HOME VIEL HOME ⎆ BIW-Fest am 16. Juni 2018

BIW = Bürgerverein Innenstadt West Mannheim e.V.

ZITAT aus der BIW-Seite im Internet:

»Zum zweiten Mal nach 2016 ist die Verlängerte Jungbuschstraße vom Marktplatz bis zum Luisenring einen ganzen Tag für Fahrzeuge jeder Art gesperrt. Gewerbetreibende, Gastronomen und nicht zuletzt die Anwohner und Nachbarn (und selbstverständlich all deren Freunde) erobern für einen Tag den Straßenraum mit einem kunterbunten Strauß an Angeboten und Attraktionen.«


Von den ins Licht erhobenen Gesichtern entwirft die Kamera die Porträtaufnahmen von den Menschen, die sich nachmittags in der eintägigen Fussgängerzone in den Mannheimer Quadraten zwischen G7 und H7 zum Feiern einfanden.


MOTTO: ›Die Freiheit ist ein Ideal; und nicht ein Ideal kann es mit der Freiheit aufnehmen.‹

#ZITAT, gelesen in: DIE ZEIT, N° 13, 23. März 2017, Seite 55, im Artikel: »Anstand per Verordnung« von Alard von Kittlitz:
»HERBERT WEHNER: Gegner Wohlrabe ⇒ Übelkrähe, Gegner Todenhöfer ⇒ Hodentöter
FRANZ-JOSEF STRAUß: Journalisten ⇒ Schmeißfliegen
JOSCHKA FISCHER: Bundespräsident ⇒ Arschloch, mit Verlaub«

# ZITAT, Claude Lévêque (Künstler) auf Arte (Video, 17.12.2016):
»Ich glaube, dass die Kunst ein Privileg ist. Man kann kreativ sein, was bedeutet, dass man gleichzeitig in der Wirklichkeit ist, aber es ist blöd, das so zu sagen, es ist wie ein Dasein in einem imaginären Universum, das uns die Realität leichter akzeptieren lässt.«

#ZITAT, gelesen in: Süddeutsche Zeitung, Nr. 273, 25. Nov. 2016, Seite 12, im Artikel: »Man fegt sie einfach weg – Kein Rechtsstaat mehr, nur noch Angst: Erdoğans Gegenputsch geht immer weiter« von Yavuz Baydar:
»Ich habe mir die Strassen angesehen, auf denen ich aufwuchs. Niemand dort lacht mehr. Die Leute wenden den Blick voneinander ab. Alles ist still und in Sorge.〈…〉 Die Schwermut hat sogar die Schulkinder ergriffen. Ihr morgendliches Geschnatter, während sie auf den Bus warten, ist verstummt. Die Angst hat sie und überhaupt jeden im Griff.« (Frau Nesrin Nas bei Twitter)

#ZITAT, gelesen in: DIE ZEIT, N° 23, 25. Mai 2016, Titel-Seite, im Artikel: »Botschaft aus Wien – LETZTER WECKRUF« von Heinrich Wefing:
»Jetzt aber sehen wir, dass nicht nur die Ausbreitung der Demokratie in vielen Teilen der Erde ins Stocken gerät, wir erleben das Gegenteil, ein Rollback, eine Ausbreitung des Autoritären mitten in Europa, in einem Ausmass, das noch vor zwei Jahren undenkbar gewesen wäre.«

#ZITAT, gelesen in: DIE ZEIT, N° 7, 11. Februar 2016, Seite 40, Feuilleton, im Artikel (lesenswerte Abhandlung) »Die Macht der Vorurteile« von Jens Jessen. Er zitiert den Historiker Theodor Mommsen ⇓:
»Sie täuschen sich, wenn Sie glauben, dass man da überhaupt mit Vernunft etwas machen kann.«
Angesprochen wurde der jüdische Schriftsteller Hermann Bahr im Jahr 1894.

#ZITAT, gelesen in: Süddeutsche Zeitung, Nr. 43, Sa./So., 21./22. Feb. 2015, Seite 17, Feuilleton, im Artikel »Malewitschs Tod« von Catrin Lorch. Lorch zitiert den russischen Künstler Michail Larionow, der 1914 in einem Manifest schrieb⇓:
»Wir verachten all jene, die auf dem Tummelplatz der alten und der neuen Kunst ihren seichten Geschäften nachgehen und bezeichnen sie als künstlerisches Gesindel.«
(Es waren wohl Kunstfälscher und billige Nachahmer gemeint, Anm. DieRedaktion)

