BIW = Bürgerverein Innenstadt West Mannheim e.V.

ZITAT aus der BIW-Seite im Internet:

»Zum zweiten Mal nach 2016 ist die Verlängerte Jungbuschstraße vom Marktplatz bis zum Luisenring einen ganzen Tag für Fahrzeuge jeder Art gesperrt. Gewerbetreibende, Gastronomen und nicht zuletzt die Anwohner und Nachbarn (und selbstverständlich all deren Freunde) erobern für einen Tag den Straßenraum mit einem kunterbunten Strauß an Angeboten und Attraktionen.«


Von den ins Licht erhobenen Gesichtern entwirft die Kamera die Porträtaufnahmen von den Menschen, die sich nachmittags in der eintägigen Fussgängerzone in den Mannheimer Quadraten zwischen G7 und H7 zum Feiern einfanden.


MOTTO: ›Die Freiheit ist ein Ideal; und nicht ein Ideal kann es mit der Freiheit aufnehmen.‹

#ZITAT, gelesen in: DIE ZEIT, N° 13, 23. März 2017, Seite 55, im Artikel: »Anstand per Verordnung« von Alard von Kittlitz:
»HERBERT WEHNER: Gegner Wohlrabe ⇒ Übelkrähe, Gegner Todenhöfer ⇒ Hodentöter
FRANZ-JOSEF STRAUß: Journalisten ⇒ Schmeißfliegen
JOSCHKA FISCHER: Bundespräsident ⇒ Arschloch, mit Verlaub«

# ZITAT, Claude Lévêque (Künstler) auf Arte (Video, 17.12.2016):
»Ich glaube, dass die Kunst ein Privileg ist. Man kann kreativ sein, was bedeutet, dass man gleichzeitig in der Wirklichkeit ist, aber es ist blöd, das so zu sagen, es ist wie ein Dasein in einem imaginären Universum, das uns die Realität leichter akzeptieren lässt.«

#ZITAT, gelesen in: Süddeutsche Zeitung, Nr. 273, 25. Nov. 2016, Seite 12, im Artikel: »Man fegt sie einfach weg – Kein Rechtsstaat mehr, nur noch Angst: Erdoğans Gegenputsch geht immer weiter« von Yavuz Baydar:
»Ich habe mir die Strassen angesehen, auf denen ich aufwuchs. Niemand dort lacht mehr. Die Leute wenden den Blick voneinander ab. Alles ist still und in Sorge.〈…〉 Die Schwermut hat sogar die Schulkinder ergriffen. Ihr morgendliches Geschnatter, während sie auf den Bus warten, ist verstummt. Die Angst hat sie und überhaupt jeden im Griff.« (Frau Nesrin Nas bei Twitter)

#ZITAT, gelesen in: DIE ZEIT, N° 23, 25. Mai 2016, Titel-Seite, im Artikel: »Botschaft aus Wien – LETZTER WECKRUF« von Heinrich Wefing:
»Jetzt aber sehen wir, dass nicht nur die Ausbreitung der Demokratie in vielen Teilen der Erde ins Stocken gerät, wir erleben das Gegenteil, ein Rollback, eine Ausbreitung des Autoritären mitten in Europa, in einem Ausmass, das noch vor zwei Jahren undenkbar gewesen wäre.«

#ZITAT, gelesen in: DIE ZEIT, N° 7, 11. Februar 2016, Seite 40, Feuilleton, im Artikel (lesenswerte Abhandlung) »Die Macht der Vorurteile« von Jens Jessen. Er zitiert den Historiker Theodor Mommsen ⇓:
»Sie täuschen sich, wenn Sie glauben, dass man da überhaupt mit Vernunft etwas machen kann.«
Angesprochen wurde der jüdische Schriftsteller Hermann Bahr im Jahr 1894.

