Martin J. Eckrich

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Es war am vergangenen Dienstag, als wir den Weg nach Schifferstadt wählten. In Schifferstadt sind wir noch nie angekommen. Auch diesmal nicht. Dachte ich mir. Bis mir zufälligerweise Gaudi – siehe Antonio Gaudi, Barcelona – in Form einer Kneipe über den Weg lief. Das blieb dann weiter eigenartig. Ein Bedürfnis drängte mich ins Lokal. Das, was mir ins Auge stach: Bilder. Alles andere wurde nebensächlich. Man half mir weiter. Ein Heftchen gab mir die Adresse. Zu der ich mich umgehend aufmachte. Ohne mich zu verabschieden. Martin zu Hause. Doch erst kam der Zahnarzt-Termin. Für Mittag dann Besuch vereinbart. Tür und Tor standen weit offen.

Aufnahmen zu den Bildern im Café Gaudí⇓:

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Die Aufnahmen oben v. l. n. r.: 

›Der goldene Vogel‹, 2011, 90 x 90 cm, Mischtechnik auf Leinwand, Ausschnitt

›Voci Voci‹, 2011, 60 x 80 cm, Mischtechnik auf Leinwand, Ausschnitt

›Geschwister‹, 2011, 80 x 80 cm, Acryl / Mischtechnik auf Leinwand, Ausschnitt

›Freundschaft‹, 2011, 100 x 80 cm, Acryl / Mischtechnik auf Leinwand, Ausschnitt

›Café Gaudi‹ in Schifferstadt 

›Familienzuwachs‹, 2014, 100 x 80 cm, Mischtechnik auf  Leinwand, lediglich verzerrter Ausschnitt (aus technischen Gründen) 

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Glück, 2012, 120 x 160 cm,Mischtechnik auf Leinwand ...
Glück, 2012, 120 x 160 cm, Mischtechnik auf Leinwand

Es betrifft nicht Martin J. Eckrich. Es betrifft einen Artikel aus der Süddeutschen Zeitung (SZ) vom Dienstag, 7. Oktober 2014, Nr. 230, mit dem Titel »Genie in Frühpension« von Steffen Martus über die dreibändige Kafka-Biografie von Reiner Stach, Belletristik / Literatur Seite 7. Und doch betrifft es den Künstler Martin und zwar abschnittsweise so exakt, dass ich einige Zeilen aus der Besprechung hier wiedergeben will:

»Und wie erzählt man überhaupt das Leben eines Menschen, dessen Biografie sich nicht Phase für Phase in ›Waben‹ auf- und wieder zuschliessen lässt, weil hier einer mit nichts fertig wird, mit einer fast schon verrückten Hartnäckigkeit um einige wenige ›Brennpunkte‹ kreist und ein dichtes Beziehungsnetz knotet?«

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S K U L P T U R E N  UND  B Ü S T E N  

aus der Galerie, dem Atelier und dem Garten⇓:

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⇑›Die Überlebende‹, 2014, h = 48 cm, Gussbeton, Eisenblech …

Versuchshalber ein kleiner Überblick⇓:

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Holzarbeit⇓:

D I E   G E K R Ö N T E  (2014, h = 200 cm, Holz, mit Kettensäge bearbeitet, Metall, Detail)
D I E   G E K R Ö N T E  (2014, h = 200 cm, Holz, mit Kettensäge bearbeitet, Metall, Detail)

 

Chemische Materialien⇓:

Das schöne Gesicht, 2014, h = 160 cm, Glasfaserpolyester
D A S   S C H Ö N E   G E S I C H T   (2014, h = 160 cm, Glasfaserpolyester)

 

Alle weiteren Ablichtungen zurzeit noch ohne informelle Angaben!

Alles dazu demnächst in diesem Theater … Falls Martin sich meldet …

Vor-demokratische Ortsverhältnisse:

Der Bürgereid der Gemeinde Schifferstadt um 1650 ...
Der Bürgereid der Gemeinde Schifferstadt um 1650 … (Faut=Vogt)

 

Eine Nachricht von Martin per E-Mail vom 28. Oktober 2014: 

Meine Bilder und Figuren sind der Ausdruck von entfesselter Energie, die eine Form findet im Menschsein.

Mein eigenes Menschsein erbebt im Akt der Schöpfung. Gesichter, Augen, Tiere zeigen Nähe.

Sie begreifen sich als ein Hinschauen auf die Materie, aus der sie stammen.

Und sie schauen zurück in uns Menschen, wenn wir es erkennen wollen.

 

 

 

Eine Antwort auf „Martin J. Eckrich“

  1. Nun, Martin Eckrich ist für mich kein Unbekannter. Er hat schon öfters beim Kunstsommer in Dudenhofen mitgearbeitet und in diesem Jahr die Leitung dazu , die vorher bei Theo Ofer war) übernommen.

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