#ZITAT, gelesen in: Süddeutsche Zeitung, Nr. 43, Sa./So., 21./22. Feb. 2015, Seite 7, POLITIK, im Artikel »Sie wollen träumen dürfen« von Florian Hassel. Hassel zitiert den Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer⇓:
»Wir sind nicht das Sozialamt für die ganze Welt.«

#ZITATE, gelesen in: Süddeutsche Zeitung, Nr. 275, Samstag/Sonntag, 29./30. November 2014, Seite 44, im tollen Artikel »Ein Volk in vier Zeilen« von Hans Kratzer⇓:
»An eiserne Jungfrau auf der Burg,
is aus Eisen durch und durch,
wenns aus Eisen ned wär,
waars koa Fungfrau net mehr.«
In der selben Ausgabe steht auf Seite 21, im Artikel »Der Mörder im Bürger« von Christine Dössel zu lesen⇓:
»Bringt ein Mann seine Frau um,
und dabei quellen ihr die Augen heraus.
Sagt der Mann:
›Gell, Frau, da schaust.‹«

Zugegeben: das folgende #Zitat wird etwas länger als üblich sein. Doch der Text von HUBERT WETZEL ist von solch eindringlicher Deutlichkeit, dass wir den ersten Abschnitt seiner MEINUNG (Seite 4, SZ vom Mittwoch, 27. August 2014, Nr. 196), mit dem Titel ›Höllengemälde Naher Osten‹, unter dem Oberbegriff ›Terrorismus‹ ungekürzt zitieren⇓:
»Man braucht nicht viel Vorstellungskraft, um ein finsteres Bild von der Zukunft der arabischen Welt zu malen. Maskierte Dschihadisten wäre da zu sehen, die im Sieges- und Blutrausch von Stadt zu Stadt stürmen; Staaten, die unter der Wucht dieses Ansturms zerbrechen oder in religiös aufgeheizten Bürgerkriegen versinken; ein hilfloser Westen, der mit Abscheu und Unverständnis auf das Gemetzel blickt, aber weder eingreifen will noch kann noch überhaupt weiß, wem er eigentlich beispringen soll; und panische lokale Regime, die aus Angst, in der Strudel hineingerissen zu werden, um sich schießen. Der Nahe Osten – ein Höllengemälde wie von Hieronymus Bosch.«

#ZITAT, gelesen in: TAZ.DIE TAGESZEITUNG vom 20. August 2014, Seite 08, im Artikel Zahl der Woche »Jede Menge Zaster durch unsere Laster« unter WIRTSCHAFT + UMWELT, NACHRICHTEN⇓:
»Rauchen und Saufen ist eine der wichtigstenBürgerInnenpflichten. Denn mehr als 18 Milliarden Euro flossen (!) 2013 aus den ›Abgaben für Genussmittel‹ in die Steuerkassen, teilt das Statistische Bundesamt mit. Die Tabaksteuer macht davon 13,8 Milliarden aus, dann folgen Branntwein (2,1), Kaffee (1), Bier (0,7) und Schaumwein (0,4). Das Geld geht an den Bundesfinanzminister (hoho!) – nur die Biersteuer landet bei den Ländern.«

#ZITAT, gelesen in: SZ vom 14./15. August 2014, Nr. 186, Seite 11, im Artikel »Teilen ist Heilen«, Jörg Häntzschel bespricht einen Roman von Dave Eggers; Häntzschel beginnt mit⇓:
»Großer Vorstellungskraft bedarf es heute nicht mehr, um Science-Fiction zu schreiben. Wir leben zwar noch immer nicht auf dem Mond, warten weiter auf fliegende Autos und wissen weniger denn je, wie sich die Probleme der Menschheit lösen lassen. Doch gleichzeitig treibt uns die Digitalisierung mit jedem Produktzyklus weiter in Bereiche, die eben noch tief im Phantastischen lagen.«

Josef Joffe
(Herausgeber der ZEIT)
# ZITAT, gelesen in: DIE ZEIT vom 3. April 2014, Nº 15, Seite 12, Politik / Meinung, im Artikel »Russland verstehen«
»Jedem Völkchen sein Staatchen«

Holger Börner
(Ministerpräsident der ersten rot-grünen Landesregierung in Hessen)
#ZITAT, gelesen in: DIE ZEIT vom 2. März 2014, Nº 14, Seite 5, Politik, im Artikel »Die stille Kraft, seit dreißig Jahren« von Frank Drieschner
»Früher auf dem Bau hat man solche Dinge mit der Dachlatte erledigt.«
‚So sprach Holger Börner damals über linke Demonstranten‘ schreibt Drieschner.

