Friedrich Schiller aus Wilhelm Tell ...
Früh übt sich was ein Meister werden will … Friedrich Schiller aus Wilhelm Tell 

Vorläufiges Ende der Berichterstattung  

Neue Bilder Aus NEW YORK Vom 28. September 2014 (S-W, 2.Tag)

NEW YORK • Die zweite Sendung mit Fotografien in s-w und Farbe soeben eingetroffen. Wir übernehmen die Arbeitsweise des Artikels vom ersten Tag. Und geniessen die s-w Arbeiten. Die wir verbreiten möchten: In der Hoffnung, dass sie auf Liebhaber stossen und fotografische Anregungen vermitteln. Quasi als Ideen- und Faktenschleuder fürs gesamte ›Weltweite Netz‹. Die einzelnen Reproduktionen stellen wir diesmal ohne Beschreibungen und Titel der FanGemeinde zur Verfügung, viel Freude beim Blättern, das Copyright liegt bei LieBell⇓:

TOB_1668_2 TOB_1694_2 TOB_1699_2 TOB_1723_2 TOB_1736_2 TOB_1861_2Geduld, das nächste Paket kommt bald …

Neue Bilder Aus NEW YORK Vom 27. September 2014 (S-W, 1.Tag)

NEW YORK • Ein Konvolut von Spitzenfotos – auch in Farbe – erreichte uns gestern (9. Oktober 2014) per iCloud. Wir fangen mit den bearbeiteten Aufnahmen in s-w an. Der Farbe soll ein weiterer Artikel vorbehalten sein. Quasi als Steigerung, erinnert sei an die Umstellungsphase im Pressewesen von s-w auf Farbe vor bald 20 Jahren und noch mehr. Dem wollen wir uns fiktiv in der Vorgehensweise anschliessen.

Und darauf verweisen, dass dies bereits der zweite Bericht über New York sein wird: siehe ⇒ New York, New York … aus dem Jahr 2013.

Wir starten mit nycgaymen’schorus, wo das folgende Werk⇓ von LIEBELL-IMAGES ebenfalls zu bewundern ist:

Auftritt des gaymen'schorus im Herzen New Yorks ...
Auftritt des nycgaymen’schorus im Herzen New Yorks … live freely, love fiercely, sing fabulously 

 

New York, New York by LieBell ...
New York, New York by LieBell …

 

NYPD - New York City Police Department ...
NYPD – New York City Police Department …

 

Reizwäsche, wie man sie nicht überall auf der Welt kaufen kann ...
Reizwäsche, wie man sie nicht überall auf der Welt kaufen kann …

 

Bedford Avenue, Brooklyn, NY ... mit Fire Escapes, den meist nachträglich aus Sicherheitsgründen angebrachten Feuerleitern
Bedford Avenue, Brooklyn, NY … mit Fire Escapes, den meist nachträglich aus Sicherheitsgründen angebrachten Feuerleitern …

 

Brooklyn Bridge, East River, Hängebrücke ...
Brooklyn Bridge, East River, Hängebrücke …

Demnächst geht es weiter … Siehe Fotos vom zweiten Tag …

Zwei Informationen

FOLGENDE INFORMATIONEN FANDEN VORAB ALS E-MAIL VERBREITUNG: 

Liebe NetzKulturInteressierte,

ja, ewig habt Ihr nichts mehr von mir gehört,

gelesen, noch seid Ihr informiert worden.

Die Erste Information betrifft meinen Internet-Auftritt,

wie Ihr ihn momentan in aller Bescheidenheit vor Euch habt,

dazu ein paar Ergebnisse per handgestrickter Statistik:

Bild 26.09.14 um 21.25

Oben die besten zehn Berichte mit Kurztiteln

und der Anzahl der jeweiligen Aufrufe.

Auf den Artikel „Die grosse Liebe“ weisen wir hiermit gesondert hin,

liegt er uns ja so am Herzen. Manchmal mit Schmerzen.

http://franzbellmann.de/?s=Die+grosse+Liebe

Die Zweite Information weist in die Zukunft.

Im Dezember, kurz vor Weihnachten, möchten wir wieder ein Rätsel präsentieren.