#ZITAT, gelesen in: Süddeutsche Zeitung, Nr. 43, Sa./So., 21./22. Feb. 2015, Seite 17, Feuilleton, im Artikel »Malewitschs Tod« von Catrin Lorch. Lorch zitiert den russischen Künstler Michail Larionow, der 1914 in einem Manifest schrieb⇓:
»Wir verachten all jene, die auf dem Tummelplatz der alten und der neuen Kunst ihren seichten Geschäften nachgehen und bezeichnen sie als künstlerisches Gesindel.«
(Es waren wohl Kunstfälscher und billige Nachahmer gemeint, Anm. DieRedaktion)

#ZITAT, gelesen in: Süddeutsche Zeitung, Nr. 43, Sa./So., 21./22. Feb. 2015, Seite 7, POLITIK, im Artikel »Sie wollen träumen dürfen« von Florian Hassel. Hassel zitiert den Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer⇓:
»Wir sind nicht das Sozialamt für die ganze Welt.«

#ZITATE, gelesen in: Süddeutsche Zeitung, Nr. 275, Samstag/Sonntag, 29./30. November 2014, Seite 44, im tollen Artikel »Ein Volk in vier Zeilen« von Hans Kratzer⇓:
»An eiserne Jungfrau auf der Burg,
is aus Eisen durch und durch,
wenns aus Eisen ned wär,
waars koa Fungfrau net mehr.«
In der selben Ausgabe steht auf Seite 21, im Artikel »Der Mörder im Bürger« von Christine Dössel zu lesen⇓:
»Bringt ein Mann seine Frau um,
und dabei quellen ihr die Augen heraus.
Sagt der Mann:
›Gell, Frau, da schaust.‹«

Zugegeben: das folgende #Zitat wird etwas länger als üblich sein. Doch der Text von HUBERT WETZEL ist von solch eindringlicher Deutlichkeit, dass wir den ersten Abschnitt seiner MEINUNG (Seite 4, SZ vom Mittwoch, 27. August 2014, Nr. 196), mit dem Titel ›Höllengemälde Naher Osten‹, unter dem Oberbegriff ›Terrorismus‹ ungekürzt zitieren⇓:
»Man braucht nicht viel Vorstellungskraft, um ein finsteres Bild von der Zukunft der arabischen Welt zu malen. Maskierte Dschihadisten wäre da zu sehen, die im Sieges- und Blutrausch von Stadt zu Stadt stürmen; Staaten, die unter der Wucht dieses Ansturms zerbrechen oder in religiös aufgeheizten Bürgerkriegen versinken; ein hilfloser Westen, der mit Abscheu und Unverständnis auf das Gemetzel blickt, aber weder eingreifen will noch kann noch überhaupt weiß, wem er eigentlich beispringen soll; und panische lokale Regime, die aus Angst, in der Strudel hineingerissen zu werden, um sich schießen. Der Nahe Osten – ein Höllengemälde wie von Hieronymus Bosch.«

#ZITAT, gelesen in: TAZ.DIE TAGESZEITUNG vom 20. August 2014, Seite 08, im Artikel Zahl der Woche »Jede Menge Zaster durch unsere Laster« unter WIRTSCHAFT + UMWELT, NACHRICHTEN⇓:
»Rauchen und Saufen ist eine der wichtigstenBürgerInnenpflichten. Denn mehr als 18 Milliarden Euro flossen (!) 2013 aus den ›Abgaben für Genussmittel‹ in die Steuerkassen, teilt das Statistische Bundesamt mit. Die Tabaksteuer macht davon 13,8 Milliarden aus, dann folgen Branntwein (2,1), Kaffee (1), Bier (0,7) und Schaumwein (0,4). Das Geld geht an den Bundesfinanzminister (hoho!) – nur die Biersteuer landet bei den Ländern.«

#ZITAT, gelesen in: SZ vom 14./15. August 2014, Nr. 186, Seite 11, im Artikel »Teilen ist Heilen«, Jörg Häntzschel bespricht einen Roman von Dave Eggers; Häntzschel beginnt mit⇓:
»Großer Vorstellungskraft bedarf es heute nicht mehr, um Science-Fiction zu schreiben. Wir leben zwar noch immer nicht auf dem Mond, warten weiter auf fliegende Autos und wissen weniger denn je, wie sich die Probleme der Menschheit lösen lassen. Doch gleichzeitig treibt uns die Digitalisierung mit jedem Produktzyklus weiter in Bereiche, die eben noch tief im Phantastischen lagen.«