Nelson Mandela
#ZITAT, gelesen in: SZ vom 7./8. Dezember 2013, Nr. 283, Seite 3, im Artikel »Über die Freiheit« von Peter Sartorius
»Dass Mandela es nicht zur Explosion Südafrikas kommen ließ – darin liegt seine größte Leistung. Wie im stillen Zentrum eines Hurrikans stand er. In der Würde seines Alters und seines Schicksals präsentierte er sich als Konstrukteur, der Brücken über die Gräben des Landes baute.«

Nelson Mandela
#ZITAT, gelesen in: SZ vom 7./8. Dezember 2013, Nr. 283, Meinung, im Artikel »Das Glück Südafrikas« von Stefan Klein
»Die Menschheit ist voller Schurken und Bösewichter, aber manchmal hat die Geschichte ein Erbarmen, und dann schickt sie Indien einen Mahatma Gandhi oder Südafrika einen Nelson Mandela.« (Oder Mannheim einen Max!)

Zum Thema Kunst
#ZITAT, gelesen in art – Das Kunstmagazin, Ausgabe Dez. 2011, Seite 59 im Artikel ‚Art Brut oder der Traum …‘, einem Essay von Thomas Wagner
»Kein Land, das nicht seine kleine Sektion Kunst und Kultur hätte, seinen Trupp berufsmässiger Kulturschaffender! Das ist ein Muss. Sie äffen einander herrlich nach, von Hauptstadt zu Hauptstadt, und sie praktizieren eine künstliche Kunst, eine Art Kunst-Esperanto, das überall unermüdlich kopiert wird. Kann man das noch Kunst nennen? Hat diese Tätigkeit noch irgendetwas mit Kunst zu tun?«, notiert Jean Dubuffet (1901 bis 1985)!!!

Brachialer Kapitalismus
#ZITAT, gelesen bei © Gabriel García Márquez, Nachricht von einer Entführung, 1996 (1. Auflage), aus dem Spanischen von Dagmar Ploetz, © 1996 by Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf (…) unter Verwendung elektronischer Systeme (…) verbreitet werden. Woran wir uns halten!!! Wir verweisen auf Seite 203 unten, letzter Absatz, in dem der Brachial-Kapitalismus in aller Deutlichkeit beschrieben wird.

Bitte katholisch bleiben


Zum Thema Arbeitskampf
#ZITAT, gelesen in: SZ vom 16./17.02.2013, Nr.40, Seite V2/15, Beruf & Karriere, im Artikel “Alles, was Recht ist“, von Ina Reinsch
»›Tarifverhandlungen ohne das Recht zum Streik wären nicht mehr als kollektives Betteln.‹ So schätzte das Bundesarbeitsgericht einen möglichen Arbeitskampf bereits 1980 in einem Grundsatzurteil ein.« (Text gehört zu einer Illustration von Marie Bertrand.)

Zum Thema Liebe
#ZITAT, gelesen in: FAZ vom 26.01.2013, Nr. 22, Seite 33, Literatur, im Artikel „Im weißen Anzug gegen den Rest der Welt“ von Nils Minkmar
»Das menschliche Treiben ist (…) rührend und grotesk, es gibt Schweine und Helden, und obwohl Porno auf dem Vormarsch ist, gibt es doch die wahre Liebe und die Freundschaft.«

Bobby Fischer (w) vs. Viswanathan Anand

Saint Laurent – Paris

Mit Klaus, dem Fotografen, werfen wir Blicke auf die Schürzen-Show:⇓


2020 kommt BIW wieder …

ERB- und ZEUGNISUNTERLAGEN (Vorab Veröffentlichung!)

Akte Geburt, Impfung, Zeugnisse, Bescheide, Rechnungen etc.


I.

IMPFSCHEIN vom 20. Juni 1888

Siehe Foto


II.

IMPFSCHEIN vom 23. Juni 1900

Siehe Foto


III.

ZEUGNISBÜCHLEIN und FORTBILDUNGSSCHULE

(in zerfleddertem Zustand)

ab 1901 bis 1911

Siehe Fotos (9)

 


IV.

ZEUGNISBÜCHLEIN und FORTBILDUNGSSCHULE

ab 1906 bis 1915

Siehe Fotos (13)

und ABGANGSZEUGNIS vom 04. April 1914 mit Briefumschlag

Siehe Fotos (2)

     


V.

IMPFSCHEIN vom 15. Mai 1911

Siehe Foto


VI.

GERICHTSKASSE vom 18. Feb. 1942

Siehe Fotos (2)

     


VII.

GRUNDBUCHAMT vom 24.02.1942

Siehe Fotos (2)

     


VIII.

QUITTUNGSBÜCHLEIN mit Überweisung vom 08.06.1948

Siehe Fotos (3)

     

                 


IX.

ABLIEFERUNG VON BARGELD vom 23.06.1948

Siehe Fotos (2)

     


X.