Zu gewinnen wird es dieses Bild geben:

DSC_0025 Kopie

Ein Ölbild mit dem Titel „Staudammbruch“, Foto Manfred Rinderspacher, Infos unter:

http://franzbellmann.de/?page_id=187

So, genug der kulturellen Belästigung, es grüsst Euch

Franz Bellmann

H 7, 24

68159 Mannheim

0621-3974 9958

www.franzbellmann.de

franz.bellmann@mac.com

Kommentare per E-Mail vom 24./25. September 2014:

Hallo Franz,

thanx für die Informationen. Und: das ist das schönste Balken-Diagramm, was ich je gesehen habe. Wunderschön! Ich hoffe, wir sehen uns nochmal im Park auf ein Schacherl. Ich fand’s echt cool, bis auf den Griechen, der ständig meine Figuren gezogen hat …

Wir bleiben in Kontakt. Bis dahin all das Beste,

Thorsten

tolles bild und vor allem keine belästigung. sind wie immer aktiv, kaum zeit für smalltalk. lass es dir gut gehen. gruß edith

E-Mail vom 28. September 2014:

Hallo Franz, endlich habe ich mal wieder Zeit und Muße, Deine Homepage anzuschauen und insbesondere zu lesen! KOMPLIMENT, ist dir gelungen…..und hat sogar Spaß gemacht. Beste Grüße aus Monnem-Seckene, Sylvia

E-Mail vom 30. September 2014:

Hi Franz, bin gerade aus Kroatien zurückgekommen, gefällt mir Klasse dein Hintergrundbild … Grüsse Mirko

 

Nora Noé

 

FELIZ NAVIDAD-FROHE WEIHNACHTEN 

Y UN PROSPERO ANO NUEVO

UND EIN ERFOLGREICHES NEUES JAHR!

Vom mexikanischen Pazifik, wo ich mit meinem Mann überwintere, sende ich allen Freundinnen und Freunden meiner literarischen Arbeit herzliche Grüße

Nora Noé

NORA NOÉ, Kontakt: info@noranoe.de

Last input:

Liebe Literatur-, Jungbusch- und Mannheim-Fans,

liebe Damen und Herren von der Presse, bevor ich von Mitte November bis Anfang April zum „Überwintern“ nach Mexiko fliege, möchte ich Sie ganz herzlich zu meinen letzten vier Lesungen vor meiner Abreise einladen.

1. Nachtwandel: Ich lese mehrere kurze Passagen aus meinem druckfrischen Krimi „Blutspur nach Mannheim“, Freitag, 24.10.14 um 21 + 22 + 23 Uhr im Cafe Buschgalerie, Ecke Dalbergstraße/Schanzenstraße und am Samstag, 25.10.14 um 20.30 + 21.30 Uhr im Bewohnerverein, Jungbuschstraße 19 im Erdgeschoss, Eintritt frei.

2. „Jungbusch-wo die Stadt den Hafen berührt“, ich lese aus allen 5 Büchern, die im Jungbusch spielen. Mittwoch, 05.11.14 um 19 Uhr in der Aula der Schillerschule in Reilingen. Eintritt 7 €, Voranmeldung bei Monika Kasper, Tel. 06205-18023 oder Ilse Rösch, Tel. 06205-100551

3. Lange Nacht der Kunst und Genüsse: In diesem Jahr bin ich wieder bei „Galerie und Buch“ in der Schwetzinger Vorstadt, Seckenheimer Str. 82 zu Gast und lese aus meinem neuen Krimi „Blutspur nach Mannheim“. Samstag, 08.11.14, ab 19 Uhr. Ich bin bis 21 Uhr anwesend. Falls jemand noch ein signiertes Weihnachtsgeschenk mit persönlicher Widmung möchte, stehe ich, ebenso wie bei allen anderen Lesungen, dafür gerne zur Verfügung. Eintritt frei.

4. Lichtmeile: Zum ersten Mal nehme ich in diesem Jahr an der „Lichtmeile“ teil und präsentiere in zwei Lesungen unter dem Titel „Die Neckarstadt von 1920 bis heute“ aus meinen 5 Mannheim-Romanen verschiedene Passagen, die in der Neckarstadt spielen. Sonntag, 16. November 2014, im Ochsenpferchbunker, Fröhlichstr. 2 /Ecke Dammstraße: 1. Lesung: 18 Uhr, 2. Lesung: 19.30 Uhr, Eintritt frei.