Josef Joffe
(Herausgeber der ZEIT)
# ZITAT, gelesen in: DIE ZEIT vom 3. April 2014, Nº 15, Seite 12, Politik / Meinung, im Artikel »Russland verstehen«
»Jedem Völkchen sein Staatchen«

Holger Börner
(Ministerpräsident der ersten rot-grünen Landesregierung in Hessen)
#ZITAT, gelesen in: DIE ZEIT vom 2. März 2014, Nº 14, Seite 5, Politik, im Artikel »Die stille Kraft, seit dreißig Jahren« von Frank Drieschner
»Früher auf dem Bau hat man solche Dinge mit der Dachlatte erledigt.«
‚So sprach Holger Börner damals über linke Demonstranten‘ schreibt Drieschner.

Nelson Mandela
#ZITAT, gelesen in: SZ vom 7./8. Dezember 2013, Nr. 283, Seite 3, im Artikel »Über die Freiheit« von Peter Sartorius
»Dass Mandela es nicht zur Explosion Südafrikas kommen ließ – darin liegt seine größte Leistung. Wie im stillen Zentrum eines Hurrikans stand er. In der Würde seines Alters und seines Schicksals präsentierte er sich als Konstrukteur, der Brücken über die Gräben des Landes baute.«

Nelson Mandela
#ZITAT, gelesen in: SZ vom 7./8. Dezember 2013, Nr. 283, Meinung, im Artikel »Das Glück Südafrikas« von Stefan Klein
»Die Menschheit ist voller Schurken und Bösewichter, aber manchmal hat die Geschichte ein Erbarmen, und dann schickt sie Indien einen Mahatma Gandhi oder Südafrika einen Nelson Mandela.« (Oder Mannheim einen Max!)

Zum Thema Kunst
#ZITAT, gelesen in art – Das Kunstmagazin, Ausgabe Dez. 2011, Seite 59 im Artikel ‚Art Brut oder der Traum …‘, einem Essay von Thomas Wagner
»Kein Land, das nicht seine kleine Sektion Kunst und Kultur hätte, seinen Trupp berufsmässiger Kulturschaffender! Das ist ein Muss. Sie äffen einander herrlich nach, von Hauptstadt zu Hauptstadt, und sie praktizieren eine künstliche Kunst, eine Art Kunst-Esperanto, das überall unermüdlich kopiert wird. Kann man das noch Kunst nennen? Hat diese Tätigkeit noch irgendetwas mit Kunst zu tun?«, notiert Jean Dubuffet (1901 bis 1985)!!!

Brachialer Kapitalismus
#ZITAT, gelesen bei © Gabriel García Márquez, Nachricht von einer Entführung, 1996 (1. Auflage), aus dem Spanischen von Dagmar Ploetz, © 1996 by Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf (…) unter Verwendung elektronischer Systeme (…) verbreitet werden. Woran wir uns halten!!! Wir verweisen auf Seite 203 unten, letzter Absatz, in dem der Brachial-Kapitalismus in aller Deutlichkeit beschrieben wird.

Bitte katholisch bleiben


Zum Thema Arbeitskampf
#ZITAT, gelesen in: SZ vom 16./17.02.2013, Nr.40, Seite V2/15, Beruf & Karriere, im Artikel “Alles, was Recht ist“, von Ina Reinsch
»›Tarifverhandlungen ohne das Recht zum Streik wären nicht mehr als kollektives Betteln.‹ So schätzte das Bundesarbeitsgericht einen möglichen Arbeitskampf bereits 1980 in einem Grundsatzurteil ein.« (Text gehört zu einer Illustration von Marie Bertrand.)

Zum Thema Liebe
#ZITAT, gelesen in: FAZ vom 26.01.2013, Nr. 22, Seite 33, Literatur, im Artikel „Im weißen Anzug gegen den Rest der Welt“ von Nils Minkmar
»Das menschliche Treiben ist (…) rührend und grotesk, es gibt Schweine und Helden, und obwohl Porno auf dem Vormarsch ist, gibt es doch die wahre Liebe und die Freundschaft.«

Bobby Fischer (w) vs. Viswanathan Anand

Saint Laurent – Paris

Mit Klaus, dem Fotografen, werfen wir Blicke auf die Schürzen-Show:⇓


2020 kommt BIW wieder …