SCHULDSCHEIN vom 27. Juli 1948

Siehe Foto


XI.

STEUERBESCHEID ÜBER KATH. KIRCHENSTEUER … vom xx.xx.1950 (Benutzer verwendete Formular aus obigem Jahr)

Siehe Fotos (2)

     


XII.

BESCHEID ÜBER DIE SOFORTHILFEABGABE vom 31. Mai 1950

Siehe Fotos (4)


XIII.

SCHULDSCHEIN vom 26. August 1950

Siehe Foto


XIV.

HINTERLEGUNGSBESCHEINIGUNG vom 31. März. 1951

Siehe Fotos (2)

     


XV.

ANMELDEVORDRUCK A (Einzelanmeldung) vom 03. April 1951

Siehe Fotos (2)

     


XVI.

KAMMER FÜR WERTPAPIERBEREINIGUNG vom 03. April 1951

Siehe Foto


XVII.

RECHNUNG vom 23.10.1951

Siehe Foto


XVIII.

RECHNUNG vom 24.10.1951

Siehe Foto


XIX.

RECHNUNG vom 26.10.1951

Siehe Foto


XX.

RECHNUNG vom 28.10.1951

Siehe Foto


XXI.

EMPFANGSBESCHEINIGUNG vom 09. Nov. 1951

Siehe Foto


XXII.

RECHNUNG vom 11. Nov. 1951

Siehe Foto


XXIII.

FORDERUNGSZETTEL vom 15. November 1951

Siehe Foto


XXIV.

WIEDERHOLTE MAHNUNG vom 16. November 1951

Siehe Foto


XXV.

STERBEGELD vom 30.11.1951

Siehe Foto


XXVI.

FORDERUNGSZETTEL vom 24. Dez. 1951

Fotos (2)

     


XXVII.

WECHSEL vom 01. Januar 1952

Siehe Fotos (3)

     


XXVIII.

MAHNZETTEL (Datum?) und EINLIEFERUNGSSCHEIN vom15.01.1952

Siehe Fotos (3)

   


XXIX.

GEMEINDEKASSE vom 18. Juni 1952

Siehe Fotos (2)

     


XXX.

RECHNUNG vom 02. August 1952

Siehe Foto


XXXI.

RECHNUNG vom 05. August 1952

Siehe Foto


XXXII.

RECHNUNG vom 02.09.1952

Siehe Foto


XXXIII.

RECHNUNG vom 22.09.1952

Siehe Foto


XXXIV.

RECHNUNG vom 03.09.1952

Siehe Foto


XXXV.

RECHNUNG vom 02.10.1952

Siehe Foto


XXXVI.

QUITTUNG vom 02.12.1952

Siehe Foto


XXXVII.

FORDERUNGSZETTEL vom 12.01.1953

Foto


XXXVIII.

QUITTUNGSBÜCHLEIN mit Zahlung vom 26.02.1953

Siehe Fotos (4)


XXXIX.

GRUNDSTEUERBESCHEID vom 13.08.1953

Siehe Fotos (2)

     


XL.

RECHNUNG vom 15. Okt. 1953

Siehe Foto


XLI.

STEUERBESCHEID ÜBER KATH. KIRCHENSTEUER … vom 22. Nov. 1953

Siehe Fotos (2)

     


XLII.

FORDERUNGSZETTEL vom 20.01.1954

Siehe Fotos (2)

     


XLIII.

GRUNDSTEUERBESCHEID vom 15. Juli 1954

Siehe Fotos (2)

     


XLIV.

FORDERUNGSZETTEL vom 27. Dez. 1954

Siehe Fotos (2)

     


XLV.

QUITTUNG vom 15. April 1955

Siehe Foto


XLVI.

BRIEFUMSCHLAG vom 16.04.1955

Siehe Fotos (2)

     


XLVII.

QUITTUNG vom 20. April 1955

Siehe Foto


XLVIII.

QUITTUNG vom 11. Mai 1955

Siehe Foto


XLIX.

BESCHEID ÜBER VERMÖGENSABGABE vom 11. Okt. 1955

Siehe Fotos (12)


L.

EINLIEFERUNGSSCHEIN vom 28.11.1955

Siehe Foto


LI.

GERICHTSKASSE vom 14. Aug. 1956

Fotos (2)

    

und

EINLIEFERUNGSSCHEIN vom 22.08.1956

Siehe Foto


LII.

NACHNAHME(N) zwischen dem 08.03.1956 und 07.03.1957

Siehe Fotos (7)


LIII.

EINTRAGUNGSBEKANNTMACHUNG vom 22. Juli 1958

Siehe Foto


LIV.