Ich würde mich sehr freuen, Sie bei meinen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen und grüße Sie herzlich

Ihre Nora Noé

Mannheim

Wir starten versuchshalber mit der Veröffentlichung diverser E-Mails mit Nora, die wir in den letzten Tagen verfasst und auch erhalten haben; und einige Dinge mehr, erst ein Foto, dann sehen wir weiter:

Nora Noé fotografiert von Matthias Plath
Nora Noé fotografiert von Matthias Plath in der Buschgalerie

***

Gesendet: 21. September 2014, 20:51 Uhr

lieber franz,

MA-Innenstadt, re. H 4 - Wache, Blick vom Marktplatz Richtung Jungbusch ...
MA-Innenstadt, re. H 4 – Wache, Blick vom Marktplatz Richtung Jungbusch …

im gegensatz zu dir war ich mit knapp 20 personen bei strömendem

regen in der ⇐innenstadt unterwegs und habe mit ihnen eine reise in die vergangenheit gemacht,

in die nachkriegszeit und in das alte mannheim vor dem krieg.

war schön, aber halt sehr nass…

dein entwurf gefällt mir sehr gut, hab ganz herzlichen dank.

liebe grüße

nora

***

Gesendet: 21. September 2014, 19:55 Uhr

Liebe Nora,

habe einen Versuch im Netz gestartet.

Das Wetter trug seinen Teil dazu bei.

Regen. Und reichlich Zeit.

Die Probe könnte Dich eventuell zufrieden stellen.

Schau mal bitte nach:

http://franzbellmann.de/?p=15742

Grüsse Dich

Franz

***

Gesendet: 13. September 2014, 15:35 Uhr

lieber franz,

Verlagscover-Werbungwenn du dir die mühe machen möchtest, freue ich mich natürlich sehr darüber.

welche infos brauchst du denn noch? im anhang sende ich dir schon mal

⇐das neue buch-cover.

ich hoffe, dass du topfit bist und kreativ ohne ende….so wie ich dich kenne….

sei herzlich umarmt

nora

***

Gesendet: Samstag, 13. September 2014 um 15:24 Uhr

Von: „Franz Bellmann“ <franz.bellmann@me.com>

An: „Lilo Jung“ <info@noranoe.de>

Betreff: Re: Newsletter Herbst-Winter von Nora Noé

Liebe Nora,

wenn du nichts dagegen hast,

würde ich Deine Nachrichten

nach und nach zu einem Artikel zusammenfassen.

Vielleicht kannst Du mir noch Infos schicken,

die Dir wichtig sind.

Grüsse

Franz

H 7, 24

68159 Mannheim

0621-3974 9958

Lesenswert: http://franzbellmann.de/?p=15406 und http://franzbellmann.de/?p=15229

______________________________

Am 13.09.2014 um 14:49 schrieb Nora Noé:

Liebe Literaturbegeisterte, liebe Bekannte, liebe Freundinnen und Freunde Mannheims und des Jungbusch!

Ich hoffe, Sie hatten alle einen schönen Sommer und konnten ihn trotz des schlechten Wetters ein bisschen genießen.

Ich selbst habe die letzten Monate intensiv für meine schriftstellerische Arbeit genutzt, zahlreiche Literarische Exkursionen durchgeführt und meinen zweiten Mannheimer Kriminalroman „Blutspur nach Mannheim“ fertig geschrieben.

Als mich dann in meinem Urlaub – eigentlich nach getaner Arbeit – nochmals der sogenannte „flow“ heimsuchte, habe ich noch eine kleine Krimigeschichte „Für immer und ewig“ für die ebenfalls im Herbst erscheinende Anthologie „Rhein-Neckar-Mord“ verfasst.

In meinem heutigen Newsletter, den ich Ihnen im Anhang sende, möchte ich Sie auf meine verschiedenen Veranstaltungen bis zum Ende dieses Jahres aufmerksam machen und Sie  herzlich dazu einzuladen.

Es grüßt Sie

Ihre

Nora Noé

Sollten Sie meinen Newsletter nicht mehr wünschen, teilen Sie es mir bitte mit, dann nehme ich Sie selbstverständlich aus meinem Verteiler. Sollten Sie Fragen zu meinen Veranstaltungen oder meinen Büchern haben, können Sie gerne Kontakt zu mir aufnehmen.

Nora zusammen mit Emilio bei einer Atelierlesung ...
Nora zusammen mit Emilio bei einer Atelierlesung im Juli 2010 … Foto Matthias Plath

***

Samstag, 03.07.2010, ab 19:00Uhr, Zitat aus der damals erschienenen Festivalzeitung⇓:

Nora Noé, Lesung:

Mit ihrer Belletristik schreibt und liest sich Nora Noé nicht nur in die Herzen ihres Mannheimer Publikums. Zweimal begegneten wir einander, beim Nachtwandel 2008 im Jungbusch und letztes Jahr im Atelier von Theo Schneickert, einem sehr bekannten Maler. Nach ‚Wer einmal einen Priester küsst‘ und ‚Mitten im Jungbusch‘ präsentiert Nora Noé ihren im November 2009 erschienenen Roman „Zwischen Jungbusch und Filsbach“. Sie schildert die Vorkommnisse der letzten Kriegsjahre in den beiden Mannheimer Stadtteilen. Die Tiefe ihres Schreibens ist der Atem des damaligen Lebens, mit den privaten und familiären Gegebenheiten, aus denen ihr Roman schöpft. Nora Noé kommt aus dem Jungbusch, da wurde sie geboren, hier wuchs sie auf. Der Busch ist die Keimzelle ihrer Lebensrealität, für ihn schreibt und kämpft sie.