RECHNUNG vom 12.04.1960

Siehe Foto


LV.

QUITTUNG vom 06. Nov. 1965

Siehe Foto


LVI.

AUSZUG AUS DEM LAGERBUCH ohne Datum!

Siehe Foto


LVII.

DEUTSCHE LUFTGEWEHR-SCHEIBE ohne Datum

Siehe Foto


LVIII.

ZB-ZONENKARTE ohne Datum

Siehe Foto


Weitere Akten sind in Bearbeitung …

Bad Münster am Stein / Bad Kreuznach

Die Alsenz Radtour vom 27. Mai scheiterte an Kraftverlust – siehe Berichte weiter unten. Das Ziel Bad Kreuznach blieb in weiter Ferne. Nach 50 km Strampelei war in Alsenz Schluß. Nichtsdestotrotz schimmerte der Ehrgeiz durch, den Restposten Alsenz ⇒ Bad Kreuznach und zurück zu bewältigen. An diesem Tag (Sonntag, 03. Mai) war Gott blau, keine Wolke am Himmel, warm bis zum Gehtnichtmehr. Früh um 8:00 Uhr die Satteltaschen bepackt und zum Mannheimer Hbf geradelt, die Stadt schlief, sonntägliche Ruhe …


Umstieg in Kaiserslautern und ab nach Alsenz. Vorbei in rasender Bahngeschwindigkeit an den Kupfer– und Eisenschmelzen Hochstein, an Rockenhausen, dann Ausstieg am Ausgangspunkt der Spazierfahrt mit dem Velo nach Bad Kreuznach. Knapp hinter Alsenz erste Pause der Rundfahrt im Gewerbegebiet Nördlich der B420. Croissant und Kaffee. Zigarette. Kurzer Plausch mit Gästen der Bäckerei. Etwas weiter, nach Hochstätten, thront in der Ferne eine Burg hoch am blauen Himmel: die über achthundert Jahre alte Altenbaumburg – zu Altenbamberg gehörig …


In Bad Münster am Stein-Ebernburg, einem Ortsteil von Bad Kreuznach, erhebt sich die Ebernburg: die Herberge der Gerechtigkeit!⇓


In Bad Kreuznach bzw. seinem Stadtteil Bad Münster am Stein ergingen sich die Massen der Sonntägler, weshalb wir es kurz und bündig machen mit zwei Foto-Galerien.


Bad Münster am Stein:

Ehrenbürgerschaft

Kurmittel-Haus und Kreisverwaltung zur Nahe

Wasserrad und Kanal für die Saline

Wasserturm über den Solequellen

Ausflügler mit Eisdurst

Burg Rheingrafenstein – mehr Steinbruch als Burg

Strassen- und Gleisbrücke über der Nahe

Bootsverleih und Fährbetrieb zum Huttental, per Muskelkraft, am Ufer das Fährboot …

Die Nahe mit Promenade

An der Nahe: Flusslandschaft

Das eigentliche Bad Kreuznach, ein paar Impressionen:

Gebäudeteil auf der Cecilienhöhe

Fussgänger- und Radfahrerbrücke über die Nahe

Salinen-Baukunst: wie sie häufig anzutreffen ist

Ruhepunkt für Radler

Wohlbefinden (Wellness) an der Nahe

Kurbetrieb Bad Kreuznach

Flanier- und Ausgehviertel an der Nahe

Blick von der Kirschsteinanlage auf die Mannheimer Strasse mit Brücke und Naheabstich

Gebäudefront am Naheabstich

ONE LOVE

City Bad Kreuznach

Das Augenmerk gilt der Beschriftung auf dem Betonfundament

 

 

 

HOCHSTEIN – Kupferschmelz

Gleich hinter Winnweiler am Ortsrand von HOCHSTEIN entdeckt der Radwanderer das Hochsteiner Willkommen. Und das Fabrikgelände zwischen der Alsenz- und Werkstrasse, der Bahntrasse und der Bundesstrasse 48: das GWS – was immer das heißen mag. Vielleicht Gas, Wasser, Heizung? Jedenfalls soll da eine Firma Kupfer erschmolzen haben, das Werk wurde jedoch – da nicht konkurrenzfähig – mit Beginn der 2000er Jahre geschlossen und dümpelt, von einigen (?) auf dem Areal befindlichen Betrieben abgesehen, vor sich hin. Betreten leider verboten!


Toreinfahrt zum Fabrikgelände

Der eigentliche Plan war den Alsenztal-Radweg von Enkenbach-Alsenborn über Alsenz nach Bad Kreuznach zu nehmen. Der Radweg ist vergleichsweise leider einer der miesesten. Entlang dem Glan und der Blies z. B. radelt man hervorragend durchgeplant! Siehe Berichte weiter unten. Da kamen GWH – und einige Kilometer später das Eisenhüttenwerk – gerade recht. Wenigstens zwei Sehenswürdigkeiten abseits der Strecke außerhalb des Alltäglichen, Postkartenmotive dienen der örtlichen Werbung und sind meist (verständliche) Schönfärberei und willkommenes Material für touristische Prospekte und Internetauftritte.


Versteckt hinter Bäumen und wilden Ranken dämmern hinterm Willkommen die Ruinen hervor. Ein Blick in die Vergänglichkeit Deutscher Industriekultur. In Grossstädten würden derlei Gebäude künstlerischen Unternehmungen und der damit folgenden Gentrifizierung zugeführt. In den abseits gelegenen Ortschaften jedoch wartet der Schleifer meist vergeblich. Oft über Jahre, falls sich je eine Investition auftut.


Durchdringt man das Gestrüpp, da zeigt sich die komplette Malaise. Das ehemalige Hauptgebäude sieht aus wie unter Beschuss. Das Dach zerfällt, die Natur wuchert. Unten im Bild das abgrenzende Mäuerchen zur Regionalbahn und die Tunneleinfahrt. Nichts mehr funktioniert, lediglich der Verfall besitzt einen unbefristeten Arbeitsauftrag.


In einer Halbtotalen schwingt sich die Phantasie zu einer Wohngegend im Grünen auf. Herrliche Villen und Einfamilienhäuser umgeben von reichlich Baumbestand, fast in einem Talkessel gelegen. Wer wollte da nicht wohnen!⇓


Mit einer bunten Aufnahme des Ortsteils in der Werkstrasse und König Ubu verläßt der Radler Hochstein.⇓

EISENHÜTTENWERK Hochstein

Das Hinweisschild


Betrachtung des Werks von auswärts

Die Toreinfahrt

Visite des eingeschossigen Baus mit Shedhalle vom Strassenrand

Zukünftige Nutzung als Gärtnerei?

Das vergammelnde Anwesen in den Innenbereichen

Müllkippe

Gebäudefront en détail

Lagerstätte

Autofriedhof

Reifen- + Motorradfriedhof

Der waghalsige Gang in offene Räume der Hüttenfabrik

Schuttabladeplatz

Unterm Sheddach

Eine weitere Ansicht

Letzte Aufnahme, danach das Areal verlassen

Les Vallées de la Blies, de la Sarre …

Radtour Homburg⇒Blieskastel⇒Sarreguemines⇒Saarbrücken


TEIL 1 – Deutschland


In der Gegend könnte man heimisch werden; da ergäbe sich die Qual der Wahl. Besuchs- und ersatzhalber reicht eine Tour mit dem Drahtesel, denn in der Kürze liegt die Würze! Alles andere möge Traum bleiben. Zur Einführung ein kurzer Blick in die Landschaft entlang der Blies:⇓


Elektro-Biker rasen zügig vorbei, das ist noch schlimmer als die Natur und die Gegend per Auto zu passieren. Die Rad-Profis mit ihren Maschinen sind kaum besser dran; den gestressten und frustrierten Blick unterm Helm stur geradeaus gerichtet, gibt es für sie nur eins: die Verkehrssituation erfassen! Außer Training für die nächste Tour – weiß der Himmel wo – beschränkt sich ihr Pedale tretendes Bewusstsein konsequenterweise auf Tempo Tempo. Welche, welcher schleppt schon gerne einen gewichtigen Fotoapparat mit sich herum, vor allem: da müßte ja hin und wieder angehalten werden, um sich ein Motiv bildnerisch einzuverleiben.

Einfahrt Blieskastel Schlosskirche


Von dem schönen Blieskastel kommt nur ein weiteres Bild zur Veröffentlichung, sonst würden sich die Ablichtungen, die im Netz zu finden und zu bestaunen sind, nur wiederholen!


Am Rand von Blickweiler wird im Vorbeifahren das herrlich gelegene ältliche Sportheim des SV Blickweiler in Augenschein genommen:⇓


Entlang und meist mittendrin im Blies-Dschungel und  gleichnamigen Naturschutzgebiet fünf Aufnahmen zur wohlfeilen Information!⇓


 Hundevereine (Schäferhunde-Vereine) findet man in Deutschland zuhauf, hier in Gersheim ein besonders schönes Exemplar:⇓


Gleich nebenan zum Hundesport die Lagerhalle einer Baufirma, mit drei Aufnahmen, zwei en Detail, sei sie gewürdigt:⇓


TEIL 2 – Frankreich


Zwischenstaatliche Ereignisse und Impressionen:⇓


Communauté d’Agglomération Sarreguemines Confluences ⎆ Rathaus (Gemeindeverband)


An der Saar wechseln wir die Uferseite und nehmen das Auditorium du Casino des Faienceries von der Fußgängerbrücke aus gesehen ins Visier:⇓ 

Und am Ufer lauert ein Reiher aus Menschenhand:⇓


Nicht zu übersehen: Wandmalerei an einer Stützkonstruktion einer Strassenbrücke in Sarreguemines:⇓


Wir radeln in Frankreich und schauen nach Deutschland:⇓ 

Ein Friedhof für die ausgediente Flussschifffahrt!