Eine kurze Einführung spricht Matthias Plath.

***

BAD BERGZABERN

Erster Teil

Diesmaliger Schwierigkeitsgrad: Fahrrad defekt, Plattfuss. Massig GlasscherbenMüll auf Mannheimer Strassen, in den Gassen, in den Höfen …

Rad blieb zu Hause, heute per pedes. Mit dem Zug nach Bad Bergzabern. Siehe letzten Bericht! Heute seine Fortsetzung. Ankunft am zweigleisigen Bahnhof gegen 11:00 Uhr. Wir kamen touristisch, wollten fotografieren und wandern: Bad Bergzabern ⇒ Wissembourg.

So was funktioniert prächtig, ist man das Wandern gewöhnt. Da werden andere Muskeln strapaziert. Nicht zu vergleichen mit dem Radeln. Egal wie, es ging wieder die Hügel hinauf und hinunter. Erstmal werfen wir einen weiteren Blick auf Bad Bergzabern, Info siehe Tafel, Schloss⇓:

Uns zieht’s zum „schönsten Renaissance-Haus“ nicht nur der Süd-Pfalz, Info – wie gehabt – siehe Tafel, die Stadt Bad Bergzabern betreibt im Haus ein Museum und eine Gedächtnisstätte⇓:

Wir gelangen zu einem weiteren Highlight der Pfalz: der offenen Protestantischen Landeskirche (Marktkirche) im Zentrum des Ortes, die kennen wir bereits aus unserem vorhergehenden Bericht über Bad Bergzabern, gegenüber der Kirche allerdings noch ein Highlight; ⇒ die Buch- und Kunsthandlung WILMS.

Die Werbung
Die Werbung
Sockelinschrift
Sockelinschrift

Auf Anfrage dürfen wir fotografieren und sagen einen detaillierteren Bericht auf unserer Seite zu. Die uns überlassene Visitenkarte verloren wir irgendwo auf der anschliessenden Wanderung durch die Weinanbaugebiete nach Wissembourg. Das betrübt uns keineswegs, recherchieren wir doch einfach im Internet: Wir genossen die Freiheit der Bewegung und arbeiteten voller Vergnügen in dem direkt am Marktplatz gelegenen Barockhaus, eine Sockelinschrift (re.⇑) gibt Kurzinfos.

Entdeckt haben wir die Buch- und Kunsthandlung irregeführt durch kindliches Geschrei und Gebrüll aus dem hinteren Teil der Marktkirche, wo sich anscheinend ein gartenähnlicher Platz der Freizeit zum Toben und Innerer Befreiung befindet. Da fiel das Bücherregal in die Linse unserer HX1⇓:

Eingangsbereich des Buchhandlung Wilms ...
Eingangsbereich der Buchhandlung Wilms im hinteren Ausstellungsbereich …
Antiquitäten im Garten des Anwesens ...
Antiquitäten im Garten des Anwesens …

⇑Bevor wir weiterzogen, gönnten wir uns einen Blick ins Innere der Buchhandlung bzw. des Antiquariats der Familie Wilms, wir waren begeistert und bedanken uns für die Offenheit, die uns die Aufnahmen ermöglichte. Vorschläge sind willkommen!

Zweiter Teil

Wir wollten ja wandern. Also brechen wir auf und verlassen Bad Bergzabern entlang des Radwanderweges Richtung Frankreich. Kurz vor der Edith-Stein-Fachklinik für Orthopädie und Neurologie diese Pfälzer Impression⇓:

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Die hält uns kurzweilig auf und wir erklimmen die Anhöhe mit View auf das Örtchen Bad Bergzabern⇓:

Bad Bergzabern von den Hügeln ...
Bad Bergzabern von den Hügeln …Jetzt geht’s schnurstracks durch’s Gelände, Wein, Wein, Wein … Was es da so alles gibt⇓:

Jetzt geht’s schnurstracks durch’s Gelände, Wein, Wein, Wein … Was es da so alles gibt⇓:

Wir trödeln weiter den Pilgerweg entlang⇓:

DSC01691

Es geht sich gut und wir gelangen peu à peu nach Oberotterbach. Erstens – in der Nähe von Dörrenbach (2 – 3 km)⇓:

Zweitens – Oberotterbach, über den Sportplatz⇓:

DSC01724

Das war kein Kinderspiel, hatten wir doch den Pilgerweg aus den Augen verloren, was nicht schlimm war, Oberotterbach kann man nicht verfehlen! Ein verlassenes Gebäude gegenüber der Pfarreiengemeinde⇓:

Kein Tisch parat mit Speisen und Getränken, dafür jede Menge Warnhinweise⇓:

Ich nahm den Bus nach Wissembourg und fuhr mit der Regionalbahn zurück nach Mannheim …

KONTAKTE: Franz Bellmann hier ist die Kopie Ihrer Anfrage vom 03.09.2014 um 08:57:26

 

Vorname         : Franz

Name              : Bellmann

Firma              : Malerei

Telefonnummer   : 0621 39749958

 eMail-Adresse     : franz.bellmann@me.com

Nachricht: S. g. F. Wilms,

mein Bericht über B. B. ist fertig. Darin enthalten diverse Hinweise auf Ihr Antiquariat und mehr.

Ich grüsse Sie

Franz Bellmann

H 7, 24

68159 Mannheim

0621-3974 9958

 www.franzbellmann.de

 franz.bellmann@mac.com    

————————————

Wir bedanken uns für Ihre Anfrage und werden diese umgehend bearbeiten.

Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag.

Buch & Kunsthandlung Wilms

Marktstr. 14

76887 Bad Bergzabern

Tel.: 06343/939172

Fax: 06343/939173

 E-Mail: buchhandlung.wilms@online.de

 Internet: www.antiquariat-wilms.de

Impressionen aus dem Gängeviertel in Hamburg

Nüchtern betrachtet gibt das GängeViertel grössenmässig nicht viel her, vielleicht besitzt es die Ausmasse eines gepflegten Fussballfeldes mit angrenzender Aschenbahn. Presse aber gab und gibt es darüber genug. Da kommen schon ein paar Fussballfelder mehr zusammen. Die Spitzen an Berichterstattungen provozierten die Abrissbirnen, fragwürdige Investoren, kommunale Irrungen und Wirrheiten. Und eine clevere Bewegung, die den Erhalt des Viertels propagierte. Mit vielen Gleichgesinnten aus Stadt und Land, republikweit. Im April 2010 waren wir das erste Mal vor Ort und konnten Wandgemälde fotografieren↓:

Da wir oft in der Finanzdeputation ganz in der Nachbarschaft zu Tisch gingen, blieb ein erneuter Besuch des selbstverwalteten Kiezes nicht aus. Und oh Wunder, das revolutionäre Ambiente der Vergangenheit strahlt mehr denn je. Was mich sehr an Occupy erinnert. Das GängeViertel lebt. Auch heute noch bezeugen, sprechen und belegen Wandmalereien von den Aktivitäten der künstlerischen Unternehmungen, hier ein kleiner Überblick↓:

Für das geübte Auge deutlich sichtbar: Stil und Art der Malereien und der Objekte vermitteln Kontinuität. Unerlässlich für ein Projekt des Widerstands. Siegen heisst: Weiterleben mit allen Konsequenzen. Kommen und Gehen scheint die natürlichste Sache der Welt: im Sprachgebrauch der Personalmanager wohl Fluktuation. Man muss das Gängeviertel schon als Firma sehen. Wir werden nächstes Jahr wiederkommen. Uns gefällt die Art und Weise der Kunstproduktion. Das Projekt hätte weit mehr an Unterstützung verdient! Zum Abschluss ein Blick in die Zukunft↓:

Die Namen der Künstlerinnen und Künstler, der in diesem Bericht abgebildeten Arbeiten, sind  DerRedaktion leider nicht bekannt. Um Hinweise wird gebeten
Die Namen der Künstlerinnen und Künstler, der in diesem Bericht abgebildeten Arbeiten, sind DerRedaktion leider nicht bekannt. Um Hinweise wird gebeten.

Jungbusch Leben leben

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Leben leben

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Freiheit erleben

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LEBEN leben

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Weiter glücklich leben

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Zusammen glücklich leben

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L‘ union fait la force

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Einfach leben dürfen …

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Woher kommen wir, wer sind wir, wohin gehen wir … ?

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Leben leben

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Jungbusch Leben leben, LEBEN leben, Leben leben, Leben leben, Leben leben, Leben lieben, Jungbusch Leben leben, Leben eben, ein Leben eben, sein Leben leben, Leben leben, Leben leben, Leben lebenJungbusch Leben leben … leben, Leben, lebt Leben, Leben lebt etc. pp. … © Franz Bellmann