Am Chemin du Moulin (Canal Welferding) gelingt die vielleicht friedfertigste Aufnahme der gesamten Tour!⇓


Weiter und weiter, immer weiter, irgendwann werden es 70 Kilometer sein, bis Saarbrücken erreicht wird. Bei einer Firma für Verschrottung, parallel zur Rue des Ateliers gelegen, gehen wir in den Aufnahmemodus:⇓


Zum Abschluss am Ortsrand von Saarbrücken ein gespraytes Kunstwerk, leider auf sinnlose und irrige Weise beschriftet …


Heimwärts geht’s mit der Deutschen Bahn nach Mannheim, ein zwölfstündiges Unternehmen fährt in die Nacht hinein … 

Rietburgbahn ⎆ Schloß LUDWIGSHÖHE

Ein Kommentar vom 06.05.2018 um 23:27 Uhr: “ Franz Bellmann, thank you for this post. Its very inspiring.

Mannheim, Freitag, 04.05.2018 ⇔ Zug 8:39 Uhr (Süwex) nach Neustadt ⊕ in der Fussgängerzone Frühstück mit metzgerfrisch belegten Brötchen ⊕ feiner zuckriger Trinkschokolade, bestens gestärkt zur Anfahrt nach Schloß LUDWIGSHÖHE, gleich nebenan die Talstation der Rietburgbahn.

Die Rietburgbahn⇑ mit Zwischenbereich und Bergstation – und einem kurzen Blick auf Edenkoben in der Rheinebene, ⇒wer Lust hat: Einkehr zur Rietburg am Ende der Doppelsesselbahn mit herrlicher Aussicht (Höhe ca. 550 m) und supertollen Speisen ⊕ Preisen …


Kurze Etappe: Zum Ludwigsturm mit Turmfrau von und zu Blättersberg und Stolperstein


Sprung zum Ritterstein ‚Kohlplatz‘, zurzeit donnernder Motoren- und Sägelärm, Picknick aufgeschoben

 


DR. SPRATER – PFAD zum urzeitlichen Kesselberg!

In Gletschermulden, in Felsblöcken und Brocken badeten einst im in Vertiefungen sich sammelnden Wasser zur rituellen Reinigung unsere Vorfahren, die Kelten. Teils entstanden die schalenartigen Wannen durch natürliche Prozesse, teils durch Künstlerhand, bei zunehmender Bevölkerungsdichte, und religiösem Bedarf.


DIE URZEUT – QUELLE: Triefenbach 

Von der Quelle bis zurück fast bis zur Talstation der Rietburgbahn ein begleitender visueller Genuss, verständlich, dass sich Kelten und andere Gemeinschaften sich hier eines erholsamen Lebens erfreuten, bot der Dschungel ja reichlich an Nahrung, Vogeleier aus verschiedenerlei Gelegen, Rehe und Kitze, Fisch ohne Mikroplastik, Beeren und Früchte aller Art, keine Bananen …

Und der neuzeitliche Wanderer findet Verzehr und auch längeren Einlass im Naturfreundehaus Edenkoben⇓ und etwas weiter am Hüttenbrunnen, wo der Haselbach in den Triefenbach mündet:


Eine Rarität am Rand des Weges entlang dieses fantastischen Baches: Der Innungsstein 


Und noch vieles mehr, einfach mal einen Spaziergang dort machen und nicht mit der Blech(Plastik)karre zwangsneurotisch dran vorbeimüssen!


Das End vom Lied: Die Talstation des Sessellifts

Homburg # Blieskastel

Heute probieren wir mal einen Zweiteiler, u. U. wird es ein Mehrteiler, das sehen wir, wenn das Ende naht. Meiner derzeitigen Lieblingsbeschäftigung widme ich Teil 1: Schrottimmobilien


Eigentlich wollte ich mit meinem Stadtrad von Homburg nach Blieskastel, nur: kurz vor Lautzkirchen, Stadt Blieskastel, Saarpfalz-Kreis war Schluss mit lustig; am Ortsrand wurde Kaffee und Kuchen offeriert, da blieb ich ne Stunde und gab mich dem vortrefflichen Genuss hin.


In Homburg, in der Saarbrücker Strasse, stösst der zielorientierte Radler auf die Dillinger Stahlbau GmbH. Der Radweg längs der Blies nach Blieskastel ist jetzt im Geiste weit weg, wir haben DSD im Blick, da geraten geografische Ziele in den Hintergrund:



An einer Tanke Ecke Saarbrücker und Beeder Strasse gibts heissen Kaffee, es ist kalt auf dem Rad und innere Erwärmung gibt neue Schübe. Und in den klammen Fingern kribbelt es. Eine kurze Kontaktaufnahme an der Tanke mit einer Wiesbadenerin ließ es genauso kribbeln!


Nun recht so, für mich und die umliegenden Schrottimmos genau die richtige Empfehlung für die Weiterfahrt, der Blies-Radweg längst vergessen.

In Mannheim soll es eine Zweigstelle/Niederlassung geben, im Rheinhafen wohl.


Ein kurzes Stück weiter zur Entenmühlstrasse hin steht der Eingang sperrangelweit offen, keine Hinweise wie ‚Betreten verboten‘ oder ‚Eltern haften für ihre Kinder‘:




Heute bewegt man lieber sein Rad, geht zu Fuss oder benutzt die Öffentlichen Verkehrsmittel. Mit dem Rad kommt der Mensch im Umkreis von zehn/zwölf Kilometern am besten voran, unglaublich was der Autofahrer so alles links und rechts liegen lässt, weil seine Aufmerksamkeit vom heillosen Moloch des Autoverkehrs total aufgesogen wird.


In der Entenmühlstrasse


Wir hüpfen durch die Lüfte, da wird man nicht müd … und sind vorbei an den Sieben Fichten, an Peters Eiche (200 Jahre) und fotografieren den Kirkeler Bach an der L113 ...

   

kurz vor Blieskastel-Lautzkirchen … wo Immoschrott sehr gut bekannt⇓


Falls dies der 2. Teil gewesen sein sollte, dann nun der dritte … Kurz vorm Blies-Radparadies werden alle Radler – und es sind einige unterwegs – von der Protestantischen Kirchengemeinde Blieskastel zum Halten lauthals aufgefordert: Kaffee und Kuchen und mehr stehen bereit zum Verzehr (kosten- und spendenlos)!!! Sensation am Tag der Arbeit, ja es ist der 1. Mai!!!


Zum Schluss Teil vier: BLIES

HERRENTEICH – Stadt Hockenheim

Denk ich an Hockenheim in der Nacht, dann zeltete ich am Ring. Wer kennt schon Herrenteich und sein verbranntes, ziemlich ein Fußballfeld großes Areal kurz vor der Autobahnbrücke (A61) über den Rhein knapp an Speyer vorbei? Aus Zeiten der Industrie 0.80 oder 0.75, was weiß ich, wann immer auch die Historie des Verfalls begann. Die Gründung beinhaltet meist das Ende, wie und wann es eintritt, zeigt die Zeit. Herrenteich loderte und qualmte wohl gewaltig in bestimmten Bereichen (Lagerhalle), seither wird die Brandruine der Natur überlassen und das Gelände zu betreten, ist polizeilich verboten!


Wir haben uns daran gehalten, obwohl, wenn man die Graffiti-Kunst bestaunt und wahrnimmt (siehe Foto), so stellt sich die Frage: „Wurden die Künstler zur Verschönerung der Ruine eingeladen?“ Oder: „Wurde Ihnen der Prozess gemacht?“ Bzw. „Wurden sie überhaupt in flagranti ertappt und verhaftet?“ Und: „Welchen Schaden hätten sie denn verursacht an einem ehemaligen Industrieanwesen, das irgendwann demnächst der Abrissbirne geopfert wird?“


Eine Aufnahme verdeutlicht die Brandkatastrophe in der Lager- bzw. Produktionshalle und mag als Beleg gelten für unsere Vermutungen⇓


Im Deutschen Süd-Westen, speziell in Rheinland-Pfalz und dem nördlichen Baden häufen sich ästhetische Denkmale, die in ihren ruinösen Zuständen einen künstlerischen Gehalt offenbaren. So setzt sich die entfernte Vergangenheit einer Industrie ihr eigenes Zeugnis, wenn auch marode und verfallend. Kunst auf Zeit: ein letztes Erscheinungsbild in Form von Verwesung, mitunter Abriss …  

Beispiele finden sich einige auf dieser Seite!



Eine Aufnahme zum Schluss, damit lassen wir es bewenden …


Ein Hinweis noch: Einsiedler Hof bei Kaiserslautern